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10 September, Donnerstag

Action im Doppelpack: Die NLS läutet mit zwei 4h-Rennen den Saison-Endspurt ein

Die ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie biegt auf die Zielgerade ein und hält für Motorsportfans ein ganz besonderes Highlight bereit: Am kommenden Wochenende (12. und 13. September) steht ein actiongeladener Double-Header auf der legendären Nordschleife an. Wenn sich der beginnende Spätsommer über die Eifelwälder legt, geht es in den Rennen acht und neun ans Eingemachte. Mit dem 65....
Action im Doppelpack: Die NLS läutet mit zwei 4h-Rennen den Saison-Endspurt ein

10.09.2026

Die ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie biegt auf die Zielgerade ein und hält für Motorsportfans ein ganz besonderes Highlight bereit: Am kommenden Wochenende (12. und 13. September) steht ein actiongeladener Double-Header auf der legendären Nordschleife an. Wenn sich der beginnende Spätsommer über die Eifelwälder legt, geht es in den Rennen acht und neun ans Eingemachte. Mit dem 65. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen am Samstag und dem 66. ADAC ACAS Cup am Sonntag warten gleich zwei Vier-Stunden-Rennen auf die Piloten, die den Titelkampf maßgeblich beeinflussen können. Tickets für das Motorsport-Fest sind ab 25 Euro pro Tag unter VLN.de/tickets erhältlich, Jugendliche bis einschließlich 14 Jahre haben freien Eintritt. Wer das doppelte Renngeschehen nicht hautnah vor Ort verfolgen kann, ist an beiden Tagen ab 08:15 Uhr (Rennstart jeweils um 12 Uhr) im kostenlosen Livestream auf VLN.de bestens aufgehoben. Für die emotionalste Geschichte im Fahrerlager sorgt der Niederländer Loek Hartog. Erst vor wenigen Tagen wurde der 23-jährige Pilot beim Rennen der China GT in Shanghai zum international gefeierten Helden. Als das Fahrzeug seines Konkurrenten Ollie Millroy nach einem Crash in Flammen stand, zögerte Hartog keine Sekunde. Er blieb an der Unfallstelle stehen, schnappte sich einen Feuerlöscher und half dabei, den verletzten Briten aus dem brennenden Wrack zu befreien. Nach dieser mutigen Rettungstat steht für den Holländer nun wieder der sportliche Wettbewerb im Fokus. In der Eifel greift Hartog am Wochenende für das Team Dinamic GT ins Lenkrad und teilt sich das Cockpit des Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 54 mit dem Dänen Michael Klitgaard Christensen. Prominenz und geballte Power im Kampf um den Gesamtsieg Das Starterfeld für den Schlussspurt der Meisterschaft präsentiert sich mit 136 gemeldeten Fahrzeugen von 14 verschiedenen Marken äußerst stark und abwechslungsreich. Besonders in den Top-Kategorien erwartet die Zuschauer ein extrem dichtes Leistungsniveau: Zu den 22 reinrassigen GT3-Boliden der Klasse SP9 stoßen vier hochkarätige Fahrzeuge aus der Klasse AT 1 für alternative Treibstoffe hinzu. Da diese technisch und von den Rundenzeiten her auf demselben Niveau operieren, schraubt sich die Zahl der Anwärter auf den Gesamtsieg auf 26 Fahrzeuge hoch. Die Königsklasse besticht dabei durch eine enorme Markenvielfalt – gleich sieben Hersteller (Porsche, Audi, BMW, Mercedes-AMG, Aston Martin, Ford und Lamborghini) kämpfen in der Eifel um den Gesamtsieg. Dementsprechend hochkarätig ist das Feld besetzt: Neben Schubert Motorsport (BMW M4 GT3 EVO) oder dem Haupt Racing Team mit dem Ford Mustang GT3 greift das Team KCMG im Mercedes-AMG GT3 mit Le-Mans-Sieger Kamui Kobayashi an. Hinzu kommen Top-Teams wie Falken Motorsports und Dinamic GT auf Porsche, Walkenhorst und PROsport mit Aston Martin sowie Renazzo Motorsport, die einen Lamborghini einsetzen. Für zusätzliche Würze sorgt Max Kruse Racing: Das Team rund um den Ex-Fußball-Nationalspieler bringt nicht nur einen VW Golf GTI für den Kicker selbst mit, sondern schickt in der AT 1 gleich drei Audi R8 LMS GT3 ins Rennen. Doppelte Punkteausbeute: Der Titelkampf spitzt sich zu Durch die beiden direkt aufeinanderfolgenden Rennen steht für die Titelkandidaten an diesem Wochenende viel auf dem Spiel – zumal in dieser Saison alle Läufe ohne Streichresultate in die Wertung eingehen und jeder Punkt im Titelkampf zählt. In der Gesamtwertung steht das Trio Edoardo Bugane, Yannick Fübrich und Sven Markert mit 79 Punkten an der Tabellenspitze. Die drei Piloten gehen für das Adrenalin Motorsport Team Mainhattan Wheels im BMW M240i Racing Cup an den Start und haben in ihrer Klasse bislang eine makellose Bilanz vorgelegt: Sie konnten alle bisherigen Saisonrennen für sich entscheiden. Ihre engsten Verfolger sind Alexander Fielenbach und Oskar Sandberg auf Rang zwei mit 64 Punkten, die im Porsche 718 Cayman GT4 CS für Smyrlis Racing antreten. Das Duo musste in diesem Jahr einen schmerzhaften Ausfall verzeichnen und liegt dadurch zurück, lauert aber auf seine Chance. Dicht dahinter folgt das PROsport racing Trio Anton Abée, Yannik Himmels und Jörg Viebahn (Mercedes-AMG GT4) mit 56 Zählern auf Position drei. In der prestigeträchtigen NLS Speed-Trophäe diktiert Schubert Motorsport das Tempo und führt mit souveränen 121 Punkten im BMW M4 GT3 Evo deutlich vor der Mannschaft 48 LOSCH Motorsport by BLACK FALCON (Porsche 911 GT3 R Evo), die 75 Punkte auf dem Konto hat. Das Mercedes-AMG Team Ravenol hält im Mercedes-AMG GT3 mit 60 Zählern aktuell den dritten Rang. Auch bei den Nachwuchstalenten in der Junior-Trophäe wird hart gekämpft: Hier hat sich Raphael Rennhofer (Team LIQUI MOLY by BLACK FALCON, Porsche 911 GT3 Cup) mit 55 Punkten leicht von Tim Lukas Müller abgesetzt, der 45 Punkte vorweisen kann, seine Saison jedoch vorzeitig beendet hat. Dahinter formiert sich ein Verfolgerfeld mit jeweils 40 Punkten um Ryan Harrison, Leon Wassertheurer und Santiago Baztarrica. Da sich Harrison und Wassertheurer allerdings das Cockpit des Cup-Porsche direkt mit Spitzenreiter Rennhofer teilen, können sie im direkten Duell keine Punkte auf ihn gutmachen. Die besten Karten für eine Aufholjagd hat daher Santiago Baztarrica (Adrenalin Motorsport Team Mainhattan Wheels, BMW M2 Racing): Als einziger aktiv ins Lenkrad greifender Verfolger kann der Argentinier beim Double-Header eigenständig Boden im Titelkampf gutmachen. Tickets kosten 25 Euro pro Tag (Kinder bis einschließlich 14 Jahre sind kostenfrei) und sind unter VLN.de/tickets sowie an den Tageskassen erhältlich. Das Ticket beinhaltet den uneingeschränkten Zugang zu den geöffneten Tribünen am Grand-Prix-Kurs, zu den beliebten Zuschauerbereichen Brünnchen und Pflanzgarten sowie zum Fahrerlager, der Boxengasse und der Startaufstellung. Der Zeitplan bietet an beiden Tagen geballte Nordschleifen-Action. Das Zeittraining findet am Samstag- und Sonntagmorgen jeweils von 08:30 bis 10:00 Uhr statt. Anschließend haben Fans beim Pitwalk ab 10:20 Uhr in der Boxengasse sowie beim anschließenden Gridwalk ab 11:10 Uhr in der Startaufstellung die großartige Gelegenheit, die faszinierenden Boliden und ihre Piloten aus nächster Nähe zu erleben. Die beiden vierstündigen Rennen werden an beiden Tagen pünktlich um 12:00 Uhr gestartet. Wer das Spektakel nicht vor Ort verfolgen kann, schaltet ab 08:15 Uhr den offiziellen Livestream auf VLN.de ein oder verfolgt das dramatische Geschehen über „Radio Nürburgring“ auf rpr1.de sowie in der RPR1-App.

