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17 März, Dienstag

Nürburgring startet Awareness-Kampagne für respektvolles Miteinander in Region und Straßenverkehr

Der Nürburgring übernimmt Verantwortung – nicht nur auf dem eigenen Gelände, sondern auch darüber hinaus. Mit einer neuen Awareness-Kampagne appelliert die Rennstrecke gemeinsam mit den Verbandsgemeinden Adenau, Kelberg und Vordereifel sowie der Polizeidirektion Koblenz – insbesondere den Dienststellen in Adenau und Mayen – an alle Besucherinnen und Besucher, sich während ihres Aufenthalts in...
Nürburgring startet Awareness-Kampagne für respektvolles Miteinander in Region und Straßenverkehr

17.03.2026

Der Nürburgring übernimmt Verantwortung – nicht nur auf dem eigenen Gelände, sondern auch darüber hinaus. Mit einer neuen Awareness-Kampagne appelliert die Rennstrecke gemeinsam mit den Verbandsgemeinden Adenau, Kelberg und Vordereifel sowie der Polizeidirektion Koblenz – insbesondere den Dienststellen in Adenau und Mayen – an alle Besucherinnen und Besucher, sich während ihres Aufenthalts in der Region rücksichtsvoll und regelkonform zu verhalten. Im Mittelpunkt steht dabei eine klare Botschaft: „Your Home for a weekend. Our Home for a lifetime.“ Das visuelle Leitmotiv der Kampagne zeigt eine Person vor einem zweigeteilten Bild: Auf der einen Seite die Nordschleife als Sehnsuchtsort für Motorsportbegeisterte aus aller Welt, auf der anderen Seite eine Ortschaft der Region – etwa Nürburg oder Kelberg. Die Symbolik ist bewusst gewählt. Wer den Nürburgring besucht, reist nicht nur zu einer Rennstrecke, sondern in eine Region, die für viele Menschen dauerhaft Lebensmittelpunkt ist. Die Nordschleife und die umliegenden Orte sind untrennbar miteinander verbunden – infrastrukturell, wirtschaftlich und gesellschaftlich. Ergänzt wird das Motiv durch die charakteristische Nürburgring-Silhouette, die als grafisches Element die Verbindung zwischen Destination und Region zusätzlich unterstreicht. „Inhaltlich setzt die Kampagne bewusst nicht auf den erhobenen Zeigefinger, sondern auf Perspektivwechsel und Empathie“, erklärt Pressesprecher Alexander Gerhard. „Während auf der Nordschleife klare Regeln gelten, die Sicherheit und Fairness gewährleisten, gelten auf öffentlichen Straßen selbstverständlich die Vorgaben der Straßenverkehrsordnung.“ Dementsprechend lädt die Kampagne dazu ein, sich in die Lage der Anwohnerinnen und Anwohner zu versetzen: Für Gäste ist der Nürburgring ein besonderes Wochenenderlebnis, für die Menschen in der Region ist er Teil ihres Alltags. „Der Nürburgring ist ein weltoffener Ort der Begeisterung und der internationalen Begegnung. Gleichzeitig verstehen wir uns als Teil einer starken Region. Verantwortung endet für uns nicht an der Nordschleifen-Ausfahrt. Auch wenn wir außerhalb unseres Geländes keine hoheitlichen Aufgaben wahrnehmen, gehört es zu unserem Selbstverständnis, für ein respektvolles Miteinander einzutreten und unsere Gäste dafür zu sensibilisieren“, ergänzt Gerhard. Ziel sei es, gemeinsam mit Kommunen und Polizei eine Haltung zu fördern, die Rücksichtnahme und Regelkonformität als selbstverständlichen Bestandteil eines gelungenen Besuchs versteht. Die Initiative basiert auf umfangreicher Recherche und der Analyse vergleichbarer Best-Practice-Kampagnen anderer Destinationen. Daraus wurde ein eigenständiges, regional verankertes Kommunikationskonzept entwickelt, das die besondere Situation rund um den Nürburgring berücksichtigt. Die Botschaft ist klar: Nürburgring und Automobil-Leidenschaft und gesellschaftliche Verantwortung schließen sich nicht aus – im Gegenteil, sie gehören zusammen. Als bedeutender Wirtschaftsfaktor schafft der Nürburgring jährlich erhebliche Wertschöpfung in Hotellerie, Gastronomie, Handel und Dienstleistung. Zahlreiche Unternehmen in der Region profitieren direkt oder indirekt von den Besucherströmen. Diese wirtschaftliche Bedeutung macht ein harmonisches Miteinander umso wichtiger. Die neue Awareness-Kampagne soll daher nicht nur sensibilisieren, sondern auch das Bewusstsein stärken, dass jede und jeder Einzelne mit seinem Verhalten dazu beiträgt, wie der Nürburgring und die Region wahrgenommen werden – heute und in Zukunft.

