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03 September, Donnerstag

Vertrag bis Ende 2028: Nürburgring und Mercedes-AMG Motorsport verlängern Partnerschaft

Der Nürburgring und Mercedes-AMG Motorsport setzen ihre langjährige Zusammenarbeit bis mindestens 2028 fort. Die Performance- und Sportwagenmarke aus Affalterbach, die seit zehn Jahren Official Automotive Partner des Nürburgrings ist, gehört damit auch weiterhin zur höchsten Partner-Ebene der traditionsreichen Rennstrecke. Ein entsprechender Vertrag wurde von beiden Unternehmen...
Vertrag bis Ende 2028: Nürburgring und Mercedes-AMG Motorsport verlängern Partnerschaft

03.09.2026

Der Nürburgring und Mercedes-AMG Motorsport setzen ihre langjährige Zusammenarbeit bis mindestens 2028 fort. Die Performance- und Sportwagenmarke aus Affalterbach, die seit zehn Jahren Official Automotive Partner des Nürburgrings ist, gehört damit auch weiterhin zur höchsten Partner-Ebene der traditionsreichen Rennstrecke. Ein entsprechender Vertrag wurde von beiden Unternehmen unterzeichnet. Auch künftig wird Mercedes-AMG Motorsport das Erscheinungsbild des Nürburgrings an markanten Stellen prägen. Bestandteil der Partnerschaft bleiben unter anderem die Werbefläche am berühmten Caracciola-Karussell der Nordschleife sowie die Namensrechte an der AMG Arena und der AMG Tribüne an der Grand-Prix-Strecke. Darüber hinaus bleibt die AMG VIP Lounge oberhalb der Boxengasse erhalten. Ergänzt wird das Engagement durch Werbespots auf der ring°wall sowie ausgewählte gemeinsame Kommunikationsmaßnahmen. „Mercedes-AMG Motorsport und der Nürburgring verbindet seit vielen Jahren eine enge Partnerschaft. Beide Marken stehen für Emotionen, Performance und höchste Ansprüche. Deshalb freuen wir uns sehr, diesen gemeinsamen Weg auch in den kommenden Jahren fortzusetzen“, erklärt Christian Stephani, Geschäftsführer der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG. „Ob im Motorsport oder als Referenz für unsere Straßenfahrzeuge – der Nürburgring hat für Mercedes-AMG Motorsport seit jeher eine besondere Bedeutung. Er ist Schauplatz zahlreicher Meilensteine, wie zuletzt mit dem Sieg beim legendären 24-Stunden-Rennen. Zudem verbindet uns seit mittlerweile zehn Jahren eine offizielle Partnerschaft, die unsere emotionale Beziehung zu dieser einzigartigen Rennstrecke unterstreicht. Wir freuen uns sehr, diese erfolgreiche Zusammenarbeit auch in Zukunft fortzuführen“, sagt Simon Wilbers, Leiter Mercedes-AMG Motorsport. Seit 2017 verbindet den Nürburgring und die Performance- und Sportwagenmarke eine langjährige und erfolgreiche Zusammenarbeit. Die Verlängerung der Partnerschaft unterstreicht die enge Verbindung beider Marken und setzt die Zusammenarbeit an einem der weltweit bekanntesten Motorsportstandorte fort.

Die Highlights im September

31.08.2026

Die Tage werden kürzer, die Renntage am Nürburgring aber noch lange nicht. Im September präsentiert die Traditionsrennstrecke, die im kommenden Jahr ihr 100-jähriges Jubiläum feiert, ein abwechslungsreiches Programm. Neben spannenden Karrierechancen abseits des Asphalts bei der Jobmesse powered by Nürburgring (11. – 12. September) warten actionreiche Motorsport-Wochenenden mit historischem Langstreckensport beim ADAC 1000km-Rennen (18. – 20. September), packender Zweirad-Action bei der EURO MOTO (04. – 06. September), qualmenden Reifen beim Nürburgring Drift Cup (04. – 06. September) und einem NLS-Doubleheader (12. – 13. September) in der Grünen Hölle. Informationen zu allen Veranstaltungen sowie Tickets gibt es hier auf unserer Website. EURO MOTO | 04. bis 06. September 2026Zweirad-Action auf der Sprintstrecke des Nürburgrings: Die EURO MOTO (ehemals IDM) geht in eine neue Ära und verspricht spektakuläre Schräglagen sowie Motorrad-Duelle auf höchstem Niveau. In den Klassen Superbike, Supersport und Sportbike fighten Europas Motorrad-Asse um jeden Zentimeter Asphalt. Das Event versteht sich als motorsportliches Familienfest: Kinder und Jugendliche bis einschließlich 14 Jahre genießen freien Eintritt, Tagestickets für Erwachsene sind bereits ab 5,00 Euro (Freitag) bzw. 25,00 Euro (Samstag) erhältlich. Das Wochenendticket kostet 45,00 Euro. Nürburgring Drift Cup | 04. bis 06. September 2026 Zeitgleich zum Zweirad-Spektakel der EURO MOTO qualmen in der Müllenbachschleife wieder die Reifen. Beim Nürburgring Drift Cup stellt sich Europas Elite dem nächsten Wertungslauf. Nach freien Trainings am Freitag und der Qualifikation am Samstag gipfelt das Wochenende am Sonntag in den spektakulären „Twin-Battles“. Zwei bis zu 1.000 PS starke Drift-Boliden fliegen Tür an Tür über den tiefsten Teil des Grand-Prix-Kurses und versprechen packende Millimeterarbeit bei hohen Geschwindigkeiten. Tagestickets gibt es für 25,00 Euro, das Wochenendticket ist für 40,00 Euro zu haben. Jobmesse powered by Nürburgring | 11. bis 12. September 2026Am 11. und 12. September dreht sich im ring°boulevard jeweils von 10 bis 16 Uhr alles um Karriere, Ausbildung und berufliche Perspektiven. Mehr als 30 Aussteller präsentieren bei der Jobmesse powered by Nürburgring ihre vielfältigen Einstiegsmöglichkeiten. Mit dabei sind Unternehmen und Institutionen aus unterschiedlichsten Branchen – darunter Bundespolizei, Bundeswehr, dm, Manthey, Köllemann, Schnorpfeil und Strabag. Eine große Jobwall zeigt zudem aktuelle Stellenausschreibungen der teilnehmenden Arbeitgeber. Am Freitag besuchen auch Klassen verschiedener Partnerschulen aus der Region die Messe. Der Eintritt zur Jobmesse ist frei. ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie | 12. bis 13. September 2026 Parallel zur Jobmesse wartet nebenan auf der Rennstrecke Langstrecken-Action im Doppelpack. Die ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie tritt zum Double-Header an: Zwei 4-Stunden-Rennen an zwei aufeinanderfolgenden Tagen – jeweils eines am Samstag und Sonntag, mit mehr als 100 Rennwagen in verschiedensten Klassen. Tagestickets sind bereits ab 25,00 Euro erhältlich (Kinder bis einschließlich 14 Jahre frei) und beinhalten den Zugang zu den geöffneten Tribünen, dem Fahrerlager sowie zum Pit- und Gridwalk. Wer das Wochenende exklusiv gestalten möchte, sichert sich ein RACE&LUNCH-Ticket ab 190,00 Euro oder die beliebten VIP-Pakete ab 285,00 Euro inklusive Bustour über die Strecke. ADAC 1000km-Rennen | 18. bis 20. September 2026 Es ist das PS-Wochenende einer wahren Motorsport-Ikone am Nürburgring: Das ADAC 1000km-Rennen. Gleich mehrere Rennen lassen auf dem Grand-Prix-Kurs und der Nordschleife die Herzen von Nostalgikern höherschlagen. Das Teilnehmerfeld reicht von Tourenwagen und Youngtimern der 60er-Jahre bis hin zu den Ikonen der frühen 2000er. Neben den Hauptläufen sorgen Rennen der Deutschen Historischen Langstreckenmeisterschaft (DHLM), die Tourenwagen Golden Ära oder der Porsche Transaxle Cup für spektakuläre Starterfelder. Der Grid Walk kurz vor dem Start sowie der freie Zugang zu allen Tribünen, Boxendach und Fahrerlager machen das Event hautnah erlebbar. Tagestickets im Vorverkauf starten ab 20,00 Euro (Kinder bis 15 Jahre frei), das Wochenend-Kombi-Ticket gibt es ab 35,00 Euro. VIP-Erlebnisse sind ab 290,00 Euro buchbar. Die Nürburgring-Highlights im September 2026:•    04. – 06. September: EURO MOTO•    04. – 06. September: Nürburgring Drift Cup •    05. September: RCN / GLP •    11. – 12. September: Jobmesse powered by Nürburgring•    12. – 13. September: ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie (Double-Header)•    18. – 20. September: ADAC 1000km-Rennen •    26. September: RCN / GLP

