NEWS

16 Juli, Donnerstag

Max Fiebig (Subaru) im Interview: Warum internationale Automobilunternehmen am Nürburgring entwic...

Max Fiebig von Subaru erklärt im Interview, warum der Nürburgring für sein Unternehmen ein wichtiger Entwicklungsstandort ist. Seit wann nutzt Ihr Unternehmen den Nürburgring für Test- und Entwicklungsaktivitäten, und welche Rolle spielt die Nordschleife heute in Ihrer Entwicklungsarbeit?Das Programm begann 1989 als entscheidende Phase in der Entwicklung des Legacy für den europäischen Markt....
Max Fiebig (Subaru) im Interview: Warum internationale Automobilunternehmen am Nürburgring entwickeln

16.07.2026

Max Fiebig von Subaru erklärt im Interview, warum der Nürburgring für sein Unternehmen ein wichtiger Entwicklungsstandort ist. Seit wann nutzt Ihr Unternehmen den Nürburgring für Test- und Entwicklungsaktivitäten, und welche Rolle spielt die Nordschleife heute in Ihrer Entwicklungsarbeit?Das Programm begann 1989 als entscheidende Phase in der Entwicklung des Legacy für den europäischen Markt. Seit 1992, beginnend mit der ersten Generation des Impreza WRX (GC-Serie), wird die Strecke kontinuierlich als vollwertige Entwicklungsanlage genutzt. Für SUBARU/STI dient die Nürburgring-Nordschleife sowohl als Entwicklungsumgebung in der Frühphase als auch als „letzter Testplatz für die Fahrzeugentwicklung“ und gilt als „der Ort, an dem Schwächen unweigerlich zutage treten“. Sie wird als „die weltweit anspruchsvollste Sammlung öffentlicher Straßen“ bezeichnet – eine Strecke, die reale Fahrbedingungen bis zum Äußersten nachbildet. Es gibt weltweit zahlreiche Testanlagen. Was macht die Nordschleife aus Ihrer Sicht so einzigartig, und welche Erkenntnisse lassen sich hier gewinnen, die anderswo nur schwer oder gar nicht zu erlangen sind?Die Nürburgring-Nordschleife vereint auf ihrer 20,8 km langen Strecke alle möglichen Situationen, die auf öffentlichen Straßen auftreten können – darunter Hochgeschwindigkeitsabschnitte, Langsamfahrstellen, Sprünge, Unebenheiten, unebene Fahrbahnoberflächen und steile Steigungen. Zudem ist die Eifel für ihr sehr wechselhaftes Klima bekannt, bei dem innerhalb eines einzigen Tages Bedingungen auftreten können, die allen vier Jahreszeiten ähneln. SUBARU betrachtet diese Strecke als „Mikrokosmos der Straßen dieser Welt“ und nutzt sie, um die Fahrdynamik sowohl von Entwicklungsfahrzeugen als auch von Serienmodellen zu bewerten. Der „Maßstab für das SUBARU/STI-Fahrerlebnis“ basiert auf Erkenntnissen, die nur hier gewonnen werden können.・Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten・Lenkreaktion・Traktion durch den symmetrischen Allradantrieb・Reifenhaftung unter dem Einfluss von Karosserie und FahrwerkDiese Faktoren dienen als Kriterien, um zu bestimmen, ob ein Fahrzeug das „typische SUBARU-Fahrerlebnis“ bietet. Welche Rolle spielen in diesem Zusammenhang Faktoren wie die Streckenführung, die Infrastruktur, das umgebende Automobil-Ökosystem sowie die Geschichte und der Ruf des Nürburgrings?Wie bereits erwähnt, betrachtet SUBARU/STI die Nordschleife als eine Rennstrecke, die eine extreme, realitätsnahe Simulation von Fahrbedingungen bietet – ein entscheidendes Element bei der Entwicklung besserer Autos. Dank der Bemühungen der Mitarbeiter des Nürburgrings, seine Traditionen zu bewahren, gilt die Strecke jedoch sowohl innerhalb als auch außerhalb der Automobilindustrie als eine der anspruchsvollsten Rennstrecken. Folglich sind wir der Ansicht, dass sie nicht nur eine Rolle als Plattform für eine bessere Produktentwicklung übernommen hat, sondern auch als Werbemittel, das Vertrauen auf dem Markt schafft. Ihr Unternehmen hat seinen Hauptsitz nicht in Deutschland. Warum investieren Sie den erforderlichen Aufwand, um Personal, Fahrzeuge und Komponenten zum Nürburgring zu bringen?Wir haben großen Respekt vor allen deutschen Automobilherstellern und dem Nürburgring. Das Fahrgefühl und das Handling deutscher Autos heben sie von denen anderer Länder ab – nicht nur auf dem Nürburgring, sondern auch im alltäglichen Straßenverkehr, beispielsweise beim Spurwechsel auf der Autobahn oder beim Befahren von Kreisverkehren. Wir können so viel von den deutschen Straßenverhältnissen und der fortschrittlichen Automobilkultur lernen, und wir sind überzeugt, dass der Nutzen, den wir daraus ziehen, den Aufwand für den Transport unserer Mitarbeiter, Fahrzeuge, Teile und Ausrüstung dorthin bei weitem überwiegt. SUBARU nutzt den Nürburgring zudem als globalen Entwicklungsstandort und stellt sicher, dass das dort gewonnene Wissen nicht nur bei europäischen Modellen, sondern auch bei Fahrzeugen weltweit zum Einsatz kommt. Welche Bedeutung hat der Nürburgring für die Wahrnehmung Ihrer Marke und Ihrer Produkte, sowohl auf Ihren Heimatmärkten als auch international?Wir sind der Ansicht, dass dies auch eine Bühne ist, auf der die Zuverlässigkeit der SUBARU/STI-Fahrzeuge (der Maßstab für die Fahrleistung von SUBARU/STI) und die Überlegenheit des Boxermotors in Kombination mit dem symmetrischen Allradantrieb unter Beweis gestellt werden, und dass sie als solide Grundlage dient, auf der Kunden sich aufgrund der Fahrleistung vertrauensvoll für SUBARU/STI-Fahrzeuge entscheiden können. Welche Rolle spielt die Nordschleife für Unternehmen, die ihre Glaubwürdigkeit und Marktpräsenz in Europa stärken oder ausbauen möchten?Die Nürburgring-Nordschleife gilt allgemein als etablierter Maßstab, sodass Tests dort zur Zuverlässigkeit beitragen können, indem sie zeigen, wie sich ein Fahrzeug unter anspruchsvollen realen Bedingungen verhält. Gleichzeitig verschiebt die Elektrifizierung die Entwicklungsprioritäten, und BEVs stellen im Vergleich zu herkömmlichen, rennstreckenorientierten Anwendungen andere Herausforderungen dar. Daher ist es notwendig, Aspekte wie thermisches Verhalten, Energieverbrauch und konstante Leistung nicht nur durch Simulation, sondern auch unter den dynamischen Bedingungen der Nordschleife zu validieren. Wie integrieren Sie den Nürburgring in die Kommunikation rund um Ihre Produktentwicklung, und welche Bedeutung haben in diesem Zusammenhang Rekordrunden oder andere öffentlich kommunizierte Testergebnisse?Das aktuelle SUBARU/STI strebt an, die aus dem 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring gewonnenen Erkenntnisse in seine Serienfahrzeuge einfließen zu lassen, mit dem Ziel, Autos zu schaffen, die jeder – unabhängig von seinen fahrerischen Fähigkeiten – sicher und mühelos fahren kann, ohne zu ermüden, und die den Fahrern Lust machen, sie immer weiter zu fahren. Wir nehmen weiterhin an diesem Rennen teil, um diesen Vorteil zu demonstrieren. Wir leugnen zwar nicht die Bedeutung von Testergebnissen wie Geschwindigkeitsrekorden (Rundenzeiten), betrachten diese jedoch nicht als den wichtigsten Faktor; vielmehr sehen wir das Rennen als ein entscheidendes Ereignis, das die Entwicklungsphilosophie unseres Unternehmens symbolisiert, aufrichtig und kontinuierlich nach Verbesserung zu streben.