24h Nürburgring versprechen Riesen-Show auf der legendären Nordschleife

16.03.2026

Der Countdown für die ADAC RAVENOL 24h Nürburgring vom 14. bis 17. Mai 2026 ist in diesem Jahr besonders spannend. Zahlreiche hochkarätige Projekte sind in diesem Jahr angekündigt und versprechen einen heißen Tanz an der Spitze: Die mit der Startnummer #1 antretende Mannschaft von Rowe Racing wird von Dutzenden GT3 gejagt, in denen die Crème de la Crème der Langstrecken-Spezialisten ins Volant greift. Mindestens acht Marken (Audi, Aston Martin, BMW, Ford, Ferrari, Lamborghini, Mercedes-AMG und Porsche) und mehr Teams in der Top-Klasse als in den Vorjahren werden wohl am Ende der Nennungsfrist (Ende April) auf der Starterliste stehen. Hinzu kommen stark besetzte weitere Klassen, die vom bulligen GT bis zum pfeilschnellen Serienwagen für ein blutdrucksteigerndes Geschehen sorgen werden. Für die Extraportion Spannung sorgt in diesem Jahr auch die einmal mehr unkalkulierbare Eifelwitterung, die mit einem Wintereinbruch den ersten Saisonlauf der NLS (Nürburgring Langstrecken-Serien) vereitelte. Nun stehen der versammelten Langstrecken-Community vor den 24h nur noch zwei NLS-Läufe sowie die ebenfalls zur NLS zählenden ADAC 24h Nürburgring Qualifiers (17. – 19. April) zur Verfügung: Ein enges Zeitfenster angesichts der akribischen Vorbereitungen, die gerade für die Top-Teams vor dem Langstreckenklassiker angesagt ist. Und das gilt sogar für einen vierfachen Formel-1-Weltmeister: Max Verstappen hat seinen Start bei den 24h Nürburgring angekündigt und sorgte damit für Euphorie nicht nur bei seinen niederländischen Landsleuten, sondern bei vielen Motorsportfans weltweit. Er will den Mercedes-AMG GT3 seines Rennteams beim zweiten Lauf zur NLS (21. März) höchstpersönlich auf Herz und Nieren testen – und wird es dabei sicher mit einigen zusätzlichen Konkurrenten zu tun bekommen, deren Testprogramm durch den abgesagten Saisonauftakt durcheinandergewirbelt wurde. Für zusätzliche Spannung sorgt dabei, dass es ab der ersten NLS-Runde auch um die 24h geht. Schließlich können im Rahmen der NLS-Läufe vor dem Saisonhighlight die ersten Plätze für das entscheidende Top-Qualifying 3 bei den 24h ergattert werden. Jeweils bis zu drei Plätze werden über die Qualifying- und Renn-Performance der NLS-Läufe 1 bis 3 vergeben, bis zu drei weitere Plätze über die Performance bei den 24h Qualifiers. Eine attraktive Aussicht und ein zusätzlicher Anreiz für die Teams, denn die GT3-Teams, die sich ihren Platz nicht vor den 24h sichern, müssen sich einem zweistufigen Shoot-Out stellen, bei denen nur die schnellsten Fahrzeuge die jeweils nächste Runde erreichen. Die Pole-Position und die Plätze in den vordersten Startreihen stehen dann erst nach dem dritten Top-Qualifying fest. Starke Teams versprechen spannende Fights an der SpitzeDer Verstappen-Mercedes-AMG GT3 ist eine der beiden Speerspitzen des Performance-Aufgebots der Stuttgarter. Das Schwesterfahrzeug in den Farben von 24h-Hauptsponsor RAVENOL wird ebenso mit exzellenten Werkspiloten besetzt sein. Den Vorjahressiegern von Rowe Racing droht außerdem Gefahr aus dem eigenen Lager, denn die Titelverteidiger setzen 2026 wieder auf zwei Fahrzeuge, nachdem im Vorjahr nur ein Auto eingesetzt wurde. Zum Werksaufgebot von BMW zählt außerdem der BMW M4 GT3 Evo von Schubert Motorsport. Zum Kreis der heißen Siegkandidatenwerden gesellen sich außerdem eine Reihe von Porsche-Teams, so etwa die beiden von Schnabl eingesetzten 911 GT3 R in den Farben der Reifenhersteller Falken und Dunlop. Ebenfalls bereits bestätigt ist der 911er des Teams Dinamic GT, das 2025 hinter Rowe und Manthey auf P3 abschloss. Zu den ganz heißen Kandidaten auf vordere Positionen gehören außerdem eine Reihe weiterer Teams. So etwa die beiden Lamborghini der neuesten Generation von Abt Motorsport. Oder auch die Ford Mustang GT3, die im vergangenen Jahr noch hier und da mit Kinderkrankheiten zu kämpfen hatten und inzwischen längst ausgereifte Langstreckenboliden sind. Herzblutprojekte und Fan-Lieblinge en MasseAuch außerhalb des Kreises der Gesamtsiegkandidaten kündigen sich in diesem Jahr Fahrzeuge an, denen die Herzen der Fans zufliegen werden. Da sind zum Beispiel die in der Sonderklasse SP-X startenden HWA Evo, deren Optik den legendären 190er Evo2-Mercedes der goldenen DTM-Ära entlehnt ist. Oder auch der in der gleichen Klasse startende BMW M3 GT3 Touring 24h – womit nach vielen Jahren wieder ein rennfertiger Kombi bei den 24h Nürburgring mitmischt. In der Top-Klasse hat das Team „Saugmotoren Motorsport“ einen der fast schon legendären BMW Z4 GT3 angekündigt, die von Fans und Fahrern nach wie vor liebevoll „Zetti“ genannt werden. Hinzu kommen die stark besetzten Klassen, in denen spannende Kämpfe um Positionen und Pokale für Action sorgen. Auch wenn die 24h Nürburgring nicht zur PETN (Porsche Endurance Trophy Nürburgring) zählen, dürften die beiden Cup-Klassen für die dort startenden Fahrzeuge auch beim Saisonhöhepunkt stark besetzt sein. Und auch in den weiteren „Special“-, Cup- und Serienwagen-Klassen haben bereits zu Saisonbeginn viele Teams ihren Start angekündigt. Diese 54. Auflage der 24h Nürburgring verspricht Top-Sport und ganz viel Nordschleifen-Emotion.

Der Saisonauftakt der ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie wurde abgesagt

14.03.2026

Niedrige Temperaturen und Schneefall hatten zunächst den Start zum Zeittraining verzögert. Die Streckenbedingungen besserten sich, nicht jedoch die Temperaturen. Die in der NLS engagierten Reifenhersteller rieten der VLN von der Durchführung der 71. ADAC Westfalenfahrt ab. Die Rennleitung folgte schließlich der Empfehlung. Der endgültigen Absage um 10:45 Uhr vorangegangen waren zwei Teammanager-Meetings um 8:30 und 10 Uhr, in der die Verantwortlichen der VLN das Feedback der Teams einholten. „Auch wenn die Entscheidung am Ende bei uns liegt, war es uns wichtig, die Situation mit den Teilnehmern zu besprechen“, sagt Christian Vormann, Sportleiter der VLN. „Nach einer Inspektionsrunde hat die Rennleitung entschieden, dass die Strecke befahrbar ist. Die Seitenstreifen waren frei von Schnee und es trocknete langsam ab. Seitens der Teams waren die Meinungen gemischt. Eine Abstimmung ergab eine geringe Mehrheit, die Veranstaltung durchzuführen. Am Ende hat die Warnung der Reifenindustrie den Ausschlag zur Absage gegeben.“ Das zweite Lauf der ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie findet bereits am kommenden Wochenende statt. Am 21. März kehrt dann unter anderem Formel-1-Weltmeister Max Verstappen mit einem Mercedes-AMG GT3 in die Grüne Hölle zurück. 🎟️ Tickets gibt es hier.

