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01 Oktober, Donnerstag

TikTok-Ranking: Nürburgring beliebteste Sehenswürdigkeit der Gen Z in Deutschland

Laut einer Auswertung des Reiseunternehmens Fit Reisen ist der Nürburgring die beliebteste Sehenswürdigkeit der Gen Z in Deutschland. Mit rund 109.000 TikTok-Beiträgen fahren wir an die Spitze des deutschen Rankings und schaffen es zugleich in die Top 10 des europäischen Rankings.  Für uns eine besondere Ehre wie viele Menschen ihre #HeartRace Momente auf Social Media teilen und gleichzeitig...
TikTok-Ranking: Nürburgring beliebteste Sehenswürdigkeit der Gen Z in Deutschland

01.10.2026

Laut einer Auswertung des Reiseunternehmens Fit Reisen ist der Nürburgring die beliebteste Sehenswürdigkeit der Gen Z in Deutschland. Mit rund 109.000 TikTok-Beiträgen fahren wir an die Spitze des deutschen Rankings und schaffen es zugleich in die Top 10 des europäischen Rankings.  Für uns eine besondere Ehre wie viele Menschen ihre #HeartRace Momente auf Social Media teilen und gleichzeitig Ansporn weiterhin Vollgas zu geben! 💚 ℹ️ Die Analyse von Fit Reisen umfasste 2.278 der relevantesten Sehenswürdigkeiten aus neun Kategorien, darunter Freizeitparks, Naturattraktionen, Bauwerke, historische Stätten und Museen. Zur Bewertung der TikTok-Relevanz wurde für jede Attraktion ein Hashtag erstellt und mithilfe einer Google-Suchabfrage auf TikTok ermittelt, wie viele Beiträge unter dem jeweiligen Hashtag veröffentlicht wurden. 👉🏼 Mehr Informationen gibt es hier. Quelle: Fit Reisen

European Darts Galas 2027: Weltklasse-Darts an elf Standorten

01.10.2026

Die Winamax Sportwetten European Darts Galas gehen 2027 in die nächste Runde und versprechen erneut außergewöhnliche Darts-Abende in ganz Deutschland. An elf verschiedenen Standorten trifft Weltklasse-Darts auf spektakuläre Showelemente, besondere Momente und die einzigartige Atmosphäre, die die Gala-Events der PDC Europe auszeichnet.  Die European Darts Galas ergänzen damit den klassischen Turnierkalender der PDC Europe um ein Format, bei dem das gemeinsame Erlebnis im Mittelpunkt steht – mit den Stars ganz nah an den Fans und Darts in seiner unterhaltsamsten Form. Auch 2027 wird dieses besondere Darts-Erlebnis gemeinsam mit Winamax Sportwetten als starkem Partner und Namensgeber der European Darts Galas auf die Bühnen gebracht.  13 Abende, elf Standorte, jede Menge Darts Den Auftakt machen am 8. Januar Wetzlar und am 09. Januar Erfurt, bevor die European Darts Galas 2027 in Frankfurt, Neu-Ulm, am Nürburgring, in Bamberg, Magdeburg, Hildesheim, Lingen, Jena und Bremen Station machen. Insgesamt stehen dabei 13 Gala-Abende auf dem Programm.  Mit dabei sind zahlreiche Stars der internationalen Darts-Szene. Unter anderem werden Luke Humphries, Michael van Gerwen, Gian van Veen und Nathan Aspinall bei den European Darts Galas 2027 für besondere Momente sorgen. Die genauen Line-ups der einzelnen Events werden in den kommenden Wochen bekannt gegeben. Ein besonderes Highlight wartet gleich an zwei Standorten: Sowohl in Hildesheim als auch in Lingen findet die European Darts Gala an zwei aufeinanderfolgenden Abenden statt. Nachdem die Double-Header in Lingen und Hildesheim 2026 Teil des Gala-Kalenders waren, wird das Konzept aufgrund der großen Nachfrage auch 2027 fortgesetzt.  Das Ziel heißt: Entertainment Wie bereits in den vergangenen Jahren steht bei den European Darts Galas nicht der sportliche Wettbewerb um Ranglistenpunkte oder Preisgeld im Mittelpunkt. Stattdessen geht es um das, was Darts in besonderer Weise ausmacht: Unterhaltung, Nähe zu den Stars und ein gemeinsames Erlebnis mit den Fans. Trickshots und spontane Show-Momente sorgen dabei für Abwechslung und machen die Gala-Abende zu einem besonderen Erlebnis abseits des klassischen Turniergeschehens. Philip Brzezinski, Sportdirektor der PDC Europe, betont: „Ich persönlich freue mich immer sehr auf die Gala-Abende zusammen mit den Fans. Mit den European Darts Galas schaffen wir bewusst einen Rahmen, in dem unsere Spieler ihre sportliche Klasse von einer ganz anderen Seite zeigen können. Für die Spieler bedeutet das: weniger Turnierdruck, dafür mehr Raum für Show, Interaktion und außergewöhnliche Momente.“ Tickets für die Winamax Sportwetten European Darts Galas 2027 sind voraussichtlich ab Ende Oktober erhältlich. Wer sich bereits jetzt für den Pre Sale anmeldet, erhält vor dem offiziellen Verkaufsstart exklusiven Zugang zu den Tickets.  Darts am Ring | 13.03.2027

