NEWS

12 Mai, Dienstag

ring°guide 24h Nürburgring 2026

Alles Wissenswerte rund um die ADAC RAVENOL 24h Nürburgring vom 14. bis 17. Mai 2026. ANREISE HINWEIS: Bitte auf Beschilderung und Anweisungen der Verkehrsleitung vor Ort achten. Aus Fahrtrichtung Köln: A1 bis Autobahn-Ende Aus Fahrtrichtung Trier bzw. Luxemburg: A48 bis Autobahn-Abfahrt Ulmen Aus Fahrtrichtung Koblenz bzw. Bonn: A61 bis Autobahn-Abfahrt Wehr ➡️ Unser Tipp: Bildet...
ring°guide 24h Nürburgring 2026

12.05.2026

Alles Wissenswerte rund um die ADAC RAVENOL 24h Nürburgring vom 14. bis 17. Mai 2026. ANREISE HINWEIS: Bitte auf Beschilderung und Anweisungen der Verkehrsleitung vor Ort achten. Aus Fahrtrichtung Köln: A1 bis Autobahn-Ende Aus Fahrtrichtung Trier bzw. Luxemburg: A48 bis Autobahn-Abfahrt Ulmen Aus Fahrtrichtung Koblenz bzw. Bonn: A61 bis Autobahn-Abfahrt Wehr ➡️ Unser Tipp: Bildet Fahrgemeinschaften und reist am besten bereits am Donnerstag oder Freitag an. Bitte plant euren Besuch frühzeitig. 24h WHATSAPP CHANNEL Erfahre alle wichtigen Infos über die Veranstaltung im 24h WhatsApp Channel hier. ZEITPLÄNE Hier geht es zum aktuellen Zeitplan der 24h Nürburgring. Hier geht es zum Fan-Zeitplan. FANGUIDE Hier geht es zum Fan-Guide. TRIFF UNSER NÜRBURGRING MASSKOTCHEN LEGEND Hier findest du alle Infos dazu, wann du unser Maskottchen Legend treffen kannst. TICKETS ℹ️ Alle Wochenendtickets fürs #24HNBR sind vergriffen. Es sind ausschließlich noch Tagestickets für Donnerstag, Freitag und Sonntag verfügbar. Wer am Samstag ohne Ticket auf gut Glück zum Ring fährt, wird vor Ort keine Eintrittskarte mehr erwerben können. Tickets sind – solange das Kontingent reicht – an allen geöffneten Tageskassen sowie dauerhaft online im Webshop erhältlich. HINWEISE PARKEN Die Parkzonen A1 (Avantpark), B5 und B5a, C7 und D9 sowie sind am Grand-Prix-Kurs für Tagesbesucher vorgesehen.  Parkplätze für Tagesbesucher gibt es rund um die Nordschleife am Adenauer Forst und gegenüber dem Zuschauerpunkt Brünnchen (P96). HINWEISE CAMPEN ℹ️ Nach den ersten beiden offiziellen Anreisetagen sind die ersten Bedarfscamping-plätze an der Nordschleife voll ausgelastet.  Campingäste sollten Brünnchen, Wippermann, Karussell, Pflanzgarten, Schwalbenschwanz, P96, P96a, P97 und P98 bitte nicht mehr anfahren! Ein wichtiger Hinweis für alle Anreisenden: Zum Camping benötigt Ihr die Kombination aus Ticket- und Camping-Armbändchen. Wer nicht im Besitz eines Mehrtagestickets ist, kann die Campingplätze nicht nutzen. Tagesbesucher haben aber natürlich Zugang zu allen Zuschauerbereichen an Grand-Prix-Kurs und Nordschleife.  BUS SHUTTLE ZEITEN Donnerstag | 08:00 - 24:00 Uhr Freitag | 08:00 - 01:00 Uhr  Samstag | 08:00 - 24:00 Uhr Sonntag | 00:00 - 18:00 Uhr  BUS SHUTTLE ROUTEN Route 1: Dorint-Hotel Scharfer Kopf DSK-Truck (Fahrsicherheitszentrum II) Eifeldorf Hatzenbach / BMW Test-Zentrum Schwalbenschwanz Pflanzgarten Brünnchen und zurück Route 2: Dorint-Hotel Scharfer Kopf DSK-Truck (Fahrsicherheitszentrum II) Quiddelbacher Höhe / Hatzenbach Breidscheid Adenau Schule (Adenauer Forst) Adenau Mitte Hauptstraße (Zweirad Schmitz) und zurück HINWEISE TRIBÜNEN ℹ️ Es gibt genügend Sitzplätze auf den Tribünen – bitte den Anweisungen der Ordner folgen, welche Tribünen noch Kapazitäten haben. Geöffnete Tribünen: T3, T4 & T4a, T5-T12a Tribüne Newcomerticket: T10a und T10b GEÖFFNETE TORE/ZUGÄNGE GRAND-PRIX-STRECKE Tor 1 (Historisches Fahrerlager) Tor 11 (Stefan-Bellof-Straße) Tor 30 (Müllenbachschleife) Tor 35 (ADAC OC) Tor 37 (Hatzenbachtunnel) T3 (BMW M Brücke) T3 (Besuchertunnel) LIVESTREAMS Hier geht es zu den Livestreams. RADIO NÜRBURGRING Verfolge das Rennen live über Radio Nürburgring hier.  FAQ Hier findest Du alle häufig gestellen Fragen zu den 24h Nürburgring. RING°FANSHOP Hier findest du die Öffnungszeiten rund um unseren Fanshop.