Zwanenburg und Luyckx krönen sich zu den Nürburgring-Drift-Cup-Champions 2026

09.09.2026

Freude, Hochspannung und beste Wetterbedingungen – all das bot der Nürburgring Drift Cup 2026. Unter strahlend blauem Himmel hüllten die Piloten die berühmte Müllenbachschleife ein letztes Mal für dieses Jahr in dichten Reifenqualm. Am Ende eines packenden Wochenendes triumphierten Roene Zwanenburg (PRO) und Janis Spohner (OPEN) in den Tageswertungen, während sich Zwanenburg und Cedric Luyckx die begehrten Meisterschaftskronen aufsetzten. Besonders in der PRO-Klasse blieb die Besetzung des Meisterschaftspodiums bis zur letzten Sekunde offen. Dylan Mougenot und Niels Visser beendeten die Saison punktgleich, wobei Visser der zweite Platz in der Gesamtwertung zugesprochen wurde, da er einen Saisonlauf gewonnen hatte. Ganz oben auf dem Treppchen stand jedoch Roene Zwanenburg, der eine bemerkenswerte Entwicklung hinter sich hat. „Wir hatten vergangenes Jahr einige Schwierigkeiten im Wettbewerb, sicherten uns aber dennoch den dritten Gesamtrang“, erklärte der frischgebackene Champion. „Dieses Jahr haben wir das Auto kontinuierlich verbessert. Gestern haben wir noch bis vier Uhr morgens am Getriebe geschraubt, um für das Event bereit zu sein. Das Team hat bei Nachtschichten alles gegeben, um noch mehr Grip zu finden. Heute war das Auto absolut perfekt auf den Punkt abgestimmt.“ Der Weg zum PRO-Titel: Zwanenburg dominiert im BMWZwanenburg setzte seiner Meisterschaft die Krone mit einem grandiosen Sieg beim Saisonfinale auf. Mit seinem markanten, 650 PS starken BMW E46 bewies er bereits in der Qualifikation Nervenstärke. In der Runde der besten 32 setzte er sich souverän gegen Steve Rinsoz durch, bevor er im Achtelfinale auf Janis Spohner traf, der an diesem Wochenende mutig in beiden Klassen antrat. Spohner, als Leader im Duell, leistete sich in der Kehre einen Fehler und räumte einen Kegel ab. Im darauffolgenden Durchlauf touchierte er Zwanenburg aufgrund eines ungünstigen Winkels leicht, was dem Niederländer den Weg in die Top 8 ebnete. Dort profitierte Zwanenburg von einem Dreher seines Kontrahenten Gregoire Du Pasquier, bevor er im Halbfinale auf Kenneth Konz und dessen brachialen Mazda MX5 LSX Turbo mit 1.400 PS traf. Während Zwanenburg seine Linie fehlerfrei traf, landete Konz in der Zufahrt zum Kreisel im Kiesbett. Konz musste sich im anschließenden Kampf um Platz drei schließlich Hendrickx Kain geschlagen geben. Im großen Finale wartete Jan-Eric Seeber, der mit seinem auffälligen "Säbelzahntiger"-Folien-Design antrat. Dieser biss sich sprichwörtlich die Zähne an Zwanenburg aus. Nachdem Seeber in der Goodyear-Kurve kurzzeitig die Strecke verlassen hatte, zwang ihn letztlich ein Kupplungsschaden zur vorzeitigen Aufgabe. Zwanenburg wollte die Fans am Nürburgring jedoch nicht mit einem kampflosen Finale in die Winterpause verabschieden. Er lieferte eine spektakuläre, qualmende Solo-Runde mit maximalem Drift-Winkel, die das Publikum ins Staunen versetzte. Seeber, der den Lauf nach dem technisch bedingten Ausfall beendete, gab sich dennoch positiv: „Für mich war es der erste Lauf in diesem Jahr mit dem neuen Auto“, resümierte er zufrieden. „Es war ein toller erster Einsatz. Dass wir im Finale die Kupplung verloren haben, zeigt nur, dass wir noch ein wenig Feinabstimmung betreiben müssen. Die Auszeichnung als aufregendster Fahrer ist jedoch etwas Balsam für meine Seele.“ OPEN-Klasse: Spohners Testlauf endet mit dem TagessiegIn der OPEN-Klasse sorgte Spohner für Furore. Eigentlich hatte er nach dem zweiten Saisonlauf nicht geplant, noch einmal in beiden Kategorien an den Start zu gehen, doch er gab sich dem Nürburgring Drift Cup hin. „Es war das letzte Rennen der Saison und wir hatten viel am Auto verändert“, erklärte der Deutsche seine Entscheidung. „Ich wollte das Fahrzeug vor der nächsten Saison einfach noch einmal unter Wettbewerbsbedingungen testen. Unterm Strich war es die absolut richtige Entscheidung und hat extrem viel Spaß gemacht.“ Auf seinem Weg ins Finale profitierte Spohner von seiner Konstanz. Im Halbfinale lieferte sich Kevin Paefgen einen intensiven Zweikampf mit ihm. Paefgen zeigte hier den besten Chase-Run des Wochenendes in der CLUB‐Kategorie. Dennoch zog Spohner ins Finale ein, während sich Paefgen im kleinen Finale erfolgreich gegen Jan Gerrit Toonen durchsetzte und sich das Podium sicherte. Das Finale zwischen Spohner und seinem Kontrahenten Randy Congedo verlangte den Juroren alles ab. Judge Jo Lammens hielt es kaum auf seinem Sitz. Am Ende wurde Spohner aufgrund des besseren Leadruns zum Sieger gekürt, wie Tiziano Colpaert erklärte. Auch wenn der Deutsche das finale Wochenende gewann, galt der Applaus der gesamten Saison Luyckx in seiner spektakulären BMW 130 "Diesellok". Zwar musste er sich beim Finale bereits in den Top 16 aufgrund massiver technischer Probleme verabschieden, der Punktevorsprung reichte jedoch für den Meisterschaftstitel.„Wir hatten zu viel Gegendruck im Zylinderkopf und schließlich versagte auch noch das Getriebe“, analysierte Luyckx das Pech am Finaltag nüchtern. Die Freude über den Gesamtsieg überwog jedoch bei Weitem: „Ich bin überglücklich. Vor zehn Jahren habe ich davon geträumt, jetzt fahre ich seit zwei Jahren in der Meisterschaft mit und habe direkt den Titel geholt. Das ist ein fantastisches Gefühl.“ Ein positives Fazit des VeranstaltersAuch Organisator Andy Jaenen zog eine äußerst positive Bilanz für das Jahr 2026: „Ich bin mit dem fahrerischen Niveau unglaublich zufrieden. Wir haben fantastische Zweikämpfe gesehen. Für die letzten beiden Runden haben wir das Streckenlayout leicht modifiziert, was wunderbar funktioniert und die Show noch besser gemacht hat. Besonders freut mich, dass immer mehr Zuschauer den Weg zu uns finden. Das zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“ Der Nürburgring Drift Cup 2026 ist damit in den Büchern, doch der Promoter Skylimit Events wird keine Pause einlegen. Im Herbst und Winter werden sich Jaenen und sein Team auf die Saison 2027 vorbereiten, in der der legendäre Nürburgring wieder zu einer der spektakulärsten Driftarenen in Europa verwandelt werden wird.