José Miranda (BYD) im Interview: Warum internationale Automobilunternehmen am Nürburgring entwickeln

16.07.2026

José Miranda von BYD erklärt im Interview, warum der Nürburgring für sein Unternehmen ein wichtiger Entwicklungsstandort ist. Seit wann nutzt Ihr Unternehmen den Nürburgring für Test- und Entwicklungsaktivitäten, und welche Rolle spielt die Nordschleife heute in Ihrer Entwicklungsarbeit?YANGWANG begann im Juni 2024 mit Test- und Entwicklungsaktivitäten am Nürburgring; die Testprogramme fanden von Juni bis November 2024 und erneut von Juli bis November 2025 statt. Die Testaktivitäten von DENZA am Nürburgring begannen im Oktober 2025, mit einem ersten Programm von Oktober bis November 2025 und weiteren Tests, die von April bis Oktober 2026 geplant sind. Für beide Marken spielt die Nordschleife eine wichtige Rolle im Rahmen unserer internationalen Entwicklungs- und Validierungsarbeit. Sie ermöglicht es unseren Ingenieurteams, Fahrdynamik, Bremsleistung, Wärmemanagement, Fahrwerksverhalten, Stabilität, Haltbarkeit und die allgemeine Zuverlässigkeit der Fahrzeuge in einer extrem anspruchsvollen Umgebung zu bewerten. Die Nordschleife ist für uns nicht nur eine Teststrecke, sondern ein umfassendes Entwicklungswerkzeug, das dazu beiträgt, sicherzustellen, dass unsere Produkte den hohen Erwartungen auf den globalen Märkten gerecht werden. Weltweit gibt es zahlreiche Testanlagen. Was macht die Nordschleife aus Ihrer Sicht einzigartig, und welche Erkenntnisse lassen sich hier gewinnen, die anderswo nur schwer oder gar nicht zu erlangen sind?Die Nordschleife ist einzigartig, weil sie viele verschiedene Fahrbedingungen innerhalb einer Runde vereint: Hochgeschwindigkeitsabschnitte, Höhenunterschiede, Unebenheiten, Belagsunterschiede, starke Bremszonen, unübersichtliche Kurven und eine große Bandbreite an Kurventypen. Viele Testgelände sind darauf ausgelegt, bestimmte Fahrzeugeigenschaften unter kontrollierten Bedingungen zu bewerten. Die Nordschleife hingegen fordert das gesamte Fahrzeug als Gesamtsystem heraus.Dies macht sie besonders wertvoll, um zu verstehen, wie verschiedene Systeme unter Dauerbelastung zusammenwirken. Es geht nicht nur um Spitzenleistung, sondern auch um Beständigkeit, Wiederholbarkeit, das Vertrauen des Fahrers und darum, wie sich das Fahrzeug verhält, wenn mechanische, thermische, elektronische und Softwaresysteme unter anspruchsvollen Bedingungen zusammenarbeiten. Welche Rolle spielen in diesem Zusammenhang Faktoren wie der Streckenverlauf, die Infrastruktur, das umliegende Automobil-Ökosystem sowie die Geschichte und der Ruf des Nürburgrings?Der Streckenverlauf ist einer der Hauptgründe, warum der Nürburgring für die Fahrzeugentwicklung nach wie vor so relevant ist. Er liefert sehr direktes Feedback zu Lenkpräzision, Bremsstabilität, Fahrwerksabstimmung, Traktion, Energiemanagement und Hochgeschwindigkeitsbalance. Für Ingenieure macht dies die Nordschleife zu einer äußerst effizienten Umgebung, um Stärken, Schwächen und Verbesserungsmöglichkeiten zu identifizieren. Auch das umliegende Automobil-Ökosystem ist von großer Bedeutung. Die Verfügbarkeit erfahrener Partner, Werkstätten, logistischer Unterstützung und Testdienstleistungen macht den Standort für internationale Entwicklungsarbeit praktisch und effizient. Darüber hinaus verleihen die Geschichte und der Ruf des Nürburgrings den dortigen Testaktivitäten eine besondere Bedeutung. Die Entwicklungsarbeit auf der Nordschleife gilt weltweit als maßgeblicher technischer Maßstab. Ihr Unternehmen hat seinen Hauptsitz nicht in Deutschland. Warum investieren Sie den erforderlichen Aufwand, um Personal, Fahrzeuge und Komponenten zum Nürburgring zu bringen?Die Investition ist gerechtfertigt, da der Nürburgring einen Entwicklungswert bietet, der weit über Entfernung oder Logistik hinausgeht. Als internationale Marken müssen YANGWANG und DENZA ihre Produkte in Umgebungen validieren, die von Kunden, Ingenieuren und Medien weltweit anerkannt und geschätzt werden. Indem wir Personal, Fahrzeuge und Komponenten nach Deutschland bringen, können unsere Teams direkt in einer der anspruchsvollsten und etabliertesten Entwicklungsumgebungen der Automobilbranche arbeiten. Die dort gewonnenen Erkenntnisse helfen uns, unsere Produkte für globale Märkte zu verfeinern und sicherzustellen, dass unsere technischen Standards anhand international anerkannter Maßstäbe geprüft werden. Welche Bedeutung hat der Nürburgring für die Wahrnehmung Ihrer Marke und Ihrer Produkte, sowohl in Ihren Heimatmärkten als auch international?Der Nürburgring hat eine große technische und symbolische Bedeutung. Auf unserem Heimatmarkt demonstrieren Testfahrten auf der Nordschleife unser Bekenntnis zu internationalen Standards und zeigen, dass unsere Produkte in anspruchsvollen globalen Umgebungen entwickelt und validiert werden. International trägt dies dazu bei, Seriosität, technische Qualität und Glaubwürdigkeit zu vermitteln. Für YANGWANG unterstützt der Nürburgring ein leistungs- und technologieorientiertes Markenimage. Für DENZA stärkt er die Wahrnehmung als Premiummarke, die auf Qualität, Vertrauen, Raffinesse und Produktreife setzt. In beiden Fällen bietet der Nürburgring einen angesehenen Rahmen, in dem technische Kompetenz entwickelt, validiert und kommuniziert werden kann. Welche Rolle spielt die Nordschleife für Unternehmen, die ihre Glaubwürdigkeit und Marktpräsenz in Europa stärken oder ausbauen möchten?Die Nordschleife spielt eine wichtige Rolle, da sie in Europa weithin als eines der anspruchsvollsten Umfelder für die Fahrzeugentwicklung gilt. Europäische Kunden und Branchenbeobachter legen großen Wert auf Fahrverhalten, Bremssicherheit, Stabilität, Langlebigkeit und reproduzierbare Leistung. Tests auf dem Nürburgring zeigen, dass ein Unternehmen bereit ist, sich ernsthaft mit diesen Erwartungen auseinanderzusetzen. Für Unternehmen, die ihre Präsenz in Europa ausbauen, ist die Nordschleife daher mehr als nur ein Testgelände. Sie ist ein Maßstab für Glaubwürdigkeit. Sie hilft zu demonstrieren, dass sich die Produktentwicklung nicht auf interne Standards beschränkt, sondern auch an einer der angesehensten Referenzen der globalen Automobilindustrie gemessen wird. Wie integrieren Sie den Nürburgring in die Kommunikation rund um Ihre Produktentwicklung, und welche Bedeutung haben Rekordrunden oder andere öffentlich kommunizierte Testergebnisse in diesem Zusammenhang?Wir betrachten den Nürburgring in erster Linie als Entwicklungsumgebung. Die Kommunikation rund um die Nordschleife sollte sich daher auf authentische Ingenieursarbeit stützen: Testen, Kalibrieren, Validieren und kontinuierliche Verbesserung. Es ist wichtig, dass jede Kommunikation den Inhalt des Entwicklungsprozesses widerspiegelt und nicht nur den symbolischen Wert des Ortes. Rekordrunden oder öffentlich kommunizierte Testergebnisse können Aufmerksamkeit erregen und sind dann sinnvoll, wenn sie transparent und glaubwürdig sind und einen Bezug zur tatsächlichen Produktentwicklung haben. Der übergeordnete Wert des Nürburgrings beschränkt sich jedoch nicht auf eine einzelne Zahl. Für uns geht es darum, technischen Ehrgeiz, ingenieurtechnische Disziplin und die Fähigkeit unter Beweis zu stellen, Fahrzeuge zu entwickeln, die unter anspruchsvollen Bedingungen souverän ihre Leistung erbringen.

