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15 September, Dienstag

Rock am Ring: Erste große Line-up-Welle für 2027

Rock am Ring und Rock im Park schreiben ihre Erfolgsgeschichte weiter. Nachdem beide Festivals in den vergangenen zwei Jahren restlos ausverkauft waren, entwickelt sich auch der Vorverkauf für 2027 auf Rekordniveau: Bereits mehr als 100.000 Weekend Tickets wurden verkauft, davon über 60.000 für Rock am Ring und mehr als 40.000 für Rock im Park. So groß war die Nachfrage nach Deutschlands...
Rock am Ring: Erste große Line-up-Welle für 2027

15.09.2026

Rock am Ring und Rock im Park schreiben ihre Erfolgsgeschichte weiter. Nachdem beide Festivals in den vergangenen zwei Jahren restlos ausverkauft waren, entwickelt sich auch der Vorverkauf für 2027 auf Rekordniveau: Bereits mehr als 100.000 Weekend Tickets wurden verkauft, davon über 60.000 für Rock am Ring und mehr als 40.000 für Rock im Park. So groß war die Nachfrage nach Deutschlands größten Festivals noch nie. Seit Jahrzehnten stehen Rock am Ring und Rock im Park für unvergessliche Festivalmomente. Generationen von Musikfans haben hier Freundschaften geschlossen, legendäre Konzerte erlebt und Erinnerungen geschaffen, die ein Leben lang bleiben. Heute erleben Rock am Ring und Rock im Park gemeinsam den erfolgreichsten Vorverkauf ihrer Geschichte.  Mit der ersten großen Bandwelle folgt heute der nächste Meilenstein. Neben dem bereits bestätigten Headliner blink-182 stoßen nun Die Toten Hosen und Bring Me The Horizon zur Spitze des Line-ups. Hinzu kommen Faith No More, Parkway Drive, Billy Talent, Evanescence, Turnstile, Falling In Reverse, The Prodigy und zahlreiche weitere Top-Acts.  Zeitgleich gehen ab sofort limitierte Tagestickets für Rock im Park in den Verkauf. Rock am Ring setzt hingegen auch 2027 ausschließlich auf Weekend Tickets. Darüber hinaus sind weiterhin Weekend Tickets sowie Upgrade-, Premium Camping- und VIP-Angebote erhältlich.  Drei Headliner. Drei Generationen. Ein Festivalwochenende. Mit Die Toten Hosen, blink-182 und Bring Me The Horizon präsentieren Rock am Ring und Rock im Park drei Bands, die den Sound ihrer jeweiligen Generation geprägt haben - und ihn bis heute mitgestalten.  Ein Wiedersehen, das Festivalgeschichte geschrieben hat - und weiterschreibt Wenn Die Toten Hosen 2027 zum zehnten Mal bei Rock am Ring und zum neunten Mal bei Rock im Park auf die Bühne treten, ist das weit mehr als ein weiterer Festivalauftritt. Seit den frühen 1990er-Jahren verbindet die Band und die beiden Festivals eine einzigartige gemeinsame Geschichte mit legendären Konzerten, unvergesslichen Nächten und Generationen von Fans.  Mit im Gepäck haben Die Toten Hosen „Trink aus, wir müssen gehen“, das letzte Studioalbum ihrer Karriere. Statt großer Abschiedsgesten bleibt die Band sich treu: voller Energie, voller Spielfreude und mit der Haltung, jeden Abend so zu spielen, als gäbe es keinen nächsten.  Campino sagt: „Rock am Ring und Rock im Park sind, seit wir in den 90ern zum ersten Mal eingeladen wurden, dort zu spielen, fester Bestandteil der Toten Hosen-Geschichte. Hier haben wir legendäre Schlachten geschlagen, wilde Partys gefeiert, uns Bänder gerissen, Freundschaften geschlossen und sind mehr als einmal in fremden Betten und Zelten aufgewacht. Die beiden Zwillingsfestivals haben einen Ehrenplatz in unseren Herzen und wir freuen uns sehr, dass wir auf der Zielgeraden noch einmal bei ihnen vorbeischauen können.“  Matt Schwarz, Veranstalter von Rock am Ring und Rock im Park: „Dass uns nach zwei restlos ausverkauften Festivaljahren bereits mehr als 100.000 Menschen ihr Vertrauen für 2027 schenken, erfüllt uns mit großer Dankbarkeit. Rock am Ring und Rock im Park leben von ihrer einzigartigen Community. Gemeinsam mit unseren Fans und diesen außergewöhnlichen Künstlerinnen und Künstlern wollen wir 2027 das nächste Kapitel Rock-am-Ring- und Rock-im-Park-Geschichte schreiben.“  Rockgeschichte trifft auf die Gegenwart Rock am Ring und Rock im Park standen schon immer für die Bands, die ihre Zeit prägen. 2027 treffen Ikonen, Rückkehrer und die wichtigsten Acts einer neuen Generation aufeinander - ein Programm, das vier Jahrzehnte Rockgeschichte mit den spannendsten Entwicklungen der Gegenwart verbindet.  Zu den spektakulärsten Momenten des Festivalwochenendes dürfte die Rückkehr von Faith No More zählen. Zwölf Jahre nach ihrem bislang letzten Deutschland-Auftritt kehrt eine der einflussreichsten Bands der alternativen Rockgeschichte festivalexklusiv zu Rock am Ring und Rock im Park zurück. Mit Mike Pattons unverwechselbarer Stimme, ihrer stilprägenden Mischung aus Rock, Metal, Funk und Alternative sowie unzähligen Klassikern hat die Band Generationen von Musikerinnen und Musikern beeinflusst und ihren Platz als eine der prägendsten Formationen der Rockmusik längst zementiert.  Mike Patton sagt: „Was soll man sagen - das letzte Mal, als wir unsere Freunde von Die Toten Hosen gesehen haben, ist über 13 Jahre her, und zwar in Argentinien. Wir würden uns schon freuen, sie einfach nur wiederzusehen … aber wenn das bedeutet, dass wir gemeinsam bei Rock am Ring und Rock im Park auftreten, dann gibt es kaum eine bessere Gelegenheit, um die guten Zeiten zu feiern.“  Mit Bring Me The Horizon steht gleichzeitig eine Band an der Spitze des Festivals, die den Sound einer neuen Generation definiert hat. Kaum ein anderer Act hat Rockmusik in den vergangenen Jahren so konsequent weiterentwickelt wie die Briten um Oli Sykes. Mit jeder Veröffentlichung und jeder Tour verschieben sie die Grenzen dessen, was moderne Rockmusik heute sein kann. Zwischen Metal, Alternative, Elektronik und Pop haben sie ihren ganz eigenen Stil geschaffen und sich mit ausverkauften Arena- und Stadiontourneen und spektakulären Festivalshows weltweit als einer der größten Rockacts der Gegenwart etabliert.  Das Programm ist wie ein Querschnitt durch die internationale Rock- und Metalszene. Parkway Drive haben sich aus der australischen Metal-Szene heraus zu einer der größten Metalbands der Welt entwickelt und kehren mit neuer Musik und ihrer weltweit gefeierten Liveshow zurück. Sie zählen längst zur absoluten Speerspitze des modernen Metal.  Einen besonderen Akzent setzen außerdem The Prodigy. Seit mehr als drei Jahrzehnten sprengen sie die Grenzen zwischen elektronischer Musik und Rock und gehören mit ihrer kompromisslosen Live-Energie zu den außergewöhnlichsten Festivalbands überhaupt.  Billy Talent gehören seit Jahren zu den beliebtesten Bands des Rock-am-Ring- und Rock-im-Park-Publikum und arbeiten derzeit im Studio an ihrem nächsten Album. Mit ihrer Rückkehr schlagen sie das nächste Kapitel ihrer langjährigen Festivalgeschichte auf.  Nach ihrer ausverkauften Arena Tournee feiern Evanescence um Frontfrau Amy Lee ihre Rückkehr auf die großen Festivalbühnen.  Mit Turnstile präsentiert das Festival eine der derzeit spannendsten Gitarrenbands der Welt. Die Amerikaner stehen für den kreativen Aufbruch einer neuen Generation und verbinden Hardcore, Punk, Alternative und Indie mit einer Selbstverständlichkeit, die ihnen weltweit Anerkennung eingebracht hat. Falling In Reverse  gehören zu den erfolgreichsten modernen Rockacts der vergangenen Jahre und stehen ebenso für die stilistische Vielfalt des Programms wie Motionless In White, Bullet For My Valentine, Lorna Shore, I Prevail, Nothing But Thieves, Amon Amarth, Arch Enemy, Imminence, Orbit Culture, Beartooth, Bad Religion, Simple Plan, Donots, Poppy, Trailerpark und Ski Aggu. Gemeinsam formen sie ein Line-up, das Rock am Ring und Rock im Park einmal mehr als Treffpunkt der größten Namen und spannendsten Entwicklungen der internationalen Rockmusik positioniert.   Die Geschichte wird weitergeschrieben Mit der ersten großen Bandwelle ist das Line-up für 2027 noch lange nicht vollständig. Weitere Künstlerinnen und Künstler werden in den kommenden Monaten bekanntgegeben. 