#Roadto100 | Teil 4: Südschleife Sektion 4

01.10.2026

Nach dem Abschnitt Rassrück führte die Südschleife weiter den Berg hinauf - und wurde dabei immer steiler. Kurz vor der Erhebung "Scharfer Kopf" erwartete die Piloten eine Steigung von bis zu 17 Prozent und damit die höchste Steigung der regulären Strecke, also der normalen Rennbahn ohne die Steilstrecke, welche mit Steigungen von bis zu 27 Prozent zur Hohen Acht führt. Nachdem diese extreme Steigung erklommen war, wurde die Strecke rund um den Scharfen Kopf, den man von der Grand-Prix-Strecke aus sehen kann, herumgebaut. In diesem Bereich wurden bei den Bauarbeiten Scherben von Urnen gefunden - eine von mehreren Stellen, an denen während des Baus der Strecke Relikte aus lange vergangenen Epochen der Eifelgeschichte zum Vorschein kamen. Nach dem Scharfen Kopf ging es erst einmal geradeaus, allerdings nicht auf Asphalt, sondern ab Kilometer 6 auf Spezialbeton. Kurz nach einer Brücke begann dann die Gegengerade, welche die Piloten auf der Rückseite des Start- und Zielplatzes in Richtung der Gegengerade führte. Am Ende der Gegengerade wurde die Nordkehre gebaut, von der aus zurück auf die Start- und Zielschleife oder in Richtung des Abschnitts Hatzenbach gefahren werden konnte - diese besondere Kurve sowie die ersten Kilometer der Nordschleife werden wir uns im nächsten Teil dieser Reihe ansehen. ℹ️ Der Nürburgring wurde 1927 eröffnet. Wir blicken bei der #Roadto100 bis in unser großes Jubiläumsjahr immer wieder auf verschiedene Meilensteine unserer langen Geschichte zurück! 

Oktober-Highlights am Nürburgring

29.09.2026

Im Oktober fällt so einiges in der Eifel: Das bunte Herbstlaub von den Bäumen, nachts die Temperaturen – und auf dem Asphalt die Meisterschafts-entscheidungen. Im goldenen Oktober lohnt sich der Besuch der legendären Rennstrecke also nochmals besonders. Während auf dem Asphalt beim Saisonfinale der ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie (10. Oktober), dem European TimeAttack Masters (11. Oktober), der ADAC Westfalen Trophy (16. bis 18. Oktober) und dem ADAC RGB Saisonfinale (03. & 04. Oktober) Rennwagen aller Couleur zu bestaunen sind, gehört der ring°boulevard beim Nürburgring Familientag (25. Oktober) ganz den vielen strahlenden Kinderaugen. Inzwischen traditionell läuten außerdem die Green Hell Driving Days (02. bis 04. Oktober) den Herbst des Touristenfahrer-Jahres auf der Nordschleife ein.  Das sind die Nürburgring-Highlights im Oktober: Green Hell Driving Days | 02. bis 04. Oktober 2026Die zweiten Green Hell Driving Days des Jahres stehen an. Und sie läuten inzwischen traditionell den Herbst des Touristenfahrer-Jahres ein – auf der Nordschleife drei Tage am Stück, von Freitag bis Sonntag, durchgehend von 08:00 bis 19:00 Uhr. Die Grand-Prix-Strecke ist für die Touristenfahrten am Freitag, 2. Oktober ebenfalls ganztags geöffnet. Bis zu elf Stunden Fahrfreude pro Tag bieten ausgiebig Gelegenheit, die legendären Rennstrecken des Nürburgrings unter die eigenen Räder zu nehmen. Eine Runde auf der Nordschleife bzw. ein 15-Minuten-Stint auf der Grand-Prix-Strecke kostet wie gewohnt 35,00 Euro. Das Guthaben für die Fahrten kann online sowie vor Ort erworben werden. Noch bis Mitte November öffnen sich dieses Jahr die Schranken zur Nordschleife. Der letzte geplante Termin ist Sonntag, 15. November. ADAC RGB Saisonfinale | 03. bis 04. Oktober 2026 Das ADAC RGB Saisonfinale versammelt seit Jahrzehnten packenden Breitensport mit außergewöhnlichen Starterfeldern am Nürburgring – von altbekannten Tourenwagen über die kleinen Lieblinge beim Kampf der Zwerge bis hin zur Youngtimer Trophy. Alle Tickets beinhalten den Zugang zum Fahrerlager, wo Einblicke hinter die Kulissen der Teams und echte Benzingespräche garantiert sind. Tagestickets für Erwachsene kosten an der Tageskasse 28,00 Euro, Jugendliche (13–18 Jahre) zahlen 17,00 Euro und Kinder bis einschließlich 12 Jahre genießen freien Eintritt.  ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie | 10. OktoberDas Saisonfinale einer erfolgreichen Saison der Nürburgring Langstrecken-Serie steht an: Verstappen-Hype im Frühjahr, konstant volle Starterfelder und stets großartiges Racing auf der schönsten Rennstrecke der Welt. Am zweiten Oktober-Wochenende (10. Oktober) tritt die Haus- und Hofserie auf der Nordschleife zu ihrem finalen Wertungslauf in 2026 an. Vier Stunden geht es für die Rennwagen – darunter zahlreiche GT-Wagen und Tourenwagen – durch die Grüne Hölle. Das Ziel ist der letzte Sieg des Jahres – aber vor allem um die begehrte Meisterschaftskrone. Gerade einmal vier Punkte trennen die beiden führenden Teams in der Gesamtwertung: Das Trio Bugane/Fübrich/Markert im BMW M240i und das Duo Fielenbach/Sandberg im Cup 3-Porsche, einem 718 Cayman GT4 CS. Ein Meisterschaftskrimi bis zur letzten Kurve bahnt sich an. Und mit einem Ticket für faire 25,00 Euro kann jeder hautnah dabei sein. Besucher erhalten damit Zugang zu den Tribünen, dem Fahrerlager sowie in die Startaufstellung vor dem Rennstart. Kinder bis 14 Jahre kommen sogar kostenlos in den Motorsport-Genuss. Exklusive VIP-Erlebnisse inklusive Catering, Vor-Ort-Betreuung und geführter Bustour unmittelbar vor dem Rennen bietet der Nürburgring ebenfalls an. European TimeAttack Masters & Tuning Masters | 11. Oktober 2026 Einen Tag nach dem NLS-Finale kommt es auf der Grand-Prix-Strecke zum Showdown der europäischen Tuningszene. Bei den European TimeAttack Masters treten Europas beste Zeitfahrer gegeneinander an, um im Kampf gegen die Uhr die Schnellsten ihrer jeweiligen Fahrzeugklassen zu ermitteln. Parallel dazu steigen das German TimeAttack Masters und das Tuning Masters. Zuschauer dürfen sich auf ein vollgepacktes Fahrerlager, brüllende Motoren und ein buntes Rahmenprogramm mit Freier Tracktime, Leistungsprüfstand, spektakulären Drift-Shows und einem glänzenden Tuning-Contest freuen. Tagestickets erhalten Besucher für 20,00 Euro.  ADAC Westfalen Trophy | 16. bis 18. Oktober 2026Mitte des Monats zeigt die ADAC Westfalen Trophy als Finalwochenende des ADAC Racing Weekends noch einmal die volle Bandbreite des modernen wie historischen Rundstreckensports auf der Grand-Prix-Strecke des Nürburgrings. Mit Rennserien wie der Spezial Tourenwagen Trophy (STT), in der GT- und Tourenwagen aufeinandertreffen, dem ADAC Tourenwagen Junior Cup, der Porsche Club Historic Challenge, der Triumph Competition sowie dem Belcar Historic Cup ist den ganzen Tag Action auf dem Asphalt garantiert. Tagestickets sind bereits ab 10,00 Euro (Freitag) und 20,00 Euro (Samstag/Sonntag) zu haben, das Wochenendticket kostet ebenfalls familienfreundliche 28,00 Euro (Kinder bis 12 Jahre frei). Nürburgring Familientag | 25. Oktober 2026Am letzten Oktober-Wochenende wird der Nürburgring wieder zum großen Abenteuerspielplatz für Groß und Klein. Von 10:00 bis 17:00 Uhr lockt der Familientag mit einem vielfältigen Programm in den ring°boulevard und ins ring°carré: Wetterunabhängig, kostenlos und kunterbunt. In den weitläufigen Indoor-Locations rund um die Start- und Zielgerade warten erneut eine große Flaniermeile und Mitmach-Angebote darauf, entdeckt zu werden. Auf der großen RPR1.-Bühne sorgen das Nürburgring Maskottchen Legend und seine Maskottchen-Freunde, Mitmach-Musiker Uwe Reetz, Fußballartist Jannik Freestyle, ein Zauberer-Trio sowie mitreißendes Cheerleading für Unterhaltung. Außerdem lassen Probesitzen im echten Formelrennwagen, Motorrad-Shows, Kartslalom, Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst sowie Hüpfburgen, Glücksräder und Co. die Herzen von Kindern und Erwachsenen höherschlagen. Die Nürburgring-Highlights im Oktober 2026: 02. – 04. Oktober: Green Hell Driving Days  03. – 04. Oktober: ADAC RGB Saisonfinale 10. Oktober: ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie 11. Oktober: European TimeAttack Masters & Tuning Masters  16. – 18. Oktober: ADAC Westfalen Trophy  24. Oktober: RCN / GLP 25. Oktober: Nürburgring Familientag 