GT World bringt 28.000 Zuschauer an den Nürburgring

30.08.2026

Der Nürburgring bot an diesem Wochenende (28.–30. August) ein GT World Event, das in Erinnerung bleiben wird. Im Mittelpunkt stand der GT World Challenge powered by AWS Endurance Cup. Das traditionsreiche Event in der Eifel lockte 28.000 Zuschauer an, die ein abwechslungsreiches Programm auf der Strecke sowie zahlreiche Aktivitäten im geöffneten Fahrerlager erleben konnten. Am Sonntagnachmittag durften die Fans außerdem die Krönung der Champions miterleben: Mercedes-AMG Team Mann-Filter machte auf heimischem Boden den Gewinn des Endurance Cup perfekt. Platz vier reichte aus, um den Fahrertitel für Maro Engel, Lucas Auer und Luca Stolz endgültig abzusichern und ihren Status als Teil der Elite des internationalen GT-Sports zu untermauern. Der Star des dreistündigen Rennens war der #7 Comtoyou Racing Aston Martin, der das Geschehen von der ersten bis zur letzten Runde kontrollierte. Die belgische Mannschaft war mit dem Wissen an den Nürburgring gereist, dass ein Sieg notwendig war, um ihre Titelchancen am Leben zu halten. Ihr Fahrertrio Nicki Thiim, Marco Sørensen und Mattia Drudi setzte dies von der Pole-Position aus perfekt um.Für den Kampf um den Titel bis zum Finale in Portimão reichte es zwar nicht ganz, doch der Sieg war die verdiente Belohnung für eine makellose Leistung. Team WRT belegte mit seinem #32 BMW den zweiten Platz, gefolgt von Mercedes-AMG Team Verstappen Racing, das nur wenige Wochen nach seinem ersten Triumph im Sprint Cup erstmals ein Podium im Endurance Cup feierte. Tresor Attempto Racing sicherte sich den Sieg im Gold Cup, nachdem Dylan Pereira in der letzten Rennstunde die Führung in der Klasse übernommen hatte. Der #99 Audi war von Beginn an ein Faktor im Rennen, zunächst mit Alex Aka und anschließend mit Alex Frassineti am Steuer. Der Kampf um den Gold-Cup-Titel wird in Portimão entschieden, wobei noch mehrere Fahrerbesetzungen aussichtsreich im Rennen sind. Der Silver Cup ist entschieden. Team WRT machte mit seiner #30 BMW-Fahrerbesetzung aus Matisse Lismont, Ignacio Montenegro und Amaury Cordeel den Titel perfekt. Das Trio führte einen Großteil des Rennens, musste sich nach einer späten Aufholjagd von HRT Ford Racing jedoch mit Platz zwei zufriedengeben. Für den Mustang GT3 war es dank Eduardo Coseteng, Nicolas Baert und Niklas Kalus der erste Klassensieg in der GT World Challenge. Letzterer hinterließ bei seinem Seriendebüt einen starken Eindruck, als er das entscheidende Überholmanöver zum Sieg vollendete. Der #222 2 Seas Motorsport Mercedes-AMG gewann den Bronze Cup von der Pole-Position aus, verlor die Führung jedoch bereits beim Start und eroberte sie erst in der letzten Rennstunde zurück. Dasselbe Team hatte das Rennen bereits im vergangenen Jahr gewonnen, damals mit Charles Dawson am Steuer. Diesmal teilten sich Kiern Jewiss und Reece Barr das Siegerfahrzeug mit ihm.Auch der Teamtitel im Bronze Cup ist entschieden: Kessel Racing sicherte sich die Meisterschaft, nachdem der #74 Ferrari trotz einer Beteiligung an einem Zwischenfall in Kurve 1 als Dritter ins Ziel kam. Die Entscheidung im Kampf um den Fahrertitel fällt in Portimão. Neben der Action auf der Strecke gab es am Nürburgring zahlreiche weitere Aktivitäten für die Zuschauer. Bei den am Samstag und Sonntag angebotenen Pitwalks konnten sie den Teams und Fahrzeugen ganz nah kommen. Zudem bot eine Autogrammstunde vor dem Rennen mit dem kompletten Fahrerfeld die Gelegenheit, die Piloten persönlich zu treffen. Der BMW M3 Touring 24H, der bei den diesjährigen 24h Nürburgring zahlreiche Fans begeisterte, war im Fahrerlager ausgestellt, allerdings nicht nur als Ausstellungsstück. Am Samstag absolvierte das Fahrzeug Taxifahrten. Zwei glückliche Gewinner eines Gewinnspiels durften dabei neben BMW-Werksfahrer Max Hesse auf dem Beifahrersitz eine unvergessliche Fahrt erleben. Für zusätzliche Rennaction sorgten der Lamborghini Super Trofeo, die GT3 Revival Series und der Mazda MX-5 Cup Benelux. Zu den besonderen Geschichten des Wochenendes gehörte der Titelgewinn des ehemaligen GT World Challenge-Fahrers Jean-Luc Beaubelique. Der Franzose sicherte sich im Ferrari 458 den Pro-Am-Titel der GT3 Revival Series, mit demselben Fahrzeug, mit dem er 2013 den Klassensieg bei den CrowdStrike 24 Hours of Spa errungen hatte.