Xiaomi erster Industriepartner bei Neuausrichtung des ring°werk

15.09.2026

Das ring°werk am Nürburgring wird neu ausgerichtet und künftig als multifunktionales Gebäude betrieben. Neben dem weiterhin bestehenden ring°kino soll in Zukunft ein neu konzipierter Museumsbereich entstehen. Parallel dazu wird der Großteil der Gebäudefläche in einen modernen Technologie- und Entwicklungsbereich für die Automobilindustrie transformiert. Mit Xiaomi steht nun das erste Unternehmen für dieses neue Konzept fest. Der internationale Technologie- und Automobilkonzern ist offizieller Automotive Partner des Nürburgrings und wird nun einen eigenen Standort im ring°werk etablieren. Eine zweite Fläche ist für ein weiteres Unternehmen aus der Automobilbranche vorgesehen. Der Nürburgring verfolgt damit ein hybrides Nutzungskonzept für das ring°werk: Rund zwei Drittel der Gebäudefläche werden künftig industriell genutzt, während das ring°werk mit seinen Erlebnisangeboten weiterhin öffentlich zugänglich bleibt. Je nach Nutzungskonzept des Mieters können Besucher Ausstellungsflächen und Showrooms betreten und über Glasfronten Einblicke in Entwicklungsbereiche erhalten. „Wir transformieren das ring°werk bewusst zu einem multifunktionalen Gebäude und schaffen eine Plattform, die Industrie, Innovation und Besuchererlebnis miteinander verbindet“, erklärt Nürburgring-Geschäftsführer Christian Stephani. „Direkt an der Start- und Zielgeraden und in unmittelbarer Nähe zum ring°boulevard bleibt es ein Ort für Besucher und Motorsportfans – erhält aber gleichzeitig eine neue Rolle als zukunftsorientierter Standort für Unternehmen der Automobilindustrie. Mit Xiaomi als ersten Mieter führen wir eine Verbindung konsequent weiter, die durch intensive Test- und Entwicklungsfahrten, die Rekordfahrten auf der Nordschleife sowie einer Werbepräsenz an der Rennstrecke in den vergangenen Monaten gewachsen ist. Gleichzeitig wird dadurch das Konzept des ring°werks im Sinne unserer Gesamtstrategie nachhaltig auf mehrere Pfeiler gestellt.“ „Der Nürburgring ist für uns ein wichtiger Entwicklungs- und Kommunikationsstandort. Die intensive Test- und Entwicklungsarbeit führte in den vergangenen Monaten zu erfolgreichen Rekordfahrten auf der Nordschleife und trug so zur internationalen Aufmerksamkeit für unsere Produkte bei“, sagt Rudolf Dittrich, General Manager, Xiaomi Europe R&D and Design Center, Xiaomi Auto. „Mit unserer Lage unmittelbar an der Grand-Prix-Strecke bündeln wir Entwicklung, Technologie und Markenauftritt an einem traditionsreichen Ort. Der Nürburgring ist somit ein wertvoller Standort für uns und stärkt unsere Präsenz im Herzen Europas.“ Direkte Zufahrt zur Strecke und individuell gestaltete FlächenMit dem Einzug von Xiaomi ist der erste der beiden vorgesehenen Industriebereiche im ring°werk vergeben. Für ein weiteres Unternehmen aus der Automobilbranche bietet sich damit noch die Möglichkeit, den zweiten Bereich am Nürburgring zu beziehen. Die dafür vorgesehenen Flächen können – wie bei XIAOMI – entsprechend der individuellen Anforderungen des künftigen Mieters gestaltet werden – von Werkstatt- und Entwicklungsbereichen bis hin zu Büro-, Präsentations- oder Funktionsräumen. Bereits vorhanden ist eine direkte Zufahrtsmöglichkeit auf die Grand-Prix-Strecke. Diese wurde von den Betreibern des Nürburgrings im Zuge der Neuausrichtung des ring°werks durch umfangreiche Außenarbeiten entlang des Gebäudes geschaffen. Damit bietet auch der zweite Mietbereich kurze Wege und eine unmittelbare Anbindung an die Strecke – insbesondere für Unternehmen, die den Nürburgring für Test-, Entwicklungs- und Präsentationszwecke nutzen möchten. Die Bauarbeiten für die Präsenz von Xiaomi haben bereits begonnen und werden schrittweise fertiggestellt. Parallel dazu führt der Nürburgring Gespräche mit weiteren Interessenten für den zweiten Mietbereich des Technologie- und Entwicklungsbereichs im ring°werk.