Die 24h Nürburgring starten in die Festivalwoche

11.05.2026

Die Eifel füllt sich: Seit Montagmorgen sind die Bedarfscampingplätze rund um den Nürburgring geöffnet, und die ersten Fans haben sich an der schönsten Rennstrecke der Welt eingerichtet. Damit beginnt endlich die Festivalwoche bei den ADAC RAVENOL 24h Nürburgring, die zum Treffpunkt der internationalen Langstreckenszene wird. Schon bevor sich die ersten Räder drehen, deutet alles auf ein außergewöhnliches Wochenende hin: Der Vorverkauf lief so stark, dass alle Mehrtagestickets für die 24h bereits im Vorverkauf abgesetzt wurden, derzeit sind nur noch Tagestickets für Donnerstag, Freitag und Sonntag verfügbar. Rund um den Ring wird am Wochenende mit sehr hohem Besucherverkehr gerechnet, und wer kein Ticket hat, das für den Samstag gültig ist (Zwei-, Drei- oder Viertagesticket), sollte keinesfalls am Samstag auf gut Glück zum Ring fahren. Alle Infos und Tickets gibt es hier. Alle wichtigen Links und Infos auf einen BlickSportlich steht das Rennen 2026 unter besonderen Vorzeichen. Mit Max Verstappen tritt einer der erfolgreichsten Formel-1-Piloten der Gegenwart erstmals bei den 24h Nürburgring an. Der Niederländer startet im GT3 des Mercedes-AMG Team Verstappen Racing gemeinsam mit Lucas Auer, Jules Gounon und Daniel Juncadella. Sein Debüt sorgt für weltweite Aufmerksamkeit, ist aber nur ein Teil der Geschichte: Mit 161 genannten Fahrzeugen wird das größte Starterfeld seit über zehn Jahren erwartet. In der gesamtsiegfähigen SP9-Klasse sind Aston Martin, Audi, BMW, Ferrari, Ford, Lamborghini, McLaren, Mercedes-AMG und Porsche vertreten – neun Marken, die für eine außergewöhnliche Leistungsdichte an der Spitze stehen. Starterfeld der GT3-SchwergewichteZu den Favoriten zählen neben dem Verstappen-Auto unter anderem die Titelverteidiger von Rowe Racing (BMW), Manthey mit dem Porsche 911 GT3 R, die starke Audi-Mannschaft von Scherer PHX, Lamborghini-Teams wie Abt, das Mercedes-AMG-Aufgebot, HRT mit dem Ford Mustang GT3 sowie weitere internationale Topteams. Für erhöhten Konkurrenzdruck sorgt auch, dass das Event erneut zur Intercontinental GT Challenge zählt, was weitere starke internationale Teilnehmer anlockt. Highlight vor dem Start: Neues Top-Qualifying-FormatEinen ersten Vorgeschmack auf den Kampf um die Spitze liefert am Freitag das Top-Qualifying. Im neuen, dreistufigen Format werden die schnellsten Teams der Top-Klassen die besten Startplätze unter sich ausfahren — bis zum finalen Stechen um Pole-Position und erste Startreihe. Gerade bei der enormen Leistungsdichte im GT3-Feld dürfte schon dieser Schlagabtausch zu einem der sportlichen Höhepunkte des Rennwochenendes werden. Action nicht nur beim Kampf um den GesamtsiegGerade das Multiclass-Racing prägt den Charakter der 24h Nürburgring. Während an der Spitze GT3-Fahrzeuge um den Gesamtsieg kämpfen, geht es in zahlreichen weiteren Klassen um eigene Siege und Podien. GT4-Fahrzeuge, Cup-Porsche, Serienwagen und viele mehr teilen sich die 25,378 Kilometer lange Kombination aus Nordschleife und Grand-Prix-Strecke. Genau diese Mischung aus Werkssport, Weltstars, Nordschleifen-Spezialisten und ambitionierten Privatteams macht den Reiz der 24h Nürburgring aus. Festivalfeeling am ring – und zu HauseDer offizielle Startschuss für das Fanprogramm fällt am Mittwoch mit dem Adenauer Racing Day. Danach folgen vier Tage Motorsport-Programm mit RCN, zwei Läufen der Tourenwagen-Legenden sowie dem dreistündigen zweiten Lauf zur Deutschen Historischen Langstrecken-Meisterschaft. Rund um die Nordschleife wird das Bild vom einzigartigen Festival-Flair mit kreativen Fans in bester Partylaune geprägt. Vor allem rund um Start / Ziel finden Besucher außerdem viele Fan-Highlights im Fahrerlager und im ring°boulevard. Aktuelle Infos zu Programm, Zeitplan, Anreise, Parken und Zuschauerbereichen gibt es auf 24h-rennen.de, im WhatsApp-Kanal der 24h Nürburgring (24h-rennen.de/whatsapp) und im digitalen 24h Eventguide (maps.24h-rennen.de). Marathon-LivesendungAuch wer nicht vor Ort ist, verpasst nichts. NITRO überträgt das Rennen live und in voller Länge im Free-TV. Ergänzend bietet die offizielle Homepage unter www.24h-rennen.de/live das zentrale Info-Cockpit mit Livestream, Inboard-Perspektiven, Livetiming, Ticker und vielen weiteren nützlichen Infos. Der Rennstart erfolgt am Samstag, 16. Mai, um 15:00 Uhr. Von da an heißt es: 24 Stunden Vollgas in der legendären Grünen Hölle – beim Rennen des Jahres!