Nordschleife trifft Hochschule: real testen - digital entwickeln

22.09.2026

Die Nordschleife des Nürburgrings ist seit Jahrzehnten ein Entwicklungsstandort der internationalen Automobilindustrie. Hersteller und Zulieferer nutzen die anspruchsvollen 20,832 Kilometer, um Fahrzeuge und Komponenten unter besonderen Belastungen zu erproben. Nun ist erstmals auch eine wissenschaftliche Einrichtung Teil der Test- und Entwicklungsfahrten: Die Hochschule Mittweida nutzt die Nordschleife, um reale Fahrzeugdaten für ihre Forschung rund um Simulationen und digitale Zwillinge zu gewinnen. Damit erhält das Thema „Testen und Entwickeln am Nürburgring“ eine weitere Facette – Wissenschaft und industrielle Fahrzeugentwicklung rücken noch enger zusammen. Für die Hochschule Mittweida geht es bei den Test- und Entwicklungsfahrten um die Verbindung der realen mit der digitalen Fahrzeugentwicklung. Im Living Lab „Motion Simulation & Softwareentwicklung“ der Hochschule Mittweida entwickeln Wissenschaftler und Studenten digitale Zwillinge von Fahrzeugen. Diese virtuellen Modelle sollen das Verhalten eines realen Fahrzeugs und seiner Komponenten möglichst wirklichkeitsgetreu abbilden. Dafür werden unter anderem Reifen, Aerodynamik, Antriebsstrang und Fahrwerk in der Simulation zusammengeführt. Entscheidend für die Qualität dieser Modelle sind Daten aus der Realität. „Qualitativ hochwertige und realitätsnahe Daten sind die entscheidende Grundlage für belastbare Forschungsergebnisse“, erklärt Professor Dr. Matthias Vodel, Leiter des Living Labs. Diese realen Referenzdaten gewinnt die Hochschule nun bei den Test- und Entwicklungsfahrten auf der Nordschleife des Nürburgrings. Dort kann das Team mit einem realen Fahrzeug Daten unter unterschiedlichsten Belastungen erfassen und dabei gezielt Einstellungen am Fahrzeug oder an einzelnen Komponenten verändern. So entstehen strukturierte Datenreihen, die anschließend im Living Lab in Mittweida ausgewertet und für die Entwicklung und Validierung der digitalen Fahrzeugmodelle genutzt werden. Gerade die Nordschleife ist dafür aus Sicht Vodels besonders wertvoll: Keine andere Teststrecke verlange Fahrzeugen derart viel ab. Die dort gewonnenen Referenzdaten bezeichnet er deshalb als „Goldstandard für Testanwendungen in der automobilen Forschung und Entwicklung“. Von der Forschung gelangen die Erkenntnisse unmittelbar in die Lehre. Die auf der Nordschleife gewonnenen Daten fließen in Studiengänge und Lehrveranstaltungen der Hochschule ein. Im Masterstudiengang „Medieninformatik und Interaktives Entertainment“ analysieren Studenten beispielsweise Telemetriedaten und vergleichen Datensätze aus virtuellen Fahrten mit realen Messwerten vom Nürburgring. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse können wiederum an den Simulationsplattformen des Living Labs erprobt und für weitere Forschungsarbeiten genutzt werden. So entsteht ein Kreislauf aus realer Erprobung am Nürburgring, wissenschaftlicher Auswertung in Mittweida sowie Forschung und Lehre an der Hochschule. Simulation und reale Erprobung ergänzen sich damit gegenseitig. Reale Tests bleiben aus Sicht Vodels unverzichtbar, um Fahrzeuge und Komponenten unter realen Extrembedingungen zu überprüfen. „Der Nürburgring und die Nordschleife sind in diesem Kontext mittel- und langfristig nicht ersetzbar – sowohl in der Realität als auch in den Simulationsumgebungen.“ Faszination Nordschleife wirkt bis in den HörsaalNeben dem wissenschaftlichen Nutzen entfaltet die Verbindung zum Nürburgring auch innerhalb der Hochschule eine besondere Strahlkraft. Für Vodel war die Nordschleife bereits Ausgangspunkt seiner Forschungsaktivitäten. Als er 2018 seine Professur in Mittweida antrat, wollte er Forschung anhand eines praktischen und zugleich faszinierenden Beispiels erlebbar machen. Daraus entstand das 2019 eröffnete Living Lab. Seitdem ist der Nürburgring fester Bestandteil der dortigen Simulationsszenarien. Hochschulnetzwerk rund um den NürburgringDie Verbindung zwischen der Hochschule Mittweida und dem Nürburgring begann bereits vor der Teilnahme an den Test- und Entwicklungsfahrten. Mittweida ist seit mehreren Jahren Mitglied der Nürburgring Akademie. Der 2018 gegründete Verein vernetzt Hochschulen, den Nürburgring und Unternehmen und bringt dabei unterschiedliche wissenschaftliche Disziplinen zusammen. Dazu zählen technische Fachrichtungen wie