Falken Motorsports schlägt eindrucksvoll zurück

13.09.2026

Nach dem hauchdünnen Fotofinish vom Vortag schlug Falken Motorsports beim 66. ADAC ACAS Cup (NLS9) am Sonntag zurück. Bei teils schwierigen Wetterbedingungen feierten Tim Heinemann und Morris Schuring im Porsche 911 GT3 R von der Pole-Position aus gestartet den Gesamtsieg. Direkt dahinter sicherten Nico Menzel und Flynt Schuring im Schwesterauto einen überlegenen Doppelerfolg für das Team von Sven Schnabel. Das rein von Porsche dominierte Podium komplettierten Patrick Assenheimer, Tobias Müller und Dylan Pereira im Porsche 911 GT3 R EVO von 48 LOSCH Motorsport by Black Falcon (#48), die sich trotz Turbulenzen den Sieg in der SP9 Pro-Am sicherten. Hauchdünnes Zeittraining und StartgetümmelSchon im Zeittraining schenkten sich die Piloten nichts. Polesitter Heinemann schwärmte nach dem Qualifying von einer „perfekten Runde“, wie man sie im Motorsport nur selten erlebt. Die Konkurrenz saß ihm jedoch dicht auf den Fersen: Tobias Müller lag im Black-Falcon-Porsche nur winzige 0,020 Sekunden zurück. Die ersten vier Autos lagen innerhalb von 00.460 Sekudnen. Beim fliegenden Start krachte es sogleich in der AMG-Arena: Vortagessieger Ugo de Wilde (Schubert-BMW) versuchte sich innen an Nico Menzel vorbeizudrücken. Nach einer leichten Berührung musste Menzel aufmachen, ehe der BMW kurz darauf auch noch von ‚Daan Arrow‘ getroffen wurde und weit zurückfiel. In Runde acht endete der Arbeitstag für den Schubert-BMW nach einem Einschlag im Brünnchen schließlich vorzeitig. Reifen-Gamble, Schreckmomente und wilde DreherAls in der Eifel der Regen einsetzte, entwickelte sich ein nervenaufreibendes Strategie-Roulette zwischen Slicks und Regenreifen. Für das Trio von Black Falcon wurde das Rennen zur absoluten Achterbahnfahrt: Erst übersah Tobias Müller eine Code-60-Tafel und fuhr auf den VW Golf GTI von Thomas Schönfeld auf, was eine verbogene Felge und eine spätere Durchfahrtsstrafe nach sich zog. Wenig später folgte der Schreckmoment des Tages, als Müller sich in der ultraschnellen „Mut-Kurve“ auf nasser Piste drehte – und das Auto wundersam ohne die Streckengrenzung zu berühren abfing. „Der Dreher, die Durchfahrtsstrafe und so weiter – ich glaube, wir können superstolz sein, dass wir hier auf dem Gesamtpodium stehen“, schnaufte Müller im Ziel erleichtert durch. Patrick Assenheimer ergänzte zur Taktik: „Wir haben es ganz gut regeln können, indem wir dann früher gestoppt haben, wo die Bedingungen einfach zu schlecht wurden für Slicks.“ Aufholjagd im Regenguss und Schuring-FamilienfestAn der Spitze entbrannte derweil ein brüderlicher Schlagabtausch: Morris Schuring führte das Feld zeitweise vor seinem jüngeren Bruder Flynt an. Für GT3-Debütant Flynt war es eine echte Feuertaufe: „Mein erstes Wochenende im GT3, das noch auf der Nordschleife und dann in so einem Rennen mit Slicks im Regen – es war super schwierig, aber ich bin mega froh.“ An der Boxengasse verfolgte Vater Gerwin Schuring – einst selbst Gesamtsieger auf dem Nürburgring – stolz den Doppelerfolg seiner Söhne. Sieger Morris Schuring strahlte nach dem Zieldurchlauf: „Ich war schon froh, in der Boxengasse zuzuschauen, aber ich habe auch immer Vertrauen in Tim gehabt. Das fühlt sich alles so normal an, aber wahrscheinlich gucken wir in zwei oder drei Wochen zurück und denken: Das war eigentlich schon geil.“ „Motorboot fahren“ in der Eifel und die Helden des TagesIn den letzten Runden verwandelte sich die Strecke in eine Seenplatte. Breidscheid, Fuchsröhre und Schwedenkreuz wurden zur Rutschbahn. „Aufregend ist sehr, sehr untertrieben“, berichtete Sieger Heinemann. „Ich habe noch nie so schlechte Bedingungen erlebt wie heute. Aquaplaning jede Kurve, jede Gerade. Ich bin wirklich froh, dass wir da unbeschadet durchgekommen sind.“ Auch der Zweitplatzierte Menzel schnaufte durch: „Am Ende jetzt war es fast wie Motorboot fahren. So viel Aquaplaning, die eine oder andere Herzattacke war dabei, aber das haben wir ganz gut gemanagt.“ Die Trophäe „Fahrers des Tages“ ging an Moritz Oberheim (#962 AVIA W&S Motorsport). Nachdem er am Samstag nach einem Trainingsunfall tatenlos zusehen musste, feierte er am Sonntag mit Pole-Position, Start-Ziel-Sieg in der CUP 3 und der Auszeichnung der ILN, Rennleitung und der TV-Moderatoren eine triumphale Rückkehr: „Es bedeutet mir sehr, sehr viel. Ich weiß, dass hier viele gute Fahrer unterwegs sind. Heute war tatsächlich ein guter Tag – es ist mir eine Ehre, diese Trophäe entgegenzunehmen.“ Titelkampf vertagt: Erste Nullnummer für die SpitzenreiterHochdramatisch entwickelte sich das Rennen auch mit Blick auf die NLS-Gesamtwertung: Das bis dato unangefochten führende Adrenalin-Trio Edoardo Bugane, Yannick Fübrich und Sven Markert musste den BMW M240i mit einem technischen Defekt vorzeitig abstellen und abgeschleppt werden – für die Tabellenführer war es die allererste Nullnummer in diesem Jahr. Die Verfolger nutzten die Gunst der Stunde: Alexander Fielenbach und Oskar Sandberg verpassten im Porsche 718 Cayman GT4 CS zwar den Klassensieg in der CUP3 an Moritz Oberheim und Lorenz Stegmann, sammelten mit dem zweiten Platz aber wertvolle Zähler. Dadurch rücken Fielenbach/Sandberg bis auf vier Punkte an die Tabellenspitze heran. Auch in der Produktionswagen-Trophäe 2026 hat sich das Blatt nach dem intensiven Double Header gewendet: Piet-Jan Ooms und Ionuc Catalin Timis im Toyota Supra (SRS Team Sorg Rennsport) sowie das Trio Philipp Leisen, Philipp Stahlschmidt und Daniel Zils im BMW 330i (Adrenalin Motorsport Team Mainhattan Wheels) waren punktgleich in der Klasse VT2-RWD in die Eifel gereist. Nach hart umkämpften Duellen an beiden Renntagen krönten Ooms und Timis ihr Wochenende schließlich am Sonntag mit dem Klassensieg direkt vor ihren Adrenalin-Rivalen, die sich mit Rang zwei begnügen mussten. Durch diesen Erfolg übernimmt das Sorg-Duo die alleinige Tabellenführung in der Produktionswagen-Trophäe und reist nun ebenfalls mit vier Punkten Vorsprung zum großen Saisonfinale im Oktober. Die Entscheidung um die NLS-Krone fällt somit erst beim großen Finale am 10. Oktober 2026. Bei der 2. NLS Sportwarte-Trophy (4h) wird der allerletzte Sieg der Saison ausgefahren – und der neue Meister gekrönt. Fans sollten sich das Saisonfinale nicht entgehen lassen: Tickets für den entscheidenden Renntag sind ab 25 Euro (Kinder bis einschließlich 14 Jahre frei) auf VLN.de/tickets sowie an den Tageskassen erhältlich und beinhalten gewohnt den Zugang zu Tribünen, Fahrerlager, Boxengasse, Gridwalk sowie den beliebten Zuschauerbereichen Brünnchen und Pflanzgarten.