FIA zeichnet erneut Umweltstrategie des Nürburgrings aus

08.09.2026

Der Automobil-Weltverband FIA hat die Umweltstrategie der Betreibergesellschaft des Nürburgrings erneut ausgezeichnet und die Zwei-Sterne-Umweltakkreditierung bis Juli 2028 verlängert. Damit gehört der Nürburgring weiterhin zu einem exklusiven Kreis weltweiter Rennstrecken, die von der FIA für ihr geprüftes Umwelt- und Energiemanagement ausgezeichnet werden. Wie zukunftsorientiert an der längsten permanenten Rennstrecke der Welt gearbeitet wird, zeigt sich anhand zahlreicher konkreter Projekte: von großen Photovoltaikanlagen über nachhaltige Merchandise-Produkte und effiziente Wassernutzung bis hin zu Forstwirtschaft und konsequentem Lärmschutz rund um die Rennstrecke. Bereits Mitte der 1990er-Jahre übernahm der Nürburgring weltweit eine Vorreiterrolle bei der Berücksichtigung ökologischer Belange im Motorsport. Damals wurde ein fortschrittliches Umweltmanagementsystem aufgebaut und nach der EG-Öko-Audit-Verordnung zertifiziert. Ende der 1990er-Jahre folgte die Auszeichnung mit dem internationalen „Environment Award“. Dieser Weg wird bis heute konsequent weitergeführt: Seit 2022 ist der Nürburgring durch den Motorsport-Weltverband FIA umweltzertifiziert und stellt sich regelmäßig den anspruchsvollen Prüfungen unabhängiger Auditoren. Das FIA Environmental Accreditation Framework gilt global als einer der strengsten Umweltstandards im Sport- und Eventbereich. Es umfasst unter anderem Faktoren wie CO₂-Ausstoß, Lärmschutz, Biodiversität, Abfall- und Wassermanagement sowie Verträge, Beschaffung und Logistik. „Die erneute Auszeichnung durch die FIA ist eine Bestätigung für einen Weg, den der Nürburgring seit Jahrzehnten konsequent geht“, sagt Christian Stephani, Geschäftsführer der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG. „Wir beweisen regelmäßig, dass man eine vielseitige Rennstrecke und Eventlocation zukunftssicher betreiben kann und sich gleichzeitig für Belange der Umwelt einsetzt.“ Für Besucher, Anwohner sowie die Tier- und Pflanzenwelt zeigen sich die Ergebnisse des Umweltmanagements in zahlreichen großen und kleinen, konkreten Projekten. Sonnenstrom und intelligentes Energiemanagement:Der Nürburgring setzt auf saubere Energie und ein systematisches Energiemanagement. Dieses ist nach ISO 50001:2018 durch den TÜV zertifiziert – einem international anerkannten Standard für die kontinuierliche Verbesserung der Energieeffizienz. Ziel ist es, Energieverbräuche transparent zu erfassen, Einsparpotenziale zu identifizieren und damit auch CO₂-Emissionen nachhaltig zu reduzieren.  Ein Baustein ist die zunehmende Digitalisierung der Verbrauchserfassung. In verschiedenen, stark frequentierten Gebäuden können Zählerstände für Wasser, Heizung und Kälte bereits digital ausgelesen und ausgewertet werden. Dadurch lassen sich Verbrauchsentwicklungen und Lastspitzen besser analysieren sowie beispielsweise unterschiedliche Veranstaltungen, Jahreszeiten oder Vorjahreszeiträume miteinander vergleichen. Die gewonnenen Daten bilden damit eine wichtige Grundlage, um den Energie- und Ressourcenverbrauch gezielt weiter zu optimieren. Inzwischen ist der Nürburgring zudem selbst ein großer Produzent von Ökostrom. Zuletzt wurden auf der gesamten Tribüne T13 insgesamt 510 Photovoltaikmodule installiert. Mit der neuen Anlage verfügt der Nürburgring inzwischen über rund 20.000 Quadratmeter eigene Photovoltaikfläche. Bereits zuvor gingen große Anlagen auf den Dächern rund um die Start-Ziel-Gerade – auf dem ring°werk und auf der BMW M POWER Tribüne – erfolgreich ans Netz. Insgesamt produziert der Nürburgring damit rund 1,4 Millionen kWh nachhaltigen Strom pro Jahr. Der erzeugte Strom wird je nach Bedarf vollständig für den Betrieb des Nürburgrings genutzt. Den darüber hinaus benötigten Strom bezieht der Nürburgring zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen. Entlang der Nordschleife versorgen zudem autarke Solar-Container die Kameratechnik und LED-Panels der KI-gestützten Streckensicherung. Zusammen mit dem Ausbau leistungsstarker E-Schnellladepunkte tragen die unterschiedlichen Maßnahmen dazu bei, den CO₂-Fußabdruck des Nürburgrings weiter zu reduzieren. Eigene Forstwirtschaft und konsequentes Lärmmonitoring:Seit 2001 sorgt ein umfassendes Lärmschutzkonzept mit individuellen Maßnahmen dafür, die Lärmemissionen am Nürburgring zu reduzieren. Ein zentraler Bestandteil ist das permanente digitale Schallmonitoring. Die Lautstärke der Fahrzeuge auf der Rennstrecke wird dabei kontinuierlich in Echtzeit überwacht. Alle Daten des Schallmonitorings sowie der Emissionen werden zusätzlich von einem unabhängigen Sachverständigenbüro ausgewertet. Für den Fahrbetrieb gelten klare Vorgaben: Wer die vorgeschriebenen Lärmgrenzwerte überschreitet, muss die Strecke umgehend verlassen. Auch abseits des Asphalts übernimmt die Betreibergesellschaft Verantwortung: Der Nürburgring bewirtschaftet 154 Hektar Wald nach dem strengen PEFC-Standard. Das beinhaltet ein klimaangepasstes, nachhaltiges Forstmanagement ohne Kahlschlag und mit klarem Fokus auf Biodiversität. Kreislaufwirtschaft, Wassereffizienz und nachhaltige Fanartikel:Die Schonung natürlicher Ressourcen spielt auch im Veranstaltungsbetrieb eine wichtige Rolle. Ein etabliertes Becherpfandsystem sorgt dafür, dass Getränkebecher immer wieder verwendet werden können. Auf diese Weise werden pro Saison rund zwei Millionen Einwegbecher eingespart. Gemeinsam mit dem Entsorgungsunternehmen REMONDIS werden darüber hinaus anfallende Abfälle durch Recycling, Wiederverwertung oder energetische Nutzung wieder in den Wirtschaftskreislauf zurückgeführt. Auch beim Wasserverbrauch setzt der Nürburgring auf effiziente Lösungen. Wassersparende Sanitäreinrichtungen kommen unter anderem in stark frequentierten Gebäuden und im Grand-Prix-Fahrerlager zum Einsatz. Aufgefangenes Regenwasser wird teilweise für die Toilettenspülungen im Bereich der Haupttribüne und des ring°boulevards genutzt. Bei Großveranstaltungen kommen zudem moderne Sanitärcamps mit Vakuum-Technik zum Einsatz. Durch die Technologie kann der Wasserverbrauch um bis zu 90 Prozent reduziert werden. Zusätzlich kann Grauwasser aus Duschen und Waschplätzen für die Spülung der Vakuum-Toiletten weiterverwendet werden. Auch bei den Fanartikeln spielt Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle: Bereits rund die Hälfte des gesamten Merchandising-Sortiments im offiziellen Nürburgring-Shop – von Shirts bis zu Kapuzenpullovern – wird nach anerkannten Nachhaltigkeitsstandards wie GOTS (Global Organic Textile Standard) oder MADE IN GREEN by OEKO-TEX® produziert. Grafik: FIA