Die Saison startet: Premieren, Klassiker und die volle Ring-Vielfalt

11.03.2026

Wenn im März die ersten Motoren aufheulen, beginnt am Nürburgring mehr als nur eine neue Rennsaison. Es startet ein Jahr, das die ganze Bandbreite der legendären Event-Location widerspiegelt: hochkarätiger internationaler Motorsport, publikumsnahe Serien auf der Nordschleife, Festivals, Community-Events, Familienformate und Mitmachangebote. Rund 60 Veranstaltungen machen den Nürburgring 2026 von Frühjahr bis tief in den Herbst hinein zum Treffpunkt für Fans aus aller Welt – und zu einem starken Impulsgeber für die Region. Zu den prägenden Höhepunkten im Kalender zählen traditionsreiche Publikumsmagnete wie die ADAC RAVENOL 24h Nürburgring, die DTM, Rock am Ring, der Int. ADAC Truck-Grand-Prix sowie der BELMOT Oldtimer-Grand-Prix. Sie stehen für volle Tribünen, volle Campingplätze und eine Atmosphäre, die es so nur in der Eifel gibt. Zwischen März und Oktober wechseln sich diese Großereignisse mit einer Vielzahl weiterer Formate ab – vom internationalen GT-Sport bis zur nahbaren Nordschleifen-Action. Die Nordschleife als HerzstückAls weltweit bekanntes Markenzeichen bildet die legendäre Nordschleife auch 2026 den Prüfstein für fahrerische Höchstleistung. Die ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie, die RCN Rundstrecken-Challenge und die GLP Gleichmäßigkeitsprüfung sorgen über das gesamte Jahr hinweg für Rennsport zum Anfassen. Hier erleben Fans packende Duelle, offenes Fahrerlager und Motorsport, der greifbar bleibt. Höhepunkt ist das 24h-Wochenende im Mai, wenn mehr als 100 Fahrzeuge zur Jagd durch die „Grüne Hölle“ starten und zehntausende Fans entlang der Strecke campieren. Kaum ein anderes Rennen verbindet sportliche Höchstleistung und leidenschaftliche Fankultur so intensiv. Neue Impulse im internationalen Rennkalender2026 setzt der Nürburgring gezielte Akzente: Erstmals gastiert die MICHELIN 12H Nürburgring in der Eifel. Die Premiere im Rahmen der Michelin 24H SERIES erweitert das internationale Langstreckenportfolio und unterstreicht die Bedeutung des Standorts im globalen GT-Sport. Auch im Zweiradbereich beginnt ein neues Kapitel: Die Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft tritt künftig unter dem Namen EURO MOTO an. Mit neuem Auftritt und geschärftem Profil positioniert sich die Serie neu – und ist das Aushängeschild für den Motorradrennsport auf der Grand-Prix-Strecke.  Ergänzt wird das internationale Programm durch Formate mit hochwertigem GT-Sport wie die DTM, GT World Challenge oder das ADAC Racing Weekend – ein dichtes Spektrum aus Markenvielfalt, Nachwuchsförderung und Spitzenmotorsport. Wer es gerne eine Nummer größer mag, kann beim Int. ADAC Truck-Grand-Prix die rund 1000 PS starken Racetrucks bewundern. Festival und buntes Fahrerlager inklusive. Ein fester Bestandteil der Saison bleibt zudem der historische Motorsport. Mit der ADAC Nürburgring Classic, dem BELMOT Oldtimer-Grand-Prix sowie dem traditionsreichen ADAC 1.000km Rennen schlägt der Nürburgring auch 2026 die Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Historische Formelwagen, Tourenwagen-Ikonen und Langstreckenklassiker erinnern daran, dass hier seit 1927 Motorsportgeschichte geschrieben wird – lebendig, laut und mit unverwechselbarem Charakter. Festival, Szene, CommunityDer Nürburgring ist jedoch weit mehr als Rennsport. Wenn im Juni beim ausverkauften Rock am Ring rund 90.000 Musikfans die Eifel in ein Festivalmeer verwandeln, zeigt sich eine andere Facette des Areals. Events wie der Nürburgring Drift Cup, GRIP – Das Motorevent oder Rad am Ring verbinden Szene, Mitmachcharakter und Leidenschaft für Mobilität in all ihren Formen. Hier gibt es ebenfalls eine Premiere: Mit der Low Scty PS Arena feiert ein Community-Event am Nürburgring Premiere, welches in Österreich bereits zu einer echten Event-Größe mit tausenden Fans herangewachsen ist. Hinzu kommen Indoor-Highlights in der ring°arena und im ring°boulevard – von Darts am Ring bis zum größte E-Darts-Turnier Europas (DLMM) und von Jobmesse bis zum beliebten Familientag. Diese Mischung aus Spitzensport, Entertainment und Community-Formaten macht die Saison 2026 zu einem vielseitigen Erlebnis für unterschiedlichste Zielgruppen – vom eingefleischten Motorsportfan bis zum Familienausflug. Mehr als ZuschauenUnd auch abseits der Großevents bleibt der Ring erlebbar: An weit über 100 Tagen öffnen Nordschleife und Grand-Prix-Strecke für Touristenfahrten, After-Work-Classics oder den Rad- und Lauftreff ihre Schranken. Hier wird aus dem Zuschauer der Akteur – ein Angebot, das den Nürburgring Jahr für Jahr neu erlebbar macht. Mit etablierten Klassikern, internationalen Premieren und einer klaren Vielfalt startet der Nürburgring in eine Saison, die Tradition und Zukunft gleichermaßen verbindet. 2026 verspricht einmal mehr ein Jahr voller Emotionen, Geschwindigkeit und unvergesslicher Momente.

