Das ring°werk am Nürburgring wird neu ausgerichtet und künftig als multifunktionales Gebäude betrieben. Neben dem weiterhin bestehenden ring°kino soll in Zukunft ein neu konzipierter Museumsbereich entstehen. Parallel dazu wird der Großteil der Gebäudefläche in einen modernen Technologie- und Entwicklungsbereich für die Automobilindustrie transformiert. Mit Xiaomi steht nun das erste Unternehmen für dieses neue Konzept fest. Der internationale Technologie- und Automobilkonzern ist offizieller Automotive Partner des Nürburgrings und wird nun einen eigenen Standort im ring°werk etablieren. Eine zweite Fläche ist für ein weiteres Unternehmen aus der Automobilbranche vorgesehen.
Der Nürburgring verfolgt damit ein hybrides Nutzungskonzept für das ring°werk: Rund zwei Drittel der Gebäudefläche werden künftig industriell genutzt, während das ring°werk mit seinen Erlebnisangeboten weiterhin öffentlich zugänglich bleibt. Je nach Nutzungskonzept des Mieters können Besucher Ausstellungsflächen und Showrooms betreten und über Glasfronten Einblicke in Entwicklungsbereiche erhalten.
„Wir transformieren das ring°werk bewusst zu einem multifunktionalen Gebäude und schaffen eine Plattform, die Industrie, Innovation und Besuchererlebnis miteinander verbindet“, erklärt Nürburgring-Geschäftsführer Christian Stephani. „Direkt an der Start- und Zielgeraden und in unmittelbarer Nähe zum ring°boulevard bleibt es ein Ort für Besucher und Motorsportfans – erhält aber gleichzeitig eine neue Rolle als zukunftsorientierter Standort für Unternehmen der Automobilindustrie. Mit Xiaomi als ersten Mieter führen wir eine Verbindung konsequent weiter, die durch intensive Test- und Entwicklungsfahrten, die Rekordfahrten auf der Nordschleife sowie einer Werbepräsenz an der Rennstrecke in den vergangenen Monaten gewachsen ist. Gleichzeitig wird dadurch das Konzept des ring°werks im Sinne unserer Gesamtstrategie nachhaltig auf mehrere Pfeiler gestellt.“
„Der Nürburgring ist für uns ein wichtiger Entwicklungs- und Kommunikationsstandort. Die intensive Test- und Entwicklungsarbeit führte in den vergangenen Monaten zu erfolgreichen Rekordfahrten auf der Nordschleife und trug so zur internationalen Aufmerksamkeit für unsere Produkte bei“, sagt Rudolf Dittrich, General Manager, Xiaomi Europe R&D and Design Center, Xiaomi Auto. „Mit unserer Lage unmittelbar an der Grand-Prix-Strecke bündeln wir Entwicklung, Technologie und Markenauftritt an einem traditionsreichen Ort. Der Nürburgring ist somit ein wertvoller Standort für uns und stärkt unsere Präsenz im Herzen Europas.“
Direkte Zufahrt zur Strecke und individuell gestaltete Flächen
Mit dem Einzug von Xiaomi ist der erste der beiden vorgesehenen Industriebereiche im ring°werk vergeben. Für ein weiteres Unternehmen aus der Automobilbranche bietet sich damit noch die Möglichkeit, den zweiten Bereich am Nürburgring zu beziehen. Die dafür vorgesehenen Flächen können – wie bei XIAOMI – entsprechend der individuellen Anforderungen des künftigen Mieters gestaltet werden – von Werkstatt- und Entwicklungsbereichen bis hin zu Büro-, Präsentations- oder Funktionsräumen. Bereits vorhanden ist eine direkte Zufahrtsmöglichkeit auf die Grand-Prix-Strecke. Diese wurde von den Betreibern des Nürburgrings im Zuge der Neuausrichtung des ring°werks durch umfangreiche Außenarbeiten entlang des Gebäudes geschaffen. Damit bietet auch der zweite Mietbereich kurze Wege und eine unmittelbare Anbindung an die Strecke – insbesondere für Unternehmen, die den Nürburgring für Test-, Entwicklungs- und Präsentationszwecke nutzen möchten.
Die Bauarbeiten für die Präsenz von Xiaomi haben bereits begonnen und werden schrittweise fertiggestellt. Parallel dazu führt der Nürburgring Gespräche mit weiteren Interessenten für den zweiten Mietbereich des Technologie- und Entwicklungsbereichs im ring°werk.