Motorsport-Engineering, Maschinenbau, Fahrzeugbau und Motorentechnik ebenso wie Motorsport- und Sportmanagement sowie weitere Themenfelder bis hin zur Medizin. Für Dr. Karl-Josef Schmidt, Leiter der Nürburgring Akademie, ist die Teilnahme Mittweidas an den Test- und Entwicklungsfahrten deshalb eine folgerichtige Entwicklung, die der Gründungsidee der Nürburgring Akademie entspricht: „Gerade in den Ingenieurwissenschaften geht es darum, neben der Theorie auch die praktische Anwendung und Erprobung zu ermöglichen und dafür die Ressourcen des Nürburgrings zur Verfügung zu stellen. Die fachliche Vielfalt ist dabei bewusst Teil des Konzepts. Die Akademie möchte Wissenschaftszweige zusammenbringen, die im weit gefassten Sinne mit dem Event- und Motorsportgeschäft verbunden sind. Schnittstelle zwischen Studenten und UnternehmenBesonders sichtbar wird dieser Ansatz beim direkten Austausch zwischen Hochschulen und Unternehmen. Die Nürburgring Akademie organisiert unter anderem Blockwochen mit Unterricht am Nürburgring, Unternehmensbesuche und Gastvorträge. Bei einer gemeinsamen Ausbildungsblockwoche kommen beispielsweise ausgewählte Studenten der Hochschulen Stralsund, Trier und Mittweida sowie der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes am Nürburgring zusammen. Theoretische Unterrichtseinheiten werden dabei mit Exkursionen zu Unternehmen und praktischen Einblicken verbunden. Darüber hinaus bringt der Nürburgring Themen für wissenschaftliche Arbeiten ein. Fragestellungen aus dem Motorsport, der Fahrzeugentwicklung oder dem Management einer Motorsport- und Eventstätte können so in Semesterprojekten sowie Bachelor-, Master- oder Doktorarbeiten bearbeitet werden. Gleichzeitig bringt die Akademie Studenten mit Unternehmen aus dem Umfeld des Nürburgrings zusammen. Für Schmidt entsteht daraus eine Win-win-Situation: Studenten lernen mögliche Arbeitgeber kennen, während Unternehmen frühzeitig mit qualifiziertem akademischem Nachwuchs in Kontakt kommen. Wissenschaftliche Arbeiten können zugleich konkrete Fragestellungen aufgreifen und Ergebnisse liefern, die für den Nürburgring oder beteiligte Unternehmen praktisch nutzbar sind. Wie weit diese Vernetzung führen kann, zeigt wiederum das Beispiel Mittweida. Nach rund fünf Jahren Zusammenarbeit mit dem Nürburgring und der Nürburgring Akademie blickt die Hochschule laut Vodel auf vier laufende Forschungsprojekte auf Bundes- und EU-Ebene. Gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft arbeitet sie unter anderem an Reifensimulationen, Sensoriksystemen sowie Fahrzeugkomponenten. „Ohne das Netzwerk der Nürburgring Akademie wären diese Aktivitäten nicht entstanden“, sagt Vodel. So soll sich der Kreislauf aus digitaler Entwicklung und realer Erprobung auch künftig fortsetzen. Die Nordschleife bleibt dabei in beiden Welten der anspruchsvolle Ort, an dem entwickelt und getestet wird. Über den Nürburgring Akademie e.V.:Dem akademischen Netzwerk der Nürburgring Akademie gehören aktuell Hochschulen und weitere Institutionen mit unterschiedlichen fachlichen Schwerpunkten an. Im Bereich Technik, Fahrzeugentwicklung und Motorsport sind die Hochschule Kaiserslautern/Zweibrücken (Motorsport Management), die Hochschule Stralsund (Fahrzeugtechnik und Konstruktion), die Hochschule Trier (Maschinenbau), die RWTH Aachen sowie die Ostbayerische Technische Hochschule Amberg-Weiden (Digitale Produktentwicklung) vertreten. Auf der sportwissenschaftlichen und managementorientierten Seite zählen die Hochschule Koblenz mit dem RheinAhrCampus Remagen, die IST-Hochschule für Management in Düsseldorf und die SRH Hochschule Heidelberg zur Nürburgring Akademie. Weitere Mitglieder sind die Hochschule Mittweida mit der Fakultät Angewandte Computer- und Biowissenschaften sowie die Apollon Hochschule der Gesundheitswirtschaft in Bremen. Aus dem medizinischen Bereich sind die Marienhaus Kliniken und das Universitätsklinikum Aachen vertreten. Ergänzt wird das Spektrum durch die Europäische Fachhochschule Rhein/Erft. Als Betreibergesellschaft und zentraler Partner für die praxisnahe Arbeit am Standort ist zudem die Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG Mitglied der Nürburgring Akademie. So verbindet die Akademie wissenschaftliche Kompetenzen aus Technik, Digitalisierung, Sport, Management und Gesundheit mit den vielfältigen praktischen Anwendungsfeldern des Nürburgrings.

