Kurz nach dem Start- und Zielbereich auf einem Plateau nahe des Dorfes Nürburg führte die Baustelle bergab. Über einige Kilometer ging es hinunter in Richtung Müllenbach. Im Bereich Bränkekopf wurden einige schnell aufeinanderfolgende, tückische Kurven angelegt, welche später als "Hexenkurven" bezeichnet wurden.
Während die Trasse verlegt wurde, entdeckten die Arbeiter kurz nach Kilometer 2, also im Bereich Aschenschlag, die fast 2000 Jahre alten Reste eines römischen Herrenhauses. Dies gab dem Abschnitt auch den Beinamen "Hüsgen", was auf die Ruinen hinweist. Nach dem Bau gerieten die Mauerreste in Vergessenheit und traten beim Bau der Grand-Prix-Strecke zwischen November 1981 und Mai 1984 wieder zum Vorschein. Heute sind sie neben der Landstraße, welche früher die Südschleife war, zu finden."
ℹ️ Der Nürburgring wurde 1927 eröffnet. Wir blicken bei der #Roadto100 bis in unser großes Jubiläumsjahr immer wieder auf verschiedene Meilensteine unserer langen Geschichte zurück!