Kenichi Kirihara (Astemo) im Interview: Warum internationale Automobilunternehmen am Nürburgring entwickeln

16.07.2026

Kenichi Kirihara von Astemo erklärt im Interview, warum der Nürburgring für sein Unternehmen ein wichtiger Entwicklungsstandort ist. Seit wann nutzt Ihr Unternehmen den Nürburgring für Test- und Entwicklungsaktivitäten, und welche Rolle spielt die Nordschleife heute in Ihrer Entwicklungsarbeit? Astemo ist seit 2025 Mitglied des Industry Pool. Seitdem entsenden wir regelmäßig unsere Entwicklungsteams aus Japan und Europa an die Nordschleife. Der Nürburgring ist für uns wichtig, weil er absolut einzigartig ist. Nirgendwo sonst auf der Welt finden wir eine Rennstrecke oder ein Testgelände, auf dem sich die Fahrdynamik so umfassend testen lässt. Es gibt weltweit zahlreiche Testanlagen. Was macht die Nordschleife aus Ihrer Sicht so einzigartig, und welche Erkenntnisse lassen sich hier gewinnen, die anderswo nur schwer oder gar nicht zu gewinnen sind?73 Kurven, 300 m Höhenunterschied und eine Streckenlänge von fast 21 km pro Runde sind einzigartig. Die Strecke weist wechselnde Asphaltqualitäten, Unebenheiten und anspruchsvolle Kurvenfolgen auf. Man lernt viel über die Leistung der Fahrwerkskomponenten und – was immer wichtiger wird – über die Fahrwerksregelsysteme. Mir fällt keine andere Rennstrecke ein, die für Straßenfahrzeuge anspruchsvoller ist. Welche Rolle spielen in diesem Zusammenhang Faktoren wie der Streckenverlauf, die Infrastruktur, das umliegende Automobil-Ökosystem sowie die Geschichte und der Ruf des Nürburgrings?Der Streckenverlauf spielt eine wichtige Rolle bei der Entwicklung unseres domänenübergreifenden integrierten Steuerungssystems. In diesem System kommunizieren die Fahrwerkskomponenten – Lenkung, Bremsen und Federung – sowie sogar der elektrische Antriebsstrang miteinander und werden zentral gesteuert. Wenn das System auf der Nordschleife gut funktioniert, können wir ziemlich sicher sein, dass es auch auf allen Straßen gut funktioniert. Das Nürburgring-I-Pool-Team leistet hervorragende Arbeit dabei, uns und unseren Branchenkollegen ein sicheres Umfeld zu bieten. Wir schätzen die kontinuierlichen Verbesserungen des T13-Bereichs und der Infrastruktur entlang der Strecke. Wir haben einen Entwicklungsstandort in der Gegend, und das lokale Ökosystem bietet alle Dienstleistungen, die wir benötigen könnten. Die Geschichte der Nordschleife ist für die eigentliche Entwicklungsarbeit wahrscheinlich nicht so relevant. Aber wir alle haben Nürburgring-Aufkleber auf unseren Koffern und auf unseren Autos zu Hause – man kann sagen, dass wir emotional mit dem Ring verbunden sind. Ihr Unternehmen hat seinen Hauptsitz nicht in Deutschland. Warum investieren Sie den nötigen Aufwand, um Personal, Fahrzeuge und Komponenten zum Nürburgring zu bringen?Wir müssen die anspruchsvollsten Bedingungen finden, um das Beste aus unseren Ingenieuren und unserer Technologie herauszuholen. Um die Effizienz unserer Arbeit hier zu steigern, haben wir einen Entwicklungsstandort in der Nähe der Nordschleife eingerichtet. Das tun wir, weil innovative Technologie nicht einfach so im Schlaf zu uns kommt – wir müssen hart dafür arbeiten. Welche Bedeutung hat der Nürburgring für die Wahrnehmung Ihrer Marke und Ihrer Produkte, sowohl auf Ihren Heimatmärkten als auch international?Die Bedeutung für unsere Produkte ist ganz klar: Der Nürburgring macht sie besser. Wertvolle Technologien, die sich am Nürburgring bewährt haben, werden von Erstausrüstern und Zulieferern weltweit geschätzt und dienen als äußerst wirksames Mittel zur Steigerung unseres eigenen Markenwerts. Welche Rolle spielt die Nordschleife für Unternehmen, die ihre Glaubwürdigkeit und Marktpräsenz in Europa stärken oder ausbauen wollen?Die Nordschleife ist für die Automobilindustrie das, was New York für das Showbusiness ist – wer es dort schafft, schafft es überall. Wenn wir es mit unserer Technologie ernst meinen, müssen wir sie unter den anspruchsvollsten und gnadenlosesten Bedingungen entwickeln. Wie integrieren Sie den Nürburgring in die Kommunikation rund um Ihre Produktentwicklung, und welche Bedeutung haben in diesem Zusammenhang Rekordrunden oder andere öffentlich kommunizierte Testergebnisse?Unser Social-Media-Team greift einige dieser Aktivitäten auf. Da wir hier jedoch an recht fortschrittlichen Technologien arbeiten, möchten wir nicht allzu viel darüber preisgeben.Für Menschen mit großem Interesse an Autos und Automobiltechnik sind Rekordrunden ein großer Nervenkitzel. Sie sind ein guter Maßstab für objektive Vergleiche zwischen verschiedenen Fahrzeugtypen.