Spannung in Richtung RCN-Saisonende

22.09.2026

Die vorletzte Veranstaltung Rundstrecken-Challenge Nürburgring 2026 (RCN) wird am Samstag, 26. September, auf der 24,358 Kilometer langen Streckenvariante des Nürburgrings (Nordschleife + GP-Kurzanbindung) ausgetragen. Die Leistungsprü-fung „Preis der Erftquelle“, veranstaltet von der SfG Schönau e.V. im ADAC, geht mit 16 Runden über die Distanz von 389,728 Kilometern. Der Start erfolgt um 12.30 Uhr auf der Start- und Zielgeraden des GP-Kurses. Knapp 160 Nennungen sind für den Lauf der Breitensportserie eingegangen. RCN Serienmanager Willi Hillebrand: „Wir bewegen uns langsam auf das Saison-ende zu. Wenn das Wetter wieder passt, werden wir eine spannende Veranstaltung erleben und erste Meisterschaftsvorentscheidungen sehen.“ Die 16 Runden der Leistungsprüfung auf dem legendären Nürburgring setzen sich wie folgt zusammen: 1 Setzzeitrunde, 2 Bestätigungsrunden, 12 Sprintrunden und 1 Auslaufrunde. Getankt wird in der Boxengasse, alle Fahrzeuge dürfen nur während der Sprintrunden tanken und müssen dabei die vorgeschriebene Gesamt-Boxen-standzeit von 10 Minuten einhalten. Wird die Zeit unterschritten, gibt es für jede Se-kunde 10 Strafpunkte. Die Gesamtfahrzeit bei dieser RCN-Veranstaltung beträgt ma-ximal 225 Minuten. Die Klasse R4 ist mit 24 Fahrzeugen wieder einmal die größte im Starterfeld. In der Klasse R2A haben 16 Starter genannt. In der Klasse H4 haben 11 Autos gemeldet. In den Klassen H3 und RS4 wollen jeweils 9 Teams antreten. Die aktuellen RCN-Tabellenführer 2026 heißen Sven Markert/Lars Harbeck (beide Berlin, BMW 320i) aus der Klasse H3, die das Duo bisher immer gewann. Da die Klassenstärke regelmäßig nicht besonders hoch ist, gibt es noch andere aussichts-reiche Konkurrenten. Die lange in dieser Saison führenden Jens Schneider/Robin Reimer (Engelsbrand/Schömberg) aus der Klasse R4 haben das Problem, dass sie auf zwei gleich starke Teams treffen. Das Duo muss jedes Mal Sascha Steinhart (Hilden, BMW 325i) und Jan Buchwald (Menden, BMW 325i) fürchten, die jederzeit für einen Tagessieg gut sind und dabei auch, wenn das Streichresultat zum Einsatz kommt, noch Außenseiterchancen auf den Titel besitzen. Platz drei in der Meister-schaftstabelle belegt Christian Koch (Wickede, BMW 325i) aus der Klasse H4. Aber auch in den anderen Kategorien der RCN wird noch um die Titel gekämpft. RCN Gesamtsieger-Cup liefern sich Michael Luther/Markus Schmickler (Barsbüt-tel/Bad Neuenahr, BMW M4 GT4) und David Vogt (Waldfeucht, Opel Astra TCR) ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Bei den RCN Light haben Andrea Heim (Gronau, Renault Clio) und Maximilian Weissermel (Oberursel, Porsche Cayman) beste Chancen. Mi-chel Luther führt im RCN Senioren-Cup mit einigem Vorsprung. In der RCN Ladies Trophy haben aktuell Lisa Ganser/Sophie Hoenjet (Würselen/Boos, Seat Leon Cupra) die Nase vorn. Beim RCN Junior-Cup liegt Lukas Schwenk (Volxheim, Renault Megane RS) vor Elias Funke (Lippstadt, Renault Clio RS). Die Zahl der Favoriten auf Topplatzierungen ist groß: u.a. Michael Luther/Markus Schmickler, David Vogt, Andreas Schwarz (Obernburg, Cupra Leon TCR), Alain Dutronc (Schweiz, Porsche Cayman GT4 CS), Rolf Weißenfeld (Peterslahr. Peugeot 308 TCR), Erich Petrich (Wawern, BMW M3), Axel und Andreas Schwelgien (beide Fürstenwalde, BMW M3), Reinhold Renger/Marc Andreas Riedl (Rothenburg/Ham-burg, Porsche Cayman GT4 CS) und zum zweiten Mal in dieser Saison Dirk Maier (Albstadt) mit Yannik Fübrich (Brackenheim) im BMW M2 Competition.