SBK: Schrötter schlägt Tulo – Smits ist weg

06.09.2026

Vor gut drei Wochen hatte Twan Smits noch nicht einmal eine Pole Position zu bieten. Jetzt holte er beim Öhlins EURO MOTO-Event auf dem Nürburgring den vierten Sieg in Folge. Der 22-jährige Niederländer fuhr den gestandenen und WM-erfahrenen Haudegen wie Marcel Schrötter, Lukas Tulovic und Markus Reiterberger im zweiten Superbike-Lauf erneut einfach davon. Seine Pole Position münzte Twan Smits (Team Apreco-Yamaha) im zweiten Lauf des Tages erneut in die Führung nach der ersten Rennrunde um. Lukas Tulovic (Triple M Ducati Racing Frankfurt) und Marcel Schrötter (GERT56 by RS Speedbikes) blieben dem fliegenden Holländer innerhalb einer halben Sekunde auf den Fersen. Und wie schon im ersten Rennen war auch Markus Reiterberger (Masteroil Alpha Van Zon BMW) wieder mit von der Partie als er Kevin Orgis (ORM Racing) überholt hatte. Alle hatten etwas vor: Smits das Rennen gewinnen, Tulovic die Titelverteidigung, Schrötter das Bewahren der Titelchance bis Hockenheim und der Rest den Punkteausbau in der Gesamtwertung. Licht und SchattenJan-Ole Jähnig (GERT56 by RS Speedbikes) war genauso schnell wie die Spitze, doch die Lücke vom fünften zum vierten Platz war einfach zu groß, um sie zu schließen. Smits hatte sich bereits aus dem Staub gemacht. Ex-Superbiker Marc Moser stand am Streckenrand und staunte schon zu Beginn des Wochenendes: „Es ist irre, was für ein Tempo hier gefahren wird.“ In der EURO MOTO Superbike gibt sich eine Fahrer-Elite die Klinke in die Hand. Florian Alt (Holzhauer Racing Promotion) machte einen Platz durch das Überholmanöver gegen Kevin Orgis gut. Sein achter Startplatz tat dem ganzen HRP-Team weh. „Wir haben ultrawenig Grip auf der Strecke und straucheln an diesem Wochenende“, nahm Alt die Tatsache wie jedes Jahr auf dem Nürburgring mit Würde hin. Um den Titel geht es für den einzigen Honda-Fahrer im Feld sowieso nicht mehr. Jetzt musste der Meister von 2023 einfach das Wochenende anständig rumkriegen, um beim Finale in Hockenheim vielleicht noch einen Coup landen zu können. Tulovic macht keine GeschenkeIn der zweiten Halbzeit des 18-Runden-Rennens battelten sich Tulovic und Schrötter mit Inbrunst. Für Schrötter war es ein gewaltiger Schritt, als er das Ducati-Zugpferd endgültig besiegt hatte. Tulovic hätte sich aufgrund seines Vorsprungs in der Meisterschaft nicht mit Schrötter anlegen müssen, doch das Rennfahrer-Herz ging mit ihm durch und er wollte auch nichts liegenlassen. „Heute war alles dabei. Das Vorderrad am Motorrad ist gesprungen und eingeklappt. In einer Kurve habe ich es etwas übertrieben und musste zu weit nach außen fahren. In dem Moment ist Marcel durchgeschlüpft“, berichtete der 26-Jährige Ducati Panigale V4R-Pilot nach dem Schlagabtausch. Tulovic und Schrötter trennen nach dem Eifel-Wochenende 34,5 Punkte in der Gesamtwertung. Die Entscheidung, wer der Meister des Jahres 2026 wird, fällt vom 25. bis 27. September auf dem Hockenheimring. Twan Smits fehlen 22 Punkte zu Schrötter. Es wird spannend. EURO MOTO Superbike, Rennen 21. Twan SMITS (NLD/Yamaha)2. Marcel SCHRÖTTER (GER/BMW)3. Lukas TULOVIC (GER/Ducati)4. Markus REITERBERGER (GER/BMW)5. Jan-Ole JÄHNIG (GER/BMW)6. Florian ALT (GER/Honda)7. Kevin ORGIS (GER/BMW)8. Leon ORGIS (GER/BMW)9. Toni FINSTERBUSCH (GER/BMW)10.Jan MOHR (AUT/BMW)11.Martin VUGRINEC (CRO/BMW)12.Hannes SOOMER (EST/BMW)13.Milan MERCKELBAGH (NLD/BMW)14.Lorenzo ZANETTI (ITA/Ducati)15.Marco FETZ (GER/BMW)16.Christoph BEINLICH (GER/BMW)