Warum internationale Automobilunternehmen am Nürburgring entwickeln

16.07.2026

Bis zu 17 Wochen im Jahr finden auf der Nordschleife Test- und Entwicklungsfahrten statt. Automobilhersteller und Zulieferer aus aller Welt nutzen diese Zeit, um Fahrzeuge, Komponenten und neue Technologien unter anspruchsvollsten Bedingungen zu entwickeln und zu erproben. Obwohl viele Unternehmen über eigene Testzentren und Erprobungsgelände verfügen, nehmen sie den erheblichen logistischen Aufwand auf sich, Fahrzeuge, Entwicklungsteams und Material aus Japan, China, den USA und weiteren Ländern an den Nürburgring zu bringen. Doch warum ist der Nürburgring für die internationale Automobilindustrie ein derart wichtiger Entwicklungsstandort und warum rechtfertigt sich der Aufwand? „Die Nordschleife ist für uns weit mehr als eine Teststrecke. Sie ist ein umfassendes Entwicklungswerkzeug, mit dem wir sicherstellen, dass unsere Fahrzeuge den hohen Erwartungen internationaler Märkte gerecht werden“, sagt José Miranda, Global Chief Marketing Officer bei BYD und somit verantwortlich für die Marken DENZA und YANGWANG. Auch für Astemo, einen internationalen Automobilzulieferer, ist der Nürburgring ein besonderer Entwicklungsstandort. Kenichi Kirihara, General Manager Technology Development Division Next Generation Chassis Systems, sagt: „Nirgendwo sonst auf der Welt finden wir eine Strecke oder ein Testgelände, auf dem sich Fahrdynamik so umfassend testen lässt.“ Die Aussage stützt sich auf die vielfältigen Parameter, die die Nordschleife bietet: 21 Kilometer Länge, 73 Kurven und 300 Meter Höhenunterschied auf einer Runde. Hochgeschwindigkeitspassagen, wechselnde Fahrbahneigenschaften, Bodenwellen, Kompressionen, harte Bremszonen und unterschiedlichste Kurvenkombinationen unmittelbar aufeinander, die das gesamte Fahrzeug und die Komponenten gnadenlos fordern. Die Nordschleife zeigt, wie alle Komponenten unter realer Dauerbelastung zusammenarbeiten. „Ein Mikrokosmos der Straßen dieser Welt und eine Runde, die Schwächen sichtbar macht“Auch für Subaru hat der Nürburgring deshalb seit Jahrzehnten eine feste Bedeutung in der Fahrzeugentwicklung. Bereits 1989 nutzte das Unternehmen die Nordschleife im Rahmen der Entwicklung des Legacy für den europäischen Markt. Seit 1992 ist die Strecke mit dem ersten Impreza WRX kontinuierlich Teil der Entwicklungsarbeit von Subaru und STI. Das Unternehmen beschreibt die Nordschleife als einen Ort, an dem Fahrzeuge unter extrem realitätsnahen Bedingungen geprüft werden. „Für Subaru und STI ist die Nordschleife sowohl ein Entwicklungsumfeld in einer frühen Phase als auch die finale Teststrecke der Fahrzeugentwicklung – der Ort, an dem Schwächen eines Fahrzeugs unweigerlich sichtbar werden“, erklärt Max Fiebig, Engineering Manager der Subaru Corporation. Die Nordschleife bilde, so Fiebig, nahezu alle Situationen ab, die auf öffentlichen Straßen auftreten können: schnelle und langsame Passagen, Sprünge, Bodenwellen, raue Fahrbahnoberflächen und starke Steigungen. Hinzu komme das wechselhafte Wetter in der Eifel. Für Subaru ist der Nürburgring deshalb ein „Mikrokosmos der Straßen dieser Welt“. Auch Toyota nutzt den Nürburgring seit 1995 für Entwicklung und Erprobung. In den vergangenen drei Jahrzehnten ist die Nordschleife zu einer wichtigen Erweiterung der eigenen Entwicklungsumgebung geworden. Toyota verbindet dies mit der Philosophie „Roads make cars“: Fahrzeuge werden dort besser, wo sie unter echten Bedingungen gefahren, geprüft und weiterentwickelt werden. Dahinter steht eine klare Entwicklungs-philosophie: Fahrzeuge sollen dort entstehen, wo sie später auch gefahren werden. „Die Nordschleife bietet eine einzigartige Kombination aus anspruchsvollen Fahr-bedingungen, hohen Geschwindigkeiten und wechselnden Witterungseinflüssen. Unsere Ingenieure können Fahrzeuge hier unter Bedingungen bewerten, die sich an keinem anderen Ort vollständig nachbilden lassen“, beschreibt Testfahrer Herwig Daenens. „Die dort gewonnenen Erkenntnisse fließen in Performance-Modelle ebenso ein wie in Serienfahrzeuge.“ Ziel sei es laut Daenens, Fahrzeuge zu entwickeln, die nicht nur auf der Rennstrecke überzeugen, sondern ihren Fahrern auch im täglichen Einsatz Vertrauen und Fahrfreude vermitteln. „Der Nürburgring bietet einen Entwicklungswert, der weit über Entfernung und Logistik hinausgeht“Die besondere Aussagekraft des Nürburgrings zeigt sich auch daran, welchen Aufwand internationale Unternehmen betreiben. Teams reisen aus Japan, China und anderen Ländern an, Fahrzeuge und Komponenten werden nach Deutschland gebracht, Entwicklungsprogramme über Monate geplant und durchgeführt. Für YANGWANG begann die Nutzung des Nürburgrings im Juni 2024, DENZA startete im Oktober 2025. Beide Marken nutzen die Nordschleife als Teil ihrer internationalen Entwicklungs- und Validierungsarbeit. Dabei geht es nicht nur um reine Performance, sondern auch um Fahrvertrauen, Wiederholbarkeit, thermische Stabilität, Dauerhaltbarkeit und die Gesamtqualität des Fahrzeugs. „Die Investition ist gerechtfertigt, weil der Nürburgring einen Entwicklungswert bietet, der weit über Entfernung und Logistik hinausgeht“, sagt José Miranda. „Als internationale Marken müssen YANGWANG und DENZA ihre Produkte in Umgebungen validieren, die von Kunden, Ingenieuren und Medien auf der ganzen Welt anerkannt und respektiert werden.“ Max Fiebig begründet seitens Subaru den Aufwand auch mit dem besonderen automobilen Umfeld in Deutschland. Er verweist dabei auch auf die emotionale Fahrkultur der Grünen Hölle und die Nähe zur deutschen Automobilindustrie. Astemo hat inzwischen sogar eine Entwicklungsbasis in der Nähe der Nordschleife aufgebaut. Kenichi Kirihara erklärt: „Wir müssen das anspruchsvollste Umfeld finden, um das Beste aus unseren Ingenieuren und unserer Technologie herauszuholen. Innovative Technologie kommt nicht im Schlaf zu uns – wir müssen hart dafür arbeiten.“ „Der Nürburgring als globaler Maßstab: Wer hier besteht, besteht überall“In den Antworten der Unternehmen drehen sich immer wieder um eine zentrale Wahrnehmung: Der Nürburgring ist für die Industrie nicht nur ein Testort, sondern ein weltweit verstandener Referenzpunkt. Toyota beschreibt die Nordschleife als Maßstab für Fahrdynamik, Dauerhaltbarkeit und Fahrerlebnis. Subaru sieht sie als Grundlage für den eigenen Anspruch an ein sicheres, stabiles und vertrauenerweckendes Fahrgefühl. BYD betont die Bedeutung international anerkannter Entwicklungsumgebungen und Astemo bringt den Stellenwert besonders deutlich auf den Punkt: „Die Nordschleife ist für die Automobilindustrie das, was New York für das Showgeschäft ist: Wer hier besteht, besteht überall.“ Diese Einschätzung zeigt, warum der Nürburgring weltweit eine besondere Glaubwürdigkeit besitzt. Wer hier testet, stellt sich nicht nur einer anspruchsvollen Strecke, sondern einem Maßstab, der innerhalb der Automobilindustrie, bei Medien und bei Kunden verstanden wird. Diese weltweite Bedeutung zeigt sich auch über die Statements hinaus. Amerikanische Performance-Fahrzeuge wie der Ford Mustang GTD wurden in den vergangenen Monaten stark mit Entwicklung und offiziellen Rundenzeiten am Nürburgring verbunden. Auch hier wird sichtbar: Die Nordschleife ist nicht nur ein europäischer Mythos, sondern ein globaler Referenzpunkt für technische Leistungsfähigkeit. Mehr als Highspeed-Performance, Bestzeiten und RekordeÖffentlich steht der Nürburgring oft im Zusammenhang mit spektakulären Rundenzeiten. Für die Unternehmen selbst sind Rekorde – wenn überhaupt – jedoch nur ein Teil der Geschichte. Entscheidend ist die Entwicklungsarbeit. YANGWANG und DENZA sehen Kommunikation rund um die Nordschleife vor allem dann als glaubwürdig an, wenn sie auf echter Ingenieursarbeit basiert: Testen, Kalibrieren, Validieren und kontinuierliche Verbesserung. „Die Kommunikation rund um die Nordschleife sollte auf authentischer Entwicklungsarbeit beruhen“, sagt José Miranda. „Der Wert des Nürburgrings beschränkt sich nicht auf eine einzelne Zahl. Es geht darum, technischen Anspruch, Entwicklungsdisziplin und die Fähigkeit zu zeigen, Fahrzeuge zu entwickeln, die unter anspruchsvollen Bedingungen souverän funktionieren.“ Auch Subaru stellt nicht einzelne Rundenzeiten in den Mittelpunkt. Das Unternehmen nutzt den Nürburgring und auch große Ereignisse wie die ADAC RAVENOL 24h Nürburgring vielmehr, um Erkenntnisse in Serienfahrzeuge zu übertragen. Ziel seien Fahrzeuge, die sich unabhängig vom Fahrkönnen sicher und vertrauenerweckend fahren lassen, nicht ermüden und Lust darauf machen, weiterzufahren. Astemo bewertet öffentlich kommunizierte Rundenzeiten als spannende Vergleichsgröße für Automobilfans und technikinteressierte Menschen. Für die eigene Entwicklung steht jedoch die Arbeit an modernen Fahrwerkstechnologien im Vordergrund – etwa an Systemen, bei denen Lenkung, Bremsen, Fahrwerk und elektrischer Antrieb zentral miteinander vernetzt werden. „Wenn ein System auf der Nordschleife gut funktioniert, können wir ziemlich sicher sein, dass es auf allen Straßen gut funktioniert“, sagt Kenichi Kirihara. Entwicklungsstandort mit internationaler StrahlkraftDie Aussagen der Unternehmen machen deutlich: Der Nürburgring ist für die internationale Automobilindustrie ein Ort, an dem Produkte nicht nur getestet, sondern nachhaltig entwickelt werden. Die Nordschleife verbindet reale Belastung, technisches Umfeld, Infrastruktur, Historie und weltweite Reputation zu einem Entwicklungsstandort, den andere Testgelände nicht ersetzen können. Damit ist der Nürburgring nicht nur Teil der Motorsportgeschichte, sondern auch Teil der Zukunft der Mobilität. Ob Verbrenner, Hybrid, Elektrofahrzeug, Chassis-Control-System oder Softwareintegration – die Nordschleife bleibt ein Ort, an dem sich neue Technologien unter besonders anspruchsvollen Bedingungen beweisen müssen. ➡️ Die vollständigen Interviews mit Toyota, Subaru, YANGWANG, DENZA und Astemo werden auf der Landingpage „Test & Development am Nürburgring“ veröffentlicht und geben weitere Einblicke in die Entwicklungsarbeit internationaler Hersteller und Zulieferer am Nürburgring.