Jobmesse am Nürburgring: Über 30 Arbeitgeber präsentieren Karrierechancen

27.08.2026

Zwei Tage, über 30 Aussteller und zahlreiche berufliche Perspektiven: Am Freitag, 11. September, und Samstag, 12. September, findet zum fünften Mal die „Jobmesse powered by Nürburgring“ statt. Jeweils von 10 bis 16 Uhr präsentieren Unternehmen und Institutionen im ring°boulevard ihre Karriere- und Ausbildungsmöglichkeiten. Die Bandbreite der Aussteller reicht von regionalen Unternehmen bis zu nationalen Arbeitgebern und Institutionen. Mit dabei sind unter anderem Bundespolizei und Bundeswehr, dm sowie Unternehmen wie Manthey, Köllemann, Schnorpfeil und STRABAG. Mit den Nürburgring Hotels & Ferienpark und der Nürburgring Betreibergesellschaft, ist auch die Jobvielfalt der legendären Rennstrecke und Eventlocation vertreten. Damit treffen am zweiten September-Wochenende ganz unterschiedliche Berufsfelder aufeinander – vom Handel über Bau und Technik bis hin zu öffentlichen Arbeitgebern und dem Motorsport. Neben dem persönlichen Austausch an den Messeständen bietet eine große Jobwall einen direkten Überblick über aktuelle Stellenausschreibungen der teilnehmenden Unternehmen. Schulklassen nutzen Jobmesse zur BerufsorientierungDer Freitag steht zudem im Zeichen der Berufsorientierung für Schüler. Partnerschulen aus der Region besuchen die Jobmesse mit ihren Klassen. Mit dabei sind die Berufsbildende Schule Ahrweiler, das Erich-Klausener-Gymnasium Adenau, die Grund- und Realschule plus St. Martin Kelberg sowie die Hocheifel Realschule Plus & Fachoberschule Adenau. So können Schüler unmittelbar mit potenziellen Ausbildungsbetrieben und Arbeitgebern ins Gespräch kommen. Das Parken ist am Freitag kostenfrei. Wer die Jobmesse am Samstag besucht, erhält gegen Vorlage seines Parktickets einen Gutschein im Wert von 5 Euro für den ring°fanshop. Motorsport-Action parallel zur JobmesseAn beiden Messetagen gibt es für die Besucher zusätzlich Motorsport direkt nebenan. Am Freitag trainieren die Teams der Nürburgring Langstrecken-Serie auf der Strecke. Am Samstag wird es dann ernst: Während im ring°boulevard die Jobmesse läuft, startet parallel das Rennen der ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie. Der Livestream des Rennens läuft zudem auf der ring°wall, die ohnehin die gut sichtbare LED-Kulisse der Messe bildet. So lässt sich der Besuch der Jobmesse an beiden Tagen mit Motorsport-Action am Nürburgring verbinden.

