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21 April, Dienstag

Ticket mit exklusiven Zusatzleistungen: 24h Newcomer Package ab sofort erhältlich

Wer die ADAC RAVENOL 24h Nürburgring zum ersten Mal als Besucher erlebt, der bekommt nicht nur jede Menge Top-Rennsport geboten. Die Festival-Atmosphäre im riesigen Event-Areal ist auch mit einer Menge Trubel verbunden – inklusive einer hohen Auslastung an vielen Hotspots rund um Strecke. Um den Einstieg leicht und komfortabel zu machen, schnüren die Veranstalter jetzt ein attraktives neues...
Ticket mit exklusiven Zusatzleistungen: 24h Newcomer Package ab sofort erhältlich

21.04.2026

Wer die ADAC RAVENOL 24h Nürburgring zum ersten Mal als Besucher erlebt, der bekommt nicht nur jede Menge Top-Rennsport geboten. Die Festival-Atmosphäre im riesigen Event-Areal ist auch mit einer Menge Trubel verbunden – inklusive einer hohen Auslastung an vielen Hotspots rund um Strecke. Um den Einstieg leicht und komfortabel zu machen, schnüren die Veranstalter jetzt ein attraktives neues Leistungsbündel: Das 24h Newcomer Package richtet sich vor allem an internationale Gäste, die erstmals am Ring sind. Sie erhalten eine klare, planbare Kombination aus Eventticket (4 Tage) und exklusiven Zusatzleistungen, die ihr Geld alle Male wert sind: 86 € fallen als Basispreis für das Ticket an – optional sind Parkplatz oder Campingareal dazu buchbar. Infos und Ticket-Direktlinks gibt es hier: Das Basisangebot des 24h Newcomer Packages gilt von Mittwoch bis Sonntag und bietet alle Leistungen des regulären Event-Tickets. Dazu zählen der Zugang zu den geöffneten Tribünen an der Grand-Prix-Strecke, zu den Zuschauerbereichen an der Nordschleife sowie den Eintritt ins Fahrerlager. Auch alle Fan-Highlights wie Pitwalk, Trackwalk und die Drift-Show sind natürlich enthalten. Der Aufpreis von 12 Euro auf das Eventticket sichert den Käufern ein komfortables Rennerlebnis. Denn als exklusive Zusatzleistung kommt der Zutritt zu den Tribünen T10a und T10b im Bereich der Michael-Schumacher-S hinzu, der ausschließlich Ticketinhabern des Pakets vorbehalten ist. Eine Sitzplatzreservierung ist damit nicht verbunden. Innerhalb des Bereichs gilt weiterhin freie Platzwahl. Zusätzlich wird für diesen Tribünenbereich eine eigene Videowand aufgebaut, damit Ticketinhaber die Renn-Action jederzeit im Blick behalten – auch wenn sich das Geschehen gerade in einem anderen Streckenabschnitt abspielt. Optional dazubuchen: Parken und Campen in der Nähe der Exklusiv-TribüneAls weitere exklusive Leistungen können ausschließlich Käufer des 24h Newcomer Packages einen Parkplatz oder die Campingmöglichkeit im Bereich Müllenbach zubuchen. Zur Auswahl steht auf dem genutzten Bereich C6 alternativ eine Fünf-Tage-Parkberechtigung (50 € / Fahrzeug) oder alternativ eine Campingberechtigung (100 € / Person inkl. Fahrzeug und Wohnwagen bzw. Wohnmobil). Beide Leistungen gelten jeweils von Mittwoch bis Sonntag – also für die Tage mit besonders großem Besucherandrang. Camping gilt als Pauschale für die 24h und ist ebenfalls von Mittwoch bis Sonntag nutzbar. Für Nutzer des Campingangebots steht die typische Ausstattung der temporären Campingplätze rund um den Nürburgring bereit: Temporäre Sanitäranlagen (WC/Duschen) sind vorhanden, Stromanschlüsse werden nicht angeboten. Das Angebot ist strikt limitiert und wird verkauft, solange verfügbar. Der Vorverkauf läuft ab sofort. 24H NEWCOMER PACKAGE IM ÜBERBLICK 💸 Preise•     24h Newcomer Package (Basisticket): 86,00 Euro / Person•     Optional: Parkticket (Mi. – So., Areal C6): 50,00 Euro / Fahrzeug•     Optional: Camping (Mi. – So., Areal C6, inkl. Fahrzeug und Wohnwagen bzw. Wohnmobil): 100,00 Euro / Person 🎟️ Basisleistungen Event-Ticket (enthalten)•     Freie Platzwahl auf allen geöffneten Tribünen (Grand-Prix-Strecke)•     Zugang zu allen geöffneten Zuschauerbereichen an der Nordschleife•     Eintritt ins Fahrerlager•     Zugang zu Pitwalk, Trackwalk und Drift-Show sowie zur Fanmeile auf dem ring°boulevard. 🫱🏼‍🫲🏼 Exklusive Zusatzleistungen•     Park- / Campingareal C6 ist ausschließlich für die Käufer des 24h Newcomer Packages reserviert, Anreise ab Mittwoch möglich•     Exklusiver Tribünenbereich T10a / T10b (Blick auf Michael-Schumacher-S, Zutrittskontrolle, keine Sitzplatzreservierung)•     Eigene Videowand für Tribünenbereich T10a / T10b ℹ️ Buchung•     Infos und Tickets gibt es hier.