Grand Finale des Nürburgring Drift Cup 2026

03.09.2026

Der ultimative Showdown des Nürburgring Drift Cup 2026 ist da: Europas Elite des Driftsports kehrt vom 04. bis 06. September in Deutschlands legendäre „Grüne Hölle“ zurück. Nach zwei Runden unerbittlicher Tür-an-Tür-Action erreicht die Meisterschaft in der ikonischen Müllenbachschleife ihren Siedepunkt. Mit den hart umkämpften Titeln des Jahres 2026 auf dem Spiel und einer gewagten Streckenkonfiguration, die eigens für diesen finalen Kampf konstruiert wurde, ist die Bühne bereitet für ein elektrisierendes Wochenende voller kreischender Reifen, ohrenbetäubender Pferdestärken und unvergesslicher Motorsport-Unterhaltung. Eine Meisterschaft auf Messers Schneide: Die TitelanwärterIn der führenden PRO-Klasse führt der niederländische Meister Roene Zwanenburg die Gesamtwertung mit 160 Punkten am Steuer seines blitzschnellen, 650 PS starken BMW E46 an. Doch die Krone ist noch lange nicht vergeben. Dicht an seiner Heckstoßstange lauert sein Landsmann Niels Visser in seinem brüllenden 700-PS-BMW E46 mit 138 Punkten, eng verfolgt von Deutschlands Manuel Schrimpf (133 Punkte) in seinem bedrohlichen 600-PS-Nissan Skyline R33. Die ehemalige Vizemeisterin Denise Ritzmann (128 Punkte, 600-PS-BMW E30), der französische Angreifer Dylan Mougenot (126 Punkte, 530-PS-BMW E36) und die deutsche Drift-Ikone Uwe Sener (125 Punkte, 550 PS kompressorgeladener BMW E36) befinden sich alle in mathematischer Schlagdistanz. Mit drei Qualifikationsläufen und einem vollbesetzten K.o.-Raster vor ihnen wird jeder Millimeter Asphalt zählen. Zusätzlichen Donner bringt eine Ehrfurcht gebietende Flotte von Spezialbauten in das PRO-Starterfeld. Deutschlands Kenneth Konz steht bereit, die Tribünen mit seinem furchterregenden 1.400-PS-Turbo-V8 Mazda MX-5 LSX erzittern zu lassen, während die Schweizer Spitzenreiter Steve Rinsoz (BMW M2, 750 PS) und Gregoire Du Pasquier (Nissan S15, 750 PS) pure Schwergewichts-Aggression liefern. Rechnet man Christian Schirmers publikumswirksamen 500-PS-Subaru Impreza, Arunas Atkociunas in seinem 510-PS-BMW E82 M1 und Serbiens Sacha Aleksic (700-PS-BMW M2) hinzu, werden die PRO-Battles die Grenzen der Reifenhaftung wie nie zuvor ausloten. Der Titelkampf in der CLUB-Klasse ist ebenso erbittert. Der belgische Ausnahmefahrer Cedric Luyckx dominiert die Meisterschaft mit 191 Punkten nach aufeinanderfolgenden Siegen in seinem drehmomentstarken, 400 PS starken BMW 130d. Doch der Kampf hinter ihm kocht: Top-Qualifier Marco Sammler (Nissan 200SX, 680 PS) hält mit 155 Punkten Rang zwei, steht jedoch unter schwerem Beschuss durch den Franzosen Quentin Savouret (BMW E46, 400 PS) und den Deutschen Janis Spohner (BMW E36, 286 PS), die mit jeweils 145 Punkten gleichauf liegen. Bianca Lankes-Mack (Mercedes CLK, 500 PS, 131 Punkte) ist auf dem Vormarsch, während ein explosives Aufgebot an Wildcards – darunter Johan Derenettes 800-PS-2JZ-BMW E46, Job Van Puttens 700 PS starker LS7-E46 sowie die türkischen Asse Kemal Soylu (600 PS) und Ahmet Tunc (400 PS) – Chaos im Turnierbaum garantiert. Ein völlig neues Schlachtfeld: Die Müllenbachschleife umgestaltetUm die Champions von 2026 so dramatisch wie möglich zu krönen, haben die Organisatoren das vorherige Layout verworfen und durch einen radikalen, schwierigen Rundkurs ersetzt, der darauf ausgelegt ist, Nerven und Fahrzeugabstimmungen an die absolute Grenze zu bringen. Die Fahrer beschleunigen die Gerade hinunter auf die Goodyear-Kehre zu, bevor sie mit halsbrecherischer Geschwindigkeit und einem extremen, weiten Driftwinkel schon weit vor der Kurve quer ansetzen. Von dort aus müssen die Piloten eine kompromisslose Außenlinie durch den gesamten Radius des weitläufigen Kessels ziehen, wodurch die Tribünen in dichte Rauchwolken gehüllt werden, bevor sie hart in ein enges, technisches Kreisel-Karussell umschlagen. Dieser enge Kreis verlangt punktgenaue Gasdosierung und blitzschnelle Richtungswechsel, bevor die Autos wie mit der Schleuder zurück durch die gesamte Kurve katapultiert werden – zunächst eng am inneren Scheitelpunkt, um dann mit maximaler Nähe nach außen zu driften und direkt am Turm der Punktrichter vorbei über die Ziellinie zu schießen. Es ist eine Konfiguration, die für atemberaubende Tür-an-Tür-Kämpfe und extreme Spannung für die Zuschauer geschaffen wurde. Ein Rennwochenende, das man gesehen haben mussDas Drama beginnt am Freitag mit durchgehenden Freien Trainings, in denen die Teams ihre Fahrzeuge neu abstimmen, um das Streckenlayout, das erstmals in der Saison 2026 zum Einsatz kommt, zu meistern. Am Samstag steigt der Druck: Nach dem Training am Morgen beginnt um 13:30 Uhr das entscheidende Qualifying, bei dem jeder Fahrer drei volle Läufe erhält, um sich einen der begehrten Plätze im sonntäglichen K.o.-Raster zu sichern. Der Sonntag dient als großer Höhepunkt der Saison. Das Battle-Training startet früh um 08:00 Uhr und bereitet die Bühne für die K.o.-Tandem-Kämpfe. Die Top-32-Battles der CLUB-Klasse beginnen um 09:55 Uhr, direkt gefolgt von den PRO Top 32 um 10:55 Uhr. Nach den offiziellen Fahrerpräsentationen starten um 13:15 Uhr die hochdotierten Top-16-Tandemläufe, die in die PRO-Finals um 14:45 Uhr übergehen, wo schließlich um 16:00 Uhr die Champions von 2026 auf dem Podium gekrönt werden. Der detaillierte Zeitplan: Freitag, 04. September 2026•    14:00: Freies Training 1 (CLUB)•    15:00: Freies Training 1 (PRO)•    16:00: Freies Training 2 (CLUB)•    17:00: Freies Training 2 (PRO) Samstag, 05. September 2026•    08:00: Freies Training 3 (CLUB)•    09:00: Freies Training 3 (PRO)•    10:00: Freies Training 4 (CLUB)•    11:15: Freies Training 4 (PRO)•    13:30: Qualifying (CLUB – 3 Läufe pro Fahrer)•    Nach CLUB: Qualifying (PRO – 3 Läufe pro Fahrer) Sonntag, 06. September 2026•    08:00: Battle-Training (CLUB)•    08:50: Battle-Training (PRO)•    09:55: Top 32 Battles (CLUB)•    10:55: Top 32 Battles (PRO)•    13:00: Fahrerpräsentation Top 16 (CLUB)•    13:15: Top 16 Battles (CLUB)•    14:30: Fahrerpräsentation Top 16 (PRO)•    14:45: Top 16 Battles (PRO)•    16:00: Siegerehrung auf dem Podium & Meisterschaftszeremonie•    16:45: Freies Driften (alle Fahrer, falls es die Zeit erlaubt) Das Format: Präzision trifft auf AggressionNach dem Qualifying am Samstag geht der Wettbewerb in Kopf-an-Kopf-K.o.-Battles über. Der „Lead“-Fahrer muss die perfekte Linie, Geschwindigkeit und den optimalen Winkel vorlegen, während der „Chase“-Fahrer die Aufgabe hat, den Führenden Tür an Tür zu beschatten und Winkel sowie Tempo anzugleichen, ohne ihn zu berühren. Ein erfahrenes Richtergremium bewertet Linienpräzision, Einstiegsgeschwindigkeit, Driftwinkel und den Gesamtstil. Sichern Sie sich jetzt Ihre Tickets!Vollwertige Wochenendtickets beginnen bereits bei 40 €, während Tagestickets ab 25 € erhältlich sind. Der Eintritt am Freitag ist vollkommen kostenlos! Alle Tickets gewähren uneingeschränkten Zugang zum offenen Fahrerlager – was den Fans eine beispiellose Nähe zu den Fahrzeugen und Fahrern bietet – sowie freie Sitzplatzwahl auf den Tribünen T6 bis T9. •    Kinder bis 14 Jahre: Freier Eintritt (in Begleitung eines Erwachsenen)•    Jugendliche (15–17 Jahre) & Begleitpersonen (B/H): Es gelten ermäßigte Preise YouTube-HighlightsFans, die das Saisonfinale nicht vor Ort miterleben können, können das gesamte Geschehen im Nachgang auf YouTube über den Veranstalter Skylimit Events verfolgen. Eine Highlight-Show zur Krönung der Champions von 2026 wird in der Woche nach der Veranstaltung veröffentlicht.

