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08 Oktober, Donnerstag

Nürburgring gibt Ausblick auf den Jahreskalender 2027

Der Nürburgring steuert auf ein besonderes Jahr zu: 2027 feiert die legendäre Rennstrecke ihren 100. Geburtstag. Rund um dieses Jubiläum erwartet die Besucher ein vielseitiger Veranstaltungskalender, der die gesamte Bandbreite des Nürburgrings abbildet. Große Motorsport-Highlights auf Nordschleife und Grand-Prix-Strecke treffen auf ein abwechslungsreiches Programm aus Indoor-Events,...
Nürburgring gibt Ausblick auf den Jahreskalender 2027

08.10.2026

Der Nürburgring steuert auf ein besonderes Jahr zu: 2027 feiert die legendäre Rennstrecke ihren 100. Geburtstag. Rund um dieses Jubiläum erwartet die Besucher ein vielseitiger Veranstaltungskalender, der die gesamte Bandbreite des Nürburgrings abbildet. Große Motorsport-Highlights auf Nordschleife und Grand-Prix-Strecke treffen auf ein abwechslungsreiches Programm aus Indoor-Events, Unterhaltung, Musik, sportlichen Herausforderungen und Erlebnissen für die ganze Familie. Ein besonderer Höhepunkt des Jubiläumsjahres wird das „100 Jahre Nürburgring – Fan Event" am 19. und 20. Juni. Am 19. und 20. Juni 2027 steht der Nürburgring ganz im Zeichen seines 100. Geburtstags. Beim großen Fan Event sind Nürburgring- und Motorsportfans ebenso eingeladen wie Familien und Menschen aus der Region. Motorsport aus verschiedenen Epochen, Action auf und neben der Strecke sowie zahlreiche Mitmachangebote machen die Geschichte und Gegenwart des Nürburgrings erlebbar. Dabei geht es nicht nur um den Blick zurück auf 100 bewegte Jahre, sondern vor allem um ein gemeinsames Wochenende an einem Ort, der seit Generationen Menschen begeistert und verbindet. Große Motorsport-Bühne im JubiläumsjahrNatürlich bleibt der Motorsport auch im Jubiläumsjahr das Herzstück des Veranstaltungskalenders. Auf der Nordschleife sorgen die ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS), die Rundstrecken-Challenge Nürburgring (RCN) und die Gleichmäßigkeitsprüfung (GLP) über die gesamte Saison für Rennaction. Der Saisonhöhepunkt vom 27. bis 30. Mai: Bei den ADAC RAVENOL 24h Nürburgring wird die Kombination aus Nordschleife und Grand-Prix-Strecke erneut zur Bühne für eines der größten Motorsport-Ereignisse des Jahres. Auch auf der Grand-Prix-Strecke wartet ein hochkarätiges Programm. Der Int. Shell ADAC Truck-Grand-Prix bringt vom 09. bis 11. Juli Racetrucks, Festivalatmosphäre und ein vielseitiges Rahmenprogramm in die Eifel. Im August folgen gleich zwei weitere große Motorsport-Wochenenden: Zunächst gastiert die DTM vom 20. bis 22. August am Nürburgring, eine Woche später folgt vom 27. bis 29. August die GT World Challenge Powered by AWS. Motorsportgeschichte auf der RennstreckePassend zum 100-jährigen Jubiläum spielt auch die Historie im Veranstaltungskalender eine besondere Rolle. Vom 11. bis 13. Juni bringt die ADAC Nürburgring Classic Rennfahrzeuge aus verschiedenen Epochen zurück auf die Strecke. Das Eifelrennen am 31. Juli und 01. August knüpft ebenfalls an die lange Motorsporttradition des Nürburgrings an. Vom 13. bis 15. August folgt mit dem BELMOT Oldtimer-Grand-Prix einer der traditionsreichsten Klassiker-Termine. Das ADAC 1000 km Rennen vom 17. bis 19. September ergänzt das Programm der historischen Motorsport-Veranstaltungen im Spätsommer. Rock am Ring und große Unterhaltung in der ring°arenaDass der Nürburgring weit mehr als Motorsport bietet, zeigt der Veranstaltungskalender 2027 ebenfalls eindrucksvoll. An der Spitze steht eines der größten Musikfestivals Deutschlands: Vom 04. bis 06. Juni verwandelt Rock am Ring das Gelände erneut in eine riesige Festivalstadt und bringt zehntausende Musikfans in die Eifel. Auch unter Indoor wird es abwechslungsreich. Comedy-Fans können sich am 12. Juni auf Bülent Ceylan freuen. Sportlich wird es unter anderem beim internationalen Karate-Turnier Rhein Shiai, bei der Deutschen Meisterschaft im Taekwondo sowie bei mehreren Cheerleading-Wettbewerben, die auch 2027 mit Sport, Akrobatik und Show für besondere Bilder in der ring°arena sorgen. Von Rad am Ring bis XLETIX: sportliche Herausforderungen meisternNicht nur zuschauen, sondern selbst aktiv werden: Auch dafür bietet der Nürburgring im Jubiläumsjahr zahlreiche Möglichkeiten. Vom 23. bis 25. Juli gehört die Nordschleife bei Rad am Ring wieder den Radsportlern. Die anspruchsvolle Strecke wird für tausende Teilnehmer zum ultimativen Härtetest. Eine ganz andere Herausforderung wartet vom 25. bis 26. September bei der XLETIX Challenge. Hindernisse, Schlamm und Teamgeist stehen beim Hindernislauf im Mittelpunkt. Bei XLETIX Kids können sich dabei auch die jüngeren Teilnehmer auf ihr eigenes Abenteuer freuen. Angebote für die ganze FamilieFamilien spielen im Veranstaltungskalender 2027 ebenfalls eine wichtige Rolle. Viele der großen Events bieten bereits ein familienfreundliches Rahmenprogramm. Ergänzt wird das Angebot durch weitere Aktivitäten und Erlebnisse rund um den Nürburgring, die Besucher aller Generationen in die Eifel locken und Raum für gemeinsame Erlebnisse schaffen. Damit verbindet der Nürburgring in seinem 100. Jahr einmal mehr das, was den Standort auszeichnet: Motorsport und Geschichte, Musik und Entertainment, sportliche Herausforderungen und Erlebnisse für die ganze Familie. Der Veranstaltungskalender 2027 macht das Jubiläumsjahr damit auf und abseits der Rennstrecke erlebbar. Die Veranstaltungen 2027 im Überblick