#24HNBR: Wochenendtickets ausverkauft – nur noch Tagestickets für Donnerstag, Freitag und Sonntag verfügbar

10.05.2026

Was sich in den vergangenen Tagen bereits abzeichnete, ist nun Realität geworden: Alle Mehrtagestickets für die 24h Nürburgring sind bereits im Vorverkauf bestellt worden, ab sofort sind nur noch Tagestickets für Donnerstag, Freitag und Sonntag verfügbar. Diese können online bestellt oder vor Ort gekauft werden. Für den Samstag bedeutet das: Wer bis jetzt noch kein Ticket hat, das für den Samstag gültig ist (Zwei-, Drei- oder Viertagesticket), sollte keinesfalls am Samstag auf gut Glück zum Ring fahren. Dies gilt auch für Campingbesucher, die bis jetzt noch kein für mehrere Tage gültiges Eintrittsticket bestellt haben. Die Gründe für die notwendig gewordene Begrenzung liegen vor allem in der begrenzten Kapazität von Parkplätzen und Bedarfscampingflächen an Grand-Prix-Kurs und Nordschleife. Auch die angespannte Verkehrssituation auf den wenigen Zufahrtsstraßen zum Ring lässt vor allem am Samstag keine weiteren Besucher zu. „Wir freuen uns natürlich über den riesigen Zuspruch langjähriger und neu hinzugekommener Fans, die uns in diesem Jahr förmlich überrannt haben”, erklärt 24h-Rennleiter Walter Hornung. „Gleichzeitig arbeiten wir aber natürlich eng mit dem Nürburgring und den Behörden zusammen, um für alle Besucher einen geordneten und sicheren Aufenthalt zu ermöglichen. Daher mussten wir erstmals in der über 50-jährigen Geschichte der 24h Nürburgring die Ticketanzahl beschränken.” ➡️ Jeder, der auf Nummer sicher gehen will, dass er zumindest ein Tagesticket für Donnerstag, Freitag oder den Rennsonntag bekommt, sollte sich seine Eintrittskarte schnellstmöglich unter hier sichern.

Insight - Was Nordschleife und 24h Nürburgring für die Automobilindustrie bedeuten

08.05.2026

Welche Rolle spielen die 24h Nürburgring für die Unternehmen der Automobilindustrie? Die Antwort liegt nicht allein zwischen Startaufstellung und Zielflagge, sondern vor allem in der Entwicklungsarbeit, die dem großen Ereignis vorausgeht. Denn bevor bei den ADAC RAVENOL 24h Nürburgring um Positionen gekämpft wird, ist die Nordschleife der zentrale Prüfstand für Performance unter realen Extrembedingungen – und zugleich die Schnittstelle zwischen Entwicklung, Motorsport und Serienfahrzeug. Die einzigartige Kombination aus Länge, Streckencharakteristik und Witterung macht die Nordschleife zu einem Ort, an dem sich Motorsport, Industrie und Produktentwicklung unmittelbar miteinander verzahnen. Was hier besteht, bewährt sich nicht nur im Wettbewerb – sondern auch auf der Straße. „Die 24h Nürburgring sind eines der wichtigsten Motorsportereignisse weltweit“Christoph Sagemüller, Mercedes-AMG Motorsport Für Mercedes-AMG Motorsport sind die 24h Nürburgring dabei weit mehr als ein einzelnes Event. „Das 24-Stunden-Rennen am Nürburgring ist für uns eines der wichtigsten Motorsportereignisse weltweit – nicht nur historisch, sondern vor allem strategisch“, erklärt Christoph Sagemüller, Leiter Mercedes-AMG Motorsport. Entscheidend sei dabei nicht allein das Ergebnis, sondern die Leistungsfähigkeit unter realen Bedingungen: „Gesamtsiege wie 2013 und 2016 sind für uns ein klarer Beleg für die Performance unserer Marke.“ Die Grundlage dafür entsteht auf der Strecke selbst. Die Nordschleife gilt als ultimativer Härtetest – und als Entwicklungsplattform zugleich. „Was hier funktioniert, funktioniert unter nahezu allen Bedingungen“, so Sagemüller. Die dort gewonnenen Erkenntnisse fließen direkt in Serienfahrzeuge ein – etwa in den Bereichen Fahrdynamik, Dauerhaltbarkeit und Performance unter Extrembedingungen. Motorsport und Serie sind dabei eng miteinander verzahnt: „Unser Anspruch ist es, Performance glaubwürdig von der Rennstrecke auf die Straße zu bringen.“ Die Test- und Entwicklungsarbeit findet für die Performance-Marke deshalb auch auf verschiedenen Ebenen statt. Im Rahmen der offiziellen Test- und Entwicklungsfahrten des Nürburgrings ist AMG bis zu 17 Wochen im Jahr auf der Nordschleife unterwegs. Eines der spektakulärsten Ergebnisse dieser Arbeit: der Mercedes-AMG ONE – bis heute im Rahmen der offiziellen Rekordfahrten des Nürburgrings das schnellste Serienfahrzeug auf der 20,832 Kilometer langen Nordschleife. Ebenfalls auf diesem legendären Asphalt entwickelt: der Mercedes-AMG GT 63 PRO, das sogenannte „Beast of the Green Hell“. Mit dem Fahrzeug werden bis heute im Rahmen der Co-Pilot-Fahrten des Nürburgrings Besucher aus der ganzen Welt von erfahrenen Rennfahrern über die Nordschleife pilotiert – ein direkter Transfer von Entwicklung in ein erlebbares Markenerlebnis. „Eine Ölmarke, die auf der Nordschleife performt, ist mehr als alltagstauglich“Martin Huning, RAVENOL  Auch für Zulieferer sind die Nordschleife sowie die Test- und Entwicklungsfahrten zentraler Bestandteil der Arbeit. RAVENOL nutzt die Strecke gezielt, um Produkte unter realen Bedingungen zu testen und zu optimieren. „Wir entwickeln permanent neue Produkte und möchten diese genau dort erproben, wo sie später auch eingesetzt werden“, erklärt Martin Huning, Direktor Motorsport bei RAVENOL. Der Nürburgring ist dabei weit mehr als nur Teststrecke: „Jeder weiß um die besonderen Herausforderungen der Nordschleife. Eine Ölmarke, die hier performt, ist mehr als alltagstauglich.“ Die enge Verbindung zwischen Testen und Wettbewerb zeigt sich insbesondere im Umfeld der 24h Nürburgring. Als Titelpartner ist RAVENOL fest verankert und betreut beim legendären Rennen einen großen Teil der Fahrzeuge. „Neben einem eingespielten Team und erfahrenen Fahrern braucht es vor allem ein zuverlässiges Gesamtpaket – und dazu gehören auch die richtigen Betriebsstoffe“, so Huning. „Die Nordschleife testet Fahrzeug, Fahrer und Reifen gleichzeitig“Alexander Kühn, Goodyear  Eine ähnliche Perspektive nimmt Goodyear ein, dessen Reifen unter extremen Bedingungen ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen müssen. Für den Reifenhersteller steht bei den 24h Nürburgring vor allem die Konstanz im Fokus. „Es geht nicht darum, für wenige Runden maximale Performance zu liefern, sondern über 24 Stunden hinweg Verlässlichkeit und Vertrauen zu schaffen“, erklärt Marco Lo Prato, Manager Global Communications – Racing bei Goodyear. Die Nordschleife fungiert dabei als „lebendes Labor“, in dem sich Technologien unter realen Extrembedingungen beweisen müssen. „Sie testet alles gleichzeitig – Fahrzeug, Fahrer und Reifen“, so Lo Prato. Genau diese Anforderungen machen den Nürburgring zur Benchmark, die weit über den Motorsport hinausreicht: „Die Erkenntnisse aus dem Rennsport fließen direkt in unsere Serienprodukte ein. Was hier funktioniert, schafft Vertrauen – auch im Alltag.“ Die Nordschleife als Maßstab der Entwicklung Dass selbst erfahrene Teams und Hersteller jedes Jahr erneut gezielt auf der Nordschleife testen, ist kein Zufall. Mit ihren 73 Kurven, Steigungen und Gefällen sowie einer abwechslungsreichen Mischung aus technischen Passagen und High-Speed-Abschnitten stellt die Nordschleife Fahrer, Fahrzeug und Technik vor immer neue Herausforderungen. Hinzu kommt die besondere Herausforderung der 24h Nürburgring selbst: dichter Verkehr mit Fahrzeugen unterschiedlichster Leistungsklassen, wechselnde Bedingungen bei Tag und Nacht sowie eine Renndistanz, die höchste Präzision und Zuverlässigkeit erfordert. „Die Nordschleife stellt jedes Jahr neue Anforderungen, deshalb ist eine gezielte Vorbereitung unverzichtbar“, betont Sagemüller. Für alle Beteiligten gilt dabei derselbe Grundsatz: Erfolg entsteht nicht während der 24h Nürburgring, sondern in den Wochen und Monaten zuvor – auf der Strecke, im Testbetrieb und in der kontinuierlichen Weiterentwicklung. Damit wird deutlich: Die 24h Nürburgring sind nicht nur ein sportlicher Höhepunkt, sondern auch die sichtbarste Spitze eines umfassenden Entwicklungsprozesses. Die Nordschleife bildet dabei die Schnittstelle zwischen Motorsport, Industrie und Serienprodukt – ein Sieg bei den 24h Nürburgring und eine erfolgreiche Rekordfahrt stehen dabei vor allem für eines: weltweite Anerkennung und Sichtbarkeit. Oder, wie es im Kontext der Entwicklungsarbeit seit jeher heißt:„Jeder lobt, was Nürburgring-erprobt.“