Fünfte Veranstaltung RCN 2026: Sommerpartie auf der Nordschleife

15.07.2026

Sechs Wochen nach der letzten Veranstaltung der Rundstrecken-Challenge Nürburgring (RCN) steht der fünfte Lauf der Saison auf dem Programm. Für die Leistungsprüfung "Um die Westfalen-Trophy", die auf der Nürburgring-Nordschleife ausgetragen und vom MSC Bork e.V. im ADAC ausgerichtet wird, haben mehr als 160 Teilnehmer teilgenommen. RCN Serienmanager Willi Hillebrand: "Hoffen wir, dass das Wetter mitspielt. Eine Veranstaltung mit kalkulierbaren Bedingungen wäre schön. Das Nennergebnis ist für den Sommertermin mehr als zufriedenstellend."  Die 15 Runden der Leistungsprüfung auf der 20,793 Kilometer langen Nordschleife, Gesamtdistanz 311,895 Kilometer, unterteilen sich in: 1 Setzzeitrunde, 1 Bestätigungsrunde, 10 Sprintrunden, 2 Tankrunden mit einer Maximalzeit von 50 Minuten und 1 Auslaufrunde. Die Gesamtfahrzeit bei der Veranstaltung beträgt höchstens 190 Minuten. Die aktuellen RCN-Tabellenführer Jens Schneider / Robin Reimer (Engelsbrand / Schömberg, BMW 325i) starten in der Klasse R4, die wieder einmal mit 22 genannten Teilnehmern die größte im Feld ist. Die Verfolger Sven Markert / Lars Harbeck (beide Berlin, BMW 320i) fahren wie gewohnt in der Klasse H3, in der bei der Prüfung 11 Fahrzeuge antreten. Der Tabellendritte Christian Koch (Wickede, BMW 325i) kommt aus der Klasse H4, dort fahren diesmal 13 Autos. In der Klasse R2A gibt es 16 Starter und in der Klasse RS3A gehen 11 Teams an den Start. Zu den Favoriten auf den RCN-Gesamtsieg oder eine Topplatzierung zählen u.a. Michael Luther / Markus Schmickler (Barsbüttel / Bad Neuenahr, BMW M4 GT4), David Vogt (Waldfeucht, Opel Astra TCR), Andreas Schwarz (Obernburg, Cupra Leon TCR) , Alain Dutronc (Schweiz, Porsche Cayman GT4 CS), Sven Markert / Lars Harbeck, Stefan Schmickler (Bad Neuenahr, Porsche Cayman) und Eric Petrich (Wawern, BMW M3). Interessant ist die Fahrerpaarung im BMW M2 Competition in der Klasse RS8A. Neben Dirk Maier (Albstadt) fährt diesmal Yannik Fübrich (Brackenheim), aktuell Tabellenführer in der NLS und auch schon einmal NLS-Meister. Maier: „Ich wollte schon lange einmal mit einem professionellen Partner fahren, um zu sehen, was mit dem Auto möglich ist.“ Zeitplan "Um die Westfalen-Trophy" Freitag, 17. Juni 202614.30-19.30 Uhr Welcome-Center „Scharfer Kopf“15.30-20.00 Uhr Dokumenten-Abnahme (Historisches Fahrerlager)15.30-20.30 Uhr Technische Abnahme (Historisches Fahrerlager) Samstag, 18. Juni 202607.00-13.00 Uhr Welcome-Center „Scharfer Kopf“08.15-11.15 Uhr Dokumenten-Abnahme (Historisches Fahrerlager)08.15-11.30 Uhr Technische Abnahme (Historisches Fahrerlager)10.30 Uhr Besprechung mit neuen Fahrern (Historisches FL)11.40 Uhr Fahrerbesprechung (Historisches FL)12.30 Uhr Start17.00 Uhr Virtueller Aushang Ergebnisse (www.r-c-n.com)17.30 Uhr Siegerehrung (Historisches Fahrerlager) RCN Terminkalender 2026 28. März „Bergischer Schmied“ Nordschleife + GP-Kurzanbindung25. April „Preis der Schlossstadt Brühl“ Nordschleife + GP-Kurz14. Mai „Feste Nürburg“ Nürburgring-Nordschleife + GP 24h-Variante30. Mai „Nordeifelpokal“ Nürburgring-Nordschleife18. Juli „Um die Westfalen-Trophy“ Nürburgring-Nordschleife05. September „Rhein-Ruhr“ Nürburgring-Nordschleife26. September „Preis der Erftquelle“ Nordschleife + GP-Kurzanbindung24. Oktober „Schwedenkreuz“ 3h-Rennen RCNNürburgring-Nordschleife + GP-Kurzanbindung