Nürburgring schließt langfristige Verträge mit vier Sicherheitspartnern

06.10.2026

Sicherheit am Nürburgring ist das Ergebnis vieler Komponenten, die im täglichen Betrieb zuverlässig ineinandergreifen müssen. Neben den eigenen Mitarbeitern und umfangreicher technischer Infrastruktur spielen dabei spezialisierte Unternehmen eine wichtige Rolle. Der Nürburgring setzt deshalb auch in Zukunft auf bewährte Partner, die die besonderen Anforderungen von Nordschleife und Grand-Prix-Strecke sowie die Abläufe vor Ort seit vielen Jahren kennen. Mit Riedel Communications, Lenz Abschleppdienst, E-Unit sowie Nett Stahl- und Metallbau wurden nun langfristige Vereinbarungen geschlossen. Drei Partnerschaften werden nun bis Ende 2031 fortgeführt, die Zusammenarbeit mit Nett sogar bis Ende 2034. Damit setzt der Nürburgring auf Kontinuität und Planungssicherheit – und zugleich auf die gemeinsame Weiterentwicklung wichtiger Bereiche rund um den sicheren und zuverlässigen Streckenbetrieb. „Mit Riedel, Lenz, E-Unit und Nett arbeiten wir seit vielen Jahren vertrauensvoll und erfolgreich zusammen. Gerade wenn es um Sicherheit geht und im entscheidenden Moment schnelles und zuverlässiges Handeln gefragt ist, ist es wichtig, die richtigen Personen an den richtigen Stellen zu haben“, sagt Nürburgring-Geschäftsführer Ingo Böder. „Unsere Partner kennen den Nürburgring, seine besonderen Anforderungen und die Abläufe vor Ort – und vor allem kennen wir uns auch persönlich und wissen, dass wir uns aufeinander verlassen können. Dahinter stehen Menschen, die mit viel Erfahrung und Herzblut bei der Sache sind. Deshalb führen wir diese Kooperationen langfristig fort und schaffen damit gleichzeitig die Grundlage, unsere Prozesse gemeinsam weiterzuentwickeln.“ Kommunikation: Riedel verbindet die Beteiligten auf und neben der StreckeEine zentrale Rolle für die Kommunikation vor Ort spielt Riedel Communications. Das Unternehmen stellt am Nürburgring wesentliche Bestandteile der digitalen Kommunikationsinfrastruktur bereit und sorgt für deren Betrieb und technische Betreuung. Dazu gehören unter anderem professionelle Digitalfunksysteme sowie die Intercom-Infrastruktur. Sie ermöglichen die Kommunikation unterschiedlicher Beteiligter und Einsatzbereiche bei Veranstaltungen und im Streckenbetrieb. Die Zusammenarbeit zwischen Riedel und dem Nürburgring besteht bereits seit vielen Jahren und wird mit dem neuen Vertrag von 2027 bis Ende 2031 fortgesetzt.  Bergung: Lenz sorgt für schnelle Hilfe auf der RennstreckeWenn ein Fahrzeug auf der Rennstrecke nicht mehr aus eigener Kraft weiterfahren kann, kommt der Lenz Abschleppdienst zum Einsatz. Das Unternehmen übernimmt Bergungs- und Abschleppdienstleistungen bei verschiedenen Motorsport-Veranstaltungen, aber auch bei anderen Nürburgring-Formaten wie den Touristenfahrten, den After Work Classics, den Test- und Entwicklungsfahrten, Trackdays oder Fahrerlehrgängen. Für die Vielfalt an möglichen Aufgaben steht ein spezialisierter Fuhrpark bereit, mit dem auch Renn- und Formelfahrzeuge sowie Fahrzeuge mit alternativen Antrieben geborgen werden können. Gerade bei einem Zwischenfall ist Geschwindigkeit entscheidend: Bei erhöhtem Bedarf müssen beispielsweise zusätzliche Bergungsfahrzeuge in kurzer Zeit zur Verfügung stehen. Die langfristige Zusammenarbeit wird für weitere fünf Jahre von Anfang 2027 bis Ende 2031 fortgeführt. Spezialtechnik: E-Unit stellt Lösch- und Bergungsfahrzeuge bereitEin weiterer Baustein sind die speziellen Lösch- und Bergungsfahrzeuge der „E-Unit“. Sie kommen bei exklusiven Anmietungen, gewerblichen Nutzungsformen oder bei Großveranstaltungen auf der Grand-Prix-Strecke und der Nordschleife zum Einsatz – beispielsweise bei den Test- und Entwicklungsfahrten, bei Trackdays und Fahrerlehrgängen. Die Fahrzeuge ergänzen die vorhandenen Strukturen um spezialisierte Technik für entsprechende Einsatzsituationen, wie beispielsweise das schnelle Abstreuen bei Betriebsmittelverlust oder Löscharbeiten. Auch hier setzen beide Seiten auf eine langfristige Perspektive: Die neue Vereinbarung beginnt am 01. Januar 2027 und läuft zunächst bis zum 31. Dezember 2031. Schutzeinrichtungen: Nett hält Leitplanken und Zäune instandFür einen weiteren sichtbaren Bestandteil der Streckensicherheit ist Nett Stahl- und Metallbau zuständig. Das Unternehmen übernimmt Arbeiten rund um die Errichtung, Inspektion und Reparatur von Schutzeinrichtungen auf und entlang der Rennstrecken. Dazu gehören insbesondere Schutzplanken und Zäune. Die Arbeiten orientieren sich an den jeweils aktuellen technischen Vorgaben des Weltmotorsportverbandes FIA. Wenn an der Strecke kurzfristig sicherheitsrelevante Reparaturen notwendig sind, ist Nett schnell vor Ort, damit der Fahrbetrieb sicher fortgesetzt werden kann. Entsprechende Ersatzteile hält das Unternehmen für die Arbeiten vor, damit der sichere Betrieb am Nürburgring gewährleistet ist. Mit einer Vertragslaufzeit vom 01. Januar 2027 bis Ende 2034 ist diese Zusammenarbeit besonders langfristig angelegt.