Zum 50. Jubiläum: Gipfeltreffen der Champions beim Saisonauftakt der NLS

10.03.2026

Die ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie erwacht mit einem Paukenschlag aus der Winterpause – und startet am 14. März 2026 mit dem ersten Saisonrennen fulminant in die 50. Saison. Wenn sich das Feld der 132 gemeldeten Fahrzeuge zur 71. ADAC Westfalenfahrt aufreiht, wird schnell klar, dass die Dichte an internationalem Topfahrern selten so hoch war, wie in diesem Jahr. Tickets gibt es ab 25 Euro unter VLN.de/tickets. Jugendliche bis 14 Jahre haben freien Eintritt. Wer nicht vor Ort ist, kann den Renntag im kostenlosen Livestream auf VLN.de verfolgen. An der Spitze dieses Feldes thront der legendäre Porsche 911 GT3 R von Manthey mit der Startnummer 911. Hier greift mit Ayhancan Güven nicht nur der amtierende DTM-Champion ins Lenkrad, er teilt sich das Cockpit mit dem Porsche-Werksfahrer Kévin Estre. Die Konkurrenz für den ‚Grello‘ ist jedoch so prominent wie selten zuvor. In der Startnummer 17 von Dunlop Motorsport findet sich mit Julien Andlauer ein Pilot, der mit dem Rückenwind seines Gesamtsieges bei den 24 Stunden von Daytona 2026 in die Eifel reist; das Cockpit teilt er sich mit Nico Menzel. Ebenfalls ein Wörtchen um den Gesamtsieg mitreden möchte das Team Falken Motorsport. Auf der Nummer 44 startet Morris Schuring, der amtierender DTM-Junior-Champion, zusammen mit Klaus Bachler. Ein echtes Power-Trio schickt REALIZE KONDO RACING with Rinaldi mit der Startnummer 45 ins Rennen. Thierry Vermeulen (Gold-Cup-Gewinner der GT World Challenge) und Dennis Marschall (Bronze-Champion der GTWC) teilen sich den Ferrari 296 GT3 mit Thomas Neubauer. BMW und Mercedes-AMG rüsten aufBesonders imposant präsentiert sich die bayerische Konkurrenz: BMW schickt drei absolute Top-Teams mit Werksunterstützung in die Grüne Hölle. Schubert Motorsport greift mit der Startnummer 77 und einer hochkarätigen Besetzung an – hier teilen sich die Werksfahrer Marco Wittmann, Philipp Eng und Robin Frijns das Cockpit des BMW M4 GT3 EVO. Nicht weniger ambitioniert geht ROWE RACING an den Start. Die Startnummer 98 wird von Augusto Farfus, Raffaele Marciello und Jordan Pepper pilotiert, die #99 von ‚Dan Harper‘, Max Hesse und Sheldon Van Der Linde. Auch die Mercedes-AMG-Fraktion rüstet massiv auf. Mit der Startnummer 80 schickt das Mercedes-AMG Team RAVENOL ein Trio ins Rennen, das pure GT3-Erfahrung verkörpert: Maxime Martin, Maro Engel und Luca Stolz wollen den Sieg beim Auftakt nach Affalterbach holen. Ergänzt wird das Aufgebot durch einen weiteren Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 3 des Mercedes-AMG Team Verstappen Racing, in dem mit Jules Gounon, Daniel Juncadella und Lucas Auer drei absolute Ausnahmekönner am Steuer sitzen. Der vierfache Formel-1-Weltmeister und Namensgeber der Equipe, Max Verstappen, wird bei NLS2 dann ins Geschehen eingreifen. Nach einer erfolgreichen Debüt-Saison mit einem Sieg setzt das Haupt Racing Team erneut auf den bulligen Ford Mustang GT3. Abgerundet wird das Pro-Aufgebot von Konrad Motorsport und dem Red Bull Team ABT (beide Lamborghini Huracán GT3), Walkenhorst Motorsport (Aston Martin Vantage GT3) sowie Dinamic GT und Lionspeed GP (Porsche 911 GT3 R). Frischer Wind in der SP9 AM und PRO-AMDoch nicht nur in der reinen Pro-Kategorie herrscht Hochspannung, auch die Sub-Wertungen SP9 Pro-Am und Am versprechen packende Duelle und interessante Geschichten. Mit ProSport Racing kehrt ein bekanntes Gesicht der Nordschleife in die Top-Klasse zurück und stellt sich dem Wettbewerb mit einem Aston Martin Vantage GT3. In der AM treffen sie auf Goroyan RT by Car Collection (Porsche 911 GT3 R), JUTA Racing (Audi R8 LMS) und Renazzo Motorsport (Lamborghini Huracán GT3 EVO 2). Gleichzeitig sorgen in der PRO-AM spannende Neuzugänge für frischen Wind und neue Konkurrenz: GAMOTA Racing (BMW M4 GT3 EVO), Toyo Tires with Ring Racing (Mercedes-AMG GT3) und KKRämer Racing (Audi R8 LMS EVO II) debütieren in dieser Saison in der prestigeträchtigen GT3. Ihre Gegner sind unter anderem die beiden Porsche-Teams Lionspeed GP und 48 LOSCH Motorsport by BLACK FALCON sowie ein weiterer Aston Martin von Walkenhorst Motorsport. Meisterliche FahrerpaarungenDie NLS lebt allerdings nicht nur von der Top-Klasse: In den hart umkämpften Cup-Klassen geht es zwar nicht um den Gesamtsieg, zu gewinnen gibt es dennoch viel. In der Klasse BMW M2 Racing kommt es dabei zu einer Konstellation, die Fans der Meisterschaft aufhorchen lässt: Auf der Startnummer 888 bilden Ranko Mijatovic und Michael Schrey eine Allianz der Meister. Mijatovic, der seit 2024 amtierender NLS-Champion ist, spannt hier mit dem zweifachen NLS-Meister Schrey zusammen, um das Team Hofor Racing by Bonk Motorsport ganz nach vorne zu bringen. Gemeinsam vereinen sie bereits vier Titel auf einem Auto – eine Marke, die normalerweise schwer zu schlagen ist. Doch die Messlatte liegt in diesem Jahr noch ein Stück höher, und zwar bei jenem Team, das die Serie in der jüngeren Vergangenheit fast nach Belieben dominiert hat: Adrenalin Motorsport. Die Mannschaft rund um Teamchef Matthias Unger setzt in der Klasse VT2-RWD auf der Startnummer 500 eine Paarung ein, die man getrost als das ‚Maß aller Dinge‘ bezeichnen kann. Mit Philipp Leisen (Meister 2018, 2020, 2021 und 2023) und Daniel Zils (Meister 2022 und 2023) teilen sich hier zwei der erfolgreichsten NLS-Piloten der jüngsten Geschichte ein Cockpit. Zusammen bringen sie es auf stolze sechs Meistertitel – eine statistische Machtdemonstration, die verdeutlicht, warum Adrenalin Motorsport seit Jahren das Team ist, das es zu schlagen gilt. Das Trio komplettiert Philipp Stahlschmidt. Meisterliche TeamleistungenAuch in diesem Jahr beeindrucken die Aufgebote einiger. Das SRS Team Sorg Rennsport führt die Statistik mit beeindruckenden elf gemeldeten Fahrzeugen an, die sich auf die Klassen SP10, VT2, CUP2 und CUP3 verteilen. Dicht auf den Fersen ist das bereits erwähnte Team Adrenalin Motorsport, das mit neun Fahrzeugen ebenfalls eine enorme Präsenz zeigt und unter anderem die stark besetzten Klassen V6, V5 und die BMW M240i-Kategorie abdeckt. Apropos Klassenstärke: Die Klasse CUP3 der Porsche Endurance Trophy Nürburgring (PETN) für den Porsche 718 Cayman GT4 CS stellt mit 21 Startern das größte Starterfeld des Auftakts dar, gefolgt von der VT2-RWD mit 14 und der CUP2 (Porsche 911 GT3 Cup) mit zwölf Fahrzeugen. Tickets für das Auftaktrennen der Jubiläumssaison, die 71. ADAC Westfalenfahrt, kosten 25 Euro (Kinder bis 14 Jahre kostenfrei) und sind unter VLN.de/tickets und an den Tageskassen erhältlich. Damit geht es auf die geöffneten Tribünen am Grand-Prix-Kurs, in die exklusiven Zuschauerbereiche Brünnchen und Pflanzgarten sowie ins Fahrerlager, die Boxengasse und die Startaufstellung. Um die besten Positionen für die Startaufstellung geht es im Qualifying zwischen 8:30 und 10 Uhr. In der Pause zwischen Zeittraining und Rennen bleibt den Fans ausreichend Zeit, die Boliden aus nächster Nähe zu erleben: Mit einem Ticket geht es ab 10:20 Uhr beim Pitwalk in die Boxengasse, bevor ab 11:10 Uhr die Startaufstellung mit noch mehr Motorsport zum Anfassen lockt. Der Rennstart für das vier Stunden dauernde Langstreckenrennen ist um 12 Uhr. Der Livestream unter VLN.de beginnt um 08:15 Uhr. Daneben gibt es ‚Radio Nürburgring‘ bei rpr1.de sowie in der RPR1-APP.