Vertrag bis Ende 2028: Nürburgring und Mercedes-AMG Motorsport verlängern Partnerschaft

03.09.2026

Der Nürburgring und Mercedes-AMG Motorsport setzen ihre langjährige Zusammenarbeit bis mindestens 2028 fort. Die Performance- und Sportwagenmarke aus Affalterbach, die seit zehn Jahren Official Automotive Partner des Nürburgrings ist, gehört damit auch weiterhin zur höchsten Partner-Ebene der traditionsreichen Rennstrecke. Ein entsprechender Vertrag wurde von beiden Unternehmen unterzeichnet. Auch künftig wird Mercedes-AMG Motorsport das Erscheinungsbild des Nürburgrings an markanten Stellen prägen. Bestandteil der Partnerschaft bleiben unter anderem die Werbefläche am berühmten Caracciola-Karussell der Nordschleife sowie die Namensrechte an der AMG Arena und der AMG Tribüne an der Grand-Prix-Strecke. Darüber hinaus bleibt die AMG VIP Lounge oberhalb der Boxengasse erhalten. Ergänzt wird das Engagement durch Werbespots auf der ring°wall sowie ausgewählte gemeinsame Kommunikationsmaßnahmen. „Mercedes-AMG Motorsport und der Nürburgring verbindet seit vielen Jahren eine enge Partnerschaft. Beide Marken stehen für Emotionen, Performance und höchste Ansprüche. Deshalb freuen wir uns sehr, diesen gemeinsamen Weg auch in den kommenden Jahren fortzusetzen“, erklärt Christian Stephani, Geschäftsführer der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG. „Ob im Motorsport oder als Referenz für unsere Straßenfahrzeuge – der Nürburgring hat für Mercedes-AMG Motorsport seit jeher eine besondere Bedeutung. Er ist Schauplatz zahlreicher Meilensteine, wie zuletzt mit dem Sieg beim legendären 24-Stunden-Rennen. Zudem verbindet uns seit mittlerweile zehn Jahren eine offizielle Partnerschaft, die unsere emotionale Beziehung zu dieser einzigartigen Rennstrecke unterstreicht. Wir freuen uns sehr, diese erfolgreiche Zusammenarbeit auch in Zukunft fortzuführen“, sagt Simon Wilbers, Leiter Mercedes-AMG Motorsport. Seit 2017 verbindet den Nürburgring und die Performance- und Sportwagenmarke eine langjährige und erfolgreiche Zusammenarbeit. Die Verlängerung der Partnerschaft unterstreicht die enge Verbindung beider Marken und setzt die Zusammenarbeit an einem der weltweit bekanntesten Motorsportstandorte fort.

Die Highlights im September

31.08.2026

Die Tage werden kürzer, die Renntage am Nürburgring aber noch lange nicht. Im September präsentiert die Traditionsrennstrecke, die im kommenden Jahr ihr 100-jähriges Jubiläum feiert, ein abwechslungsreiches Programm. Neben spannenden Karrierechancen abseits des Asphalts bei der Jobmesse powered by Nürburgring (11. – 12. September) warten actionreiche Motorsport-Wochenenden mit historischem Langstreckensport beim ADAC 1000km-Rennen (18. – 20. September), packender Zweirad-Action bei der EURO MOTO (04. – 06. September), qualmenden Reifen beim Nürburgring Drift Cup (04. – 06. September) und einem NLS-Doubleheader (12. – 13. September) in der Grünen Hölle. Informationen zu allen Veranstaltungen sowie Tickets gibt es hier auf unserer Website. EURO MOTO | 04. bis 06. September 2026Zweirad-Action auf der Sprintstrecke des Nürburgrings: Die EURO MOTO (ehemals IDM) geht in eine neue Ära und verspricht spektakuläre Schräglagen sowie Motorrad-Duelle auf höchstem Niveau. In den Klassen Superbike, Supersport und Sportbike fighten Europas Motorrad-Asse um jeden Zentimeter Asphalt. Das Event versteht sich als motorsportliches Familienfest: Kinder und Jugendliche bis einschließlich 14 Jahre genießen freien Eintritt, Tagestickets für Erwachsene sind bereits ab 5,00 Euro (Freitag) bzw. 25,00 Euro (Samstag) erhältlich. Das Wochenendticket kostet 45,00 Euro. Nürburgring Drift Cup | 04. bis 06. September 2026 Zeitgleich zum Zweirad-Spektakel der EURO MOTO qualmen in der Müllenbachschleife wieder die Reifen. Beim Nürburgring Drift Cup stellt sich Europas Elite dem nächsten Wertungslauf. Nach freien Trainings am Freitag und der Qualifikation am Samstag gipfelt das Wochenende am Sonntag in den spektakulären „Twin-Battles“. Zwei bis zu 1.000 PS starke Drift-Boliden fliegen Tür an Tür über den tiefsten Teil des Grand-Prix-Kurses und versprechen packende Millimeterarbeit bei hohen Geschwindigkeiten. Tagestickets gibt es für 25,00 Euro, das Wochenendticket ist für 40,00 Euro zu haben. Jobmesse powered by Nürburgring | 11. bis 12. September 2026Am 11. und 12. September dreht sich im ring°boulevard jeweils von 10 bis 16 Uhr alles um Karriere, Ausbildung und berufliche Perspektiven. Mehr als 30 Aussteller präsentieren bei der Jobmesse powered by Nürburgring ihre vielfältigen Einstiegsmöglichkeiten. Mit dabei sind Unternehmen und Institutionen aus unterschiedlichsten Branchen – darunter Bundespolizei, Bundeswehr, dm, Manthey, Köllemann, Schnorpfeil und Strabag. Eine große Jobwall zeigt zudem aktuelle Stellenausschreibungen der teilnehmenden Arbeitgeber. Am Freitag besuchen auch Klassen verschiedener Partnerschulen aus der Region die Messe. Der Eintritt zur Jobmesse ist frei. ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie | 12. bis 13. September 2026 Parallel zur Jobmesse wartet nebenan auf der Rennstrecke Langstrecken-Action im Doppelpack. Die ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie tritt zum Double-Header an: Zwei 4-Stunden-Rennen an zwei aufeinanderfolgenden Tagen – jeweils eines am Samstag und Sonntag, mit mehr als 100 Rennwagen in verschiedensten Klassen. Tagestickets sind bereits ab 25,00 Euro erhältlich (Kinder bis einschließlich 14 Jahre frei) und beinhalten den Zugang zu den geöffneten Tribünen, dem Fahrerlager sowie zum Pit- und Gridwalk. Wer das Wochenende exklusiv gestalten möchte, sichert sich ein RACE&LUNCH-Ticket ab 190,00 Euro oder die beliebten VIP-Pakete ab 285,00 Euro inklusive Bustour über die Strecke. ADAC 1000km-Rennen | 18. bis 20. September 2026 Es ist das PS-Wochenende einer wahren Motorsport-Ikone am Nürburgring: Das ADAC 1000km-Rennen. Gleich mehrere Rennen lassen auf dem Grand-Prix-Kurs und der Nordschleife die Herzen von Nostalgikern höherschlagen. Das Teilnehmerfeld reicht von Tourenwagen und Youngtimern der 60er-Jahre bis hin zu den Ikonen der frühen 2000er. Neben den Hauptläufen sorgen Rennen der Deutschen Historischen Langstreckenmeisterschaft (DHLM), die Tourenwagen Golden Ära oder der Porsche Transaxle Cup für spektakuläre Starterfelder. Der Grid Walk kurz vor dem Start sowie der freie Zugang zu allen Tribünen, Boxendach und Fahrerlager machen das Event hautnah erlebbar. Tagestickets im Vorverkauf starten ab 20,00 Euro (Kinder bis 15 Jahre frei), das Wochenend-Kombi-Ticket gibt es ab 35,00 Euro. VIP-Erlebnisse sind ab 290,00 Euro buchbar. Die Nürburgring-Highlights im September 2026:•    04. – 06. September: EURO MOTO•    04. – 06. September: Nürburgring Drift Cup •    05. September: RCN / GLP •    11. – 12. September: Jobmesse powered by Nürburgring•    12. – 13. September: ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie (Double-Header)•    18. – 20. September: ADAC 1000km-Rennen •    26. September: RCN / GLP