European Darts Galas 2027: Weltklasse-Darts an elf Standorten

01.10.2026

Die Winamax Sportwetten European Darts Galas gehen 2027 in die nächste Runde und versprechen erneut außergewöhnliche Darts-Abende in ganz Deutschland. An elf verschiedenen Standorten trifft Weltklasse-Darts auf spektakuläre Showelemente, besondere Momente und die einzigartige Atmosphäre, die die Gala-Events der PDC Europe auszeichnet.  Die European Darts Galas ergänzen damit den klassischen Turnierkalender der PDC Europe um ein Format, bei dem das gemeinsame Erlebnis im Mittelpunkt steht – mit den Stars ganz nah an den Fans und Darts in seiner unterhaltsamsten Form. Auch 2027 wird dieses besondere Darts-Erlebnis gemeinsam mit Winamax Sportwetten als starkem Partner und Namensgeber der European Darts Galas auf die Bühnen gebracht.  13 Abende, elf Standorte, jede Menge Darts Den Auftakt machen am 8. Januar Wetzlar und am 09. Januar Erfurt, bevor die European Darts Galas 2027 in Frankfurt, Neu-Ulm, am Nürburgring, in Bamberg, Magdeburg, Hildesheim, Lingen, Jena und Bremen Station machen. Insgesamt stehen dabei 13 Gala-Abende auf dem Programm.  Mit dabei sind zahlreiche Stars der internationalen Darts-Szene. Unter anderem werden Luke Humphries, Michael van Gerwen, Gian van Veen und Nathan Aspinall bei den European Darts Galas 2027 für besondere Momente sorgen. Die genauen Line-ups der einzelnen Events werden in den kommenden Wochen bekannt gegeben. Ein besonderes Highlight wartet gleich an zwei Standorten: Sowohl in Hildesheim als auch in Lingen findet die European Darts Gala an zwei aufeinanderfolgenden Abenden statt. Nachdem die Double-Header in Lingen und Hildesheim 2026 Teil des Gala-Kalenders waren, wird das Konzept aufgrund der großen Nachfrage auch 2027 fortgesetzt.  Das Ziel heißt: Entertainment Wie bereits in den vergangenen Jahren steht bei den European Darts Galas nicht der sportliche Wettbewerb um Ranglistenpunkte oder Preisgeld im Mittelpunkt. Stattdessen geht es um das, was Darts in besonderer Weise ausmacht: Unterhaltung, Nähe zu den Stars und ein gemeinsames Erlebnis mit den Fans. Trickshots und spontane Show-Momente sorgen dabei für Abwechslung und machen die Gala-Abende zu einem besonderen Erlebnis abseits des klassischen Turniergeschehens. Philip Brzezinski, Sportdirektor der PDC Europe, betont: „Ich persönlich freue mich immer sehr auf die Gala-Abende zusammen mit den Fans. Mit den European Darts Galas schaffen wir bewusst einen Rahmen, in dem unsere Spieler ihre sportliche Klasse von einer ganz anderen Seite zeigen können. Für die Spieler bedeutet das: weniger Turnierdruck, dafür mehr Raum für Show, Interaktion und außergewöhnliche Momente.“ Tickets für die Winamax Sportwetten European Darts Galas 2027 sind voraussichtlich ab Ende Oktober erhältlich. Wer sich bereits jetzt für den Pre Sale anmeldet, erhält vor dem offiziellen Verkaufsstart exklusiven Zugang zu den Tickets.  Darts am Ring | 13.03.2027

TikTok-Ranking: Nürburgring beliebteste Sehenswürdigkeit der Gen Z in Deutschland