Verstappen startet bei den 24h Nürburgring – spezielles Ticketangebot für Oranje-Fans geplant

09.03.2026

Max Verstappen wird 2026 erstmals bei den ADAC RAVENOL 24h Nürburgring an den Start gehen. Der Niederländer, der sich mit vier Formel-1-Weltmeistertiteln in den Jahren 2021 bis 2024 längst einen festen Platz in der Motorsportgeschichte gesichert hat, stellt sich damit der wohl größten Herausforderung des internationalen Langstreckensports: der Nürburgring-Nordschleife. Der prominente Neuzugang im Starterfeld tritt im Mercedes-AMG Team Verstappen Racing gemeinsam mit Lucas Auer (AUT), Jules Gounon (FRA) und Daniel Juncadella (ESP) auf einem Mercedes-AMG GT3 an. Darauf hat sich Verstappen seit dem vergangenen Jahr gezielt vorbereitet und systematisch an den Voraussetzungen für einen Start gearbeitet – unter anderem mit Einsätzen auf der Nordschleife und intensiver Vorbereitung im SimRacing. Auch den Fans des in seiner Heimat als Volksheld verehrten Champions rollen die 24h Nürburgring den roten Teppich aus: Für sie ist ein spezielles Ticketangebot in Planung, dessen exklusive Angebote in Kürze vorgestellt werden. Der Niederländer gilt seit Jahren als ausgewiesener Nordschleifen-Enthusiast. Neben seiner realen Fahrpraxis in der Nürburgring-Langstrecken-Serie (NLS) hat er sich auch im SimRacing im Rahmen der digitalen NLS intensiv mit der Strecke und dem Multi-Class-Racing beschäftigt. „Der Nürburgring ist ein besonderer Ort. Es gibt keine andere Rennstrecke, die ihm gleicht“, freut sich Verstappen, der vor dem 24h-Einsatz auch bei NLS2 antreten will. „Die 24h Nürburgring stehen schon seit langem auf meiner Wunschliste, daher bin ich sehr begeistert, dass wir es jetzt verwirklichen können. Letztes Jahr habe ich meine DMSB-Lizenz für die Nordschleife erhalten und konnte an NLS9 teilnehmen, wo wir gewonnen haben. Diese Vorbereitung ist sehr wertvoll, da wir viel gelernt haben, was wir in unser diesjähriges Programm einfließen lassen können. Mit Dani, Jules und Lucas haben wir eine starke Besetzung und erhalten großartige Unterstützung von Red Bull und Mercedes-AMG Motorsport. Jetzt geht es darum, die richtigen Vorbereitungen vor den Events zu treffen, damit wir in den Rennen alles aus uns herausholen können.“ Konsequente Vorbereitung auf den 24h-StartFür die Veranstalter ist Verstappen zunächst einmal vor allem eines: ein Teilnehmer wie alle anderen, der unabhängig von Name und Renommee seine Tauglichkeit für die herausforderndste Rennstrecke der Welt unter Beweis stellen musste. Walter Hornung, Rennleiter der ADAC RAVENOL 24h Nürburgring, betont: „Wir freuen uns, dass Max Verstappen bei den 24h Nürburgring antritt. Er ist – wie wohl alle Starter quer durch die verschiedenen Fahrzeugklassen – der Faszination dieser besonderen Rennstrecke verfallen. Dass er seinen Start ernst nimmt und unglaublich professionell angeht, zeigt schon seine intensive Vorbereitung. Er hat ohne Sonderbehandlung den normalen Qualifikationsprozess durchlaufen, sich mit Einsätzen auf der Nordschleife vorbereitet, das obligatorische E-Learning absolviert und sich mit unzähligen SimRacing-Runden intensiv mit der Strecke beschäftigt. Wir als Organisatoren sind genauso gespannt wie unzählige Fans rund um den Globus, wie gut ihm der Umstieg vom Formel-1-Boliden in die in diesem Jahr besonders heiß umkämpfte GT3-Klasse auf der härtesten Rennstrecke der Welt gelingen wird. Die Nordschleife ist die ultimative Herausforderung des Motorsports – Max nimmt sie an!“ Start im Mercedes-AMG GT3Bei seinem ersten Start bei den ADAC RAVENOL 24h Nürburgring wird Verstappen in einem Mercedes-AMG GT3 antreten. Das Fahrzeug ist eines der beiden Autos des Performance-Aufgebots von Mercedes-AMG. Die beiden von Winward Racing eingesetzten GT3 gehen als Mercedes-AMG Team RAVENOL sowie unter der Verstappen-Bewerbung an den Start. Auch das Schwesterfahrzeug mit der Startnummer #80 ist mit Maro Engel (GER), Maxime Martin (BEL), Fabian Schiller und Luca Stolz (beide GER) extrem stark besetzt. Formel-1-Vierfach-Champion Verstappen hat mit Auer, Gounon und Juncadella exzellente Teamkollegen an seiner Seite, die ebenfalls aus dem Performance-Kader von Mercedes-AMG stammen. Die #3 auf dem Startnummernhalter entspricht seiner aktuellen Formel-1-Startnummer im Team Oracle Red Bull Racing. Die beiden GT3 bilden damit die Speerspitze des Aufgebots von Mercedes-AMG, das durch AMG-Kundensportteams ergänzt werden wird. Sichere Dir jetzt Dein Event- oder VIP-Ticket!