ADAC RAVENOL 24h Nürburgring vom 14. bis 17. Mai 2026: Erste Ticketkategorien ausverkauft – 24h-Tickets dringend im Vorverkauf sichern!

07.05.2026

24h-Fans aufgepasst! Der Ansturm vor allem auf den Samstag des 24h-Wochenendes ist so groß, dass erste Ticketkategorien ausverkauft sind. Das Wochenendticket (Freitag / Samstag / Sonntag) und das Raceticket (Samstag / Sonntag) sind ab sofort nicht mehr verfügbar. Auch in der Kategorie Eventticket (Donnerstag – Sonntag) wird es langsam eng: Hier stehen derzeit nur noch 7.500 Karten zur Verfügung (Stand: Donnerstag, 07. Mai). Jeder, der die 24h Nürburgring live vor Ort erleben will, sollte sich also seine Eintrittskarte schnellstmöglich hier sichern. Neben dem Vier-Tages-Ticket sind auch weiterhin noch Tageskarten für Donnerstag, Freitag und Sonntag verfügbar. Wer aber am Samstag ohne Ticket auf gut Glück zum Ring fährt, wird keine Eintrittskarte mehr kaufen können!  Um den Samstag als beliebtesten Tag bei den 24h Nürburgring vor allem mit Blick auf die Verkehrssituation zu entzerren, haben die Veranstalter eine große Bitte an alle Fans: Bildet nach Möglichkeit Fahrgemeinschaften, reist am Samstag sehr, sehr frühzeitig an oder – noch besser – nutzt das Eventticket, um schon am Donnerstag oder Freitag zum Ring zu fahren. Wer eigentlich nur einen Tagesausflug zum Ring machen wollte, kann am Fronleichnams-Donnerstag bis in den späten Abend Rennaction auf der Nordschleife erleben. Auch der Sonntag mit dem Zieleinlauf um 15:00 Uhr bietet nicht nur ein tolles Rennprogramm, sondern auch eine entspanntere Anfahrt.