Internationaler Shell ADAC Truck-Grand-Prix lockt 135.000 Zuschauer an

12.07.2026

Der Internationale Shell ADAC Truck-Grand-Prix ist seit vier Jahrzehnten einer der absoluten Saisonhöhepunkte auf dem Nürburgring. Die supersonnige Jubiläumsausgabe zum 40-jährigen Bestehen lockte 135.000 begeisterte Zuschauer ein Wochenende lang in die Eifel. Der bewährt-bekannte Dreiklang aus Motorsport, Musikfestival und Nutzfahrzeugmesse überzeugte auch in diesem Jahr. Wann kann man im Fahrerlager schon mal mit seinen Idolen fachsimpeln, Selfies knipsen und Autogramme abstauben, ihnen bei der Rennvorbereitung über die Schulter schauen? Den Mechanikern aus wenigen Metern Entfernung zusehen, wie sie die 1000-PS-Trucks für das nächste Rennen präparieren? Und wenige Minuten vor dem Start noch mittendrin in der Startaufstellung stehen? Beim Internationalen Shell ADAC Truck-Grand-Prix ist all das seit 40 Jahren möglich. Lokalmatador Sascha Lenz dominiert und gewinnt die neue TGP-MeisterschaftUnd obwohl hier Traditionen gewahrt werden, hat sich die Mega-Veranstaltung in den vergangenen Jahrzehnten stets weiterentwickelt und Neuheiten präsentiert. So auch in diesem Jahr, als die Truck-Grand-Prix-Meisterschaft in diesem Jahr ihre Premiere feierte. Die vier Rennen auf dem Nürburgring bildeten den krönenden Abschluss der Serie, die in der Eifel und zuvor auf dem Lausitzring und dem Hockenheimring überaus guten Anklang fand. Bei den packenden Läufen auf dem Nürburgring hieß der alles und alle überragende Fahrer Sascha Lenz: Der Lokalmatador aus Urmitz hatte bereits in den beiden Rennen am Freitag zwei starke Ausrufezeichen gesetzt. Nach jeweils zwölf Runden setzte sich der MAN-Pilot gegen die Konkurrenz durch; spannende Positionskämpfe hielten die Zuschauer in Atem. Mit diesen beiden Siegen baute der 39-Jährige seinen Vorsprung in der Gesamtwertung aus – und sicherte sich am Samstag endgültig den Titel der neuen spannenden Meisterschaft. Im ersten Lauf des Tages lag er zunächst lange auf Platz zwei, war aber drauf und dran, den Führenden Steffen Faas zu überholen. Der konnte die Attacken zwar lange abwehren, musste sich aber in der elften und vorletzten Runde geschlagen geben, als Lenz vorbeizog, über die Ziellinie driftete und sich den dritten Sieg sicherte. Im vierten und letzten Rennen des Wochenendes durfte dann Steffen Faas vom obersten Rang des Podiums hinein in die Zuschauermenge grüßen. Eine Stufe darunter stand Lenz, der so überlegen den Titel des ersten TGP-Meisters gewann. Auch Aston Martin, Lamborghini, Mercedes AMG und Porsche brettern über die StreckeWenn der Int. Shell ADAC Truck-Grand-Prix zu seinem absoluten Saisonhöhepunkt am Nürburgring gastiert, sind seit vielen Jahren auch die Rennfahrerinnen und Fahrer der ADAC GT Masters dabei. Auch sie begeisterten die vielen Zuschauer in ihren 550 PS starken Porsche, Aston Martin, BMW, Mercedes AMG, Ford und Lamborghini an der Grand-Prix-Strecke. Spannung pur lieferten auch die vier Läufe der Goodyear FIA Europameisterschaft: Hier überragte Norbert Kiss mit drei Siegen; René Reinert gewann den zweiten Lauf. Tom Astor, Truck Stop, Rednex und Co. begeistern die Trucker in der MüllenbachschleifeDie Müllenbachschleife ist seit jeher für das große Musikfestival reserviert. Wenn die Motoren auf den Rennstrecken verstummen, wenn langsam aber sicher die Dämmerung über der Rennstrecke hereinbricht, übernehmen die großen Stars der Country- und Schlagerszene das Zepter. Allen voran Tom Astor, der hier immer schon zu Gast war und es sich natürlich bei der Jubiläumsausgabe nicht nehmen ließ, bei seinen Fans auch für das eine und andere Tränchen zu sorgen. Für gute Stimmung auf und vor der Bühne sorgten außerdem Truck Stop, Minnie Rock, Tommy Fieber, Rednex, Schürze und DJ Biddie. Ein Höhepunkt nicht nur des Musikfestivals, sondern des gesamten Truck-Grand-Prix war für viele Trucker wie immer das wunderbare Feuerwerk am Samstagabend. Wo sich die Top-Entscheider der Weltmarken treffenFür die Topentscheider der Weltmarken aus der Nutzfahrzeug- und Logistikbranche ist dieser Termin ein absolutes Muss: Schließlich sind bei der Nutzfahrzeugmesse des Internationalen Shell ADAC Truck-Grand-Prix alle großen Player Branche vertreten. Renommierte Unternehmen wie Daimler Truck, Iveco, MAN, Scania, Ford Trucks, Renault Trucks und Krone hatten großflächige Stände aufgebaut, auf einer Ausstellungsfläche von 10.000 Quadratmetern. Hier stellten sie ihre Produkte vor, wozu längst auch innovative und nachhaltige Mobilitätslösungen sowie modernste Antriebstechnologien gehören. Truck Symposium zeigt auf, wie Unternehmen Fachkräfte gewinnen könnenIm Mittelpunkt des 19. Truck Symposiums standen die zentralen Zukunftsfragen der Transport- und Logistikbranche. Diskutiert wurden die Auswirkungen europäischer Verkehrs- und Klimapolitik, aktuelle Entwicklungen im Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM) sowie Möglichkeiten der staatlichen Förderung für Weiterbildung in Unternehmen. Einen weiteren Schwerpunkt bildeten Strategien zur Gewinnung, Qualifizierung und langfristigen Bindung von Berufskraftfahrerinnen und -fahrern. Praxisvorträge zeigten auf, wie Unternehmen Fachkräfte aus dem In- und Ausland erfolgreich gewinnen und integrieren können. Darüber hinaus wurden die Herausforderungen der Unternehmensnachfolge im Transportgewerbe sowie aktuelle Anforderungen an Fahrerlaubnis und Fahrerqualifikation beleuchtet. In einer hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion tauschten Vertreter aus Politik, Behörden, Wirtschaft und Verbänden ihre Perspektiven zur Zukunft der Logistik aus und entwickelten gemeinsam Lösungsansätze für die Branche. Rudi Speich, Vorsitzender des ADAC Mittelrhein e.V., zeigte sich erfreut über die große Resonanz: „Die Rekordanmeldungen sind ein starkes Signal für die Relevanz des Truck Symposiums. Gerade in Zeiten tiefgreifender Veränderungen braucht die Branche den offenen Dialog zwischen Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Verbänden. Gemeinsam können wir die Zukunft der Transportlogistik gestalten und tragfähige Lösungen entwickeln.“ Dauerschlange vor dem DRK-BlutspendemobilEs war eine Aktion, die auf große Unterstützung stieß und bestens angenommen wurde: Mit den Partnern DRK, Life Lolli und ,Blut transportiert‘ initiierte der Internationale Shell ADAC Truck-Grand-Prix eine große Blutspendenaktion in der Event-Arena. Vor dem DRK-Blutspende-Mobil stand über das ganze Wochenende nicht selten eine Schlange: Die Besucherinnen und Besucher konnten sich zudem als potenzielle Stammzellenspender registrieren lassen. Rudi Speich, Vorsitzender des ADAC Mittelrhein, sagte: „Der ADAC ist in der Luftrettung omnipräsent, wir unterstützen diese tolle Aktion sehr gerne.“ Besonders, weil die Zahl der Blutspenden immer weiter abnehme: „Ich freue mich deshalb sehr, dass die Aktion so gut angenommen wird und die Frequenz so hoch ist.“ ℹ️ Im nächsten Jahr findet der Internationale Shell ADAC Truck-Grand-Prix vom 09. bis 11. Juli 2027 am Nürburgring statt.