#Roadto100 | Teil 3: Südschleife Sektion 3

18.09.2026

Der nun folgende Abschnitt der Südschleife stellt mit Blick auf die Ursprünge des Nürburgrings eine absolute Ausnahme dar. Hans Weidenbrück, Kaufmann aus Bonn und Besucher eines der Eifelrennen nahe Nideggen, schlug nach dem Besuch dieser Veranstaltung im Jahr 1924 vor, öffentliche Straßen rund um die Nürburg zu einer Strecke zusammenzuschließen, um darauf Rennen zu veranstalten. Landrat Dr. Otto Creutz übernahm die Idee, fügte allerdings noch ein wichtiges Detail hinzu: Die Strecke sollte losgelöst von jeglichem Verkehr sein, wofür eine ganz neue Rennbahn entworfen werden sollte. Der überwiegende Teil des Nürburgrings wurde also neu entworfen - bis auf rund 1,4 Kilometer am Abschnitt Rassrück der Südschleife. Hier gab es bereits eine bestehende Straße, welche Müllenbach und Nürburg miteinander verband und dem geplanten Streckenverlauf entsprach. Daher wurde sie in den Entwurf der Strecke integriert, jedoch war sie mit vier bis fünf Metern Breite zu schmal für eine Rennbahn. Während den Bauarbeiten wurde die alte Straße daher entfernt, eine neue, breitere Packlage gesetzt und dann die rund acht Meter breite Strecke darauf gebaut. Das Teilstück zwischen Kilometer 4,2 und 5,6 stellt also den einzigen Teil des späteren Nürburgrings dar, für den bereits bestehende Wege verwendet wurden. Der Abschnitt Rassrück stellt jedoch noch eine weitere Besonderheit dar: Als Teile der Südschleife ab November 1981 abgerissen wurde, um Platz für die neue Grand-Prix-Strecke zu machen, wurden die ersten Kilometer der Strecke zu einer öffentlichen Landstraße. Der zweite Teil der Strecke, die von Müllenbach in Richtung Nürburg führt, liegt teilweise noch original erhalten im Wald. Hier finden wir direkt neben dem Asphalt die Gräben, welche damals die Streckenbegrenzung darstellten. Die Hecken, welche damals die Rennbahn begrenzten, sind mittlerweile zu großen Bäumen ausgewachsen. ℹ️ Der Nürburgring wurde 1927 eröffnet. Wir blicken bei der #Roadto100 bis in unser großes Jubiläumsjahr immer wieder auf verschiedene Meilensteine unserer langen Geschichte zurück! 