01.10.2026

Laut einer Auswertung des Reiseunternehmens Fit Reisen ist der Nürburgring die beliebteste Sehenswürdigkeit der Gen Z in Deutschland. Mit rund 109.000 TikTok-Beiträgen fahren wir an die Spitze des deutschen Rankings und schaffen es zugleich in die Top 10 des europäischen Rankings.  Für uns eine besondere Ehre wie viele Menschen ihre #HeartRace Momente auf Social Media teilen und gleichzeitig Ansporn weiterhin Vollgas zu geben! 💚 ℹ️ Die Analyse von Fit Reisen umfasste 2.278 der relevantesten Sehenswürdigkeiten aus neun Kategorien, darunter Freizeitparks, Naturattraktionen, Bauwerke, historische Stätten und Museen. Zur Bewertung der TikTok-Relevanz wurde für jede Attraktion ein Hashtag erstellt und mithilfe einer Google-Suchabfrage auf TikTok ermittelt, wie viele Beiträge unter dem jeweiligen Hashtag veröffentlicht wurden. 👉🏼 Mehr Informationen gibt es hier. Quelle: Fit Reisen

#Roadto100 | Teil 4: Südschleife Sektion 4

01.10.2026

Nach dem Abschnitt Rassrück führte die Südschleife weiter den Berg hinauf - und wurde dabei immer steiler. Kurz vor der Erhebung "Scharfer Kopf" erwartete die Piloten eine Steigung von bis zu 17 Prozent und damit die höchste Steigung der regulären Strecke, also der normalen Rennbahn ohne die Steilstrecke, welche mit Steigungen von bis zu 27 Prozent zur Hohen Acht führt. Nachdem diese extreme Steigung erklommen war, wurde die Strecke rund um den Scharfen Kopf, den man von der Grand-Prix-Strecke aus sehen kann, herumgebaut. In diesem Bereich wurden bei den Bauarbeiten Scherben von Urnen gefunden - eine von mehreren Stellen, an denen während des Baus der Strecke Relikte aus lange vergangenen Epochen der Eifelgeschichte zum Vorschein kamen. Nach dem Scharfen Kopf ging es erst einmal geradeaus, allerdings nicht auf Asphalt, sondern ab Kilometer 6 auf Spezialbeton. Kurz nach einer Brücke begann dann die Gegengerade, welche die Piloten auf der Rückseite des Start- und Zielplatzes in Richtung der Gegengerade führte. Am Ende der Gegengerade wurde die Nordkehre gebaut, von der aus zurück auf die Start- und Zielschleife oder in Richtung des Abschnitts Hatzenbach gefahren werden konnte - diese besondere Kurve sowie die ersten Kilometer der Nordschleife werden wir uns im nächsten Teil dieser Reihe ansehen. ℹ️ Der Nürburgring wurde 1927 eröffnet. Wir blicken bei der #Roadto100 bis in unser großes Jubiläumsjahr immer wieder auf verschiedene Meilensteine unserer langen Geschichte zurück! 