ADAC GT Masters: Eifel-Spektakel beim ADAC Truck-Grand-Prix am Nürburgring

06.07.2026

Ein Highlight der Saison wartet auf das ADAC GT Masters. Auf dem Nürburgring tritt die GT3-Nachwuchsliga des ADAC im Rahmen des Int. Shell ADAC Truck-Grand-Prix an, zu dem im vergangenen Jahr mehr als 134.000 Zuschauer am Wochenende reisten. Es werden zwei Sprint-Rennen von 60 Minuten Renndauer (Samstag 13:45 Uhr und Sonntag 14:15 Uhr) ausgetragen. Am Sonntag überträgt Sport1 das zweite Rennen live im Free-TV sowie Highlights des Samstagslaufs. Alle Rennen sind zudem live auf Joyn, ServusTV ON und youtube.com/adacmotorsports zu sehen.  •    Zahlreiche Gaststarter erweitern das Feld, auch DTM-Teamchef Gottfried Grasser dabei•    Heimspiel für das Haupt Racing Team, die Holzem-Zwillinge und Schnitzelalm Racing•    Meisterschaftskampf zwischen BMW und Lamborghini spitzt sich zu DTM-Teamchef Grasser und siebte Marke als GaststarterEiner der namhaftesten Gaststarter am Nürburgring wird Gottfried Grasser (47/AUT) sein. Der DTM-Teamchef tauscht die Rollen und setzt sich nach 13 Jahren Rennpause wieder hinters Steuer eines Lamborghini Huracán GT3 Evo 2. Das Cockpit teilt er sich mit seinem guten Freund Gerhard Tweraser (37/AUT), der bereits 36 Rennen im ADAC GT Masters absolvierte – viele für das GRT Grasser Racing Team. Das Duo wird in der Pro-Am-Klasse antreten. „Das Ziel im ersten Rennen ist, ins Ziel zu kommen. Im Zweiten schauen wir, welche Position es wird“, erklärt Grasser, der bereits zwölf Rennen im ADAC GT Masters bestritten hat. Obwohl die Ambitionen hoch sind, dämpft er gleichermaßen die Erwartungen. „Wir haben bisher noch nicht einmal einen Boxenstopp mit Anschnallen und allem Drum und Dran geübt. Daher schauen wir erstmal, dass wir sicher ins Ziel kommen. Aber natürlich ist sofort auch wieder der Biss da und ich werde die Zehntel und Platzierungen genau im Blick haben.“ Als Rückkehrer begrüßt die GT3-Nachwuchsliga des ADAC Prosport Racing mit dem Mercedes-AMG GT3. Somit werden am Nürburgring wieder sieben verschiedene Marken an den Start gehen. Als Fahrer an Bord sind Debütant Felice Jelmini (31/ITA) und mit Nico Hantke (22/Hürth) ein bekanntes Gesicht. Er fuhr in den vergangenen beiden Jahren in der Serie und erzielte eine Pole-Position, zwei Siege sowie Tabellenrang vier. Am Nürburgring feiert der Hürther zudem sein Heimspiel und hat sich viel vorgenommen: „Ich freue mich, zum ersten Mal mit dem Mercedes-AMG GT3 an den Start zu gehen. Es ist eine neue Herausforderung, aber ich fühle mich sehr gut vorbereitet. Das Ziel für das Wochenende ist ganz klar: Wir wollen vorne mitfahren und um den Sieg kämpfen.“ Der dritte Gaststarter ist SR Motorsport by Schnitzelalm. Das Team bestritt die vergangene Saison komplett und ist seit 2024 immer wieder als Gaststarter dabei. Den Mercedes-AMG GT3 der Mannschaft aus Niederzissen pilotieren beim Heimspiel die amtierenden ADAC GT4 Champions, Enrico Förderer (19/Leuterod) und Jay Mo Härtling (23/Sprockhövel). Förderer feiert sein Debüt im GT3-Auto, Härtling hat sogar schon ein Podium im ADAC GT Masters vorzuweisen. „Wir kennen uns als Fahrerduo sehr gut und wollen die Chance nutzen, uns im Mercedes-AMG GT3 weiterzuentwickeln“, so Härtling.  Meisterschaftskampf geht in die nächste RundeIn der Tabelle liegen Tim Zimmermann (29/Langenargen)/Leyton Fourie (20/ZAF/beide FK Performance Motorsport) in ihrem BMW M4 GT3 Evo mit fünf Punkten Vorsprung an der Spitze. Die Vizechampions des Vorjahres haben aktuell einen Lauf. Sie haben zwei der vergangenen vier Rennen gewonnen und wurden zweimal Zweite. „Wir versuchen, auf dieses Momentum aufzubauen und genauso weiterzumachen“, erklärt Fourie. „Wir wissen, dass das am Nürburgring vielleicht nicht so gut funktionieren könnte wie bisher, aber wir nehmen jedes Rennen wie es kommt und holen das Maximum heraus.“ Teamkollege Zimmermann hat zudem ein riesiges Event mit rund 300 Gästen geplant, die in einer eigenen Lounge ihm und seiner Mannschaft die Daumen drücken werden. Felix Hirsiger (28/CHE)/Finn Zulauf (21/Königstein im Taunus/beide Liqui Moly Team Engstler Motorsport) im Lamborghini Huracán GT3 Evo 2 sind die ersten Verfolger. Sie haben ebenfalls zwei Saisonsiege auf dem Konto und möchten am Nürburgring die Tabellenführung zurückerobern. „Ich gehe positiv in das Wochenende. Die Strecke sollte für uns nicht schlecht sein. Natürlich gibt es immer äußere Faktoren, auf die wir keinen Einfluss haben. Ich denke, dass wir nach wie vor alle Voraussetzungen mitbringen, um die Meisterschaft zu gewinnen“, erklärt Zulauf, der im Vorjahr bereits am Nürburgring auf dem Podium stand. Heimspiel für Sandro und Juliano Holzem und das Haupt Racing TeamNach ihrem Debüt-Sieg am Lausitzring fahren die Zwillinge Juliano und Sandro Holzem (22) aus Polch mit einer Extraportion Selbstbewusstsein zu ihrem Heimspiel. „Die Motivation ist extrem hoch. Viele Sponsoren und unsere Familie kommen zum Rennen. Es werden auch wieder viele Zuschauer vor Ort sein, die Vorfreude ist wirklich riesig. Wir wissen, dass wir mit unserem Paket am Nürburgring extrem stark sind und dort auf jeden Fall gewinnen können. Aktuell sind wir Meisterschaftsdritte und wollen am Nürburgring den nächsten Schritt machen, um ganz oben ein Wörtchen mitzureden“, erklärt Sandro Holzem, der viele schöne Momente mit dem Nürburgring verbindet. „Wir waren schon als Kinder immer mit meinem Vater an der Strecke und ich habe dort mein Debüt in der DTM gefeiert.“ Ein Heimspiel feiert auch das Haupt Racing Team. Die Mannschaft aus Drees wird drei Ford Mustang GT3 ins Rennen schicken und hat aus der Vergangenheit eine beeindruckende Erfolgsbilanz vorzuweisen: drei der letzten vier Rennen in der Eifel gewonnen und zudem vier Podiumsplatzierungen und drei Pole-Positions erzielt. Auch in der aktuellen Saison ist HRT mit fünf Podien gut unterwegs und nimmt beim Heimspiel Kurs auf den ersten Saisonsieg.