Entscheidende Phase der GT World Challenge powered by AWS am Nürburgring

24.08.2026

Die GT World Challenge powered by AWS kehrt an diesem Wochenende (28.–30. August) zurück. 55 Fahrzeuge kämpfen am Nürburgring um den Sieg. Die Eifelstrecke ist seit ihrem ersten Auftritt im Kalender 2012 zum 15. Mal Austragungsort eines GT World Challenge Events. Damit beginnt eine Serie von vier Läufen innerhalb von acht Wochen – jeweils zwei für den Sprint Cup und den Endurance Cup –, die Mitte Oktober mit dem Saisonfinale in Portimão endet. Doch möglicherweise müssen wir nicht so lange warten, bis die diesjährigen Endurance Cup Champions feststehen, denn mindestens ein Titel könnte bereits in Deutschland entschieden werden. Neben dem Hauptrennen erwartet die Fans ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit dem Lamborghini Super Trofeo, der GT3 Revival Series und dem Mazda MX-5 Cup Benelux. Auch abseits der Strecke gibt es für die Fans am legendären deutschen Austragungsort viel zu entdecken. Bei Pitwalks und einer Autogrammstunde können die Zuschauer die Fahrzeuge aus nächster Nähe erleben und die Fahrer treffen. Die Location ist schlichtweg spektakulär und verbindet eine traditionsreiche Motorsportkultur mit der beeindruckenden Landschaft der Eifel. RennvorschauDer Nürburgring ist für die GT World Challenge ein bekanntes Terrain. Tatsächlich hat – mit Ausnahme von Spa-Francorchamps – keine andere Rennstrecke mehr Events ausgetragen als die 5,1 Kilometer lange GP-Strecke. Das diesjährige Starterfeld mit 55 Fahrzeugen umfasst zehn Hersteller und markiert das erste Rennen des Endurance Cup, seit Ende Juni die CrowdStrike 24 Hours of Spa ausgetragen wurden. In den Ardennen war Porsche der große Gewinner, als Lionspeed GP sich von ganz hinten im Feld eindrucksvoll nach vorne kämpfte und den Sieg holte. Mercedes-AMG Team Mann-Filter belegte den zweiten Platz und erzielte damit nach Circuit Paul Ricard und Monza bereits das dritte Ergebnis dieser Art in ebenso vielen Endurance Cup Rennen. Damit befinden sich Maro Engel, Lucas Auer und Luca Stolz in einer Position, in der sie am Nürburgring zu Champions gekrönt werden können: Ein vierter Platz oder besser reicht unabhängig vom Abschneiden ihrer Konkurrenten zum Titelgewinn. Bei den Klassenkämpfen ist der Gold Cup vor dem Rennen in Deutschland am engsten umkämpft. Nur acht Punkte trennen Garage 59 (McLaren) von ROWE Racing (BMW). Team WRT (BMW) verfügt im Silver Cup über einen deutlichen Vorsprung und ist auf dem besten Weg, den Titel bereits einen Lauf vor Saisonende zu sichern. Kessel Racing (Ferrari) wiederum ist nach der maximalen Punktausbeute bei den CrowdStrike 24 Hours of Spa gut positioniert, um seinen Titel im Bronze Cup zu verteidigen. Die Teilnehmerliste findet ihr hier. Fan-AktivitätenDer Nürburgring gehört zu den berühmtesten und traditionsreichsten Austragungsorten im internationalen Motorsport. Für jeden Fan ist ein Besuch daher ein absolutes Muss. Die gesamte Region ist von Motorsportkultur geprägt: In fast jeder örtlichen Bar findet man Erinnerungsstücke aus dem Rennsport und zahlreiche Unternehmen haben einen direkten Bezug zum Motorsport. Auch landschaftlich hat die Region einiges zu bieten – von den grünen Bergen der Eifel bis zur imposanten Nürburg, die von der Rennstrecke aus zu sehen ist. Auch direkt an der Strecke gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die Action hautnah zu erleben. Am Samstagabend um 17:55 Uhr erhalten die Zuschauer Zugang zur Boxengasse und können beobachten, wie die Teams ihre Boxenstopps trainieren. Am Sonntag findet zwischen 12:30 und 13:10 Uhr außerdem eine Autogrammstunde statt, gefolgt von einem Pitwalk zwischen 13:45 und 14:15 Uhr. Auf dem Gelände können die Fans zudem den BMW M3 Touring 24H bestaunen, der bei den diesjährigen Nürburgring 24 Hours zum Kultauto avancierte. An der Rennstrecke gibt es außerdem eine Reihe von Merchandise-Shops – sowohl moderne als auch Retro-Läden –, die eine große Auswahl an Souvenirs anbieten. Neben den üblichen Artikeln wie T-Shirts, Caps und Aufklebern gibt es auch außergewöhnlichere Erinnerungsstücke – darunter einen Toaster, der den Streckenverlauf der Nordschleife auf dem Toast hinterlässt! RahmenrennenWie immer gibt es am Nürburgring-Wochenende auch auf der Strecke jede Menge zusätzliche Action zu erleben. Der Lamborghini Super Trofeo kehrt aus seiner Sommerpause zurück. In der Pro-Wertung liegen nur neun Punkte zwischen den drei führenden Fahrerpaarungen. Silas Lovén Rytter und Patrik Fraboni (Oregon Team) führen mit sieben Punkten Vorsprung vor Kevin Gilardoni und Simone Iaquinta (DL Racing), während Nicholas Pujatti und Benedetto Strigano (Villorba Corse) weitere zwei Punkte dahinter liegen. Der Nürburgring ist zum 14. Mal Teil des Super Trofeo Kalenders und verspricht erneut zwei spannende Rennen. Die GT3 Revival Series feiert ihr Debüt am Nürburgring. Die in diesem Jahr ins Leben gerufene Serie bietet den frühen Generationen von GT3-Fahrzeugen eine neue Heimat und hat bereits große Starterfelder mit einigen ikonischen Fahrzeugen angezogen. Der Pro-Am-Titel könnte bereits in Deutschland entschieden werden: Jean-Luc Beaubelique steht kurz davor, mit seinem Ferrari 458 den Titel perfekt zu machen – einem Fahrzeug, das in seinem früheren Leben bereits Klassensieger bei den CrowdStrike 24 Hours of Spa war. Der Mazda MX-5 Cup Benelux komplettiert das Rahmenprogramm am Nürburgring. Die Markenserie nutzt die weltweit beliebte MX-5-Plattform und ist sowohl bei jungen Nachwuchsfahrern als auch bei erfahrenen Piloten beliebt. Der Nürburgring bildet die vierte von insgesamt sechs Veranstaltungen und ist die einzige außerhalb der Benelux-Region. Den vollständigen Zeitplan findet ihr hier. TicketsTickets gibt es am Freitag ab 10 €, während der Eintritt am Samstag 20 € und am Sonntag 30 € kostet. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet das Wochenendticket, das den Zugang an allen drei Tagen ermöglicht und 40 € kostet. Alle Tickets beinhalten den Zugang zum Fahrerlager und zu den Tribünen, außerdem sind verschiedene VIP-Angebote erhältlich. Alle Tickets gibt es hier. Kinder bis einschließlich 11 Jahre haben in Begleitung eines zahlenden Erwachsenen freien Eintritt, während Besucher zwischen 12 und 17 Jahren einen ermäßigten Preis erhalten. Auch für Zuschauer, die einen bestimmten Grad der Behinderung erfüllen, gibt es Ermäßigungen. So könnt ihr zuschauenWer nicht an die Strecke kommen kann, kann die Rennen der GT World Challenge weltweit live auf dem GT World YouTube-Kanal verfolgen. Die Übertragung ist vollständig kostenlos und ermöglicht es den Fans, jede Sekunde der Action mitzuerleben – ganz egal, wo sie sich befinden. Die Live-Berichterstattung vom Nürburgring beginnt am Samstag um 10:50 Uhr mit dem ersten Freien Training. Am Sonntag folgen das Qualifying um 09:45 Uhr und das Hauptrennen um 15:00 Uhr. Auch die GT3 Revival Series wird live auf GT World übertragen.

Road to 100 – Der Bau des Nürburgrings: Teil 2

23.08.2026

Nachdem die Südschleife den dichten Tannenwald der ersten Kilometer verlassen hatte, wurde sie auf den nächsten rund zwei Kilometern auf teils sumpfigen Wiesen angelegt, die von den Mitarbeitern der für dieses Baulos zuständigen Firma R. Perthel & Co. aus Köln erst aufwändig trockengelegt werden mussten. Nach einigen schnellen Kurven, welche die Strecke an einem der vielen für den Bau verwendeten Steinbrüchen vorbeiführte, ging es über mehrere hundert Meter geradeaus auf Müllenbach zu. Dort, in unmittelbarer Nähe des Dorfes, wurde eine schwierig zu fahrende 90-Grad-Kurve angelegt, die in den folgenden Jahrzehnten gerade für Motorradfahrer eine große Herausforderung darstellen sollte. Kurz nach dieser Kurve, bei Kilometer 4, wurde eine Brücke gebaut, damit das Innere der Südschleife von Müllenbach aus erreichbar war. Gleichzeitig führte diese Unterführung zu einer der drei Zufahrten für Touristenfahrer. Diese Veranstaltungen, welche auch heute noch unzählige Menschen an den Ring ziehen, gab es tatsächlich von Anfang an. Nach der Brücke ging es wieder bergauf in Richtung des Start- und Zielplatzes - welche Besonderheiten die Strecke bis dorthin bot, werden wir in den nächsten beiden Teilen sehen. ℹ️ Der Nürburgring wurde 1927 eröffnet. Wir blicken bei der #Roadto100 bis in unser großes Jubiläumsjahr immer wieder auf verschiedene Meilensteine unserer langen Geschichte zurück!