Alexander Kühn (Goodyear) im Interview: Was die Nordschleife und das 24‑Stunden-Rennen am Nürburgring für die Automobilindustrie bedeuten

06.05.2026

Alexander Kühn von Goodyear spricht über die Herausforderungen der Nordschleife und zeigt, wie die Erfahrungen aus dem 24h‑Rennen in die Produktentwicklung einfliessen. Welche Bedeutung hat das 24-Stunden-Rennen für Ihre Marke?Für Goodyear ist ein 24-Stunden-Rennen der ultimative Beweis für beständige Leistung. Es geht nicht darum, für ein paar Runden Spitzenleistung zu erbringen, sondern darum, über einen ganzen Tag und eine ganze Nacht des Rennens hinweg Beständigkeit, Zuverlässigkeit und Vertrauen aufrechtzuerhalten. Diese Philosophie ist tief in unserer DNA verwurzelt und steht in direktem Zusammenhang mit legendären Veranstaltungen wie den 24 Stunden von Nürburgring oder den 24 Stunden von Le Mans, bei denen Goodyear immer wieder seine Fähigkeit unter Beweis gestellt hat, Teams mit Reifen zu unterstützen, die unter extremen und sich ständig ändernden Bedingungen vorhersehbare und konstante Leistung erbringen. Ein 24-Stunden-Rennen ist der Ort, an dem Vertrauen aufgebaut und verdient wird. Welche Bedeutung hat die Nordschleife für Ihre Marke?Die Nürburgring-Nordschleife nimmt einen einzigartigen Platz in Goodyears Rennsportgeschichte ein. Als eine der anspruchsvollsten Rennstrecken der Welt – mit einer Kombination aus hohen Geschwindigkeiten, technischen Abschnitten, Höhenunterschieden und sich ständig ändernden Grip-Verhältnissen – hat Goodyear dort zahlreiche Siege errungen und ist nach wie vor ein vertrauenswürdiger Partner für Teams aller Kategorien. Zuletzt sicherte sich Goodyear im letzten Qualifikationsrennen vor dem 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring Siege sowohl in der GT3 Pro AM- als auch in der AM-Klasse. Was bedeutet der Erfolg auf der Nordschleife heute für Goodyear, sowohl in Bezug auf die Tradition als auch auf die anhaltende Relevanz im Motorsport?Für Goodyear ist die Nordschleife ein echtes lebendes Labor. Sie bringt die Reifentechnologie an ihre Grenzen und spiegelt perfekt wider, wofür wir stehen: technische Exzellenz, Langlebigkeit und konstante Leistung unter Druck. Über die Rennstrecke hinaus steht der Nürburgring auch für eine der langjährigsten Partnerschaften von Goodyear im Motorsport. Als offizieller Partner des Nürburgrings ist er zu einem der bedeutendsten Orte weltweit geworden, um die Faszination des Motorsports zu erleben und mit den Millionen von Fans in Kontakt zu treten, die sich jedes Jahr an diesem legendären Austragungsort versammeln. Es gibt 24-Stunden-Rennen auf der ganzen Welt. Für viele macht die Nordschleife am Nürburgring den Unterschied. Wie sehen Sie das und warum?Wir verstehen vollkommen, warum die Nordschleife eine Sonderstellung einnimmt. Während viele Rennstrecken Geschwindigkeit oder Ausdauer auf die Probe stellen, testet die Nordschleife alles auf einmal – Auto, Fahrer und Reifen. Ihre Länge, Komplexität und Unvorhersehbarkeit machen sie zu einem echten Maßstab für Langstreckenrennen. Um hier erfolgreich zu sein, braucht es nicht nur absolute Leistung, sondern einen Reifen, der über lange Stints, bei wechselndem Wetter und unterschiedlichen Streckenbedingungen Vertrauen, Stabilität und Beständigkeit bietet. Diese Kombination macht das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring so besonders – und für Goodyear so bedeutsam. Welche Eigenschaften und Emotionen verbinden Sie generell mit der Nordschleife, und was macht diese Strecke während des 24-Stunden-Rennens noch besonderer?Die Nordschleife ist ein Synonym für Respekt, Intensität und Authentizität. Sie verlangt Konzentration und belohnt Präzision. Während des 24-Stunden-Rennens werden diese Emotionen noch verstärkt. Tag und Nacht bei wechselnden Temperaturen und Bedingungen zu fahren, schafft ein einzigartiges Erlebnis. Für Goodyear verkörpert sie die Essenz des Langstreckenrennsports: Belastbarkeit, Teamwork und beständige Leistung über einen langen Zeitraum. Was braucht es konkret, um auf der Nordschleife und letztlich auch beim 24-Stunden-Rennen erfolgreich zu sein?Erfolg auf der Nordschleife und über volle 24 Stunden hängt von der Leistungsbeständigkeit ab. Teams brauchen Reifen, auf die sie sich Runde für Runde, Stint für Stint verlassen können, ohne Überraschungen. Für uns bedeutet das, Produkte zu liefern, die Grip, Beständigkeit und Vorhersehbarkeit