Schubert Motorsport gewinnt Fotofinish bei NLS8

12.09.2026

Das 65. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen bot den Fans an der Nürburgring-Nordschleife vier Stunden lang erstklassigen Langstreckensport und ein hochdramatisches Finale: Nach 27 absolvierten Runden sicherte sich Schubert Motorsport den Gesamtsieg beim achten Lauf der ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie. Jens Klingmann, Jordan Pepper und Ugo de Wilde überquerten die Ziellinie im BMW M4 GT3 EVO mit einem hauchdünnen Vorsprung von lediglich 0,308 Sekunden. Knapp dahinter belegten Tim Heinemann und Morris Schuring im Porsche 911 GT3 R von Falken Motorsports den zweiten Rang. Einen historischen dritten Platz auf dem Gesamtsiegerpodest holten sich Dominik und Marcel Fugel zusammen mit Benjamin Leuchter für Max Kruse Racing im Audi R8 LMS GT3 EVO II. Das Trio feierte damit nicht nur den unangefochtenen Klassensieg in der AT 1, sondern trug sich als erste Mannschaft überhaupt in die Geschichtsbücher ein, die mit einem GT3-Fahrzeug und E20-Kraftstoff einen Podestplatz in der Gesamtwertung erzielte. Im Zeittraining unterstrich das Feld das hohe Leistungsniveau der Serie. Die ersten zwölf Fahrzeuge lagen innerhalb von gerade einmal zehn Sekunden. Die Pole-Position sicherte sich das Trio Antal Zsigo, Moritz Kranz und David Jahn im BMW M4 GT3 EVO von Gamota Racing mit einer Rundenzeit von 7:53.343 Minuten. Eine Rückversetzung verkraften musste dagegen das Team Dunlop Motorsport: Nico Menzel und Flynt Schuring wurden nach einer Kollision in der Anfangsphase des Trainings von der achten Startposition auf den elften Rang zurückgestuft, zeigten im Rennen jedoch eine eindrucksvolle Aufholjagd bis auf den fünften Gesamtrang hinter dem viertplatzierten Mercedes-AMG GT3 des Mercedes-AMG Team RAVENOL. Taktische Boxenstopps und wechselnde SpitzenreiterDer Tagessieg war über die 27 Umläufe hinweg hart umkämpft. Direkt nach dem Start übernahm Pepper im Schubert-BMW in der AMG-Arena die Führung von den Polesittern. In den ersten Runden lieferten sich der Schubert-BMW und der Gamota-BMW an der Spitze sehenswerte Positionskämpfe – inklusive eines mutigen Überholmanövers am Schwedenkreuz. Durch unterschiedlich getaktete Boxenstopp-Strategien wechselte die Gesamtführung im Rennverlauf mehrfach. Der später drittplatzierte Audi R8 von Max Kruse Racing nutzte ein längeres erstes und drittes Stint-Fenster und führte das Gesamtfeld zeitweise an. Benjamin Leuchter ordnete die historische Bedeutung des Erfolgs im Ziel ein: „Für uns ist das riesig. Wir sind das erste AT-GT3-Auto auf dem Gesamtpodium in einem Feld mit 27 GT3-Autos. Das macht uns sehr stolz und ich bin einfach glücklich, dass der Knoten jetzt geplatzt ist und wir auch mal kein Pech hatten.“ Auch die Teamkollegen Marcel und Dominik Fugel zeigten sich begeistert über die Leistung der Mannschaft, die allen Rückschlägen der Saison zum Trotz den Audi perfekt vorbereitet hatte: „Wir haben heute alle drei wirklich abgeliefert. Dafür, dass wir das gar nicht hauptberuflich machen, war das gar nicht so schlecht.“ Falken Motorsports übernahm nach der ersten Boxenstoppphase die Spitze und lag auch später erneut ganz vorne. Morris Schuring blickte auf das enge Duell zurück: „Das war cooles Racing. Ich hatte beim Überrunden ein bisschen Pech mit einem Aston Martin, was vielleicht den Ausschlag gegeben hat, aber es hat riesigen Spaß gemacht.“ Tim Heinemann zog ebenfalls ein positives Fazit: „Das war genau das, was die Fans sehen wollen: enges, hartes Racing. Am Ende hat es für uns leider nicht ganz gereicht, aber wir sind trotzdem zufrieden.“ Für Turbulenzen in der Anfangsphase sorgte eine Kollision in der AMG-Arena zwischen dem Ford Mustang GT3 vom Haupt Racing Team (Vincent Kolb / Frank Stippler) und dem Porsche 911 GT3 R vom BLACK FALCON Team EAE (Daan Arrow / Mustafa Mehmet Kaya / Mike Stursberg). Trotz eines Drehers kämpfte sich das BLACK FALCON Team EAE zurück und sicherte sich souverän den Klassensieg in der SP9 Am (Gesamtrang elf). Der Mustang schied vorzeitig aus. Den Sieg in der SP9 Pro-Am feierte 48 LOSCH Motorsport by BLACK FALCON mit Patrick Assenheimer, Tobias Müller und Dylan Pereira im Porsche 911 GT3 R EVO auf Gesamtrang sechs. Das Rennen um den Gesamtsieg entschied sich nach dem letzten Boxenstopp, als Schubert Motorsport in Runde 24 wieder die Spitze übernahm. In den verbleibenden Umläufen setzten Heinemann und Schuring den führenden BMW unter Dauerdruck und blieben Stoßstange an Stoßstange. Schubert Motorsport verteidigte die Linie jedoch fehlerfrei und überquerte nach vier Stunden mit 0,308 Sekunden Vorsprung die Ziellinie. Sieger Jens Klingmann resümierte freudestrahlend: „Das war wirklich Motorsport vom Feinsten – genau das, was wir uns als Fahrer wünschen und die Fans sehen wollen. Bei NLS6 haben wir noch mit zwei Zehnteln Rückstand verloren, heute haben wir gewonnen. Auf der Döttinger Höhe hatte ich schon das Gefühl, es reicht, aber durch Überrundungs-verkehr wurde es noch einmal richtig eng. Umso schöner, dass es am Ende gereicht hat.“ Das Team aus Oschersleben hatte am Samstag übrigens doppelt Grund zu feiern: Auf dem Sachsenring entschied Marco Wittmann im BMW M4 GT3 das erste DTM-Rennen für sich. Wimpernschlag-Finish in der BMW M2-Klasse und Erfolge in den MarkenpokalenNicht nur an der Spitze des Feldes sorgte ein Fotofinish für Herzrasen: Ein nahezu identisch dramatisches Ende erlebten die Zuschauer in der Klasse BMW M2. Nach vier Stunden Renndistanz setzte sich Ranko Mijatovic für Hofor Racing by Bonk Motorsport im BMW M2 Racing mit einem hauchdünnen Vorsprung von 0,352 Sekunden gegen das Duo Marc David Müller und Henrik Seibel durch. In der stark besetzten Klasse CUP2 (Porsche 911 GT3 Cup) dominierte das BLACK FALCON Team ZIMMERMANN: Alexander Hardt, 'Benjamin Hites' und Benjamin Koslowski fuhren auf einem hervorragenden 13. Gesamtrang zum Klassensieg. Titelkampf bleibt hochdramatisch: Gleichschritt an der TabellenspitzeIm Kampf um die Gesamtwertung der ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie schenkten sich die Top-Favoriten nichts. Das führende Trio Edoardo Bugane, Yannick Fübrich und Sven Markert im BMW M240i Racing Cup für das Adrenalin Motorsport Team Mainhattan Wheels setzte seine makellose Serie fort und feierte den nächsten Klassensieg. Doch auch die direkten Verfolger im Titelrennen gaben sich keine Blöße: Alexander Fielenbach und Oskar Sandberg entschieden für Smyrlis Racing im Porsche 718 Cayman GT4 CS die Klasse CUP3 für sich. Da beide Titelanwärter die volle Punkteausbeute einfuhren, bleibt der Stand an der Tabellenspitze unverändert. Es geht Schlag auf Schlag weiterViel Zeit zum Durchatmen haben die Teams und Piloten nicht: Bereits am morgigen Sonntag geht es beim 66. ADAC ACAS Cup in die nächste Runde. Für Fans vor Ort bietet auch der Sonntag wieder volle Nordschleifen-Action. Tickets sind für 25 Euro pro Tag (Kinder bis einschließlich 14 Jahre frei) unter VLN.de/tickets sowie an den Tageskassen erhältlich und beinhalten den Zugang zu Tribünen, Fahrerlager, Boxengasse, Startaufstellung sowie den Zuschauerbereichen Brünnchen und Pflanzgarten. Der Zeitplan ist identisch: Das Zeittraining startet um 08:30 Uhr, gefolgt vom Pitwalk (10:20 Uhr) und Gridwalk (11:10 Uhr), bevor um 12:00 Uhr das vierstündige Rennen freigegeben wird. Daheimgebliebene verfolgen das Geschehen ab 08:15 Uhr im Livestream auf VLN.de sowie über „Radio Nürburgring“ auf rpr1.de und in der RPR1-App.