Wittmann gewinnt fesselnden Eifel-Krimi und feiert 20. DTM-Sieg

16.08.2026

Nervenstark und taktisch clever: Marco Wittmann (Fürth/Schubert Motorsport) machte am Sonntag auf dem Nürburgring seinen 20. DTM-Erfolg perfekt. Der 36-Jährige überzeugte mit frühen und schnellen Boxenstopps sowie sauberen Überholmanövern. Im letzten Drittel eines wilden Rennens übernahm der BMW-Pilot die Führung und sicherte sich seinen ersten DTM-Erfolg seit zwei Jahren. „Der 20. Sieg bedeutet mir enorm viel! In all meinen Jahren in der DTM habe ich viele Höhen und Tiefen erlebt. Es fühlt sich großartig an, aus eigener Kraft ganz vorne mitzufahren. Das Rennen verlief zeitweise chaotisch, aber ich habe einen kühlen Kopf bewahrt, auch wenn es hinten raus richtig eng wurde“, erklärte Wittmann. Tom Kalender (Hamm/Mercedes-AMG Team Landgraf) zeigte eine sensationelle Leistung: Der Youngster machte neun Plätze gut und feierte als Zweiter den ersten Podiumsplatz in seiner DTM-Karriere. Mit Rang drei verpasste Thomas Preining (A/Manthey) ganz knapp den Sprung an die Tabellenspitze und liegt nur noch einen Punkt hinter dem Führenden Maro Engel (Monaco/Mercedes-AMG Team Ravenol). Der 40-Jährige schied nach einer Kollision in der ersten Runde aus und blieb damit erstmals seit 18 DTM-Rennen ohne Punkt. 81.000 Besucher erlebten ein heißes Rennwochenende auf dem Nürburgring – mit vielen Überholmanövern und harten Duellen. Keyfacts, Saisonrennen 12 von 16•    Pole-Position: Jules Gounon (Mercedes-AMG Team Mann-Filter, Mercedes-AMG GT3 Evo #48), 1:25,062 Minuten•    Sieger: Marco Wittmann (Schubert Motorsport, BMW M4 GT3 R #11)•    Schnellste Runde: Finn Wiebelhaus (HRT Ford Racing, Ford Mustang GT3 #64), 1:25,988 Minuten Kurz nach dem Start zum zwölften DTM-Meisterschaftslauf kam es auf dem Nürburgring in der ersten Kurve zu einer Kollision – das Safety-Car musste ausrücken. Spitzenreiter Engel musste seinen Mercedes-AMG GT3 ebenso abstellen wie der Markenkollege Lucas Auer (A/Mercedes-AMG Team Landgraf), der damit in der Tabelle auf Rang vier zurückfiel. Auch für Kelvin van der Linde (ZA/Schubert Motorsport) war das Rennen beendet. Nach dem Re-Start führte Pole-Setter Jules Gounon (F/Mercedes-AMG Team Mann-Filter) vor Ben Dörr (Butzbach/Dörr Motorsport) und Matteo Cairoli (I/Emil Frey Racing). Wittmann hatte sich um eine Position auf Rang vier verbessert und übernahm nach einem frühen Boxenstopp Platz zwei hinter Gounon. Dörr schied mit einem falsch montierten Hinterreifen aus, Cairoli fiel nach einem schwachen Pflichtstopp weit zurück. Davon profitierte auch Preining, der auf Platz drei vorrückte. Kurz darauf übernahm Wittmann im BMW M4 GT3 Evo die Führung, da Gounon wegen zu hoher Geschwindigkeit in der Boxengasse eine Penalty-Lap absolvieren musste und viele Plätze verlor. Nach dem zweiten Reifenwechsel verteidigten Wittmann und Preining ihre Positionen. Kalender setzte dagegen auf einen späten Stopp und kam mit frischen Pirelli-Slicks als Fünfter zurück auf die Strecke. Mit gekonnten Überholmanövern kämpfte sich der 18-Jährige auf Rang drei vor. Schließlich attackierte der Mercedes-AMG-Pilot Preining und zog eine Runde vor Schluss am Österreicher vorbei. Kalender schloss sogar noch zu dem führenden Wittmann auf – doch der überquerte nach 39 turbulenten Runden als Erster die Ziellinie.  Hinter Wittmann, Kalender und Preining folgten Arjun Maini (IND/HRT Ford Racing) und Mirko Bortolotti (I/TGI Team by GRT) im Lamborghini Temerario GT3 auf den Rängen vier und fünf. Luca Engstler (Kempten/Red Bull Team Abt) belegte in einem weiteren Lamborghini Platz sechs. Aston-Martin-Werksfahrer Nicki Thiim (DK/Comtoyou Racing) schob sich als Siebter auf Rang drei in der Gesamtwertung vor. Timo Glock (Kreuzlingen) positionierte den zweiten McLaren 720S GT3 Evo von Dörr Motorsport auf Platz acht. Marco Mapelli (I/Red Bull Team Abt) folgte als Neunter vor Porsche-Pilot Bastian Buus (DK/Land-Motorsport). Tom Kalender: „Als ich nach der Siegerehrung zu meinem Team gelaufen bin, habe ich so viele glückliche Gesichter gesehen wie noch nie. In nur vier Jahren habe ich es vom Kartsport bis aufs Podium in der DTM geschafft. Dieses Gefühl ist unbeschreiblich. Nach meinem Ausfall am Samstag hatte ich noch einen frischen Satz Reifen in der Hinterhand. Das hat mir im Duell mit Thomas Preining natürlich geholfen.“ Thomas Preining: „Ein super Heimrennen fürs Team! Beim Start hatte ich riesiges Glück, dass ich der Kollision der Fahrzeuge neben mir gerade noch ausweichen konnte. Ich hätte den zweiten Platz gern ins Ziel gebracht und habe alles gegeben, aber Tom Kalender war einfach nicht zu halten. In der Meisterschaft sind wir jetzt voll im Titelkampf angekommen und das haben wir uns hart erarbeitet.“ Ergebnis, 12. Meisterschaftslauf1. Marco Wittmann (D/Schubert Motorsport)2. Tom Kalender (D/Mercedes-AMG Team Landgraf), +0,517 Sekunden3. Thomas Preining (A/Manthey), +0,918 Sekunden4. Arjun Maini (IND/HRT Ford Performance), +2,571 Sekunden5. Mirko Bortolotti (I/TGI Team by GRT), +3,112 Sekunden Das komplette Ergebnis gibt es auf hier.