vereinen, sodass Fahrer und Teams sich auf die Umsetzung statt auf die Anpassung konzentrieren können. Ob auf dem Nürburgring oder beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans – das Prinzip bleibt dasselbe: Langstreckenrennen belohnen Beständigkeit – und genau darin liegt die Stärke von Goodyear. Wenn Sie schon seit Jahren am Nürburgring entwickeln und testen: Warum sind im Vorfeld des 24-Stunden-Rennens immer noch spezifische Tests auf der Nordschleife erforderlich?Selbst nach jahrelanger Entwicklung und Testarbeit am Nürburgring sind spezifische Tests auf der Nordschleife im Vorfeld des 24-Stunden-Rennens nach wie vor unerlässlich, da die Rennstrecke niemals statisch ist. Die Bedingungen ändern sich ständig – von Wetter und Temperatur bis hin zur Entwicklung der Strecke und der Verkehrsdichte – und die Anforderungen eines 24-Stunden-Rennens unterscheiden sich grundlegend von denen jedes anderen Rennens. Tests vor der Veranstaltung ermöglichen es uns, das Reifenverhalten unter genau den Bedingungen zu validieren, mit denen die Teams während des Rennwochenendes wahrscheinlich konfrontiert werden, die Reifenmischungsauswahl zu verfeinern und absolute Beständigkeit und Vorhersehbarkeit über lange Stints hinweg sicherzustellen. Auf der Nordschleife geht es beim Erfolg nicht nur um Spitzenleistung – es geht um Beständigkeit, Vertrauen und Wiederholbarkeit über einen längeren Zeitraum. Diese abschließenden Tests stellen sicher, dass unsere Reifen vollständig auf die einzigartigen Herausforderungen des Rennens abgestimmt sind, und geben den Teams das nötige Vertrauen, sich auf die Umsetzung zu konzentrieren, wenn es darauf ankommt. Welche Rolle spielt die Nordschleife für Ihre Marke als Test- und Entwicklungsstandort sowohl für den Rennsport als auch für Serienfahrzeuge und Endkundenprodukte? Das Fahren auf der Nürburgring-Nordschleife ist für mehrere Erstausrüster eine Leistungs- und Validierungsanforderung, was die Relevanz nicht nur im Rennsport, sondern auch in der Entwicklung von Verbraucherprodukten belegt. Wo liegt die Schnittstelle zwischen dem Rennsport und dem Produkt für den Endkunden bzw. den normalen Straßenverkehr? Die Schnittstelle zwischen dem Rennsport und dem alltäglichen Straßenverkehr liegt in den Grundlagen. Im Rennsport bringen wir Reifen in Bezug auf Belastung, Temperatur, Haltbarkeit und Vorhersehbarkeit an ihre absoluten Grenzen – oft über lange Stints und unter sich ständig ändernden Bedingungen. Genau diese Eigenschaften schätzen Kunden auf der Straße: Vertrauen, Beständigkeit und Langlebigkeit – nicht nur Spitzenhaftung. Rennstrecken wie die Nürburgring-Nordschleife fungieren als Brücke zwischen diesen beiden Welten. Sie ist nicht nur ein Testgelände für Rennreifen, sondern auch ein Validierungsmaßstab für Serien- und Erstausrüstungsreifen. Die im Rennsport gewonnenen Daten, Materialkenntnisse und Konstruktionslösungen fließen direkt in unsere Straßenprodukte ein, vom Verhalten der Mischung über die strukturelle Integrität bis hin zur Nasshaftung. Kurz gesagt: Der Rennsport ermöglicht es uns, das Lernen unter extremen Bedingungen zu beschleunigen, und dieses Wissen führt zu besseren, zuverlässigeren und fortschrittlicheren Reifen für den Alltag. Dieser Transfer von der Rennstrecke auf die Straße ist der Kern von Goodyears Ansatz und ein wesentlicher Grund dafür, dass unsere Produkte nicht nur auf der Rennstrecke, sondern dort, wo es am wichtigsten ist – auf öffentlichen Straßen –, überzeugen. Anknüpfend an Frage 8: Welche Kommunikationsprioritäten leiten Sie aus dem 24-Stunden-Rennen ab und welche Bedeutung hat der Faktor Nordschleife für Sie in diesem Zusammenhang?Der Nürburgring ist für Goodyear eine außergewöhnliche, vielschichtige Kommunikationsplattform. Auf einer Ebene steht die Leistung im Mittelpunkt: Starke Ergebnisse zu liefern und zu erklären, wie wir arbeiten, ist eine zentrale internationale Kommunikationspriorität, denn eine gute Leistung auf dem Nürburgring ist an sich schon ein starkes Statement. Genau deshalb sind wir ein langfristiger Partner der Rennstrecke. Die Nordschleife stellt den ultimativen Maßstab dar, und uns dort kontinuierlich zu verbessern, ist eines unserer Ziele – es gibt keinen besseren Ort, um uns selbst herauszufordern, Leistungsgrenzen zu verschieben und unsere technische Kompetenz einem globalen Publikum zu demonstrieren, das von Leidenschaft und Authentizität angetrieben wird.