Maximale Action und qualmende Reifen: Der Nürburgring Drift Cup 2026 verspricht neue Superlative 

08.03.2026

Die Motoren starten, die Reifen qualmen, der Adrenalinspiegel steigt: Der Nürburgring Drift Cup 2026 von Skylimit Events steht in den Startlöchern und verspricht eine Saison mit riesigem Interesse der Fans. Mit einem hochkarätigen internationalen Starterfeld, das sich durch spektakuläre Side-by-Side-Battles und präzises Tandem-Drifting auszeichnen wird, erwartet Zuschauer, Fahrer und Teams ein Jahr der Extraklasse. Die Drift-Piloten werden auf technisch anspruchsvollen High-Speed-Layouts alles geben, um die Clip-Points perfekt zu treffen und sich den prestigeträchtigen Titel zu holen.  Die Saison 2026 legt den Fokus auf die sportliche Herausforderung und die Qualität der Drift-Action. Die Kombination aus intensivem Wettbewerb, internationalen Top-Fahrern und  dem einzigartigen Flair der Nordschleife macht den Nürburgring Drift Cup zu einem der populärsten Meisterschaften in der europäischen Drift-Welt.  Drei Runden pure Leidenschaft: Der Terminkalender 2026 Die Meisterschaft wird in drei intensiven Runden ausgetragen, die den Fahrern alles abverlangen. Fans können die Läufe live vor Ort oder im YouTube-Livestream verfolgen. ● Runde 1: 24. bis 26. April ● Runde 2: 31. Juli bis 2. August ● Runde 3: 4. bis 6. September  Die drei Hauptläufe der Saison 2026 versprechen packende Action und Adrenalin pur. Die erste Runde findet vom 24. bis 26. April statt, gefolgt von der zweiten Runde vom 31. Juli bis zum 2. August. Das Saisonfinale bildet die dritte Runde vom 4. bis 6. September, bei der die Meistertitel vergeben werden. Einen besonderen Höhepunkt markiert der 15. Mai: Am Vorabend des legendären 24 Stunden-Rennens am Nürburgring verwandelt die Falken Drift Show die Rennstrecke in ein Tollhaus aus Speed und Style – ein absolutes Muss für jeden Motorsport-Fan, das atemberaubende Drifteinlagen und spektakuläre Manöver garantiert.  Internationales Spektakel und große Namen mit 180 km/h Bereits der Saisonauftakt im April setzt neue Maßstäbe. Durch die Kooperation mit der europäischen Serie „Drift Kings“ wird ein beeindruckendes Feld erwartet – 2025 waren es schon über 80 Piloten aus 19 Nationen. Sicher: Die Meister der Saison 2025 planen, in der neuen Saison ihre Titel zu verteidigen – die Einschreibung ist geöffnet.  Gefahren wird auf der ikonischen Müllenbachschleife. Während in den ersten beiden Runden das klassische Layout mit Geschwindigkeiten von bis zu 180 Kilometern pro Stunde im „Schumacher S“ und engen Drifts durch „Klein Monaco“ gefahren wird, wartet im Finale eine besondere Herausforderung: Ein spezielles Layout fordert die Stars der Drift-Szene bei 170 Kilometern pro Stunde und präzisen Schaltvorgängen vom fünften bis in den zweiten Gang – pure Fahrzeugbeherrschung am Limit.   Beim Finale der dritten Runde starten die Fahrer auf dem Streckenabschnitt zwischen der Ford-Kurve und der Goodyear-Kehre. Die Fahrzeuge erreichen bis zu 170 Kilometer pro Stunde, bevor sie nach zwei „Flicks“ und einem „Big-Entry“ in die Kehre einfahren. Am Ende der Kehre befindet sich ein Wendepunkt, was bedeutet, dass die Fahrzeuge in der Goodyear-Kehre vom fünften in den vierten Gang schalten müssen, für die Haarnadel in den zweiten Gang gehen und dann wieder auf den vierten Gang beschleunigen müssen, ohne den Driftwinkel zu verlieren.  Chancen für Profis und Aufsteiger Um sowohl etablierten Top-Piloten als auch aufstrebenden Talenten eine Bühne zu bieten, ist das Feld in zwei Kategorien unterteilt: ● PRO: Die Königsklasse für erfahrene Piloten und leistungsstarke Boliden. ● CLUB: Die ideale Plattform für Fahrzeuge mit begrenzter Reifenbreite und Fahrer, die wertvolle Wettkampferfahrung sammeln wollen. (Wenn die Drift Kings dabei sind, ist die PRO2 das Äquivalent der CLUB.)  Zusätzlich fördert die Serie die fahrerische Entwicklung durch integrierte Driftschool Einheiten an den Freitagen sowie monatliche Testtage in Zolder (Belgien) und Meppen (Deutschland).  Das Format: Nervenkitzel im K.o.-System Spannung ist bis zur letzten Sekunde garantiert. Nach dem Qualifying am Samstag treten am Sonntag die besten 32 Fahrer jeder Klasse im direkten Duell („Battles“) gegeneinander an. In diesem K.o.-System müssen die Fahrer in der Rolle des „Leaders“ die ideale Linie vorgeben und als „Chaser“ den Kontrahenten mit maximalem Druck verfolgen. Eine Jury entscheidet über Sieg und Niederlage bei einem Drift-Rennen basierend auf vier Kriterien: Tempo, Linienwahl, Winkel des Drifts und individueller Stil. Hohe Geschwindigkeit ist wie im klassischen Motorsport entscheidend, wobei die Fahrer jedoch die vorgegebene Ideallinie der Jury einhalten müssen, um gute Bewertungen zu erzielen. Der Chaser muss dem Leader nicht nur auf den Fersen bleiben, sondern auch durch seine aggressive Fahrweise beeindrucken.Neben den Podiumsplätzen werden auch Sonderpreise wie der „Best Chase-Run“ oder der „Most Exciting Driver“ vergeben. Die Saison 2026 wird mehr als nur eine Meisterschaft – sie ist eine Prüfung für Präzision, Mut und die pure Leidenschaft am Motorsport.  