Ferrari furioso am Nürburgring: Cairoli feiert dritten DTM-Sieg

15.08.2026

Matteo Cairoli (I/Emil Frey Racing) hat am Samstag den elften DTM-Meisterschaftslauf auf dem Nürburgring souverän gewonnen. Der Ferrari-Pilot kontrollierte bei hochsommerlichen Temperaturen als Pole-Setter das Feld und wurde nach 39 Runden mit einem Vorsprung von knapp zehn Sekunden als Erster abgewunken. „Dieser Sieg fühlt sich nach zuletzt eher enttäuschenden Wochenenden überragend an. Unser Team hat in der vergangenen Woche einen mega Job gemacht und alles dafür getan, dass wir wieder in die Erfolgsspur kommen. Das hat sich voll ausgezahlt. Erst die Pole-Position, dann der Sieg und die schnellste Rennrunde – das Fahrzeug war einfach eine Rakete“, freute sich Cairoli, der als DTM-Debütant bereits drei Erfolge auf dem Konto hat. Porsche-Pilot Thomas Preining (A) wurde auf dem Heimkurs seines Teams Manthey Zweiter. Der dritte Platz ging an Marco Wittmann (Fürth/Schubert Motorsport) im BMW M4 GT3 Evo. Keyfacts, Saisonrennen 11 von 16•    Pole-Position: Matteo Cairoli (Emil Frey Racing, Ferrari 296 GT3 Evo #14), 1:25,345 Minuten•    Sieger: Matteo Cairoli (Emil Frey Racing, Ferrari 296 GT3 Evo #14)•    Schnellste Runde: Matteo Cairoli (Emil Frey Racing, Ferrari 296 GT3 Evo #14), 1:26,031 Minuten Pole-Setter Cairoli behauptete nach einem perfekten Start die Führung vor Preining. Dahinter übernahm Ben Dörr (Butzbach/Dörr Motorsport) Rang drei vor Wittmann und Lucas Auer (A/Mercedes-AMG Team Landgraf), der zwei Positionen verlor. Während es im Feld zu teilweise harten Duellen kam, blieben die Abstände der ersten Fünf konstant. Der 30-jährige Cairoli hatte bis zum Pflicht-Boxenstopp einen Vorsprung von über drei Sekunden herausgefahren und ging nach einem schnellen Reifenwechsel wieder als Erster auf die Strecke. Preining hatte eine Runde zuvor neue Pirelli-Slicks aufziehen lassen und verkürzte mit seinem Porsche 911 GT3 R den Rückstand auf den Italiener, kam aber nicht in Schlagdistanz. Wittmann konnte nach einem frühen Boxenstopp an Dörr vorbeiziehen, Auer blieb Fünfter. Während Cairoli in der Folge seinen Vorsprung immer weiter ausbaute, schloss Dörr zu Wittmann auf, konnte den erfahrenen Fürther jedoch nicht gefährden. Der Ferrari-Pilot machte schließlich mit großem Abstand seinen dritten Erfolg perfekt und hat damit so viele Saisonsiege auf dem Konto wie kein anderer DTM-Fahrer. Durch Rang zwei rückte Preining auch in der Gesamtwertung auf die zweite Position vor. Wittmann und Dörr folgten auf den Plätzen drei und vier. Auer belegte Rang fünf und blieb damit Tabellendritter. Spitzenreiter Maro Engel (Monaco/Mercedes-AMG Team Ravenol) hielt sich taktisch klug aus harten Zweikämpfen heraus und behauptete mit Platz sechs die Führung in der Fahrerwertung. Bester Lamborghini-Fahrer war Luca Engstler (Kempten/Red Bull Team Abt) als Siebter. Jules Gounon (F/Mercedes-AMG Team Mann-Filter) wurde auf Position acht gewertet. Ricardo Feller (CH) beendete den elften Saisonlauf im zweiten Porsche 911 GT3 R von Manthey auf Rang neun. Bastian Buus (DK) komplettierte im Neunelfer von Land-Motorsport die Top Ten. Thomas Preining: „Ein super Rennen von uns! Wichtig war, dass ich beim Start meinen zweiten Platz verteidigen konnte. Matteo Cairoli war einfach zu schnell, um ihn ernsthaft unter Druck zu setzen. Die 20 Punkte sind wichtig für die Meisterschaft, genauso müssen wir am Sonntag weitermachen. Ich fahre schon so viele Jahre für Manthey, dass sich das Nürburgring-Wochenende für mich als Österreicher schon wie ein Heimspiel anfühlt.“ Marco Wittmann: „Der Nürburgring ist eine Strecke, die mir einfach gut liegt. Seit der ersten Trainingssession am Freitag sind wir vorne dabei und mussten übers Wochenende keine großen Setup-Anpassungen vornehmen. Das gibt dir als Fahrer das nötige Selbstvertrauen, was du in einem DTM-Rennen brauchst. In den letzten Runden musste ich viel in den Rückspiegel gucken, umso glücklicher bin ich über das Ergebnis.“ Ergebnis, 11. Meisterschaftslauf1. Matteo Cairoli (I/Emil Frey Racing)2. Thomas Preining (A/Manthey), +9,973 Sekunden3. Marco Wittmann (D/Schubert Motorsport), +13,756 Sekunden4. Ben Dörr (D/Dörr Motorsport), +14,569 Sekunden5. Lucas Auer (A/Mercedes-AMG Team Landgraf), +15,373 Sekunden Das komplette Ergebnis gibt es hier. 