Fünf Marken unter den Top 5: Audi-Erfolg und Tausendstel-Krimi am Nürburgring

19.04.2026

Beim fünften Rennen der ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie sicherte sich das Team Scherer Sport PHX den Gesamtsieg. Im Audi R8 LMS GT3 evo II fuhren Christopher Haase, Alexander Sims und Ben Green nach 28 Runden auf Platz eins über die Ziellinie. Auf dem zweiten Rang folgte der Lamborghini Huracan GT3 EVO2 vom Red Bull Team ABT mit den Fahrern Luca Engstler, Mirko Bortolotti und Patric Niederhauser. Das Podium komplettierten Thomas Preining und Matt Campbell, die den Porsche 911 GT3 R von Manthey auf Platz drei pilotierten. Die Top 5 wurden durch das Mercedes-AMG Team RAVENOL im Mercedes-AMG GT3 auf Rang vier sowie ROWE RACING im BMW M4 GT3 auf dem fünften Platz abgerundet. Im Top-Qualifying, das beim zweiten Rennen der ADAC 24h Nürburgring Qualifiers über die Startplätze entschied, setzte der Ferrari 296 GT3 Evo26 von REALIZE KONDO RACING with Rinaldi ein Ausrufezeichen: Mit einer Rundenzeit von 8:10,275 Minuten sicherte sich Thierry Vermeulen die Pole-Position. Der Vorsprung war dabei historisch knapp: Nur eine einzige Tausendstelsekunde trennte ihn vom zweitplatzierten BMW M4 GT3 von Gamota Racing (8:10,276 Min.). Startfahrer Dennis Marschall konnte die Spitzenposition nach dem Erlöschen der Ampeln zunächst behaupten und kämpfte in der Spitzengruppe, doch das Schicksal schlug nach rund 40 Minuten gnadenlos zu. Bei einem Überholvorgang ausgangs Brünnchen kollidierte der Ferrari mit einem zu überrundenden Fahrzeug und strandete im Kiesbett. In der ersten Rennhälfte lebte an der Spitze des Feldes zudem der packende Zweikampf zwischen Christopher Haase im Scherer-Audi und Max Verstappen im Mercedes-AMG GT3 erneut auf, der wie ein direktes Abziehbild ihres Duells von NLS2 wirkte. Haase genoss den erneut sehr respektvollen Schlagabtausch, räumte jedoch ein, dass er sich diesmal aufgrund mangelnder Balance und Übersteuern bei den kalten Bedingungen deutlich schwerer tat. Auch wenn die Action laut Steve Buschmann, Teammanager von Verstappens Einsatzteam Winward, für ordentlich Adrenalin am Kommandostand sorgte, gab man Verstappen die klare Anweisung „no risk, take it easy“, um die Zielankunft nicht zu gefährden. Nach 90 Minuten steuerte Verstappen jedoch in Führung liegend unplanmäßig die Box an, wo ein Schaden am vorderen Splitter festgestellt wurde. „Wir haben das Auto aus Sicherheitsgründen reingeholt, damit nichts Schlimmeres passiert, und nutzen die restliche Zeit des heutigen Rennens als Testeinsatz“, so Buschmann. Lucas Auer hatte so die Möglichkeit, wertvolle Rennkilometer im dichten Verkehr zu sammeln. Die Freude beim siegreichen Audi-Team war nach dem Erfolg entsprechend groß. Christopher Haase bilanzierte zufrieden: „Ganz wichtig heute war natürlich das Feedback für das 24-Stunden-Rennen. Dass wir am Ende ganz oben stehen, ist ein schöner Bonus, aber die Arbeit am Setup stand im Vordergrund“. Sein Teamkollege Ben Green ergänzte: „Das Auto fühlte sich über die gesamte Distanz konstant an. Wir konnten den Vorsprung in der Schlussphase gut verwalten“. Besonders dramatisch gestaltete sich die Schlussphase im Kampf um den letzten Podiumsplatz. Thomas Preining (#911) und Fabian Schiller (#80) lieferten sich ein rundenlanges, intensives Duell, bei dem die beiden Fahrzeuge oft nur Zentimeter trennten. Schließlich behielt Preining die Oberhand und rettete einen Vorsprung von knapp drei Sekunden über die Ziellinie. Am Mikrofon schilderte Preining den harten Kampf aus seiner Sicht: „Fabian hat alles versucht und war teilweise neben mir, aber ich konnte jedes Mal die Tür zumachen. Es war Racing am absoluten Limit, aber immer fair“. In der SP 9 Pro-Am sicherte sich das Team Schnitzelalm Racing den Klassensieg. Kenneth Heyer, Jay Mo Härtling und Jannes Fittje steuerten den Mercedes-AMG GT3 (#11) auf einen starken achten Platz im Gesamtklassement. In der SP 9 Am-Wertung triumphierte das Team BLACK FALCON Team EAE. Mustafa Mehmet Kaya, Thomas Kiefer, Gabriele Piana und Mike Stursberg zeigten im Porsche 911 GT3 R (#5) eine beeindruckende Konstanz. Nachdem sie bereits im Zeittraining mit einem zehnten Platz geglänzt hatten, konnten sie diese Performance im Rennen bestätigen und den Sieg in ihrer Klasse einfahren. Eine beeindruckende Performance abseits der reinen GT3-Spitzengruppe lieferte zudem die Startnummer 81 ab. Der BMW M3 Touring gewann die Klasse SP-X und kämpfte sich bis auf den hervorragenden siebten Gesamtrang nach vorne und konnte sich damit im Klassement sogar vor zahlreichen reinrassigen GT3-Boliden behaupten. Sven Markert, Edoardo Bugané und Benjamin Albers vom Adrenalin Motorsport Team Mainhattan Wheels (Sieger der Klasse BMW M240i) sowie Oskar Sandberg und Alexander Fielenbach von Smyrlis Racing (Sieger der Klasse Cup 3) gehen nach fünf von zehn Saisonennen als Halbzeitmeister in eine kurze NLS-Pause bis Juni. Das NLS-Reglement sieht vor, dass ein Streichresultat erst ab neun durchgeführten Rennen angerechnet wird, bei zehn Rennen derer zwei. Da das Auftaktrennen witterungsbedingt nicht gestartet werden konnte und auch der vierte Wertungslauf am Samstag abgebrochen wurde, kommt die Saison auf insgesamt acht gewertete Rennen. Damit gibt es in diesem Jahr kein Streichergebnis mehr und jedes Resultat geht ohne Abzug in die Endabrechnung der Fahrerwertung ein. Beide Teams haben bei allen bisherigen Veranstaltungen die volle Punktzahl eingefahren und führen die Tabelle daher zur Saisonmitte gemeinsam an. Trotz aller sportlichen Höhepunkte stand der Sonntag im Zeichen der Trauer um Juha Miettinen. Der finnische Pilot war am Samstag bei einer Massenkollision in der Startphase des ersten Laufs in seinem BMW 325i (#121) tödlich verunglückt. Vor dem Start am Sonntag vereinte eine hochemotionale Schweigeminute die Fahrer, Teams und Fans in der Startaufstellung. Der Nürburger Pfarrer Klaus Kohns fand in seiner Ansprache bewegende Worte: „Vielleicht ist das die wichtigste Botschaft, die wir mitnehmen können aus diesen Tagen: Dass wir zusammengehören und füreinander da sind – gerade in der Not“. Es war ein Moment der tiefen Solidarität, der die Motorsport-Gemeinschaft rund um den Nürburgring eng zusammenrücken ließ und daran erinnerte, dass die menschliche Verbundenheit in solch dunklen Stunden weit über den sportlichen Wettbewerb hinausgeht. Die Qualifiers waren die Generalprobe für die ADAC RAVENOL 24h Nürburgring vom 14. bis 17. Mai, bei denen die NLS-Teams einen Großteil des Starterfelds stellen. Die 1. ADAC Eifel Trophy eröffnet am 20. Juni die zweite Saisonhälfte in der ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie.