Action im Doppelpack: Die NLS läutet mit zwei 4h-Rennen den Saison-Endspurt ein

10.09.2026

Die ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie biegt auf die Zielgerade ein und hält für Motorsportfans ein ganz besonderes Highlight bereit: Am kommenden Wochenende (12. und 13. September) steht ein actiongeladener Double-Header auf der legendären Nordschleife an. Wenn sich der beginnende Spätsommer über die Eifelwälder legt, geht es in den Rennen acht und neun ans Eingemachte. Mit dem 65. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen am Samstag und dem 66. ADAC ACAS Cup am Sonntag warten gleich zwei Vier-Stunden-Rennen auf die Piloten, die den Titelkampf maßgeblich beeinflussen können. Tickets für das Motorsport-Fest sind ab 25 Euro pro Tag unter VLN.de/tickets erhältlich, Jugendliche bis einschließlich 14 Jahre haben freien Eintritt. Wer das doppelte Renngeschehen nicht hautnah vor Ort verfolgen kann, ist an beiden Tagen ab 08:15 Uhr (Rennstart jeweils um 12 Uhr) im kostenlosen Livestream auf VLN.de bestens aufgehoben. Für die emotionalste Geschichte im Fahrerlager sorgt der Niederländer Loek Hartog. Erst vor wenigen Tagen wurde der 23-jährige Pilot beim Rennen der China GT in Shanghai zum international gefeierten Helden. Als das Fahrzeug seines Konkurrenten Ollie Millroy nach einem Crash in Flammen stand, zögerte Hartog keine Sekunde. Er blieb an der Unfallstelle stehen, schnappte sich einen Feuerlöscher und half dabei, den verletzten Briten aus dem brennenden Wrack zu befreien. Nach dieser mutigen Rettungstat steht für den Holländer nun wieder der sportliche Wettbewerb im Fokus. In der Eifel greift Hartog am Wochenende für das Team Dinamic GT ins Lenkrad und teilt sich das Cockpit des Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 54 mit dem Dänen Michael Klitgaard Christensen. Prominenz und geballte Power im Kampf um den Gesamtsieg Das Starterfeld für den Schlussspurt der Meisterschaft präsentiert sich mit 136 gemeldeten Fahrzeugen von 14 verschiedenen Marken äußerst stark und abwechslungsreich. Besonders in den Top-Kategorien erwartet die Zuschauer ein extrem dichtes Leistungsniveau: Zu den 22 reinrassigen GT3-Boliden der Klasse SP9 stoßen vier hochkarätige Fahrzeuge aus der Klasse AT 1 für alternative Treibstoffe hinzu. Da diese technisch und von den Rundenzeiten her auf demselben Niveau operieren, schraubt sich die Zahl der Anwärter auf den Gesamtsieg auf 26 Fahrzeuge hoch. Die Königsklasse besticht dabei durch eine enorme Markenvielfalt – gleich sieben Hersteller (Porsche, Audi, BMW, Mercedes-AMG, Aston Martin, Ford und Lamborghini) kämpfen in der Eifel um den Gesamtsieg. Dementsprechend hochkarätig ist das Feld besetzt: Neben Schubert Motorsport (BMW M4 GT3 EVO) oder dem Haupt Racing Team mit dem Ford Mustang GT3 greift das Team KCMG im Mercedes-AMG GT3 mit Le-Mans-Sieger Kamui Kobayashi an. Hinzu kommen Top-Teams wie Falken Motorsports und Dinamic GT auf Porsche, Walkenhorst und PROsport mit Aston Martin sowie Renazzo Motorsport, die einen Lamborghini einsetzen. Für zusätzliche Würze sorgt Max Kruse Racing: Das Team rund um den Ex-Fußball-Nationalspieler bringt nicht nur einen VW Golf GTI für den Kicker selbst mit, sondern schickt in der AT 1 gleich drei Audi R8 LMS GT3 ins Rennen. Doppelte Punkteausbeute: Der Titelkampf spitzt sich zu Durch die beiden direkt aufeinanderfolgenden Rennen steht für die Titelkandidaten an diesem Wochenende viel auf dem Spiel – zumal in dieser Saison alle Läufe ohne Streichresultate in die Wertung eingehen und jeder Punkt im Titelkampf zählt. In der Gesamtwertung steht das Trio Edoardo Bugane, Yannick Fübrich und Sven Markert mit 79 Punkten an der Tabellenspitze. Die drei Piloten gehen für das Adrenalin Motorsport Team Mainhattan Wheels im BMW M240i Racing Cup an den Start und haben in ihrer Klasse bislang eine makellose Bilanz vorgelegt: Sie konnten alle bisherigen Saisonrennen für sich entscheiden. Ihre engsten Verfolger sind Alexander Fielenbach und Oskar Sandberg auf Rang zwei mit 64 Punkten, die im Porsche 718 Cayman GT4 CS für Smyrlis Racing antreten. Das Duo musste in diesem Jahr einen schmerzhaften Ausfall verzeichnen und liegt dadurch zurück, lauert aber auf seine Chance. Dicht dahinter folgt das PROsport racing Trio Anton Abée, Yannik Himmels und Jörg Viebahn (Mercedes-AMG GT4) mit 56 Zählern auf Position drei. In der prestigeträchtigen NLS Speed-Trophäe diktiert Schubert Motorsport das Tempo und führt mit souveränen 121 Punkten im BMW M4 GT3 Evo deutlich vor der Mannschaft 48 LOSCH Motorsport by BLACK FALCON (Porsche 911 GT3 R Evo), die 75 Punkte auf dem Konto hat. Das Mercedes-AMG Team Ravenol hält im Mercedes-AMG GT3 mit 60 Zählern aktuell den dritten Rang. Auch bei den Nachwuchstalenten in der Junior-Trophäe wird hart gekämpft: Hier hat sich Raphael Rennhofer (Team LIQUI MOLY by BLACK FALCON, Porsche 911 GT3 Cup) mit 55 Punkten leicht von Tim Lukas Müller abgesetzt, der 45 Punkte vorweisen kann, seine Saison jedoch vorzeitig beendet hat. Dahinter formiert sich ein Verfolgerfeld mit jeweils 40 Punkten um Ryan Harrison, Leon Wassertheurer und Santiago Baztarrica. Da sich Harrison und Wassertheurer allerdings das Cockpit des Cup-Porsche direkt mit Spitzenreiter Rennhofer teilen, können sie im direkten Duell keine Punkte auf ihn gutmachen. Die besten Karten für eine Aufholjagd hat daher Santiago Baztarrica (Adrenalin Motorsport Team Mainhattan Wheels, BMW M2 Racing): Als einziger aktiv ins Lenkrad greifender Verfolger kann der Argentinier beim Double-Header eigenständig Boden im Titelkampf gutmachen. Tickets kosten 25 Euro pro Tag (Kinder bis einschließlich 14 Jahre sind kostenfrei) und sind unter VLN.de/tickets sowie an den Tageskassen erhältlich. Das Ticket beinhaltet den uneingeschränkten Zugang zu den geöffneten Tribünen am Grand-Prix-Kurs, zu den beliebten Zuschauerbereichen Brünnchen und Pflanzgarten sowie zum Fahrerlager, der Boxengasse und der Startaufstellung. Der Zeitplan bietet an beiden Tagen geballte Nordschleifen-Action. Das Zeittraining findet am Samstag- und Sonntagmorgen jeweils von 08:30 bis 10:00 Uhr statt. Anschließend haben Fans beim Pitwalk ab 10:20 Uhr in der Boxengasse sowie beim anschließenden Gridwalk ab 11:10 Uhr in der Startaufstellung die großartige Gelegenheit, die faszinierenden Boliden und ihre Piloten aus nächster Nähe zu erleben. Die beiden vierstündigen Rennen werden an beiden Tagen pünktlich um 12:00 Uhr gestartet. Wer das Spektakel nicht vor Ort verfolgen kann, schaltet ab 08:15 Uhr den offiziellen Livestream auf VLN.de ein oder verfolgt das dramatische Geschehen über „Radio Nürburgring“ auf rpr1.de sowie in der RPR1-App.