Porsche würdigt 100 Jahre Nürburgring mit 911 GT3 Edition

14.08.2026

2027 feiert der Nürburgring sein 100-jähriges Jubiläum. Seit Jahrzehnten erzielt Porsche dort motorsportliche Erfolge und Rekorde. Zugleich ist die Rennstrecke fester Bestandteil der Erprobung von Serienfahrzeugen. Diese besondere Verbindung würdigt Porsche Deutschland mit einem Editionsmodell: Der 911 GT3 100 Jahre Nürburgring greift die Faszination des Eifel-Kurses in zahlreichen Exterieur- und Interieurdetails auf. Erstmals öffentlich präsentiert wird das Modell im Rahmen des Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland vom 15.-16. August auf dem Nürburgring. Kunden können die Edition ab September 2026 bestellen, insgesamt sind 100 Fahrzeuge für den deutschen Markt verfügbar. Im Jubiläumsjahr 2027 werden sie in Kundenhand übergeben. Zusätzlich bietet Porsche eine exklusive Sonderwunsch Manthey Experience an. „In jedem Porsche steckt ein bisschen Nürburgring – in diesem Editionsmodell besonders viel“, sagt Robert Ader, CEO Porsche Deutschland. „Die innige Verbindung zur legendären Rennstrecke in der Eifel, die längst unser Wohnzimmer geworden ist, feiern wir mit dem 911 GT3 100 Jahre Nürburgring.“ Das Exterieur: Bugteil und Heckverkleidung in GrünDas Editionsmodell verbindet die Motorsport-DNA von Porsche mit einer Hommage an den traditionsreichen Nürburgring. Dieser Grundgedanke findet sich in zahlreichen Details wieder. So können Kunden zwischen den beiden Außenfarben Weiß und GT-Silbermetallic wählen. Weiß steht für den klassischen, neutralen Rennsport-Farbton, in dem viele Fahrzeuge ab Werk ausgeliefert werden, um Platz für individuelles Sponsoren-Branding zu bieten. GT-Silbermetallic lehnt sich hingegen an die Porsche Cup-Fahrzeuge an. Markante grüne Akzente verweisen zugleich auf die „Grüne Hölle“ – den von Jackie Stewart geprägten Spitznamen der legendären Nordschleife. Bugteil und Heckverkleidung tragen eine grüne Folierung, die gleichzeitig als Schutzfolierung ausgeführt ist. Früher kennzeichneten Werksteams ihre Fahrzeuge auf diese Weise, um sie im Renngeschehen besser voneinander unterscheiden zu können.  Das optional erhältliche Manthey Kit unterstreicht den Motorsport-Charakter des Editionsmodell und wurde farblich darauf abgestimmt. Neben einem modifizierten Fahrwerk und optimierten Bremskomponenten zeichnet sich das Kit durch ein umfangreiches Aerodynamikpaket aus, das den Abtrieb auf 540 Kilogramm bei 285 km/h er-höht. Die Performance des Kits stellte der amtierende DTM-Champion Ayhancan Güven mit einer Rundenzeit von 6:50,853 Minuten auf der Nürburgring Nordschleife unter Beweis. Ein weiteres motorsporttypisches Detail sind die Bergelaschen für die Abschleppösen, die beim Editionsmodell in Grün gehalten sind. Sie lassen sich vor dem Rundstreckeneinsatz vorne und hinten einschrauben. Analog zu Rennreglements kennzeichnen weiße Pfeilmarkierungen die Bergemöglichkeiten. Den Bezug zur legendären Eifel-Rennstrecke unterstreichen historische Nürburgring-Logos auf den Kotflügeln sowie eine von 0 bis 999 wählbare Startnummer auf Fronthaube, Türen und Heckscheibe. Für deren Gestaltung entschieden sich die Designer von Style Porsche und der Exclusive Manufaktur für einen speziellen Schrifttyp, der wie von Hand geschrieben wirkt und von den Graffitis auf der Nordschleife des Nürburgrings inspiriert ist. Wie bei Rennfahrzeugen verbindet auch der Blendstreifen auf der Front-scheibe des Editionsmodells Funktion mit Wiedererkennungswert: Er reduziert die Blendung des Fahrers bei tief stehender Sonne und trägt zugleich als unmissverständliches Motorsport-Statement einen goldenen Porsche-Schriftzug. Auch die Anbauteile und Räder fügen sich in das Farbkonzept ein: Während die Spiegelfüße in Exterieurfarbe ausgeführt sind, präsentieren sich die Ober- und Unterschalen in Grün. Die Aluminium-Leichtbau-Schmiederäder im 911 GT3-Design und dem Format 20/21 Zoll (vorne/hinten) sind in Californiagold hochglanz lackiert, die Zentralverschlüsse in Schwarz matt mit einem GT3-Logo versehen. Exklusive Plaketten auf den B Säulen tragen den Schriftzug „GT3 100 Jahre Nürburgring“ sowie die Nürburgring Streckengrafik – ebenfalls in Californiagold. Am Heck prägt der große Flügel das Erscheinungsbild: Die Unterseite des Flügelblatts zeigt einen goldenen Porsche-Schriftzug, während die Sideplates in Grün lackiert und mit einem goldenen Nürburgring-Emblem versehen sind.  Das Interieur: Grüner Käfig und Fahrersitz mit Verlaufsperforation„Welcome to the Green Hell“ – fünf Worte, die den einzigartigen Charakter des Editionsmodells unterstreichen und Fahrer wie Beifahrer auf ein emotionales Fahrerlebnis einstimmen. Beide Türeinstiegsleisten, ausgeführt in schwarz eloxiertem, gebürstetem Aluminium tragen diesen Schriftzug. Weiß beleuchtet setzt er beim Öffnen der Türen ein klares Statement. Zusätzliche Vorfreude auf die legendären Kurven des Eifelkurses vermittelt der LED-Türprojektor, der den Streckenumriss des Nürburgrings in die Einstiegszone strahlt. Ein Highlight des Interieurs mit erweiterten Leder-/Race-Tex-Umfängen in Schwarz ist eine besondere Kreuzziernaht auf den Oberseiten von Schalttafel und Türen: Die Kombination aus drei schwarzen und einer GT-silberfarbenen Nahtreihe erzeugt eine markante Optik, die von den Curbs des Nürburgrings inspiriert ist. Korrespondierend zu den farblichen Akzenten an Bug und Heck ist der Überrollkäfig hinten in Grün lackiert. Mit Blick auf die beiden Leichtbau-Sportschalensitze ist dieser Farbton der Fahrerseite vorbehalten: Unter der Verlaufsperforation von Sitzmittelbahn und -polster schimmert ein grüner Hintergrund („Backing“) durch. Die Kopfstützen sind auf der Fahrerseite mit dem Nürburgring Logo bestickt, die auf der Beifahrerseite greift den GT3 Schriftzug auf. Beide lassen sich für den Rundstreckeneinsatz mit Helm herausnehmen. Ein weiterer Blickfang ist der Mode-Button am GT-Lenkrad, der die Aufschrift „Grüne Hölle“ trägt. Auch der Push-to-Pass-Knopf ist in Grün gehalten. Der Dekorträger der Schalttafel, in Grün hochglanz lackiert, hebt sich so optisch von den anderen in Schwarz ab. Kunden haben die Wahl zwischen dem 7-Gang Porsche Doppelkupplungsgetriebe (PDK) und dem 6-Gang-Sportschaltgetriebe. Die Beschriftung der Gangstufen beziehungsweise Gänge ist in Grün ausgeführt. Der Knauf der hand-geschalteten Version ist zudem – analog zum 911 Carrera T – aus Nussholz gefertigt.  „Der Nürburgring ist seit Jahrzehnten Teil unseres Entwicklungsprogramms und emotionales Zuhause unserer GT-Fahrzeuge. Dieses Editionsmodell übersetzt die Atmosphäre der Nordschleife in zahlreiche Exterieur- und Interieurdetails, die Motorsport, Performance und Handwerkskunst miteinander verbinden“, sagt Alexander Fabig, Leiter Produkt & Individualisierungsangebot bei Porsche. „Gemeinsam mit Style Porsche haben wir ein Fahrzeug geschaffen, das eine Hommage an die emotionale Faszination der Nordschleife und an 100 Jahre Motorsportgeschichte ist.“ Einzigartige Sonderwunsch Manthey Experience Gemeinsam mit Manthey ermöglicht Porsche den Käufern des Editionsmodells im kommenden Jubiläumsjahr spannende Einblicke hinter die Kulissen des Rennsports. Das unmittelbar am Nürburgring beheimatete Unternehmen ist Spezialist für Porsche GT-Modelle und zählt seit 30 Jahren zu den weltweit führenden Porsche-Rennteams. Die Porsche AG ist seit 2013 Mehrheitseigner. Im Rahmen der „Sonderwunsch Manthey Experience“ erwartet die Teilnehmer ein intensiver Tag mit Motorsportexperten, Emotionen und Fahrspaß. Kunden können Manthey hautnah erleben und sich vor Ort ein umfassendes Bild von den Möglichkeiten des Manthey Kits machen.  Der Sportwagen fürs Handgelenk Exklusiv für Käufer des Modells bietet Porsche Design den passenden Zeitmesser. Das Gehäuse der Sonderedition des ikonischen Chronograph 1 ist aus leichtem und robustem Titan gefertigt und schwarz beschichtet. Im Inneren arbeitet das hochpräzise, COSC-zertifizierte Porsche Design Kaliber WERK 01.140 mit zweisprachiger Wochentags- und Datumsanzeige. Angetrieben wird das Uhrwerk von einem Rotor, der Form und Farbe der Fahrzeugfelge aufgreift. Weitere Details verbinden Sportwagen und Zeitmesser: So ziert das historische Nürburgring-Logo das mattschwarze Zifferblatt. Das schwarze Armband aus Original Porsche Interieur-Leder ist wie die Fahrzeugsitze perforiert und mit einem Textil-„Backing“ in Grün ausgeführt. Die Zier-naht ist analog zum Fahrzeug in GT-Silber gehalten. Wie alle Porsche Design Timepieces wird der Chronograph 1 – 911 GT3 100 Jahre Nürburgring in der hochmodernen, Porsche-eigenen Uhrenmanufaktur im Schweizer Grenchen von Hand gefertigt.  Porsche und der Nürburgring: seit Jahrzehnten eng verbundenVieles hat sich seit der Eröffnung des Nürburgrings am 18. Juni 1927 verändert – eines jedoch ist geblieben: die einzigartige, höchst anspruchsvolle Charakteristik der Nordschleife. Zwar wurde die Strecke im Laufe ihrer Geschichte mehrfach angepasst und verkürzt, doch bis heute prägen 73 Kurven, starke Steigungen und Gefälle sowie rund 300 Meter Höhenunterschied ihren unverwechselbaren Verlauf. Auf 20,8 Kilometern führt das Asphaltband durch Täler und vorbei an bis zu 800 Meter hohen Eifelbergen.  Kaum eine andere Rennstrecke ist so eng mit der Geschichte von Porsche verbunden wie die Nordschleife.  Bereits in den frühen Jahren der Marke Porsche spielte der Nürburgring eine zentrale Rolle: Am 31. Mai 1953 trat Porsche beim Eifelrennen erstmals mit dem 550 Spyder an. Nur wenige Wochen später – am 2. August 1953 – startete der 550 Spyder beim Training zum Großen Preis von Deutschland erstmals mit dem neu entwickelten Motor Typ 547 – dem später legendären „Fuhrmann-Motor“. Ab 1954 unter dem Namen „Carrera“ bekannt, wurde dieses Triebwerk zur technologischen Basis der Porsche-Motorsportaktivitäten und prägt die Marke bis heute. In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich der Nürburgring zur Bühne zahlreicher Erfolge: 1967 gewann Porsche mit dem 910 erstmals das 1.000-Kilometer-Rennen – viele weitere Siege sollten folgen. Zu den ikonischen Momenten zählt die Rekordrunde von Stefan Bellof, der 1983 im Training eine Zeit von 6:11,13 Minuten erzielte – eine Bestmarke, die erst 2018 von Timo Bernhard im Porsche 919 Hybrid Evo unterboten wurde. Porsche gehörte zu den ersten Herstellern, die den Nürburgring systematisch in ihr Testprogramm integrierten. Zwischen März und Oktober werden hier Sportwagen unter maximaler Belastung erprobt – von Dauerlauf- und Fahrwerksabstimmungen bis hin zu Aerodynamik- und Funktionstests. Der Nürburgring gilt als einer der anspruchsvollsten Härtetests für Automobile weltweit. Entsprechend hoch ist der sogenannte Raffungsfaktor: Ein auf der Nordschleife zurückgelegter Kilometer entspricht in seiner Belastung zahlreichen Kilometern auf öffentlichen Straßen. So lässt sich innerhalb kurzer Zeit nahezu ein komplettes Fahrzeugleben simulieren. Mit schnellen Kurven, harten Kompressionen, Kuppen und ständig wechselnden Fahrbahnbelägen fordert die legendäre Strecke Mensch und Maschine gleichermaßen heraus. Das Editionsmodell würdigt daher nicht nur 100 Jahre Nürburgring, sondern auch die jahrzehntelange Verbindung der Marke Porsche mit einer der anspruchsvollsten Rennstrecken der Welt.