Oktober-Highlights am Nürburgring

29.09.2026

Im Oktober fällt so einiges in der Eifel: Das bunte Herbstlaub von den Bäumen, nachts die Temperaturen – und auf dem Asphalt die Meisterschafts-entscheidungen. Im goldenen Oktober lohnt sich der Besuch der legendären Rennstrecke also nochmals besonders. Während auf dem Asphalt beim Saisonfinale der ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie (10. Oktober), dem European TimeAttack Masters (11. Oktober), der ADAC Westfalen Trophy (16. bis 18. Oktober) und dem ADAC RGB Saisonfinale (03. & 04. Oktober) Rennwagen aller Couleur zu bestaunen sind, gehört der ring°boulevard beim Nürburgring Familientag (25. Oktober) ganz den vielen strahlenden Kinderaugen. Inzwischen traditionell läuten außerdem die Green Hell Driving Days (02. bis 04. Oktober) den Herbst des Touristenfahrer-Jahres auf der Nordschleife ein.  Das sind die Nürburgring-Highlights im Oktober: Green Hell Driving Days | 02. bis 04. Oktober 2026Die zweiten Green Hell Driving Days des Jahres stehen an. Und sie läuten inzwischen traditionell den Herbst des Touristenfahrer-Jahres ein – auf der Nordschleife drei Tage am Stück, von Freitag bis Sonntag, durchgehend von 08:00 bis 19:00 Uhr. Die Grand-Prix-Strecke ist für die Touristenfahrten am Freitag, 2. Oktober ebenfalls ganztags geöffnet. Bis zu elf Stunden Fahrfreude pro Tag bieten ausgiebig Gelegenheit, die legendären Rennstrecken des Nürburgrings unter die eigenen Räder zu nehmen. Eine Runde auf der Nordschleife bzw. ein 15-Minuten-Stint auf der Grand-Prix-Strecke kostet wie gewohnt 35,00 Euro. Das Guthaben für die Fahrten kann online sowie vor Ort erworben werden. Noch bis Mitte November öffnen sich dieses Jahr die Schranken zur Nordschleife. Der letzte geplante Termin ist Sonntag, 15. November. ADAC RGB Saisonfinale | 03. bis 04. Oktober 2026 Das ADAC RGB Saisonfinale versammelt seit Jahrzehnten packenden Breitensport mit außergewöhnlichen Starterfeldern am Nürburgring – von altbekannten Tourenwagen über die kleinen Lieblinge beim Kampf der Zwerge bis hin zur Youngtimer Trophy. Alle Tickets beinhalten den Zugang zum Fahrerlager, wo Einblicke hinter die Kulissen der Teams und echte Benzingespräche garantiert sind. Tagestickets für Erwachsene kosten an der Tageskasse 28,00 Euro, Jugendliche (13–18 Jahre) zahlen 17,00 Euro und Kinder bis einschließlich 12 Jahre genießen freien Eintritt.  ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie | 10. OktoberDas Saisonfinale einer erfolgreichen Saison der Nürburgring Langstrecken-Serie steht an: Verstappen-Hype im Frühjahr, konstant volle Starterfelder und stets großartiges Racing auf der schönsten Rennstrecke der Welt. Am zweiten Oktober-Wochenende (10. Oktober) tritt die Haus- und Hofserie auf der Nordschleife zu ihrem finalen Wertungslauf in 2026 an. Vier Stunden geht es für die Rennwagen – darunter zahlreiche GT-Wagen und Tourenwagen – durch die Grüne Hölle. Das Ziel ist der letzte Sieg des Jahres – aber vor allem um die begehrte Meisterschaftskrone. Gerade einmal vier Punkte trennen die beiden führenden Teams in der Gesamtwertung: Das Trio Bugane/Fübrich/Markert im BMW M240i und das Duo Fielenbach/Sandberg im Cup 3-Porsche, einem 718 Cayman GT4 CS. Ein Meisterschaftskrimi bis zur letzten Kurve bahnt sich an. Und mit einem Ticket für faire 25,00 Euro kann jeder hautnah dabei sein. Besucher erhalten damit Zugang zu den Tribünen, dem Fahrerlager sowie in die Startaufstellung vor dem Rennstart. Kinder bis 14 Jahre kommen sogar kostenlos in den Motorsport-Genuss. Exklusive VIP-Erlebnisse inklusive Catering, Vor-Ort-Betreuung und geführter Bustour unmittelbar vor dem Rennen bietet der Nürburgring ebenfalls an. European TimeAttack Masters & Tuning Masters | 11. Oktober 2026 Einen Tag nach dem NLS-Finale kommt es auf der Grand-Prix-Strecke zum Showdown der europäischen Tuningszene. Bei den European TimeAttack Masters treten Europas beste Zeitfahrer gegeneinander an, um im Kampf gegen die Uhr die Schnellsten ihrer jeweiligen Fahrzeugklassen zu ermitteln. Parallel dazu steigen das German TimeAttack Masters und das Tuning Masters. Zuschauer dürfen sich auf ein vollgepacktes Fahrerlager, brüllende Motoren und ein buntes Rahmenprogramm mit Freier Tracktime, Leistungsprüfstand, spektakulären Drift-Shows und einem glänzenden Tuning-Contest freuen. Tagestickets erhalten Besucher für 20,00 Euro.  ADAC Westfalen Trophy | 16. bis 18. Oktober 2026Mitte des Monats zeigt die ADAC Westfalen Trophy als Finalwochenende des ADAC Racing Weekends noch einmal die volle Bandbreite des modernen wie historischen Rundstreckensports auf der Grand-Prix-Strecke des Nürburgrings. Mit Rennserien wie der Spezial Tourenwagen Trophy (STT), in der GT- und Tourenwagen aufeinandertreffen, dem ADAC Tourenwagen Junior Cup, der Porsche Club Historic Challenge, der Triumph Competition sowie dem Belcar Historic Cup ist den ganzen Tag Action auf dem Asphalt garantiert. Tagestickets sind bereits ab 10,00 Euro (Freitag) und 20,00 Euro (Samstag/Sonntag) zu haben, das Wochenendticket kostet ebenfalls familienfreundliche 28,00 Euro (Kinder bis 12 Jahre frei). Nürburgring Familientag | 25. Oktober 2026Am letzten Oktober-Wochenende wird der Nürburgring wieder zum großen Abenteuerspielplatz für Groß und Klein. Von 10:00 bis 17:00 Uhr lockt der Familientag mit einem vielfältigen Programm in den ring°boulevard und ins ring°carré: Wetterunabhängig, kostenlos und kunterbunt. In den weitläufigen Indoor-Locations rund um die Start- und Zielgerade warten erneut eine große Flaniermeile und Mitmach-Angebote darauf, entdeckt zu werden. Auf der großen RPR1.-Bühne sorgen das Nürburgring Maskottchen Legend und seine Maskottchen-Freunde, Mitmach-Musiker Uwe Reetz, Fußballartist Jannik Freestyle, ein Zauberer-Trio sowie mitreißendes Cheerleading für Unterhaltung. Außerdem lassen Probesitzen im echten Formelrennwagen, Motorrad-Shows, Kartslalom, Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst sowie Hüpfburgen, Glücksräder und Co. die Herzen von Kindern und Erwachsenen höherschlagen. Die Nürburgring-Highlights im Oktober 2026: 02. – 04. Oktober: Green Hell Driving Days  03. – 04. Oktober: ADAC RGB Saisonfinale 10. Oktober: ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie 11. Oktober: European TimeAttack Masters & Tuning Masters  16. – 18. Oktober: ADAC Westfalen Trophy  24. Oktober: RCN / GLP 25. Oktober: Nürburgring Familientag 