24h Qualifiers: Scherer PHX holt den Sieg beim Sonntagsrennen

19.04.2026

Bei den ADAC 24h Nürburgring Qualifiers gab es an diesem Wochenende ein Wechselbad der Motorsport-Gefühle. Nachdem das erste Rennen am Samstag nach einem tragischen Unfall schon in der Startphase abgebrochen werden musste, gefiel Rennen 2 am Sonntag den Fans mit einem packenden Verlauf. Als Sieger wurden nach 28 Runden Christopher Haase / Alexander Sims / Ben Green, Scherer Sport PHX-Audi R8 LMS GT3 evo II #16 abgewinkt. Sie hatten im Ziel einen Vorsprung von 28,024 Sekunden auf Luca Engstler / Mirko Bortolotti / Patric Niederhauser, Abt-Lamborghini Huracan GT3 EVO2, #84. Mit dem 24h-Qualifiers-Wochenende endet auch die Vorbereitungsphase auf die ADAC RAVENOL 24h Nürburgring vom 14. bis 17. Mai 2026. Der Saisonhöhepunkt auf der Nordschleife verspricht eine Fortsetzung der spannenden Duelle beim Prolog und jede Menge Top-Motorsport. Bereits kurz vor Ende der Nennungsfrist steht fest, dass die Obergrenzen von 150 möglichen Startern beim größten Langstreckenrennen der Welt in diesem Jahr erreicht wird.  Im Top-Qualifying war es Thierry Vermeulen, der im Ferrari 296 GT3 Evo26 #45 die Bestzeit mit einem denkbar knappen Vorsprung von einer Tausendstel Sekunde vor David Jahn im BMW M4 GT3 Evo #23 fuhr. Den Ferrari von Realize Kondo Racing übernahm beim Start Dennis Marschall, der die Führung nur kurz verteidigen konnte. Denn schon bald wurde der Italo-Racer von den Verfolgern kassiert und fiel in Runde drei nach einem Leitplankenkontakt aus. Für das ganz große Rennsport-Kino sorgten anschließend Max Verstappen im Mercedes-AMG GT3 #3 und Christopher Haase im Scherer-Audi R8 LMS GT3 evo II #16: Beide lieferten sich einen aufsehenerregenden Kampf mit Windschatten-Duellen und Überhol-Versuchen. Der vierfache Formel-1-Weltmeister behielt zunächst die Überhand und dominierte als Führender die ersten rund eineinhalb Rennstunden, bevor ihn ein Defekt am Frontsplitter nach Runde zehn für eine halbstündige Reparaturpause an die Box zwang. Mitreißender Motorsport auch beim packenden FinishAm Ende war es das Team Scherer PHX, das sich mit seinem Audi R8 LMS GT3 evo II #16 durchsetzen konnte. „Unser Wochenende war ein Up and Down“, analysierte Christopher Haase die Scherer-PHX-Sicht der Dinge. „Wir hatten mit den Regenbedingungen heute wirklich zu kämpfen. Ich hatte auch einen kleinen Einschlag in den Reifenstapeln. Wir haben uns wirklich schwergetan, das Auto zum Arbeiten zu bekommen. Im Top Qualifying hat sich das ganze Bild wieder geändert und der Audi ging ziemlich gut, fast perfekt. Im Rennen lief es zwar gut für uns, aber die Balance ist nicht unbedingt da, wo ich es mir persönlich wünsche.“ Zufriedene Gesichter bei den Zweitplatzierten: „Sportlich gesehen war es ein tolles Wochenende für uns. Wir hatten zwei gute Rennstarts – gestern und heute. Die Dinge gehen in die richtige Richtung, was die Vorbereitungen für die 24h Nürburgring betrifft“, fasste Mirko Bortolotti das Rennen aus Sicht des Abt-Lamborghini #84 zusammen. Ein ultrapackendes Finish gab es im Kampf um Platz drei, bei dem sich schließlich Thomas Preining / Matt Campbell, Manthey-Porsche 911 GT3 R (992) Evo26 #911 durchsetzten, die sich auf den letzten Kilometern einen sehenswerten Fight mit Maro Engel / Fabian Schiller / Luca Stolz, RAVENOL-Mercedes-AMG GT3, #80 geliefert hatten. Schweigeminute für Juha MiettinenDer zweite Rennlauf des Wochenendes war durch eine Schweigeminute eingeleitet worden. Die versammelte Langstrecken-Familie gedachte damit des Finnen Juha Miettinen (BMW 325i, #121), der bei einem schweren Unfall im ersten Rennen am Samstag tödlich verunglückt war. „Auch die Mitglieder des Rennteams waren zur Schweigeminute in die Startaufstellung gekommen und haben dort die Unterstützung der anderen Fahrer und der Fans auf der Tribüne gespürt”, erklärt Rennleiter Walter Hornung. „Unsere Gedanken sind bei der Familie und den Teamkollegen. Gleichzeitig bin ich erleichtert, dass die anderen Verletzten das Krankenhaus nach einem intensiven Check alle noch am Abend wieder verlassen konnten. Das ist auch das Verdienst der Helfer, die bei diesem schweren Unfallgeschehen im Einsatz waren. Für die ehrenamtlichen Sportwarte, Rettungssanitäter und Notfallseelsorger, die vor Ort waren, war der Unfall mit insgesamt sieben beteiligten Fahrzeugen eine extreme Herausforderung. Für ihren Einsatz möchte ich mich ganz ausdrücklich bedanken.”

Bulletin der Rennleitung: ADAC RAVENOL 24h Nürburgring

18.04.2026

Statement der ADAC RAVENOL 24h Nürburgring: Beim ersten Rennen der ADAC 24h Nürburgring Qualifiers (18. April 2026) gab es in der Startphase einen schweren Unfall mit sieben beteiligten Teilnehmern. Nach der Kollision mehrerer Fahrzeuge unterbrach die Rennleitung den Lauf unverzüglich um die umfangreichen Bergungs- und Rettungsmaßnahmen zu ermöglichen. Trotz der unmittelbar eintreffenden Hilfe konnten die Notfallmediziner nach der erfolgten Bergung aus dem Fahrzeug den beteiligten Pilot Juha Miettinen (BMW 325i, #121) nicht retten, der Fahrer verstarb im Medical Center, nachdem alle Reanimationsversuche erfolglos blieben. Die weiteren beteiligten sechs Piloten wurden zur vorsorglichen Untersuchung in das Medical Center sowie umliegende Krankenhäuser gebracht. Es besteht für keinen der Verletzten Lebensgefahr. Das Rennen wird am Samstagabend nicht wieder aufgenommen. Die Gedanken aller Beteiligten bei den 24h Nürburgring sind bei den Hinterbliebenen von Juha Miettinen. Im Rahmen der Startaufstellung für das Sonntagsrennen um 13:00 Uhr wird es eine Gedenkminute für den verstorbenen Motorsportler geben. Samstag, 18. April 2026, 20:00 Uhr

FORD Mustang GTD Competition: Die Nordschleife in 06:40.835 Minuten!