Das sagen die Top-Fahrer PRO-Champion Archie Hamer:  "2025 war der Wahnsinn! Wir hatten viele spannende, verrückte Momente, sicherten uns aber am Ende den Sieg mit einem sauberen Durchmarsch in der letzten Runde. Ich kann allen Organisatoren nicht genug danken – die Meisterschaft war das ganze Jahr über gut organisiert, und ich habe nicht eine Beschwerde. Ihr solltet dieses Jahr nicht verpassen, denn es wird noch heißer hergehen als letztes." CLUB-Champion Jack Gregory: "Wir starteten 2025 mit der Einstellung, es einfach zu versuchen. Es war unser erster Versuch im kompetitiven Driften, obwohl wir schon auf der höchsten Stufe von Drift-Demos in Großbritannien dabei waren. Archie Harmer, mein Teamkollege, überredete mich, bei Runde 1 dabei zu sein, in der Hoffnung, dass wir zu den 24-Stunden-Rennen-Demos eingeladen würden. Wir hatten nicht erwartet, Runde 1 als der Mann zu verlassen, den es zu schlagen galt. Es war ein super surreales Gefühl für uns und wir hatten sicherlich nicht vor, die Meisterschaft zu gewinnen, aber es hat sich gelohnt, die Fans und die neuen Gesichter, die wir unterwegs getroffen haben, werde ich nie vergessen."CLUB-Champion Jack Gregory: "Andy [Jaenen] und sein Team sind großartig, einschließlich des Teams an der Strecke, sie verdienen einen riesigen Schulterklopfer! Die Meisterschaft läuft wie ein Uhrwerk und es ist toll zu sehen. Mein Team und ich haben jeden Moment geliebt, und es sind Momente, die wir alle sehr in unseren Herzen schätzen. Unser Höhepunkt war definitiv Runde 1, wir hatten überhaupt keinen Stress, wir fühlten uns wie die Außenseiter, also hatten wir viel Spaß damit, das kann ich von Runde 2 oder 3 nicht sagen, da ich ein massives Ziel auf meinem Rücken hatte. Insgesamt war die Erfahrung großartig, ich würde die Meisterschaft jedem empfehlen, die Teams, die Fahrer, die Mitarbeiter sind alle so tolle Leute." PRO-Vitzemeisterin Denise Ritzmann: "Für mich ist der Drift Cup wie nach Hause kommen und eine zweite Familie. Ich fahre den Drift Cup, seit es ihn gibt, und möchte ihn auch nicht missen. Familiär, perfekte Organisation, und sie lassen sich immer etwas Neues einfallen, wie andere Layouts. Auch Benni als Sprecher ist lustig, und die Zuschauer werden mit einbezogen. Die Zuschauer sollten kommen, weil sie selbst in einer riesengroßen Familie aufgenommen werden. Ich freue mich darauf, meine zweite Familie im April wieder bei mir zu haben."  Fachkompetenz am Kampfrichterturm: Die Jury der Legenden  Ein besonderes Augenmerk liegt in diesem Jahr auf der fachlichen Bewertung der Läufe. Wir freuen uns, eine Jury präsentieren zu dürfen, die an Erfahrung kaum zu überbieten ist: ● Martin Reinsch (D): Als Urgestein der deutschen Drift-Szene und Pionier der ersten Stunde bringt er unschätzbares Wissen über Technik und Linienwahl ein. ● Jo Lammens (B): Der erste belgische Drift-Meister von 2006 begleitet die gesamte Meisterschaft und wird mit seinem geschulten Auge für Präzision über Sieg oder Niederlage entscheiden. ● Mike Procureur (B): Der Kopf hinter der „Drift Kings“-Meisterschaft verstärkt das Jury-Team exklusiv in Runde 1 und unterstreicht damit die internationale Bedeutung des Events. ● Der dritte Jury-Platz für die Runden 2 und 3 wird später bekannt gegeben.

Stressfrei ankommen, gemeinsam genießen: 24h-Camping für „Family & Friends”

06.03.2026

Für Camping-Fans, die die 24h Nürburgring in entspannter Atmosphäre genießen möchten, gibt es wieder ein besonderes Angebot: Im Camping-Areal C3 lässt sich im Vorfeld ganz bequem eine 10 x 5 Meter große Parzelle fest reservieren – inklusive aller Vorteile vor Ort. Ähnlich wie bei einem Saalplan für ein Konzert kann man sich schon bei der Buchung genau den Platz aussuchen, an dem man die 24h-Rennen in unmittelbarer Nähe der Goodyear-Kehre erlebt. Neben dem im Preis enthaltenen Strom, der über Verteilerschränke bereitgestellt wird, stehen in der Umgebung Wasserentnahmestellen sowie eine fußläufig erreichbare Dusch- und WC-Einheit zur Verfügung. Zudem ist eine An- oder Abreise von Mittwoch bis Sonntag jederzeit möglich. Wer zwischendurch mit dem PKW oder Wohnmobil vom Platz fahren möchte, kann dies problemlos tun, ohne die Reservierung zu verlieren. Das Areal eignet sich besonders für Familien: Der Stellplatz kann beispielsweise erst am Freitag bezogen werden, die konsequent eingehaltene Nachtruhe ab 22:00 Uhr sorgt für ruhige Nächte, und die speziell eingerichtete Haltestelle der DSK-Shuttlebusse ermöglicht eine kostenlose Fahrt ins Fahrerlager oder an die Nordschleife.  ℹ️Die Bushaltestelle wird sich in der Nähe zum Camping-Areal befinden. Die Reservierungsgebühr von 100 Euro für Mittwoch bis Sonntag gilt für maximal acht Personen und fällt zusätzlich zu den üblichen Camping- und Ticketkosten an. Diese wiederum müssen nur für die Tage bezahlt werden, an denen man tatsächlich vor Ort ist.   Info: Die Parzellen des „Family & Friends Campings” sind ausverkauft.