Spannung in Richtung RCN-Saisonende

22.09.2026

Die vorletzte Veranstaltung Rundstrecken-Challenge Nürburgring 2026 (RCN) wird am Samstag, 26. September, auf der 24,358 Kilometer langen Streckenvariante des Nürburgrings (Nordschleife + GP-Kurzanbindung) ausgetragen. Die Leistungsprü-fung „Preis der Erftquelle“, veranstaltet von der SfG Schönau e.V. im ADAC, geht mit 16 Runden über die Distanz von 389,728 Kilometern. Der Start erfolgt um 12.30 Uhr auf der Start- und Zielgeraden des GP-Kurses. Knapp 160 Nennungen sind für den Lauf der Breitensportserie eingegangen. RCN Serienmanager Willi Hillebrand: „Wir bewegen uns langsam auf das Saison-ende zu. Wenn das Wetter wieder passt, werden wir eine spannende Veranstaltung erleben und erste Meisterschaftsvorentscheidungen sehen.“ Die 16 Runden der Leistungsprüfung auf dem legendären Nürburgring setzen sich wie folgt zusammen: 1 Setzzeitrunde, 2 Bestätigungsrunden, 12 Sprintrunden und 1 Auslaufrunde. Getankt wird in der Boxengasse, alle Fahrzeuge dürfen nur während der Sprintrunden tanken und müssen dabei die vorgeschriebene Gesamt-Boxen-standzeit von 10 Minuten einhalten. Wird die Zeit unterschritten, gibt es für jede Se-kunde 10 Strafpunkte. Die Gesamtfahrzeit bei dieser RCN-Veranstaltung beträgt ma-ximal 225 Minuten. Die Klasse R4 ist mit 24 Fahrzeugen wieder einmal die größte im Starterfeld. In der Klasse R2A haben 16 Starter genannt. In der Klasse H4 haben 11 Autos gemeldet. In den Klassen H3 und RS4 wollen jeweils 9 Teams antreten. Die aktuellen RCN-Tabellenführer 2026 heißen Sven Markert/Lars Harbeck (beide Berlin, BMW 320i) aus der Klasse H3, die das Duo bisher immer gewann. Da die Klassenstärke regelmäßig nicht besonders hoch ist, gibt es noch andere aussichts-reiche Konkurrenten. Die lange in dieser Saison führenden Jens Schneider/Robin Reimer (Engelsbrand/Schömberg) aus der Klasse R4 haben das Problem, dass sie auf zwei gleich starke Teams treffen. Das Duo muss jedes Mal Sascha Steinhart (Hilden, BMW 325i) und Jan Buchwald (Menden, BMW 325i) fürchten, die jederzeit für einen Tagessieg gut sind und dabei auch, wenn das Streichresultat zum Einsatz kommt, noch Außenseiterchancen auf den Titel besitzen. Platz drei in der Meister-schaftstabelle belegt Christian Koch (Wickede, BMW 325i) aus der Klasse H4. Aber auch in den anderen Kategorien der RCN wird noch um die Titel gekämpft. RCN Gesamtsieger-Cup liefern sich Michael Luther/Markus Schmickler (Barsbüt-tel/Bad Neuenahr, BMW M4 GT4) und David Vogt (Waldfeucht, Opel Astra TCR) ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Bei den RCN Light haben Andrea Heim (Gronau, Renault Clio) und Maximilian Weissermel (Oberursel, Porsche Cayman) beste Chancen. Mi-chel Luther führt im RCN Senioren-Cup mit einigem Vorsprung. In der RCN Ladies Trophy haben aktuell Lisa Ganser/Sophie Hoenjet (Würselen/Boos, Seat Leon Cupra) die Nase vorn. Beim RCN Junior-Cup liegt Lukas Schwenk (Volxheim, Renault Megane RS) vor Elias Funke (Lippstadt, Renault Clio RS). Die Zahl der Favoriten auf Topplatzierungen ist groß: u.a. Michael Luther/Markus Schmickler, David Vogt, Andreas Schwarz (Obernburg, Cupra Leon TCR), Alain Dutronc (Schweiz, Porsche Cayman GT4 CS), Rolf Weißenfeld (Peterslahr. Peugeot 308 TCR), Erich Petrich (Wawern, BMW M3), Axel und Andreas Schwelgien (beide Fürstenwalde, BMW M3), Reinhold Renger/Marc Andreas Riedl (Rothenburg/Ham-burg, Porsche Cayman GT4 CS) und zum zweiten Mal in dieser Saison Dirk Maier (Albstadt) mit Yannik Fübrich (Brackenheim) im BMW M2 Competition.