Zwanenburg und Luyckx krönen sich zu den Nürburgring-Drift-Cup-Champions 2026

09.09.2026

Freude, Hochspannung und beste Wetterbedingungen – all das bot der Nürburgring Drift Cup 2026. Unter strahlend blauem Himmel hüllten die Piloten die berühmte Müllenbachschleife ein letztes Mal für dieses Jahr in dichten Reifenqualm. Am Ende eines packenden Wochenendes triumphierten Roene Zwanenburg (PRO) und Janis Spohner (OPEN) in den Tageswertungen, während sich Zwanenburg und Cedric Luyckx die begehrten Meisterschaftskronen aufsetzten. Besonders in der PRO-Klasse blieb die Besetzung des Meisterschaftspodiums bis zur letzten Sekunde offen. Dylan Mougenot und Niels Visser beendeten die Saison punktgleich, wobei Visser der zweite Platz in der Gesamtwertung zugesprochen wurde, da er einen Saisonlauf gewonnen hatte. Ganz oben auf dem Treppchen stand jedoch Roene Zwanenburg, der eine bemerkenswerte Entwicklung hinter sich hat. „Wir hatten vergangenes Jahr einige Schwierigkeiten im Wettbewerb, sicherten uns aber dennoch den dritten Gesamtrang“, erklärte der frischgebackene Champion. „Dieses Jahr haben wir das Auto kontinuierlich verbessert. Gestern haben wir noch bis vier Uhr morgens am Getriebe geschraubt, um für das Event bereit zu sein. Das Team hat bei Nachtschichten alles gegeben, um noch mehr Grip zu finden. Heute war das Auto absolut perfekt auf den Punkt abgestimmt.“ Der Weg zum PRO-Titel: Zwanenburg dominiert im BMWZwanenburg setzte seiner Meisterschaft die Krone mit einem grandiosen Sieg beim Saisonfinale auf. Mit seinem markanten, 650 PS starken BMW E46 bewies er bereits in der Qualifikation Nervenstärke. In der Runde der besten 32 setzte er sich souverän gegen Steve Rinsoz durch, bevor er im Achtelfinale auf Janis Spohner traf, der an diesem Wochenende mutig in beiden Klassen antrat. Spohner, als Leader im Duell, leistete sich in der Kehre einen Fehler und räumte einen Kegel ab. Im darauffolgenden Durchlauf touchierte er Zwanenburg aufgrund eines ungünstigen Winkels leicht, was dem Niederländer den Weg in die Top 8 ebnete. Dort profitierte Zwanenburg von einem Dreher seines Kontrahenten Gregoire Du Pasquier, bevor er im Halbfinale auf Kenneth Konz und dessen brachialen Mazda MX5 LSX Turbo mit 1.400 PS traf. Während Zwanenburg seine Linie fehlerfrei traf, landete Konz in der Zufahrt zum Kreisel im Kiesbett. Konz musste sich im anschließenden Kampf um Platz drei schließlich Hendrickx Kain geschlagen geben. Im großen Finale wartete Jan-Eric Seeber, der mit seinem auffälligen "Säbelzahntiger"-Folien-Design antrat. Dieser biss sich sprichwörtlich die Zähne an Zwanenburg aus. Nachdem Seeber in der Goodyear-Kurve kurzzeitig die Strecke verlassen hatte, zwang ihn letztlich ein Kupplungsschaden zur vorzeitigen Aufgabe. Zwanenburg wollte die Fans am Nürburgring jedoch nicht mit einem kampflosen Finale in die Winterpause verabschieden. Er lieferte eine spektakuläre, qualmende Solo-Runde mit maximalem Drift-Winkel, die das Publikum ins Staunen versetzte. Seeber, der den Lauf nach dem technisch bedingten Ausfall beendete, gab sich dennoch positiv: „Für mich war es der erste Lauf in diesem Jahr mit dem neuen Auto“, resümierte er zufrieden. „Es war ein toller erster Einsatz. Dass wir im Finale die Kupplung verloren haben, zeigt nur, dass wir noch ein wenig Feinabstimmung betreiben müssen. Die Auszeichnung als aufregendster Fahrer ist jedoch etwas Balsam für meine Seele.“ OPEN-Klasse: Spohners Testlauf endet mit dem TagessiegIn der OPEN-Klasse sorgte Spohner für Furore. Eigentlich hatte er nach dem zweiten Saisonlauf nicht geplant, noch einmal in beiden Kategorien an den Start zu gehen, doch er gab sich dem Nürburgring Drift Cup hin. „Es war das letzte Rennen der Saison und wir hatten viel am Auto verändert“, erklärte der Deutsche seine Entscheidung. „Ich wollte das Fahrzeug vor der nächsten Saison einfach noch einmal unter Wettbewerbsbedingungen testen. Unterm Strich war es die absolut richtige Entscheidung und hat extrem viel Spaß gemacht.“ Auf seinem Weg ins Finale profitierte Spohner von seiner Konstanz. Im Halbfinale lieferte sich Kevin Paefgen einen intensiven Zweikampf mit ihm. Paefgen zeigte hier den besten Chase-Run des Wochenendes in der CLUB‐Kategorie. Dennoch zog Spohner ins Finale ein, während sich Paefgen im kleinen Finale erfolgreich gegen Jan Gerrit Toonen durchsetzte und sich das Podium sicherte. Das Finale zwischen Spohner und seinem Kontrahenten Randy Congedo verlangte den Juroren alles ab. Judge Jo Lammens hielt es kaum auf seinem Sitz. Am Ende wurde Spohner aufgrund des besseren Leadruns zum Sieger gekürt, wie Tiziano Colpaert erklärte. Auch wenn der Deutsche das finale Wochenende gewann, galt der Applaus der gesamten Saison Luyckx in seiner spektakulären BMW 130 "Diesellok". Zwar musste er sich beim Finale bereits in den Top 16 aufgrund massiver technischer Probleme verabschieden, der Punktevorsprung reichte jedoch für den Meisterschaftstitel.„Wir hatten zu viel Gegendruck im Zylinderkopf und schließlich versagte auch noch das Getriebe“, analysierte Luyckx das Pech am Finaltag nüchtern. Die Freude über den Gesamtsieg überwog jedoch bei Weitem: „Ich bin überglücklich. Vor zehn Jahren habe ich davon geträumt, jetzt fahre ich seit zwei Jahren in der Meisterschaft mit und habe direkt den Titel geholt. Das ist ein fantastisches Gefühl.“ Ein positives Fazit des VeranstaltersAuch Organisator Andy Jaenen zog eine äußerst positive Bilanz für das Jahr 2026: „Ich bin mit dem fahrerischen Niveau unglaublich zufrieden. Wir haben fantastische Zweikämpfe gesehen. Für die letzten beiden Runden haben wir das Streckenlayout leicht modifiziert, was wunderbar funktioniert und die Show noch besser gemacht hat. Besonders freut mich, dass immer mehr Zuschauer den Weg zu uns finden. Das zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“ Der Nürburgring Drift Cup 2026 ist damit in den Büchern, doch der Promoter Skylimit Events wird keine Pause einlegen. Im Herbst und Winter werden sich Jaenen und sein Team auf die Saison 2027 vorbereiten, in der der legendäre Nürburgring wieder zu einer der spektakulärsten Driftarenen in Europa verwandelt werden wird.