17.04.2026

Mit einer souveränen Rundenzeit von 6:40,835 Minuten bezwingt der FORD Mustang GTD Competition die legendäre „Grüne Hölle“. Pilotiert wurde das Fahrzeug von Dirk Müller. Alle Rekordfahrten und weitere Infos Onboard durch die Grüne HölleDie Rekordrunde des FORD Mustang GTD Competition gibt es ab sofort auch auf dem Youtube-Kanal des Nürburgrings. Die Onboard-Aufnahme aus dem Cockpit des Fahrzeugs bietet die Möglichkeit, diese fantastische Runde noch einmal mitzuerleben. Information zu den offiziellen „Nürburgring Rekordfahrten“Generell gilt bei den Fahrten der Grundsatz: eine Strecke, eine ganze Runde, eine Zeit – nach einheitlichen Maßstäben. Neben einer Zeitnahme mit geeichter Messtechnik werden offizielle Rekordversuche sowie Versuche zur Erzielung einer Rundenzeit immer notariell begleitet. Neben der Überwachung der Zeitnahme erfolgt auch eine Abnahme des Fahrzeugs. Der TÜV Rheinland prüft auf Serienmäßigkeit und dokumentiert diese. Die exakte Streckenlänge sowie die Start- und Ziellinie sind genau festgelegt. Es wird eine volle Nordschleifen-Runde mit fliegendem Start gefahren und gemessen (20,8 Kilometer). Die Fahrzeugkategorien für Rekordfahrten und offizielle Rundenzeiten des Nürburgrings unterteilen sich nach verschiedenen Segmenten des Kraftfahrt-Bundesamtes sowie eigens definierten Sonderklassen.  

EVENTGUIDE 24h Qualifiers & 24h-Rennen

17.04.2026

Der neue Eventguide für die 24h Qualifiers und für das 24h-Rennen ist online 🤩 Ab sofort habt ihr alles Wichtige rund um die Events in einer Anwendung gebündelt: eine interaktive Karte zur Orientierung, spannende Fan‑Hotspots, das komplette Programm sowie alle Infos zu Parken und Anreise. Premiere feiert der Eventguide bei den 24h Qualifiers – zum 24h‑Rennen steht er dann in der vollen Ausbaustufe für euch bereit. ➡️ Hier geht es direkt zum Eventguide.