Nordschleife trifft Hochschule: real testen - digital entwickeln

22.09.2026

Die Nordschleife des Nürburgrings ist seit Jahrzehnten ein Entwicklungsstandort der internationalen Automobilindustrie. Hersteller und Zulieferer nutzen die anspruchsvollen 20,832 Kilometer, um Fahrzeuge und Komponenten unter besonderen Belastungen zu erproben. Nun ist erstmals auch eine wissenschaftliche Einrichtung Teil der Test- und Entwicklungsfahrten: Die Hochschule Mittweida nutzt die Nordschleife, um reale Fahrzeugdaten für ihre Forschung rund um Simulationen und digitale Zwillinge zu gewinnen. Damit erhält das Thema „Testen und Entwickeln am Nürburgring“ eine weitere Facette – Wissenschaft und industrielle Fahrzeugentwicklung rücken noch enger zusammen. Für die Hochschule Mittweida geht es bei den Test- und Entwicklungsfahrten um die Verbindung der realen mit der digitalen Fahrzeugentwicklung. Im Living Lab „Motion Simulation & Softwareentwicklung“ der Hochschule Mittweida entwickeln Wissenschaftler und Studenten digitale Zwillinge von Fahrzeugen. Diese virtuellen Modelle sollen das Verhalten eines realen Fahrzeugs und seiner Komponenten möglichst wirklichkeitsgetreu abbilden. Dafür werden unter anderem Reifen, Aerodynamik, Antriebsstrang und Fahrwerk in der Simulation zusammengeführt. Entscheidend für die Qualität dieser Modelle sind Daten aus der Realität. „Qualitativ hochwertige und realitätsnahe Daten sind die entscheidende Grundlage für belastbare Forschungsergebnisse“, erklärt Professor Dr. Matthias Vodel, Leiter des Living Labs. Diese realen Referenzdaten gewinnt die Hochschule nun bei den Test- und Entwicklungsfahrten auf der Nordschleife des Nürburgrings. Dort kann das Team mit einem realen Fahrzeug Daten unter unterschiedlichsten Belastungen erfassen und dabei gezielt Einstellungen am Fahrzeug oder an einzelnen Komponenten verändern. So entstehen strukturierte Datenreihen, die anschließend im Living Lab in Mittweida ausgewertet und für die Entwicklung und Validierung der digitalen Fahrzeugmodelle genutzt werden. Gerade die Nordschleife ist dafür aus Sicht Vodels besonders wertvoll: Keine andere Teststrecke verlange Fahrzeugen derart viel ab. Die dort gewonnenen Referenzdaten bezeichnet er deshalb als „Goldstandard für Testanwendungen in der automobilen Forschung und Entwicklung“. Von der Forschung gelangen die Erkenntnisse unmittelbar in die Lehre. Die auf der Nordschleife gewonnenen Daten fließen in Studiengänge und Lehrveranstaltungen der Hochschule ein. Im Masterstudiengang „Medieninformatik und Interaktives Entertainment“ analysieren Studenten beispielsweise Telemetriedaten und vergleichen Datensätze aus virtuellen Fahrten mit realen Messwerten vom Nürburgring. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse können wiederum an den Simulationsplattformen des Living Labs erprobt und für weitere Forschungsarbeiten genutzt werden. So entsteht ein Kreislauf aus realer Erprobung am Nürburgring, wissenschaftlicher Auswertung in Mittweida sowie Forschung und Lehre an der Hochschule. Simulation und reale Erprobung ergänzen sich damit gegenseitig. Reale Tests bleiben aus Sicht Vodels unverzichtbar, um Fahrzeuge und Komponenten unter realen Extrembedingungen zu überprüfen. „Der Nürburgring und die Nordschleife sind in diesem Kontext mittel- und langfristig nicht ersetzbar – sowohl in der Realität als auch in den Simulationsumgebungen.“ Faszination Nordschleife wirkt bis in den HörsaalNeben dem wissenschaftlichen Nutzen entfaltet die Verbindung zum Nürburgring auch innerhalb der Hochschule eine besondere Strahlkraft. Für Vodel war die Nordschleife bereits Ausgangspunkt seiner Forschungsaktivitäten. Als er 2018 seine Professur in Mittweida antrat, wollte er Forschung anhand eines praktischen und zugleich faszinierenden Beispiels erlebbar machen. Daraus entstand das 2019 eröffnete Living Lab. Seitdem ist der Nürburgring fester Bestandteil der dortigen Simulationsszenarien. Hochschulnetzwerk rund um den NürburgringDie Verbindung zwischen der Hochschule Mittweida und dem Nürburgring begann bereits vor der Teilnahme an den Test- und Entwicklungsfahrten. Mittweida ist seit mehreren Jahren Mitglied der Nürburgring Akademie. Der 2018 gegründete Verein vernetzt Hochschulen, den Nürburgring und Unternehmen und bringt dabei unterschiedliche wissenschaftliche Disziplinen zusammen. Dazu zählen technische Fachrichtungen wie Motorsport-Engineering, Maschinenbau, Fahrzeugbau und Motorentechnik ebenso wie Motorsport- und Sportmanagement sowie weitere Themenfelder bis hin zur Medizin. Für Dr. Karl-Josef Schmidt, Leiter der Nürburgring Akademie, ist die Teilnahme Mittweidas an den Test- und Entwicklungsfahrten deshalb eine folgerichtige Entwicklung, die der Gründungsidee der Nürburgring Akademie entspricht: „Gerade in den Ingenieurwissenschaften geht es darum, neben der Theorie auch die praktische Anwendung und Erprobung zu ermöglichen und dafür die Ressourcen des Nürburgrings zur Verfügung zu stellen. Die fachliche Vielfalt ist dabei bewusst Teil des Konzepts. Die Akademie möchte Wissenschaftszweige zusammenbringen, die im weit gefassten Sinne mit dem Event- und Motorsportgeschäft verbunden sind. Schnittstelle zwischen Studenten und UnternehmenBesonders sichtbar wird dieser Ansatz beim direkten Austausch zwischen Hochschulen und Unternehmen. Die Nürburgring Akademie organisiert unter anderem Blockwochen mit Unterricht am Nürburgring, Unternehmensbesuche und Gastvorträge. Bei einer gemeinsamen Ausbildungsblockwoche kommen beispielsweise ausgewählte Studenten der Hochschulen Stralsund, Trier und Mittweida sowie der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes am Nürburgring zusammen. Theoretische Unterrichtseinheiten werden dabei mit Exkursionen zu Unternehmen und praktischen Einblicken verbunden. Darüber hinaus bringt der Nürburgring Themen für wissenschaftliche Arbeiten ein. Fragestellungen aus dem Motorsport, der Fahrzeugentwicklung oder dem Management einer Motorsport- und Eventstätte können so in Semesterprojekten sowie Bachelor-, Master- oder Doktorarbeiten bearbeitet werden. Gleichzeitig bringt die Akademie Studenten mit Unternehmen aus dem Umfeld des Nürburgrings zusammen. Für Schmidt entsteht daraus eine Win-win-Situation: Studenten lernen mögliche Arbeitgeber kennen, während Unternehmen frühzeitig mit qualifiziertem akademischem Nachwuchs in Kontakt kommen. Wissenschaftliche Arbeiten können zugleich konkrete Fragestellungen aufgreifen und Ergebnisse liefern, die für den Nürburgring oder beteiligte Unternehmen praktisch nutzbar sind. Wie weit diese Vernetzung führen kann, zeigt wiederum das Beispiel Mittweida. Nach rund fünf Jahren Zusammenarbeit mit dem Nürburgring und der Nürburgring Akademie blickt die Hochschule laut Vodel auf vier laufende Forschungsprojekte auf Bundes- und EU-Ebene. Gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft arbeitet sie unter anderem an Reifensimulationen, Sensoriksystemen sowie Fahrzeugkomponenten. „Ohne das Netzwerk der Nürburgring Akademie wären diese Aktivitäten nicht entstanden“, sagt Vodel. So soll sich der Kreislauf aus digitaler Entwicklung und realer Erprobung auch künftig fortsetzen. Die Nordschleife bleibt dabei in beiden Welten der anspruchsvolle Ort, an dem entwickelt und getestet wird. Über den Nürburgring Akademie e.V.:Dem akademischen Netzwerk der Nürburgring Akademie gehören aktuell Hochschulen und weitere Institutionen mit unterschiedlichen fachlichen Schwerpunkten an. Im Bereich Technik, Fahrzeugentwicklung und Motorsport sind die Hochschule Kaiserslautern/Zweibrücken (Motorsport Management), die Hochschule Stralsund (Fahrzeugtechnik und Konstruktion), die Hochschule Trier (Maschinenbau), die RWTH Aachen sowie die Ostbayerische Technische Hochschule Amberg-Weiden (Digitale Produktentwicklung) vertreten. Auf der sportwissenschaftlichen und managementorientierten Seite zählen die Hochschule Koblenz mit dem RheinAhrCampus Remagen, die IST-Hochschule für Management in Düsseldorf und die SRH Hochschule Heidelberg zur Nürburgring Akademie. Weitere Mitglieder sind die Hochschule Mittweida mit der Fakultät Angewandte Computer- und Biowissenschaften sowie die Apollon Hochschule der Gesundheitswirtschaft in Bremen. Aus dem medizinischen Bereich sind die Marienhaus Kliniken und das Universitätsklinikum Aachen vertreten. Ergänzt wird das Spektrum durch die Europäische Fachhochschule Rhein/Erft. Als Betreibergesellschaft und zentraler Partner für die praxisnahe Arbeit am Standort ist zudem die Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG Mitglied der Nürburgring Akademie. So verbindet die Akademie wissenschaftliche Kompetenzen aus Technik, Digitalisierung, Sport, Management und Gesundheit mit den vielfältigen praktischen Anwendungsfeldern des Nürburgrings.