Christoph Sagemüller (Mercedes-AMG Motorsport) im Interview: Was die Nordschleife und das 24‑Stunden-Rennen am Nürburgring für die Automobilindustrie bedeuten

06.05.2026

Christoph Sagemüller von Mercedes‑AMG Motorsport gibt Einblicke, warum die Grüne Hölle und das 24h Nürburgring entscheidende Impulsgeber für Entwicklung und Markenidentität sind. Welche Bedeutung hat das 24h-Rennen für Ihre Marke?              Das 24-Stunden-Rennen am Nürburgring ist für Mercedes-AMG eines der wichtigsten Motorsportereignisse weltweit – nicht nur historisch, sondern vor allem auch strategisch. Für uns ist der Langstreckenklassiker ein Event, bei dem sich unsere Marke unter extremen Bedingungen beweisen muss. Als Motorsportverantwortlicher messe ich den Erfolg dort jedoch nicht ausschließlich am Ergebnis, sondern auch daran, ob wir unseren Performance-Ansprüchen unter realem Wettbewerbsdruck gerecht werden. Gesamtsiege wie 2013 und 2016 haben für uns deshalb eine besondere Bedeutung. Sie sind nicht nur sportliche Erfolge, sondern auch ein klarer Beleg für die Leistungsfähigkeit unserer Marke. Welche Bedeutung hat die Nordschleife für Ihre Marke?Für uns ist sie der ultimative Härtetest. Was hier funktioniert, funktioniert unter nahezu allen Bedingungen. Diese Rolle geht weit über den Motorsport hinaus. Die dort gewonnenen Erkenntnisse fließen unmittelbar in unsere Serienfahrzeuge ein, insbesondere in den Bereichen Fahrdynamik, Langzeitbeanspruchung und Performance unter extremen Bedingungen. 24h-Rennen gibt es überall auf der Welt. Für viele macht die Nordschleife des Nürburgrings den Unterschied. Wie sehen Sie das und warum?24-Stunden-Rennen gibt es viele. Jedes mit eigenem Charakter, doch keines vereint so viele Herausforderungen gleichzeitig wie die Nürburgring Nordschleife, die nicht ohne Grund auch als „Grüne Hölle“ bekannt ist. Der entscheidende Unterschied liegt in der Streckenlänge sowie in der Kombination aus anspruchsvoller Charakteristik, dichtem Verkehr mit bis zu 150 Fahrzeugen unterschiedlichster Leistungsklassen und oft stark wechselnden Witterungsbedingungen – bei Tag und bei Nacht. Diese Komplexität macht das Rennen einzigartig und aus meiner Sicht zum anspruchsvollsten 24-Stunden-Rennen weltweit. Hinzu kommt eine emotionale Komponente: Durch die Nähe zu Affalterbach, den Entwicklungsstandort vor Ort und enge Verbindungen in die Region hat dieses Rennen für uns den Charakter eines Heimrennens. Welche Attribute und Emotionen verbinden Sie generell mit der Nordschleife, und was macht diese Strecke beim 24h-Rennen noch einmal so besonders?Die Nordschleife steht für maximale Intensität, Präzision und Respekt. Sie ist eine der herausforderndsten Strecken der Welt. Sie verlangt von Fahrerinnen und Fahrern ebenso wie von der Technik ein außergewöhnlich hohes Maß an Konzentration und Disziplin. Aber genau das macht ihren Reiz aus. Gleichzeitig entsteht durch die Fans, die Teams und die besondere Atmosphäre entlang der Strecke ein einzigartiges Erlebnis, das es in dieser Form kaum ein zweites Mal gibt. Für uns als Marke wird diese Verbindung durch eigene Touchpoints wie die AMG Lounge oder Tribüne zusätzlich erlebbar – das schafft Nähe und macht die Marke vor Ort greifbar. Was braucht es konkret, um auf der Nordschleife und am Ende auch beim 24h-Rennen erfolgreich zu sein?Ein Erfolg beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring ist immer das Ergebnis eines perfekt abgestimmten Gesamtpakets. Aus meiner Sicht sind folgende Faktoren entscheidend: eine perfekte Vorbereitung, fehlerfreie Abläufe im Team, ein sauberes und vorausschauendes Navigieren durch den Verkehr sowie eine klare strategische Disziplin über die gesamte Renndistanz. Alles, was darüber hinausgeht und dieses Rennen von den meisten anderen unterscheidet – etwa unerwartete Bedingungen, dichter Verkehr mit Fahrzeugen sehr unterschiedlicher Leistungsklassen und entsprechend großen Geschwindigkeitsunterschieden sowie der Rennverlauf insgesamt – lässt sich nur begrenzt beeinflussen. Deshalb gehört neben der Vorbereitung auch immer ein gewisses Maß an Rennglück dazu. Wenn man seit Jahren am Nürburgring entwickelt und testet: Warum braucht es im Vorfeld des 24h-Rennens überhaupt noch spezifische Nordschleifen-Tests? Die Nordschleife stellt jedes Jahr neue Anforderungen, deshalb ist eine gezielte Vorbereitung unverzichtbar. Veränderungen an der Strecke, unterschiedliche Witterungsbedingungen, neue Reifenspezifikationen sowie wechselnde Fahrer- und Teamkonstellationen machen es notwendig, jedes Detail neu zu validieren. Gerade in diesem Jahr kommt hinzu, dass wir mit neuen Teamstrukturen arbeiten. Umso wichtiger ist es, dass sich alle Abläufe und Abstimmungen im Vorfeld unter realen Bedingungen einspielen. Auch unsere langjährigen und sehr erfahrenen Fahrer benötigen und wünschen sich ausreichend Vorbereitungszeit auf der Nordschleife, um sich bestmöglich auf das Rennen vorzubereiten. Denn auch wenn man immer wieder auf der Strecke fährt, ist die Kombination aus Nordschleife und Grand-Prix-Kurs mit rund 25 Kilometern außergewöhnlich lang. Rechnet man das auf andere Rennstrecken um, wird schnell klar, wie viel intensiver die Vorbereitung ausfallen muss. Welche Rolle spielt die Nordschleife für Ihre Marke als Test- und Entwicklungsstandort für den Renneinsatz sowie für Serienfahrzeuge und Endkundenprodukte?Die Nürburgring Nordschleife zählt für Mercedes-AMG zu den wichtigsten Entwicklungsstandorten weltweit. Sie ermöglicht es uns, Belastungen und Fahrzustände in einer Intensität und Dichte zu testen, die im normalen Straßenbetrieb nicht darstellbar sind. Ein auf der Nordschleife gefahrener Kilometer unter Hochgeschwindigkeitsbedingungen entspricht dabei einem Vielfachen eines Standardkilometers im Straßenbetrieb. Daraus entsteht ein entscheidender Mehrwert für unsere Serienfahrzeuge. Motorsport ist dabei ein zentraler Treiber: Erkenntnisse aus dem Renneinsatz fließen direkt in die Entwicklung unserer High-Performance-Modelle ein – mit dem Ziel, Performance und Zuverlässigkeit unter Extrembedingungen für unsere Kundinnen und Kunden erlebbar zu machen. Wo liegt die Schnittmenge zwischen dem Renneinsatz und Produkt für den Endkunden / dem normalen Straßenverkehr?Die Schnittmenge liegt vor allem in der Technologie, im Know-how und in der Entwicklungsphilosophie. Themen wie Aerodynamik, Fahrwerk, Thermomanagement und Effizienz werden im Motorsport unter extremen Bedingungen erprobt und anschließend in die Serie übertragen. Unser Anspruch ist es, Performance glaubwürdig von der Rennstrecke auf die Straße zu bringen. Ein aktuelles Beispiel ist die parallele Entwicklung unseres neuen Mercedes-AMG GT3 und der nächsten Generation des straßenzugelassenen Mercedes-AMG GT Black Series. Für mich ist das der konsequenteste Ansatz, Motorsport und Serienentwicklung miteinander zu verzahnen. Anschließend an Frage 8: Welche Kommunikationsschwerpunkte leiten sich für Sie aus dem 24h-Rennen ab und welche Bedeutung hat dabei für Sie der Faktor Nordschleife? a.    In der Aktivierung vor OrtVor Ort steht das unmittelbare Markenerlebnis im Mittelpunkt. Es geht darum, Performance nicht nur sichtbar, sondern erlebbar zu machen – durch Nähe zur Marke, exklusive Einblicke und direkte Kontaktpunkte wie Lounge, Showroom oder Tribüne.b.    in der nationalen / internationalen Kommunikation rund um das Rennen? In der internationalen Kommunikation nutzen wir das Rennen als glaubwürdige Bühne für unsere Performance-Kompetenz. Der entscheidende Punkt ist: Wir zeigen unsere Leistungsfähigkeit nicht im Labor, sondern im realen Wettbewerb unter Extrembedingungen.c.    In der strategisch langfristigen Kommunikation?Langfristig zahlt unser Engagement auf die Positionierung von Mercedes-AMG als High-Performance-Marke ein. Die Nordschleife ist dabei der sichtbarste Beleg für unsere Leistungsfähigkeit. Sie steht für Glaubwürdigkeit, Dauerhaltbarkeit, technische Substanz und den Anspruch, uns kontinuierlich unter den härtesten Bedingungen zu beweisen.