FIA zeichnet erneut Umweltstrategie des Nürburgrings aus

08.09.2026

Der Automobil-Weltverband FIA hat die Umweltstrategie der Betreibergesellschaft des Nürburgrings erneut ausgezeichnet und die Zwei-Sterne-Umweltakkreditierung bis Juli 2028 verlängert. Damit gehört der Nürburgring weiterhin zu einem exklusiven Kreis weltweiter Rennstrecken, die von der FIA für ihr geprüftes Umwelt- und Energiemanagement ausgezeichnet werden. Wie zukunftsorientiert an der längsten permanenten Rennstrecke der Welt gearbeitet wird, zeigt sich anhand zahlreicher konkreter Projekte: von großen Photovoltaikanlagen über nachhaltige Merchandise-Produkte und effiziente Wassernutzung bis hin zu Forstwirtschaft und konsequentem Lärmschutz rund um die Rennstrecke. Bereits Mitte der 1990er-Jahre übernahm der Nürburgring weltweit eine Vorreiterrolle bei der Berücksichtigung ökologischer Belange im Motorsport. Damals wurde ein fortschrittliches Umweltmanagementsystem aufgebaut und nach der EG-Öko-Audit-Verordnung zertifiziert. Ende der 1990er-Jahre folgte die Auszeichnung mit dem internationalen „Environment Award“. Dieser Weg wird bis heute konsequent weitergeführt: Seit 2022 ist der Nürburgring durch den Motorsport-Weltverband FIA umweltzertifiziert und stellt sich regelmäßig den anspruchsvollen Prüfungen unabhängiger Auditoren. Das FIA Environmental Accreditation Framework gilt global als einer der strengsten Umweltstandards im Sport- und Eventbereich. Es umfasst unter anderem Faktoren wie CO₂-Ausstoß, Lärmschutz, Biodiversität, Abfall- und Wassermanagement sowie Verträge, Beschaffung und Logistik. „Die erneute Auszeichnung durch die FIA ist eine Bestätigung für einen Weg, den der Nürburgring seit Jahrzehnten konsequent geht“, sagt Christian Stephani, Geschäftsführer der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG. „Wir beweisen regelmäßig, dass man eine vielseitige Rennstrecke und Eventlocation zukunftssicher betreiben kann und sich gleichzeitig für Belange der Umwelt einsetzt.“ Für Besucher, Anwohner sowie die Tier- und Pflanzenwelt zeigen sich die Ergebnisse des Umweltmanagements in zahlreichen großen und kleinen, konkreten Projekten. Sonnenstrom und intelligentes Energiemanagement:Der Nürburgring setzt auf saubere Energie und ein systematisches Energiemanagement. Dieses ist nach ISO 50001:2018 durch den TÜV zertifiziert – einem international anerkannten Standard für die kontinuierliche Verbesserung der Energieeffizienz. Ziel ist es, Energieverbräuche transparent zu erfassen, Einsparpotenziale zu identifizieren und damit auch CO₂-Emissionen nachhaltig zu reduzieren.  Ein Baustein ist die zunehmende Digitalisierung der Verbrauchserfassung. In verschiedenen, stark frequentierten Gebäuden können Zählerstände für Wasser, Heizung und Kälte bereits digital ausgelesen und ausgewertet werden. Dadurch lassen sich Verbrauchsentwicklungen und Lastspitzen besser analysieren sowie beispielsweise unterschiedliche Veranstaltungen, Jahreszeiten oder Vorjahreszeiträume miteinander vergleichen. Die gewonnenen Daten bilden damit eine wichtige Grundlage, um den Energie- und Ressourcenverbrauch gezielt weiter zu optimieren. Inzwischen ist der Nürburgring zudem selbst ein großer Produzent von Ökostrom. Zuletzt wurden auf der gesamten Tribüne T13 insgesamt 510 Photovoltaikmodule installiert. Mit der neuen Anlage verfügt der Nürburgring inzwischen über rund 20.000 Quadratmeter eigene Photovoltaikfläche. Bereits zuvor gingen große Anlagen auf den Dächern rund um die Start-Ziel-Gerade – auf dem ring°werk und auf der BMW M POWER Tribüne – erfolgreich ans Netz. Insgesamt produziert der Nürburgring damit rund 1,4 Millionen kWh nachhaltigen Strom pro Jahr. Der erzeugte Strom wird je nach Bedarf vollständig für den Betrieb des Nürburgrings genutzt. Den darüber hinaus benötigten Strom bezieht der Nürburgring zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen. Entlang der Nordschleife versorgen zudem autarke Solar-Container die Kameratechnik und LED-Panels der KI-gestützten Streckensicherung. Zusammen mit dem Ausbau leistungsstarker E-Schnellladepunkte tragen die unterschiedlichen Maßnahmen dazu bei, den CO₂-Fußabdruck des Nürburgrings weiter zu reduzieren. Eigene Forstwirtschaft und konsequentes Lärmmonitoring:Seit 2001 sorgt ein umfassendes Lärmschutzkonzept mit individuellen Maßnahmen dafür, die Lärmemissionen am Nürburgring zu reduzieren. Ein zentraler Bestandteil ist das permanente digitale Schallmonitoring. Die Lautstärke der Fahrzeuge auf der Rennstrecke wird dabei kontinuierlich in Echtzeit überwacht. Alle Daten des Schallmonitorings sowie der Emissionen werden zusätzlich von einem unabhängigen Sachverständigenbüro ausgewertet. Für den Fahrbetrieb gelten klare Vorgaben: Wer die vorgeschriebenen Lärmgrenzwerte überschreitet, muss die Strecke umgehend verlassen. Auch abseits des Asphalts übernimmt die Betreibergesellschaft Verantwortung: Der Nürburgring bewirtschaftet 154 Hektar Wald nach dem strengen PEFC-Standard. Das beinhaltet ein klimaangepasstes, nachhaltiges Forstmanagement ohne Kahlschlag und mit klarem Fokus auf Biodiversität. Kreislaufwirtschaft, Wassereffizienz und nachhaltige Fanartikel:Die Schonung natürlicher Ressourcen spielt auch im Veranstaltungsbetrieb eine wichtige Rolle. Ein etabliertes Becherpfandsystem sorgt dafür, dass Getränkebecher immer wieder verwendet werden können. Auf diese Weise werden pro Saison rund zwei Millionen Einwegbecher eingespart. Gemeinsam mit dem Entsorgungsunternehmen REMONDIS werden darüber hinaus anfallende Abfälle durch Recycling, Wiederverwertung oder energetische Nutzung wieder in den Wirtschaftskreislauf zurückgeführt. Auch beim Wasserverbrauch setzt der Nürburgring auf effiziente Lösungen. Wassersparende Sanitäreinrichtungen kommen unter anderem in stark frequentierten Gebäuden und im Grand-Prix-Fahrerlager zum Einsatz. Aufgefangenes Regenwasser wird teilweise für die Toilettenspülungen im Bereich der Haupttribüne und des ring°boulevards genutzt. Bei Großveranstaltungen kommen zudem moderne Sanitärcamps mit Vakuum-Technik zum Einsatz. Durch die Technologie kann der Wasserverbrauch um bis zu 90 Prozent reduziert werden. Zusätzlich kann Grauwasser aus Duschen und Waschplätzen für die Spülung der Vakuum-Toiletten weiterverwendet werden. Auch bei den Fanartikeln spielt Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle: Bereits rund die Hälfte des gesamten Merchandising-Sortiments im offiziellen Nürburgring-Shop – von Shirts bis zu Kapuzenpullovern – wird nach anerkannten Nachhaltigkeitsstandards wie GOTS (Global Organic Textile Standard) oder MADE IN GREEN by OEKO-TEX® produziert. Grafik: FIA