#Roadto100 | Teil 3: Südschleife Sektion 3

18.09.2026

Der nun folgende Abschnitt der Südschleife stellt mit Blick auf die Ursprünge des Nürburgrings eine absolute Ausnahme dar. Hans Weidenbrück, Kaufmann aus Bonn und Besucher eines der Eifelrennen nahe Nideggen, schlug nach dem Besuch dieser Veranstaltung im Jahr 1924 vor, öffentliche Straßen rund um die Nürburg zu einer Strecke zusammenzuschließen, um darauf Rennen zu veranstalten. Landrat Dr. Otto Creutz übernahm die Idee, fügte allerdings noch ein wichtiges Detail hinzu: Die Strecke sollte losgelöst von jeglichem Verkehr sein, wofür eine ganz neue Rennbahn entworfen werden sollte. Der überwiegende Teil des Nürburgrings wurde also neu entworfen - bis auf rund 1,4 Kilometer am Abschnitt Rassrück der Südschleife. Hier gab es bereits eine bestehende Straße, welche Müllenbach und Nürburg miteinander verband und dem geplanten Streckenverlauf entsprach. Daher wurde sie in den Entwurf der Strecke integriert, jedoch war sie mit vier bis fünf Metern Breite zu schmal für eine Rennbahn. Während den Bauarbeiten wurde die alte Straße daher entfernt, eine neue, breitere Packlage gesetzt und dann die rund acht Meter breite Strecke darauf gebaut. Das Teilstück zwischen Kilometer 4,2 und 5,6 stellt also den einzigen Teil des späteren Nürburgrings dar, für den bereits bestehende Wege verwendet wurden. Der Abschnitt Rassrück stellt jedoch noch eine weitere Besonderheit dar: Als Teile der Südschleife ab November 1981 abgerissen wurde, um Platz für die neue Grand-Prix-Strecke zu machen, wurden die ersten Kilometer der Strecke zu einer öffentlichen Landstraße. Der zweite Teil der Strecke, die von Müllenbach in Richtung Nürburg führt, liegt teilweise noch original erhalten im Wald. Hier finden wir direkt neben dem Asphalt die Gräben, welche damals die Streckenbegrenzung darstellten. Die Hecken, welche damals die Rennbahn begrenzten, sind mittlerweile zu großen Bäumen ausgewachsen. ℹ️ Der Nürburgring wurde 1927 eröffnet. Wir blicken bei der #Roadto100 bis in unser großes Jubiläumsjahr immer wieder auf verschiedene Meilensteine unserer langen Geschichte zurück!