24h Nürburgring nutzen erstmals volle digitale Power an der Nordschleife

04.05.2026

Die Digitalisierung der legendären Nordschleife hat bereits im Sommer 2024 die nächste Stufe erklommen. Nach einer zweijährigen Bauphase und einer Investition von rund zwölf Millionen Euro sorgt ein Netz aus 100 Kameras und 46 LED-Panels für ein neues Sicherheitsniveau. Bisher wurde das Upgrade nur bei Touristen-fahrten, Trackdays und Testfahrten eingesetzt. Bei den diesjährigen ADAC RAVENOL 24h Nürburgring wird dieses System nun erstmals vollständig in den Rennbetrieb integriert. Lückenlose VernetzungDie Basis bilden 100 Kameras und 46 LED-Panels, die entlang der gesamten Strecke installiert wurden. Durch die Verlegung von 80 Kilometern Elektro- und Datenkabeln kann die gesamte Nordschleife – inklusive aller 73 Kurven – lückenlos überwacht werden. Im Normalbetrieb der Nürburgring-Nordschleife – etwa bei Touristenfahrten – sind nicht alle Streckenposten besetzt, durch die Kameras und Panels können die Fahrzeuge aber auf der Strecke verfolgt werden und bei Problemen rechtzeitig gewarnt werden. Bei den 24h Nürburgring sorgt das Feature für ein Sicherheits-Plus. Bei Zwischenfällen – etwa technischen Defekten, Unfällen oder rutschigen Stellen – kann die Rennleitung noch schneller reagieren. „Seit knapp zwei Jahren können wir mit diesem Digitalisierungsschritt den Ablauf von Touristen- und Testfahrten verbessern“, berichtet Ingo Böder, Geschäftsführer Nürburgring GmbH. „Jetzt freuen wir uns, dass auch die 24h Nürburgring davon profitieren können.“ Mehr Sicherheit auch bei HelligkeitBei Touristenfahrten und Trackdays sollen die 46 LED-Panels entlang der GP-Strecke und der Nordschleife die Fahrer schon hunderte Meter vor Gefahrenstellen warnen und damit Unfälle vermeiden. Bei den 24h Nürburgring werden diese zur Unterstützung der Fahrer und Streckenposten genutzt. Der Fokus liegt dabei auf Erhöhung der Sicherheit bei Helligkeit. Sie geben dabei ausschließlich das Flaggensignal wieder, welches am jeweiligen Streckenposten gezeigt wird. Die Panels haben im Gegensatz zu den Flaggen keine sportrechtliche Relevanz. Bei einsetzender Dunkelheit werden die Flaggen, wie bisher, durch Lichtsignale ersetzt. In Verbindung mit weiteren Maßnahmen – wie etwa dem Incident Kamera System, das die Liveübertragung aus allen Cockpits möglich macht – gehen die ADAC RAVENOL 24h Nürburgring im Bereich Sicherheit einen weiteren großen Schritt nach vorne.

#24hNBR – Wichtige Ticket-Info

30.04.2026

🎫 Die Ticket-Nachfrage im Vorverkauf ist außergewöhnlich hoch.Erstmals in der Geschichte der 24h Nürburgring könnte es sein, dass aufgrund der schon vorab großen Nachfrage die Tageskasse nicht mehr geöffnet wird.  Deshalb: Sichert euch eure Tickets frühzeitig online, damit ihr auf jeden Fall dabei seid!  🚗 Auch schon mal ein Hinweis für die Anreise:Reist am besten frühzeitig an und plant genügend Zeit ein – sowohl für den Bezug der Campingplätze, als auch für den Renntag selbst. Wir halten euch in den kommenden Wochen natürlich weiter auf dem Laufenden!