24h Qualifiers werden zum GT3-Gipfeltreffen

15.04.2026

Die ADAC 24h Qualifiers bieten den Fans vom 17. bis 19. April einen echten intensiven Vorgeschmack auf die 24h Nürburgring am Himmelfahrtswochenende. Auf der vorläufigen Nennliste stehen 132 Fahrzeuge, allein in der Top‑Klasse SP9 sind 37 GT3‑Autos am Start. Prominentester Pilot des Wochenendes ist erneut Formel-1-Vierfachweltmeister Max Verstappen, der im Mercedes‑AMG GT3 fährt und sich bei den beiden vierstündigen Rennen des Wochenendes noch einmal intensiv auf den Start beim Saisonhöhepunkt auf der Nordschleife vorbereiten will – den ADAC RAVENOL 24h Nürburgring vom 14. bis 17. Mai. Der Niederländer muss sich dabei gegen extrem starke Konkurrenz wehren, denn die Elite der weltbesten GT3-Teams wird am Ring erwartet. Schließlich können beim 24h-Prolog zum letzten Mal Daten gesammelt und die Rennwagen auf Herz und Nieren gecheckt werden. Und auch erste Vorentscheidungen wird das Wochenende bringen. Denn im Rahmen der 24h Qualifiers werden einige Startplätze für das Top‑Qualifying der 24h vergeben – ein weiterer Grund, warum Teams hier nicht nur „testen“, sondern liefern müssen. Wer sich dieses Motorsportspektakel nicht entgehen lassen möchte, der kann sich sein Ticket ab 10 Euro (Schnupperkarte Freitag, Wochenendticket: 45 Euro) sichern. Nachdem der erste NLS-Lauf 2026 witterungsbedingt abgesagt wurde, stand der zweite Lauf ganz im Zeichen von Formel-1-Star Max Verstappen. Der Niederländer demonstrierte mit heißen Zweikämpfen und Top-Rundenzeit, wie ernst er das Abenteuer Nordschleife nimmt und wie gewissenhaft er sich auf sein Debüt bei den 24h Nürburgring vorbereitet. Zusammen mit Daniel Juncadella und Jules Gounon wurde er sogar als Sieger abgewinkt, allerdings musste das Team aus der Wertung genommen werden, weil mehr Reifensätze verwendet wurden als das Reglement erlaubt. Bei NLS3 eine Woche vor den 24h Qualifiers waren es dann drei erfahrene 24h-Teams, die das Geschehen dominierten. Schubert BMW holte den Sieg vor Porsche-Traditionsteam Manthey und einem Ford Mustang von HRT. Siegerfahrer Philipp Eng schwärmte anschließend von der „sehr hohen Qualität“ im Feld. „Das war mein erstes Rennen auf der Nordschleife seit zwei Jahren. Dass wir da gleich gewinnen können, war ziemlich cool“, freute sich der Österreicher. Bei den 24h Qualifiers werden die Belgier Charles Weerts und Ugo de Wilde im Schubert-Cockpit sitzen und sich dann erneut auch mit dem Manthey-Porsche auseinandersetzen. Der amtierende DTM-Champion Ayhancan Güven im Cockpit des grellgelben 911ers bestätigte den Eindruck des Siegers: „Ich glaube, die Konkurrenz ist in diesem Jahr besonders stark. Es war nicht einfach, einige Fahrer und Autos zu überholen.“ Er weiß zu gut, wovon er spricht: Nach Pech im Qualifying musste er sich im Rennen von Platz 16 aus durch das Feld hindurchkämpfen. „Manchmal musst Du da 20 km warten, bevor man sich am nächsten Konkurrenten vorbeikämpfen kann“, erklärte er nach dem Rennen, bei dem es allerdings auch nicht primär um das Ergebnis ging: „Oberste Priorität war, Daten zu sammeln und einen guten Test zu fahren, ohne allzu viel Risiko einzugehen“, so Güven. GT3-Gipfel in SP9: Neun Marken und prominente NamenIm stark besetzten Starterfeld reicht fast schon der Blick auf die Top-Klasse SP9 um zu verstehen, warum die 24h Qualifiers so viel Zugkraft haben: In der Nennliste