Jobmesse am Nürburgring: Über 30 Arbeitgeber präsentieren Karrierechancen

27.08.2026

Zwei Tage, über 30 Aussteller und zahlreiche berufliche Perspektiven: Am Freitag, 11. September, und Samstag, 12. September, findet zum fünften Mal die „Jobmesse powered by Nürburgring“ statt. Jeweils von 10 bis 16 Uhr präsentieren Unternehmen und Institutionen im ring°boulevard ihre Karriere- und Ausbildungsmöglichkeiten. Die Bandbreite der Aussteller reicht von regionalen Unternehmen bis zu nationalen Arbeitgebern und Institutionen. Mit dabei sind unter anderem Bundespolizei und Bundeswehr, dm sowie Unternehmen wie Manthey, Köllemann, Schnorpfeil und STRABAG. Mit den Nürburgring Hotels & Ferienpark und der Nürburgring Betreibergesellschaft, ist auch die Jobvielfalt der legendären Rennstrecke und Eventlocation vertreten. Damit treffen am zweiten September-Wochenende ganz unterschiedliche Berufsfelder aufeinander – vom Handel über Bau und Technik bis hin zu öffentlichen Arbeitgebern und dem Motorsport. Neben dem persönlichen Austausch an den Messeständen bietet eine große Jobwall einen direkten Überblick über aktuelle Stellenausschreibungen der teilnehmenden Unternehmen. Schulklassen nutzen Jobmesse zur BerufsorientierungDer Freitag steht zudem im Zeichen der Berufsorientierung für Schüler. Partnerschulen aus der Region besuchen die Jobmesse mit ihren Klassen. Mit dabei sind die Berufsbildende Schule Ahrweiler, das Erich-Klausener-Gymnasium Adenau, die Grund- und Realschule plus St. Martin Kelberg sowie die Hocheifel Realschule Plus & Fachoberschule Adenau. So können Schüler unmittelbar mit potenziellen Ausbildungsbetrieben und Arbeitgebern ins Gespräch kommen. Das Parken ist am Freitag kostenfrei. Wer die Jobmesse am Samstag besucht, erhält gegen Vorlage seines Parktickets einen Gutschein im Wert von 5 Euro für den ring°fanshop. Motorsport-Action parallel zur JobmesseAn beiden Messetagen gibt es für die Besucher zusätzlich Motorsport direkt nebenan. Am Freitag trainieren die Teams der Nürburgring Langstrecken-Serie auf der Strecke. Am Samstag wird es dann ernst: Während im ring°boulevard die Jobmesse läuft, startet parallel das Rennen der ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie. Der Livestream des Rennens läuft zudem auf der ring°wall, die ohnehin die gut sichtbare LED-Kulisse der Messe bildet. So lässt sich der Besuch der Jobmesse an beiden Tagen mit Motorsport-Action am Nürburgring verbinden.