Xiaomi erster Industriepartner bei Neuausrichtung des ring°werk

15.09.2026

Das ring°werk am Nürburgring wird neu ausgerichtet und künftig als multifunktionales Gebäude betrieben. Neben dem weiterhin bestehenden ring°kino soll in Zukunft ein neu konzipierter Museumsbereich entstehen. Parallel dazu wird der Großteil der Gebäudefläche in einen modernen Technologie- und Entwicklungsbereich für die Automobilindustrie transformiert. Mit Xiaomi steht nun das erste Unternehmen für dieses neue Konzept fest. Der internationale Technologie- und Automobilkonzern ist offizieller Automotive Partner des Nürburgrings und wird nun einen eigenen Standort im ring°werk etablieren. Eine zweite Fläche ist für ein weiteres Unternehmen aus der Automobilbranche vorgesehen. Der Nürburgring verfolgt damit ein hybrides Nutzungskonzept für das ring°werk: Rund zwei Drittel der Gebäudefläche werden künftig industriell genutzt, während das ring°werk mit seinen Erlebnisangeboten weiterhin öffentlich zugänglich bleibt. Je nach Nutzungskonzept des Mieters können Besucher Ausstellungsflächen und Showrooms betreten und über Glasfronten Einblicke in Entwicklungsbereiche erhalten. „Wir transformieren das ring°werk bewusst zu einem multifunktionalen Gebäude und schaffen eine Plattform, die Industrie, Innovation und Besuchererlebnis miteinander verbindet“, erklärt Nürburgring-Geschäftsführer Christian Stephani. „Direkt an der Start- und Zielgeraden und in unmittelbarer Nähe zum ring°boulevard bleibt es ein Ort für Besucher und Motorsportfans – erhält aber gleichzeitig eine neue Rolle als zukunftsorientierter Standort für Unternehmen der Automobilindustrie. Mit Xiaomi als ersten Mieter führen wir eine Verbindung konsequent weiter, die durch intensive Test- und Entwicklungsfahrten, die Rekordfahrten auf der Nordschleife sowie einer Werbepräsenz an der Rennstrecke in den vergangenen Monaten gewachsen ist. Gleichzeitig wird dadurch das Konzept des ring°werks im Sinne unserer Gesamtstrategie nachhaltig auf mehrere Pfeiler gestellt.“ „Der Nürburgring ist für uns ein wichtiger Entwicklungs- und Kommunikationsstandort. Die intensive Test- und Entwicklungsarbeit führte in den vergangenen Monaten zu erfolgreichen Rekordfahrten auf der Nordschleife und trug so zur internationalen Aufmerksamkeit für unsere Produkte bei“, sagt Rudolf Dittrich, General Manager, Xiaomi Europe R&D and Design Center, Xiaomi Auto. „Mit unserer Lage unmittelbar an der Grand-Prix-Strecke bündeln wir Entwicklung, Technologie und Markenauftritt an einem traditionsreichen Ort. Der Nürburgring ist somit ein wertvoller Standort für uns und stärkt unsere Präsenz im Herzen Europas.“ Direkte Zufahrt zur Strecke und individuell gestaltete FlächenMit dem Einzug von Xiaomi ist der erste der beiden vorgesehenen Industriebereiche im ring°werk vergeben. Für ein weiteres Unternehmen aus der Automobilbranche bietet sich damit noch die Möglichkeit, den zweiten Bereich am Nürburgring zu beziehen. Die dafür vorgesehenen Flächen können – wie bei XIAOMI – entsprechend der individuellen Anforderungen des künftigen Mieters gestaltet werden – von Werkstatt- und Entwicklungsbereichen bis hin zu Büro-, Präsentations- oder Funktionsräumen. Bereits vorhanden ist eine direkte Zufahrtsmöglichkeit auf die Grand-Prix-Strecke. Diese wurde von den Betreibern des Nürburgrings im Zuge der Neuausrichtung des ring°werks durch umfangreiche Außenarbeiten entlang des Gebäudes geschaffen. Damit bietet auch der zweite Mietbereich kurze Wege und eine unmittelbare Anbindung an die Strecke – insbesondere für Unternehmen, die den Nürburgring für Test-, Entwicklungs- und Präsentationszwecke nutzen möchten. Die Bauarbeiten für die Präsenz von Xiaomi haben bereits begonnen und werden schrittweise fertiggestellt. Parallel dazu führt der Nürburgring Gespräche mit weiteren Interessenten für den zweiten Mietbereich des Technologie- und Entwicklungsbereichs im ring°werk.