stehen GT3 von Aston Martin, Audi, BMW, Ferrari, Ford, McLaren, Mercedes‑AMG, Lamborghini und Porsche – damit ist die Spitzengruppe maximal breit aufgestellt. Verstappen ist dabei nicht der einzige Name mit Strahlkraft: Mit Thomas Preining (DTM‑Champion 2023) und Mirko Bortolotti (DTM‑Champion 2024) sind zwei prägende DTM‑Titelträger der jüngsten Vergangenheit im Feld vertreten. Daneben setzt die SP‑X-Klasse Akzente: Vier Fahrzeuge sind genannt, darunter zwei HWA Evo R – optisch eine kultige Reminiszenz an die legendären DTM‑Mercedes 190 Evo und damit eines der beliebtesten Fotomotive der Fans. Apropos Kult: Auch der BMW M3 Touring 24h geht an den Start – dem Kombi mit GT3-Technik unter der Haube und exzellentem Fahrer-Line-up gehören ebenfalls die Sympathien vieler Fans. Starke Besetzung: GT4, Cup-Klassen und seriennahe Duelle sorgen für ZündstoffDie Qualität des Starterfeldes gilt bei den 24h Qualifiers nicht nur für die Spitze. In SP10 (SRO‑GT4) sind elf Fahrzeuge von vier Herstellern angekündigt. Hier duellieren sich mit BMW M4 GT4, Mercedes‑AMG GT4, Porsche 718 Cayman GT4 und Toyota GR Supra GT4 hoch attraktive Fahrzeuge. Und da es in den beiden Rennen des Wochenendes auch um wertvolle Punkte für die NLS geht, sind auch die Cup-Klassen gut besetzt. Das gilt etwa für die Porsche 911 GT3 Cup (992) und 718 Cayman GT4 Clubsport aus der Porsche Endurance Trophy, die für enge Fights und spannende Rennen bekannt sind. Bei den Serienwagen sind es die Starter der beiden „kleinen“ VT2-Kategorien, die für Furore sorgen werden – jeweils neun Fahrzeuge mit Front- / Allradantrieb (VT2 Front) bzw. Hecktriebler (VT2 Heck) sind hier gemeldet. Für viele verkörpern gerade sie den echten Spirit der 24h und sind die Seele im bunten Multiclass-Feld auf der Nordschleife. Zehn Nennungen liegen in der BMW M240i-Klasse vor, die damit die stärkste der drei sortenreinen Rennklassen für die Tourenwagen aus München sein wird. Es riecht nach 24h: zwei Rennen und eine historische PremiereDen Auftakt zum Rennwochenende gibt es bereits am Freitagmittag bei den Test- und Einstellfahrten zu den 24h Qualifiers. Nachmittags folgt dann das Qualifying der DHLM, die damit zum ersten Mal auf der Rennstrecke zu sehen ist: Die Serie tritt bei den 24h die Nachfolge des bisherigen 24h-Classic-Rennens an und ist über den Winter zu einem echten historischen Championat geworden, bei dem es um den offiziellen Titel des Deutschen Historischen Langstrecken-Meisters geht. 108 Teams haben ihre Nennung für diesen ersten Lauf abgegeben, der am Samstagvormittag ab 12:00 Uhr für drei Stunden Action sorgt. Das ist eine perfekte Einstimmung auf das erste der beiden Vierstundenrennen, die den sportlichen Kern des Wochenendes bieten. Gewertet als NLS‑Läufe vier und fünf geht es natürlich vor allem um die intensive Vorbereitung auf die 24h. Dazu zählt die Gelegenheit, im ersten Heat am Samstag (ab 17:30 Uhr) in die Abenddämmerung hineinzufahren. Rennen 2 am Sonntag (Start 13:00 Uhr) wird eingeleitet von einem Top-Qualifying, bei dem der Fight um die Pole im Einzelzeitfahren ausgetragen wird. Jeweils morgens stehen außerdem die 90-minütigen Qualifyings auf dem Zeitplan (Samstag ab 8:30 Uhr, Sonntag ab 8:15 Uhr). Tickets sind im Vorverkauf erhältlich; das Schnupperticket für Freitag ist für 10,00 Euro zu haben, das Wochenendticket (Freitag bis Sonntag) liegt bei 45,00 Euro. 