Rundstrecken-Challenge Nürburgring Saison 2026: RCN kurz vor dem Saisonstart

05.03.2026

Noch dauert es rund einen Monat bis die Rundstrecken-Challenge Nürburgring (RCN) in die Saison 2026 startet. Die Vorbereitungen sind weitestgehend abge-schlossen: Die Termine stehen fest, die Ausschreibung wurde eingereicht und über 150 Teilnehmer haben sich bereits fest in die beliebte Breitensportserie eingeschrieben. Einem erfolgreichen Auftakt der 46. Saison auf dem Nürburgring am Samstag, 28. März, steht somit nichts mehr im Weg. RCN Serienmanager Willi Hillebrand: „Wir können es kaum erwarten, dass es nach der langen Winterpause endlich wie-der losgeht. Die Zahl der Einschreibungen ist erfreulich hoch. Das Interesse an der traditionsreichen Breitensportserie ist nach wie vor ungebrochen. Wenn das Wetter mitspielt und sonst keine unvorhersehbaren Ereignisse auf uns zukommen, sollte es wieder für die RCN ein erfolgreiches Motorsportjahr in der Eifel werden.“ Auch der RCN-Kalender 2026 umfasst 8 Termine auf dem Nürburgring – 7 Leis-tungsprüfungen und ein Rundstreckenrennen. Die Veranstaltungen werden auf drei unterschiedlichen Streckenvarianten ausgetragen. Drei Mal findet eine Leistungsprüfung (RCN 04, RCN 05, RCN 06) nur auf der Nür-burgring-Nordschleife (Rundenlänge 20,793 Kilometer) statt. Die Veranstaltung führt über 15 Runden oder 311,895 Kilometer. Die Distanz setzt sich zusammen aus: 2 Runden auf Sollzeit, 10 Runden auf Bestzeit, 2 Runden auf Maximalzeit (in-klusive Tanken) und 1 Auslaufrunde. Im Rahmenprogramm des ADAC Ravenol 24h-Rennens findet die Leistungsprüfung (RCN 03) auf der 24h-Variante (Nürburgring-Nordschleife + GP-Kurs ohne AMG-Arena) mit einer Rundenlänge von 25,378 Kilometern (Gesamtdistanz 355,292 Ki-lometer) statt. Die 14 Runden unterteilen sich wie folgt: 3 Runden auf Sollzeit, 10 Runden auf Bestzeit und 1 Auslaufrunde. Vier Mal fährt die RCN auf der längeren Streckenvariante (Nürburgring-Nordschleife + GP-Kurzanbindung) mit 24,358 Kilometern. Bei den drei Leistungsprüfungen (RCN 01, RCN 02, RCN 07) beträgt die Distanz 16 Runden oder 389,728 Kilometer. Dabei gibt es 3 Runden auf Sollzeit, 12 Runden auf Bestzeit (inklusive Tanken in der Boxengasse, Mindeststandzeit 10 Minuten pro Fahrzeug), 1 Auslaufrunde. Beim Rundstreckenrennen „Schwedenkreuz“ (RCN 08) zum Saisonabschluss gibt es keine Rundenvorgabe, da die Distanz nach Zeit bemessen wird. In diesem Jahr werden nicht die Youngtimer bei der RCN zu Gast sein, sondern im Rahmen der Veranstaltung fährt diesmal die RCN GLP Gleichmäßigkeitsprüfung. Es gibt nach wie vor Startmöglichkeiten in mehr als 30 Klassen. Entsprechend un-terschiedliche Fahrzeuge sind zu sehen: von kleinen VW Polo bis hin zu starken Porsche 911 GT3 Cup. RCN-Titel werden in 8 Kategorien vergeben. Neben den RCN-Meistern werden auch im RCN Gesamtsieger-Cup, in der RCN Junior-Trophy, in den RCN-Teamwertungen und bei den RCN Light Titelträger gesucht. Darüber hinaus sind die RCN Ladies-Trophy und der RCN Senioren-Cup ausgeschrieben. Dazu werden die jeweiligen Klassenbesten am Saisonende geehrt, Pokale gibt es auch für die Sieger in den Wertungsgruppen. Die Nenngebühren für die Teilnehmer wurden vor der Saison 2026 den gestiegenen Kosten angepasst werden. RCN Serienmanager Hillebrand: „Wir haben genau kal-kuliert und haben dann die Entscheidung für die Anpassung getroffen. Zu unserem Bedauern mussten wir den in letzter Zeit gestiegenen Kosten für die Veranstaltungs-organisation Tribut zollen.“ Die RCN-Saison 2026 beginnt am Samstag, 28. März, mit der Leistungsprüfung „Bergischer Schmied“, veranstaltet vom Bergischen Motor-Club e.V. (BMC) im ADAC, dem ältesten Club im ADAC Nordrhein. Gefahren werden 16 Runden auf der 24,358 Kilometer langen Streckenvariante des Nürburgrings (Nordschleife plus GP-Kurzanbindung). Test- und Einstellfahrt im Vorfeld der AuftaktveranstaltungVor dem RCN-Saisonstart findet am Freitag, 27. März, eine Test- und Einstellfahrt für RCN-Teilnehmer und andere Interessierte statt. Von 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr steht die 24,358 Kilometer lange Streckenvariante des Nürburgrings (Nordschleife + GP-Kurzanbindung) für Testfahrten zur Verfügung. ➡️ Hier findet Ihr eine Erklärung, wie sich die leistungsprüfungen der RCN zusammensetzen.