Porsche würdigt 100 Jahre Nürburgring mit 911 GT3 Edition

14.08.2026

2027 feiert der Nürburgring sein 100-jähriges Jubiläum. Seit Jahrzehnten erzielt Porsche dort motorsportliche Erfolge und Rekorde. Zugleich ist die Rennstrecke fester Bestandteil der Erprobung von Serienfahrzeugen. Diese besondere Verbindung würdigt Porsche Deutschland mit einem Editionsmodell: Der 911 GT3 100 Jahre Nürburgring greift die Faszination des Eifel-Kurses in zahlreichen Exterieur- und Interieurdetails auf. Erstmals öffentlich präsentiert wird das Modell im Rahmen des Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland vom 15.-16. August auf dem Nürburgring. Kunden können die Edition ab September 2026 bestellen, insgesamt sind 100 Fahrzeuge für den deutschen Markt verfügbar. Im Jubiläumsjahr 2027 werden sie in Kundenhand übergeben. Zusätzlich bietet Porsche eine exklusive Sonderwunsch Manthey Experience an. „In jedem Porsche steckt ein bisschen Nürburgring – in diesem Editionsmodell besonders viel“, sagt Robert Ader, CEO Porsche Deutschland. „Die innige Verbindung zur legendären Rennstrecke in der Eifel, die längst unser Wohnzimmer geworden ist, feiern wir mit dem 911 GT3 100 Jahre Nürburgring.“ Das Exterieur: Bugteil und Heckverkleidung in GrünDas Editionsmodell verbindet die Motorsport-DNA von Porsche mit einer Hommage an den traditionsreichen Nürburgring. Dieser Grundgedanke findet sich in zahlreichen Details wieder. So können Kunden zwischen den beiden Außenfarben Weiß und GT-Silbermetallic wählen. Weiß steht für den klassischen, neutralen Rennsport-Farbton, in dem viele Fahrzeuge ab Werk ausgeliefert werden, um Platz für individuelles Sponsoren-Branding zu bieten. GT-Silbermetallic lehnt sich hingegen an die Porsche Cup-Fahrzeuge an. Markante grüne Akzente verweisen zugleich auf die „Grüne Hölle“ – den von Jackie Stewart geprägten Spitznamen der legendären Nordschleife. Bugteil und Heckverkleidung tragen eine grüne Folierung, die gleichzeitig als Schutzfolierung ausgeführt ist. Früher kennzeichneten Werksteams ihre Fahrzeuge auf diese Weise, um sie im Renngeschehen besser voneinander unterscheiden zu können.  Das optional erhältliche Manthey Kit unterstreicht den Motorsport-Charakter des Editionsmodell und wurde farblich darauf abgestimmt. Neben einem modifizierten Fahrwerk und optimierten Bremskomponenten zeichnet sich das Kit durch ein umfangreiches Aerodynamikpaket aus, das den Abtrieb auf 540 Kilogramm bei 285 km/h er-höht. Die Performance des Kits stellte der amtierende DTM-Champion Ayhancan Güven mit einer Rundenzeit von 6:50,853 Minuten auf der Nürburgring Nordschleife unter Beweis. Ein weiteres motorsporttypisches Detail sind die Bergelaschen für die Abschleppösen, die beim Editionsmodell in Grün gehalten sind. Sie lassen sich vor dem Rundstreckeneinsatz vorne und hinten einschrauben. Analog zu Rennreglements kennzeichnen weiße Pfeilmarkierungen die Bergemöglichkeiten. Den Bezug zur legendären Eifel-Rennstrecke unterstreichen historische Nürburgring-Logos auf den Kotflügeln sowie eine von 0 bis 999 wählbare Startnummer auf Fronthaube, Türen und Heckscheibe. Für deren Gestaltung entschieden sich die Designer von Style Porsche und der Exclusive Manufaktur für einen speziellen Schrifttyp, der wie von Hand geschrieben wirkt und von den Graffitis auf der Nordschleife des Nürburgrings inspiriert ist. Wie bei Rennfahrzeugen verbindet auch der Blendstreifen auf der Front-scheibe des Editionsmodells Funktion mit Wiedererkennungswert: Er reduziert die Blendung des Fahrers bei tief stehender Sonne und trägt zugleich als unmissverständliches Motorsport-Statement einen goldenen Porsche-Schriftzug. Auch die Anbauteile und Räder fügen sich in das Farbkonzept ein: Während die Spiegelfüße in Exterieurfarbe ausgeführt sind, präsentieren sich die Ober- und Unterschalen in Grün. Die Aluminium-Leichtbau-Schmiederäder im 911 GT3-Design und dem Format 20/21 Zoll (vorne/hinten) sind in Californiagold hochglanz lackiert, die Zentralverschlüsse in Schwarz matt mit einem GT3-Logo versehen. Exklusive Plaketten auf den B Säulen tragen den Schriftzug „GT3 100 Jahre Nürburgring“ sowie die Nürburgring Streckengrafik – ebenfalls in Californiagold. Am Heck prägt der große Flügel das Erscheinungsbild: Die Unterseite des Flügelblatts zeigt einen goldenen Porsche-Schriftzug, während die Sideplates in Grün lackiert und mit einem goldenen Nürburgring-Emblem versehen sind.  Das Interieur: Grüner Käfig und Fahrersitz mit Verlaufsperforation„Welcome to the Green Hell“ – fünf Worte, die den einzigartigen Charakter des Editionsmodells unterstreichen und Fahrer wie Beifahrer auf ein emotionales Fahrerlebnis einstimmen. Beide Türeinstiegsleisten, ausgeführt in schwarz eloxiertem, gebürstetem Aluminium tragen diesen Schriftzug. Weiß beleuchtet setzt er beim Öffnen der Türen ein klares Statement. Zusätzliche Vorfreude auf die legendären Kurven des Eifelkurses vermittelt der LED-Türprojektor, der den Streckenumriss des Nürburgrings in die Einstiegszone strahlt. Ein Highlight des Interieurs mit erweiterten Leder-/Race-Tex-Umfängen in Schwarz ist eine besondere Kreuzziernaht auf den Oberseiten von Schalttafel und Türen: Die Kombination aus drei schwarzen und einer GT-silberfarbenen Nahtreihe erzeugt eine markante Optik, die von den Curbs des Nürburgrings inspiriert ist. Korrespondierend zu den farblichen Akzenten an Bug und Heck ist der Überrollkäfig hinten in Grün lackiert. Mit Blick auf die beiden Leichtbau-Sportschalensitze ist dieser Farbton der Fahrerseite vorbehalten: Unter der Verlaufsperforation von Sitzmittelbahn und -polster schimmert ein grüner Hintergrund („Backing“) durch. Die Kopfstützen sind auf der Fahrerseite mit dem Nürburgring Logo bestickt, die auf der Beifahrerseite greift den GT3 Schriftzug auf. Beide lassen sich für den Rundstreckeneinsatz mit Helm herausnehmen. Ein weiterer Blickfang ist der Mode-Button am GT-Lenkrad, der die Aufschrift „Grüne Hölle“ trägt. Auch der Push-to-Pass-Knopf ist in Grün gehalten. Der Dekorträger der Schalttafel, in Grün hochglanz lackiert, hebt sich so optisch von den anderen in Schwarz ab. Kunden haben die Wahl zwischen dem 7-Gang Porsche Doppelkupplungsgetriebe (PDK) und dem 6-Gang-Sportschaltgetriebe. Die Beschriftung der Gangstufen beziehungsweise Gänge ist in Grün ausgeführt. Der Knauf der hand-geschalteten Version ist zudem – analog zum 911 Carrera T – aus Nussholz gefertigt.  „Der Nürburgring ist seit Jahrzehnten Teil unseres Entwicklungsprogramms und emotionales Zuhause unserer GT-Fahrzeuge. Dieses Editionsmodell übersetzt die Atmosphäre der Nordschleife in zahlreiche Exterieur- und Interieurdetails, die Motorsport, Performance und Handwerkskunst miteinander verbinden“, sagt Alexander Fabig, Leiter Produkt & Individualisierungsangebot bei Porsche. „Gemeinsam mit Style Porsche haben wir ein Fahrzeug geschaffen, das eine Hommage an die emotionale Faszination der Nordschleife und an 100 Jahre Motorsportgeschichte ist.“ Einzigartige Sonderwunsch Manthey Experience Gemeinsam mit Manthey ermöglicht Porsche den Käufern des Editionsmodells im kommenden Jubiläumsjahr spannende Einblicke hinter die Kulissen des Rennsports. Das unmittelbar am Nürburgring beheimatete Unternehmen ist Spezialist für Porsche GT-Modelle und zählt seit 30 Jahren zu den weltweit führenden Porsche-Rennteams. Die Porsche AG ist seit 2013 Mehrheitseigner. Im Rahmen der „Sonderwunsch Manthey Experience“ erwartet die Teilnehmer ein intensiver Tag mit Motorsportexperten, Emotionen und Fahrspaß. Kunden können Manthey hautnah erleben und sich vor Ort ein umfassendes Bild von den Möglichkeiten des Manthey Kits machen.  Der Sportwagen fürs Handgelenk Exklusiv für Käufer des Modells bietet Porsche Design den passenden Zeitmesser. Das Gehäuse der Sonderedition des ikonischen Chronograph 1 ist aus leichtem und robustem Titan gefertigt und schwarz beschichtet. Im Inneren arbeitet das hochpräzise, COSC-zertifizierte Porsche Design Kaliber WERK 01.140 mit zweisprachiger Wochentags- und Datumsanzeige. Angetrieben wird das Uhrwerk von einem Rotor, der Form und Farbe der Fahrzeugfelge aufgreift. Weitere Details verbinden Sportwagen und Zeitmesser: So ziert das historische Nürburgring-Logo das mattschwarze Zifferblatt. Das schwarze Armband aus Original Porsche Interieur-Leder ist wie die Fahrzeugsitze perforiert und mit einem Textil-„Backing“ in Grün ausgeführt. Die Zier-naht ist analog zum Fahrzeug in GT-Silber gehalten. Wie alle Porsche Design Timepieces wird der Chronograph 1 – 911 GT3 100 Jahre Nürburgring in der hochmodernen, Porsche-eigenen Uhrenmanufaktur im Schweizer Grenchen von Hand gefertigt.  Porsche und der Nürburgring: seit Jahrzehnten eng verbundenVieles hat sich seit der Eröffnung des Nürburgrings am 18. Juni 1927 verändert – eines jedoch ist geblieben: die einzigartige, höchst anspruchsvolle Charakteristik der Nordschleife. Zwar wurde die Strecke im Laufe ihrer Geschichte mehrfach angepasst und verkürzt, doch bis heute prägen 73 Kurven, starke Steigungen und Gefälle sowie rund 300 Meter Höhenunterschied ihren unverwechselbaren Verlauf. Auf 20,8 Kilometern führt das Asphaltband durch Täler und vorbei an bis zu 800 Meter hohen Eifelbergen.  Kaum eine andere Rennstrecke ist so eng mit der Geschichte von Porsche verbunden wie die Nordschleife.  Bereits in den frühen Jahren der Marke Porsche spielte der Nürburgring eine zentrale Rolle: Am 31. Mai 1953 trat Porsche beim Eifelrennen erstmals mit dem 550 Spyder an. Nur wenige Wochen später – am 2. August 1953 – startete der 550 Spyder beim Training zum Großen Preis von Deutschland erstmals mit dem neu entwickelten Motor Typ 547 – dem später legendären „Fuhrmann-Motor“. Ab 1954 unter dem Namen „Carrera“ bekannt, wurde dieses Triebwerk zur technologischen Basis der Porsche-Motorsportaktivitäten und prägt die Marke bis heute. In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich der Nürburgring zur Bühne zahlreicher Erfolge: 1967 gewann Porsche mit dem 910 erstmals das 1.000-Kilometer-Rennen – viele weitere Siege sollten folgen. Zu den ikonischen Momenten zählt die Rekordrunde von Stefan Bellof, der 1983 im Training eine Zeit von 6:11,13 Minuten erzielte – eine Bestmarke, die erst 2018 von Timo Bernhard im Porsche 919 Hybrid Evo unterboten wurde. Porsche gehörte zu den ersten Herstellern, die den Nürburgring systematisch in ihr Testprogramm integrierten. Zwischen März und Oktober werden hier Sportwagen unter maximaler Belastung erprobt – von Dauerlauf- und Fahrwerksabstimmungen bis hin zu Aerodynamik- und Funktionstests. Der Nürburgring gilt als einer der anspruchsvollsten Härtetests für Automobile weltweit. Entsprechend hoch ist der sogenannte Raffungsfaktor: Ein auf der Nordschleife zurückgelegter Kilometer entspricht in seiner Belastung zahlreichen Kilometern auf öffentlichen Straßen. So lässt sich innerhalb kurzer Zeit nahezu ein komplettes Fahrzeugleben simulieren. Mit schnellen Kurven, harten Kompressionen, Kuppen und ständig wechselnden Fahrbahnbelägen fordert die legendäre Strecke Mensch und Maschine gleichermaßen heraus. Das Editionsmodell würdigt daher nicht nur 100 Jahre Nürburgring, sondern auch die jahrzehntelange Verbindung der Marke Porsche mit einer der anspruchsvollsten Rennstrecken der Welt.