NLS | Schlag auf Schlag: Der erste Double-Header des Jahres

15.04.2026

In der ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie gibt es keine Zeit zu Verschnaufen. Nur eine Woche nach dem dritten Lauf steht mit den ADAC 24h Nürburgring Qualifiers (17.-19. April) die Rennen vier und fünf auf dem Programm. Der Prolog zu den ADAC RAVENOL 24h Nürburgring zählt zum dritten Mal in Folge zur Wertung des traditionsreichen Nordschleifen Championats. Angeführt von Max Verstappen gehen nicht weniger als 37 GT3-Boliden an den Start und versprechen packenden Sport in der Grünen Hölle. Dabei steigen langjährige NLS-Piloten in die höchste Kategorie auf und auch im Mittelfeld gibt es einige Neuigkeiten. Die Rennen werden am Samstag und Sonntag im Livestream auf dem NLS-YouTube-Kanal übertragen. Nicht weniger als 37 GT3-Fahrzeuge sind bei den Qualifiers mit von der Partie. Hinzu kommt der BMW M3 Touring 24h in der Klasse SP-X. In der Teilnehmerliste sticht ein Name erneut hervor, der internationale Aufmerksamkeit verspricht: Max Verstappen. Der vierfache Formel-1-Weltmeister kehrt nach einem Rennen Pause auf die Nürburgring-Nordschleife zurück. Im Mercedes-AMG GT3 des Mercedes-AMG Team Verstappen Racing wechselt er sich diesmal mit Lucas Auer ab. Debütanten in der SP9 sind bei den Rennen vier und fünf der BMW Z4 GT3 von Saugmotoren Motorsport | 3M, ein Mercedes-AMG GT3 von SR Motorsport by Schnitzelalm, ein McLaren 720s-GT3 von Dörr Motorsport sowie drei Porsche 911 GT3 R, die von PK Motorsport – Lionspeed e.K., High Class Racing und Mühlner Motorsport powered by H&R eingesetzt werden. NLS-Routiniers feiern GT3-PremiereZwei langjährige NLS-Piloten feiern bei den Qualifiers ihre GT3-Premiere: Maik Rönnefarth und Tobias Wahl. Zusammen mit Maxime Dumarey und Marek Böckmann wechseln sie sich im Aston Martin Vantage AMR GT3 ab. „Ich bin mein elftes Jahr in der NLS am Start und bin zehn Jahre GT4 gefahren, daher ist der Wechsel in die GT3-Klasse nun eine logische Konsequenz“, sagt Wahl. „Letztes Jahr hatte ich ja viel Pech und konnte nicht zusammen mit Nick Wüstenhaben und Ranko Mijatovic den Titel holen, weil ich mir einen Schlüsselbeinbruch zugezogen hatte. Jetzt freue ich mich umso mehr auf das Abenteuer mit PROsport. Der Aston Martin hat sich für mich beim Test von Beginn an sehr gut angefühlt. Ich war überrascht, wie gut das Feedback ist, das man als Fahrer spürt. Man kann mit ihm viel präziser und genauer fahren und die Aerodynamik ist grandios. Ich konnte recht schnell eine 8:11 Minuten Runde fahren. Trotzdem ist natürlich noch Luft nach oben und ich freue mich riesig auf meinen ersten Renneinsatz.“ Eine große Ehre wird Christoph Breuer zuteil. Der Absolvent des VLN Honda Junior-Teams 2006 und langjährige Leiter des Geschäftsbereich Road Cars von Manthey bestreitet seit Jahren Rennen in der NLS – seit 2024 im Lamborghini Huracan GT3 Evo II von Renazzo Motorsport rund um den thailändischen Drift-Champion Kiki Sak Nana. Bei den Qualifiers wird Breuer nun erstmalig in dem legendären Grello Platz nehmen, dem Porsche 911 GT3 von Manthey. „Nüchtern betrachtet, wurde noch ein Fahrer gesucht, denn Thomas darf das Rennen nicht allein bestreiten“, sagt Breuer. „Persönlich geht für mich allerdings ein ganz großer Traum in Erfüllung. Wenn man mir das vor fünf Jahren gesagt hätte, dann hätte ich einfach abgewinkt. Ich habe mich schon immer gefragt, wie es ist, Grello zu fahren – nun habe ich die Möglichkeit das selbst zu erleben. Für mich ist das eine Riesenehre und ich habe großen Respekt davor. Das Team steckt in dieses Projekt sehr viel Herzblut – vom Mechaniker bis zum Ingenieur und über die ganzen weiteren Mitarbeitenden hin bis zu der obersten Führungsebene. Meine Aufgabe ist klar definiert: Nichts kaputt machen. Aber ich bin in einem Alter, wo mein Ego das auch zulässt.“ Seine diesjährige Rennpremiere bestreitet Smudo von den ‚Fantastischen Vier‘. Der Rapper teilt sich das Cockpit eines Porsche 911 GT3 Cup mit seinem langjährigen Weggefährten Tom von Löwis und Henrik Bollerselv aus Dänemark. Das Fahrzeug ist wie gewohnt in der AT-Klasse am Start und stellt unter Beweis, dass Motorsport auch nachhaltig sein kann. „Wir freuen uns darauf, diese Saison bei den 24h-Qualifiers zu eröffnen. Sie sind ein Gradmesser. Jede Runde zählt und wir sind bereit zu zeigen, was mit unseren nachhaltigen Technologien möglich ist“, sagt Smudo. Im Mittelfeld geben drei Fahrzeuge aus Asien Ihr Debüt. Subaru Tecnica International bringt wie gewohnt den Subaru WRX in der Klasse SP4T an den Start. In derselben Klasse treten zwei Elantra N1 RP von Hyundai Motorsport N an. So unterscheiden sich die Qualifiers von den übrigen NLS-RennenWährend die NLS-Renntage einem gewohnten Rhythmus folgen, setzen die ADAC 24h Qualifiers auf ein eigenständiges Format. Der vielleicht ist größte Unterschied ist die Streckenvariante. Wie auch beim 24h-Rennen wird die AMG-Arena ausgelassen. Dafür ist die Müllenbachschleife teil des Kurses. Die Streckenlänge wächst auf 25,378 Kilometer. Die längere Distanz pro Runde führt dazu, dass die Strategie unter Umständen angepasst werden muss. Der Zeitplan am Samstag ist ebenfalls nicht üblich für ein NLS-Rennen. Während das Zeittraining wie gewohnt zwischen 08:30 und 10 Uhr stattfindet, startet das Rennen erst um 17:30 Uhr und führt in die Dämmerung hinein. In der Pause zwischen Training und Rennen findet der erste Lauf der Deutschen Historischen Langstrecken-Meisterschaft statt. Das Rennen führt ab 12 Uhr über die Distanz von drei Stunden. Am Sonntag findet einmal im Jahr ein Top-Qualifying in der NLS statt. Nach dem Zeittraining (08:15 bis 09:45 Uhr) startet ab 10:40 Uhr das Top-Qualifying. Hier gehen die Top-Fahrzeuge im Einzelzeitfahren auf die Strecke und fahren die Startpositionen unter sich aus. Das zweite Vier-Stunden-Rennen startet dann um 13 Uhr. Tickets für Freitag sind bereits für 10 Euro erhältlich. Die Renntage gibt es jeweils ab 27 Euro, Wochenendtickets sind ab 45 Euro zu haben. Alle Informationen gibt es unter 24h-rennen.de. Zuschauer die nicht vor Ort sind, können das Rennen im Livestream wie gewohnt auf dem YouTube-Kanal der NLS verfolgen. Streamstart ist Samstag um 08:10 Uhr, am Sonntag um 8 Uhr.