BELMOT Oldtimer-Grand-Prix: Stars von damals & Traumautos von heute

02.07.2026

Beim BELMOT Oldtimer-Grand-Prix vom 07. bis 09. August können sich die Besucher am Nürburgring auf weltbekannte Piloten, seltene Rennfahrzeuge und automobile Kostbarkeiten mit großer Historie freuen. Das Spektrum reicht von Tourenwagen- und GT-Klassikern über historische Grand-Prix-Fahrzeuge und Formel-Boliden bis zu Vorkriegsrennwagen und Motorrädern. Damit wird das zweite August-Wochenende einmal mehr zur Zeitreise durch die Epochen des Motorsports – mit Stars hautnah und Fahrzeugen, die man teilweise nur selten oder gar nie live erlebt.  Ein Wiedersehen mit bekannten Piloten gibt es vor allem in den Tourenwagenfeldern. Im Super Touring Revival teilen sich Uwe Alzen und Gerd Füller den Ex-Uwe-Alzen-Opel-Vectra von 1998 im markanten Paulaner-Design. Die beiden bestreiten ein umfangreiches Programm mit vier Rennen, denn sie gehen auch in den Läufen der Tourenwagen Golden Ära an den Start. Ebenfalls angekündigt haben sich Sebastian und Roland Asch, die einen Ford Sierra RS500 von 1990 einsetzen. Auch für das Revival der Deutschen Rennsport-Meisterschaft deutet sich ein tolles Starterfeld an: Dort dürfte es erneut zum spektakulären Auftritt von Gruppe-5-Monstern à la Ford Capri Turbo, BMW 2002 sowie Porsche 911/5 und 935 kommen. Einen besonderen Akzent setzt auch Schnitzer Classic: Das Team würdigt das Lebenswerk von Herbert Schnitzer und das Vermächtnis von Schnitzer Motorsport. Mit dabei sind unter anderem Altfrid Heger, Kris Nissen, Leopold Prinz von Bayern, Herbert Schnitzer jun. sowie Uwe Alzen. Zu sehen sind Fahrzeuge, die Motorsportgeschichte geschrieben haben – vom Schnitzer BMW 2002 Turbo über den BMW 635 Gruppe A bis zum BMW M3 GT2 und weiteren Klassikern aus der Schnitzer-Historie. CLASS One Revival unterstützt von BMW ClassicTourenwagen-Geschichte aus jüngerer Vergangenheit bringt auch das von BMW Classic unterstützte CLASS One Revival auf die Strecke. Zu den Highlights gehört das DTM-Meisterauto von Bruno Spengler aus dem Jahr 2012, das beim BELMOT Oldtimer-Grand-Prix von Dirk Adorf pilotiert wird. Die Showfahrten dieser spektakulären Fahrzeuge schlagen die Brücke von der Klasse-1-Ära bis zu späteren DTM-Generationen – und passen damit auch ideal zum 40. Jubiläum des BMW M3. Volle Felder in HC 65 und HC 81Stark besetzt sind auch die Felder der Historic Championship ’65 und ’81, in denen es zugleich um Punkte für die Deutsche Historische Automobil-Meisterschaft geht – und der Wettbewerb verspricht Hochspannung. Denn die HC ‘65 ist mit 41 Teilnehmern bereits jetzt ebenso ausgebucht wie die HC ‘81 mit ihren 58 Teilnehmern. Zu den prominentesten Namen gehört Christian Danner, der in einem Alfa Romeo GTA und einem Alfa Romeo GT Am gemeinsam mit Matthias Körber antritt. Daneben dürfen sich die Fans auf eine große Alfa-Romeo-Armada, einen Ferrari 330 GTO mit Mike Martin, einen Aston Martin DP 214 mit Paul Friedrichs, seltene Elva Mk 7 und Mk 8 sowie Klassiker wie AC Cobra, Jaguar E-Type und Lotus Elite freuen. Abendrennen mit seltenen SportwagenZu den emotionalen Höhepunkten des Wochenendes gehört traditionell das Abendrennen der Zweisitzigen Sportwagen und GT bis 1965. Auch hier zeichnet sich bereits jetzt ein volles Teilnehmerfeld ab – und viele der angekündigten Fahrzeuge sind absolute Kostbarkeiten der Sportwagenhistorie. Dazu zählt ein Porsche 550 A Spyder, auf dessen Teilnahme die Organisatoren bereits seit mehreren Jahren hoffen. Erwartet werden außerdem Porsche 904, zwei Lister Jaguar – darunter ein Fahrzeug mit seltener Costin-Karosserie –, ein Aston Martin DB4 GT, zwei Bizzarrini sowie deren Vorgängermodell Iso Grifo. Gleich mehrere Lotus XI treffen auf ihren damaligen Rivalen Lola Mk 1. Eine besondere Rarität kommt aus einer dänischen Sammlung: ein Lotus mit Ferrari-Zwölfzylinder, der einst genau in dieser ungewöhnlichen Kombination eingesetzt wurde. Grand-Prix-Originale und Formel-HistorieEchte Grand-Prix-Geschichte bringt die HGPCA mit ihren Feldern für Front- und Heckmotor-Fahrzeuge an den Nürburgring. Zu den herausragenden Frontmotorfahrzeugen gehören etwa mehrere Maserati 250F – einer davon ein echter Filmstar mit einem Auftritt im Romy-Schneider-Film „Ein Engel auf Erden“. Im Frontmotor-Feld sind etwa BRM P261 (Ex-Graham Hill) oder ein Cooper T53 (Ex-Jack Brabham) zu erleben. Ergänzt wird diese Formel-Historie durch die Formula Heritage. Bei ihren Demofahrten kommen Formel-Rennwagen der 70er- bis 90er-Jahre auf die Strecke. Überall EntdeckungenDie automobilen Stars des BELMOT Oldtimer-Grand-Prix sind nicht nur auf der Strecke zu erleben, es gibt sie auf dem gesamten Veranstaltungsgelände – etwa im historischen Fahrerlager. Ebenfalls dort zu sehen: Ein Bugatti Typ 32 „Tank“ und ein Bugatti Typ 59, die sonntags im Zentrum der Feierlichkeiten zum 70. Geburtstag des Bugatti-Club Deutschland stehen. Auch die historischen Motorräder von GrabTheFlag! sind dort zu Hause. Ehrengast Helmut Dähne lädt am Wochenende zu Vorträgen ein. Im Grand-Prix-Fahrerlager begegnen die Besucher Teams, Teilnehmern und Ausstellungen auf Augenhöhe, während in der Mercedes-Arena das TOP-Markenclubtreffen weitere Klassiker, Clubfahrzeuge und automobile Entdeckungen versammelt.

Mit dem "Ferien Erlebnis Pass" auf Entdeckungstour am Ring

02.07.2026

Stempel sammeln, Angebote entdecken und gemeinsam unvergessliche Ferienmomente erleben. Der Nürburgring ist weit mehr als eine legendäre Rennstrecke und Großveranstaltungen mit tausenden Besuchern – insbesondere in den Sommerferien wird er auch neben dem Asphalt zum abwechslungsreichen Ausflugsziel für die ganze Familie. Mit dem Nürburgring Ferien Erlebnis Pass können Kinder vom 29. Juni bis 01. September 2026 gemeinsam mit ihren Eltern in eine spannende Entdeckungsreise durch die Erlebnisangebote am Ring starten. Neben kleinen Prämien winkt als Hauptgewinn sogar ein Familien-Erlebniswochenende inklusive Übernachtung am Nürburgring. In zahlreichen Locations der Destination Nürburgring können kleine Entdecker Stempel sammeln: Ob bei einer Runde auf der ring°kartbahn, ring°bowling mit der Familie, ein Blick hinter die Kulissen bei der Backstage Tour, ring°kino, nürburgring eSports oder ein Besuch der Schnuppertribüne – der Ferien Erlebnis Pass lädt dazu ein, den Nürburgring auf spielerische Weise zu entdecken. Auch die Gastronomie am Ring mit Bitburger Gasthaus, Lucia, Nuvolari, Parkbistro und dem Devil´s Diner sowie Übernachtungen bei den Nürburgrings Hotels und Ferienpark sind Teil der Aktion. Bei ausgewählten Veranstaltungen gibt es sogar vom Nürburgring-Maskottchen Legend persönlich einen besonderen „Joker“-Stempel.  Als kleine Anerkennung für fleißige Stempelsammler warten zusätzlich attraktive Extras. Bereits ab drei gesammelten Stempeln erhalten Kinder einen kleinen Plüsch-Fuchs. Wer fünf Stempel gesammelt hat, erhält einen Rabatt von 20 Prozent im ring°fanshop. Mit sechs Stempeln ist außerdem die Teilnahme an einem Gewinnspiel möglich, bei dem als Hauptpreis ein Erlebniswochenende am Nürburgring inklusive Übernachtung im Nürburgring Ferienpark wartet. Der Ferien Erlebnis Pass gilt pro Kind. Die Einlösung der Prämien sowie die Teilnahme am Gewinnspiel erfolgen im info°center und in Begleitung eines Erziehungsberechtigten.Der Nürburgring Ferien Erlebnis Pass macht den Familienausflug zu einer kleinen Mission voller gemeinsamer Erlebnisse – und zeigt, wie vielfältig eine der berühmtesten Rennstrecken der Welt auch abseits des Motorsports ist. Die Stationen des Ferien Erlebnis Passes•    ring°kartbahn •    ring°bowling •    Backstage Tour •    Schnuppertribüne •    ring°kino •    eSports (Simulatorfahrt) •    Bitburger Gasthaus •    LUCIA •    Nuvolari •    Devil's Diner •    Parkbistro - Ferienpark•    Übernachtung im Nürburgring Hotel oder Ferienpark •    Joker-Stempel von Legend bei ausgewählten Aktionen und Veranstaltungen  ➡️ Aktionszeitraum: 29. Juni bis 01. September 2026 Prämien:•    ab 3 Stempeln: kleiner Plüsch-Fuchs •    ab 5 Stempeln: 20 % Rabatt im ring°fanshop •    ab 6 Stempeln: Teilnahme am Gewinnspiel