SBK: Schrötter schlägt Tulo – Smits ist weg

06.09.2026

Vor gut drei Wochen hatte Twan Smits noch nicht einmal eine Pole Position zu bieten. Jetzt holte er beim Öhlins EURO MOTO-Event auf dem Nürburgring den vierten Sieg in Folge. Der 22-jährige Niederländer fuhr den gestandenen und WM-erfahrenen Haudegen wie Marcel Schrötter, Lukas Tulovic und Markus Reiterberger im zweiten Superbike-Lauf erneut einfach davon. Seine Pole Position münzte Twan Smits (Team Apreco-Yamaha) im zweiten Lauf des Tages erneut in die Führung nach der ersten Rennrunde um. Lukas Tulovic (Triple M Ducati Racing Frankfurt) und Marcel Schrötter (GERT56 by RS Speedbikes) blieben dem fliegenden Holländer innerhalb einer halben Sekunde auf den Fersen. Und wie schon im ersten Rennen war auch Markus Reiterberger (Masteroil Alpha Van Zon BMW) wieder mit von der Partie als er Kevin Orgis (ORM Racing) überholt hatte. Alle hatten etwas vor: Smits das Rennen gewinnen, Tulovic die Titelverteidigung, Schrötter das Bewahren der Titelchance bis Hockenheim und der Rest den Punkteausbau in der Gesamtwertung. Licht und SchattenJan-Ole Jähnig (GERT56 by RS Speedbikes) war genauso schnell wie die Spitze, doch die Lücke vom fünften zum vierten Platz war einfach zu groß, um sie zu schließen. Smits hatte sich bereits aus dem Staub gemacht. Ex-Superbiker Marc Moser stand am Streckenrand und staunte schon zu Beginn des Wochenendes: „Es ist irre, was für ein Tempo hier gefahren wird.“ In der EURO MOTO Superbike gibt sich eine Fahrer-Elite die Klinke in die Hand. Florian Alt (Holzhauer Racing Promotion) machte einen Platz durch das Überholmanöver gegen Kevin Orgis gut. Sein achter Startplatz tat dem ganzen HRP-Team weh. „Wir haben ultrawenig Grip auf der Strecke und straucheln an diesem Wochenende“, nahm Alt die Tatsache wie jedes Jahr auf dem Nürburgring mit Würde hin. Um den Titel geht es für den einzigen Honda-Fahrer im Feld sowieso nicht mehr. Jetzt musste der Meister von 2023 einfach das Wochenende anständig rumkriegen, um beim Finale in Hockenheim vielleicht noch einen Coup landen zu können. Tulovic macht keine GeschenkeIn der zweiten Halbzeit des 18-Runden-Rennens battelten sich Tulovic und Schrötter mit Inbrunst. Für Schrötter war es ein gewaltiger Schritt, als er das Ducati-Zugpferd endgültig besiegt hatte. Tulovic hätte sich aufgrund seines Vorsprungs in der Meisterschaft nicht mit Schrötter anlegen müssen, doch das Rennfahrer-Herz ging mit ihm durch und er wollte auch nichts liegenlassen. „Heute war alles dabei. Das Vorderrad am Motorrad ist gesprungen und eingeklappt. In einer Kurve habe ich es etwas übertrieben und musste zu weit nach außen fahren. In dem Moment ist Marcel durchgeschlüpft“, berichtete der 26-Jährige Ducati Panigale V4R-Pilot nach dem Schlagabtausch. Tulovic und Schrötter trennen nach dem Eifel-Wochenende 34,5 Punkte in der Gesamtwertung. Die Entscheidung, wer der Meister des Jahres 2026 wird, fällt vom 25. bis 27. September auf dem Hockenheimring. Twan Smits fehlen 22 Punkte zu Schrötter. Es wird spannend. EURO MOTO Superbike, Rennen 21. Twan SMITS (NLD/Yamaha)2. Marcel SCHRÖTTER (GER/BMW)3. Lukas TULOVIC (GER/Ducati)4. Markus REITERBERGER (GER/BMW)5. Jan-Ole JÄHNIG (GER/BMW)6. Florian ALT (GER/Honda)7. Kevin ORGIS (GER/BMW)8. Leon ORGIS (GER/BMW)9. Toni FINSTERBUSCH (GER/BMW)10.Jan MOHR (AUT/BMW)11.Martin VUGRINEC (CRO/BMW)12.Hannes SOOMER (EST/BMW)13.Milan MERCKELBAGH (NLD/BMW)14.Lorenzo ZANETTI (ITA/Ducati)15.Marco FETZ (GER/BMW)16.Christoph BEINLICH (GER/BMW)

Vertrag bis Ende 2028: Nürburgring und Mercedes-AMG Motorsport verlängern Partnerschaft

03.09.2026

Der Nürburgring und Mercedes-AMG Motorsport setzen ihre langjährige Zusammenarbeit bis mindestens 2028 fort. Die Performance- und Sportwagenmarke aus Affalterbach, die seit zehn Jahren Official Automotive Partner des Nürburgrings ist, gehört damit auch weiterhin zur höchsten Partner-Ebene der traditionsreichen Rennstrecke. Ein entsprechender Vertrag wurde von beiden Unternehmen unterzeichnet. Auch künftig wird Mercedes-AMG Motorsport das Erscheinungsbild des Nürburgrings an markanten Stellen prägen. Bestandteil der Partnerschaft bleiben unter anderem die Werbefläche am berühmten Caracciola-Karussell der Nordschleife sowie die Namensrechte an der AMG Arena und der AMG Tribüne an der Grand-Prix-Strecke. Darüber hinaus bleibt die AMG VIP Lounge oberhalb der Boxengasse erhalten. Ergänzt wird das Engagement durch Werbespots auf der ring°wall sowie ausgewählte gemeinsame Kommunikationsmaßnahmen. „Mercedes-AMG Motorsport und der Nürburgring verbindet seit vielen Jahren eine enge Partnerschaft. Beide Marken stehen für Emotionen, Performance und höchste Ansprüche. Deshalb freuen wir uns sehr, diesen gemeinsamen Weg auch in den kommenden Jahren fortzusetzen“, erklärt Christian Stephani, Geschäftsführer der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG. „Ob im Motorsport oder als Referenz für unsere Straßenfahrzeuge – der Nürburgring hat für Mercedes-AMG Motorsport seit jeher eine besondere Bedeutung. Er ist Schauplatz zahlreicher Meilensteine, wie zuletzt mit dem Sieg beim legendären 24-Stunden-Rennen. Zudem verbindet uns seit mittlerweile zehn Jahren eine offizielle Partnerschaft, die unsere emotionale Beziehung zu dieser einzigartigen Rennstrecke unterstreicht. Wir freuen uns sehr, diese erfolgreiche Zusammenarbeit auch in Zukunft fortzuführen“, sagt Simon Wilbers, Leiter Mercedes-AMG Motorsport. Seit 2017 verbindet den Nürburgring und die Performance- und Sportwagenmarke eine langjährige und erfolgreiche Zusammenarbeit. Die Verlängerung der Partnerschaft unterstreicht die enge Verbindung beider Marken und setzt die Zusammenarbeit an einem der weltweit bekanntesten Motorsportstandorte fort.