Die F1 kehrt für Pirelli-Testfahrten an den Nürburgring zurück

15.04.2026

Der erste Tag des von Pirelli am Nürburgring organisierten Entwicklungstestprogramms begann mit einigen Einführungsrunden auf Intermediates Reifen. Da es die ganze Nacht über geregnet hatte, war die Strecke nass, obwohl sich später am Vormittag zaghaft die Sonne zeigte. Die Fahrer warteten daher ab, bis sich die Streckenbedingungen verbesserten, bevor sie das ursprünglich auf Slicks geplante Programm in Angriff nahmen. Oscar Piastri für McLaren und George Russell für Mercedes absolvierten im ersten Teil des Programms mehrere Acht-Runden-Läufe und testeten dabei eine Reihe von Konstruktionsvarianten der C3-Mischung. Die als vielversprechendsten erachteten Lösungen wurden dann am späten Nachmittag vom britischen Fahrer über längere Distanzen evaluiert, um ihr Verhalten über eine repräsentativere Laufleistung zu validieren. Ein technisches Problem hielt Piastris Auto jedoch von der Mittagspause bis fast zum Ende der Session in der Box. Die Streckentemperaturen erreichten in den sonnenexponierten Bereichen 37 °C, während die Umgebungstemperaturen nie über 15 °C stiegen. Piastri fuhr seine schnellste Runde in 1:35,096, während Russell die Uhr bei 1:33,899 stoppte. Ersterer absolvierte 65 Runden (insgesamt 335 Kilometer), letzterer 127 Runden (654 Kilometer). Morgen, am zweiten und letzten Testtag, werden Lando Norris und Kimi Antonelli am Steuer sitzen.   Foto: McLaren F1 / Mercedes-AMG F1