Rock am Ring: Erste große Line-up-Welle für 2027

15.09.2026

Rock am Ring und Rock im Park schreiben ihre Erfolgsgeschichte weiter. Nachdem beide Festivals in den vergangenen zwei Jahren restlos ausverkauft waren, entwickelt sich auch der Vorverkauf für 2027 auf Rekordniveau: Bereits mehr als 100.000 Weekend Tickets wurden verkauft, davon über 60.000 für Rock am Ring und mehr als 40.000 für Rock im Park. So groß war die Nachfrage nach Deutschlands größten Festivals noch nie. Seit Jahrzehnten stehen Rock am Ring und Rock im Park für unvergessliche Festivalmomente. Generationen von Musikfans haben hier Freundschaften geschlossen, legendäre Konzerte erlebt und Erinnerungen geschaffen, die ein Leben lang bleiben. Heute erleben Rock am Ring und Rock im Park gemeinsam den erfolgreichsten Vorverkauf ihrer Geschichte.  Mit der ersten großen Bandwelle folgt heute der nächste Meilenstein. Neben dem bereits bestätigten Headliner blink-182 stoßen nun Die Toten Hosen und Bring Me The Horizon zur Spitze des Line-ups. Hinzu kommen Faith No More, Parkway Drive, Billy Talent, Evanescence, Turnstile, Falling In Reverse, The Prodigy und zahlreiche weitere Top-Acts.  Zeitgleich gehen ab sofort limitierte Tagestickets für Rock im Park in den Verkauf. Rock am Ring setzt hingegen auch 2027 ausschließlich auf Weekend Tickets. Darüber hinaus sind weiterhin Weekend Tickets sowie Upgrade-, Premium Camping- und VIP-Angebote erhältlich.  Drei Headliner. Drei Generationen. Ein Festivalwochenende. Mit Die Toten Hosen, blink-182 und Bring Me The Horizon präsentieren Rock am Ring und Rock im Park drei Bands, die den Sound ihrer jeweiligen Generation geprägt haben - und ihn bis heute mitgestalten.  Ein Wiedersehen, das Festivalgeschichte geschrieben hat - und weiterschreibt Wenn Die Toten Hosen 2027 zum zehnten Mal bei Rock am Ring und zum neunten Mal bei Rock im Park auf die Bühne treten, ist das weit mehr als ein weiterer Festivalauftritt. Seit den frühen 1990er-Jahren verbindet die Band und die beiden Festivals eine einzigartige gemeinsame Geschichte mit legendären Konzerten, unvergesslichen Nächten und Generationen von Fans.  Mit im Gepäck haben Die Toten Hosen „Trink aus, wir müssen gehen“, das letzte Studioalbum ihrer Karriere. Statt großer Abschiedsgesten bleibt die Band sich treu: voller Energie, voller Spielfreude und mit der Haltung, jeden Abend so zu spielen, als gäbe es keinen nächsten.  Campino sagt: „Rock am Ring und Rock im Park sind, seit wir in den 90ern zum ersten Mal eingeladen wurden, dort zu spielen, fester Bestandteil der Toten Hosen-Geschichte. Hier haben wir legendäre Schlachten geschlagen, wilde Partys gefeiert, uns Bänder gerissen, Freundschaften geschlossen und sind mehr als einmal in fremden Betten und Zelten aufgewacht. Die beiden Zwillingsfestivals haben einen Ehrenplatz in unseren Herzen und wir freuen uns sehr, dass wir auf der Zielgeraden noch einmal bei ihnen vorbeischauen können.“  Matt Schwarz, Veranstalter von Rock am Ring und Rock im Park: „Dass uns nach zwei restlos ausverkauften Festivaljahren bereits mehr als 100.000 Menschen ihr Vertrauen für 2027 schenken, erfüllt uns mit großer Dankbarkeit. Rock am Ring und Rock im Park leben von ihrer einzigartigen Community. Gemeinsam mit unseren Fans und diesen außergewöhnlichen Künstlerinnen und Künstlern wollen wir 2027 das nächste Kapitel Rock-am-Ring- und Rock-im-Park-Geschichte schreiben.“  Rockgeschichte trifft auf die Gegenwart Rock am Ring und Rock im Park standen schon immer für die Bands, die ihre Zeit prägen. 2027 treffen Ikonen, Rückkehrer und die wichtigsten Acts einer neuen Generation aufeinander - ein Programm, das vier Jahrzehnte Rockgeschichte mit den spannendsten Entwicklungen der Gegenwart verbindet.  Zu den spektakulärsten Momenten des Festivalwochenendes dürfte die Rückkehr von Faith No More zählen. Zwölf Jahre nach ihrem bislang letzten Deutschland-Auftritt kehrt eine der einflussreichsten Bands der alternativen Rockgeschichte festivalexklusiv zu Rock am Ring und Rock im Park zurück. Mit Mike Pattons unverwechselbarer Stimme, ihrer stilprägenden Mischung aus Rock, Metal, Funk und Alternative sowie unzähligen Klassikern hat die Band Generationen von Musikerinnen und Musikern beeinflusst und ihren Platz als eine der prägendsten Formationen der Rockmusik längst zementiert.  Mike Patton sagt: „Was soll man sagen - das letzte Mal, als wir unsere Freunde von Die Toten Hosen gesehen haben, ist über 13 Jahre her, und zwar in Argentinien. Wir würden uns schon freuen, sie einfach nur wiederzusehen … aber wenn das bedeutet, dass wir gemeinsam bei Rock am Ring und Rock im Park auftreten, dann gibt es kaum eine bessere Gelegenheit, um die guten Zeiten zu feiern.“  Mit Bring Me The Horizon steht gleichzeitig eine Band an der Spitze des Festivals, die den Sound einer neuen Generation definiert hat. Kaum ein anderer Act hat Rockmusik in den vergangenen Jahren so konsequent weiterentwickelt wie die Briten um Oli Sykes. Mit jeder Veröffentlichung und jeder Tour verschieben sie die Grenzen dessen, was moderne Rockmusik heute sein kann. Zwischen Metal, Alternative, Elektronik und Pop haben sie ihren ganz eigenen Stil geschaffen und sich mit ausverkauften Arena- und Stadiontourneen und spektakulären Festivalshows weltweit als einer der größten Rockacts der Gegenwart etabliert.  Das Programm ist wie ein Querschnitt durch die internationale Rock- und Metalszene. Parkway Drive haben sich aus der australischen Metal-Szene heraus zu einer der größten Metalbands der Welt entwickelt und kehren mit neuer Musik und ihrer weltweit gefeierten Liveshow zurück. Sie zählen längst zur absoluten Speerspitze des modernen Metal.  Einen besonderen Akzent setzen außerdem The Prodigy. Seit mehr als drei Jahrzehnten sprengen sie die Grenzen zwischen elektronischer Musik und Rock und gehören mit ihrer kompromisslosen Live-Energie zu den außergewöhnlichsten Festivalbands überhaupt.  Billy Talent gehören seit Jahren zu den beliebtesten Bands des Rock-am-Ring- und Rock-im-Park-Publikum und arbeiten derzeit im Studio an ihrem nächsten Album. Mit ihrer Rückkehr schlagen sie das nächste Kapitel ihrer langjährigen Festivalgeschichte auf.  Nach ihrer ausverkauften Arena Tournee feiern Evanescence um Frontfrau Amy Lee ihre Rückkehr auf die großen Festivalbühnen.  Mit Turnstile präsentiert das Festival eine der derzeit spannendsten Gitarrenbands der Welt. Die Amerikaner stehen für den kreativen Aufbruch einer neuen Generation und verbinden Hardcore, Punk, Alternative und Indie mit einer Selbstverständlichkeit, die ihnen weltweit Anerkennung eingebracht hat. Falling In Reverse  gehören zu den erfolgreichsten modernen Rockacts der vergangenen Jahre und stehen ebenso für die stilistische Vielfalt des Programms wie Motionless In White, Bullet For My Valentine, Lorna Shore, I Prevail, Nothing But Thieves, Amon Amarth, Arch Enemy, Imminence, Orbit Culture, Beartooth, Bad Religion, Simple Plan, Donots, Poppy, Trailerpark und Ski Aggu. Gemeinsam formen sie ein Line-up, das Rock am Ring und Rock im Park einmal mehr als Treffpunkt der größten Namen und spannendsten Entwicklungen der internationalen Rockmusik positioniert.   Die Geschichte wird weitergeschrieben Mit der ersten großen Bandwelle ist das Line-up für 2027 noch lange nicht vollständig. Weitere Künstlerinnen und Künstler werden in den kommenden Monaten bekanntgegeben.