Mythos Nürburgring

60er Jahre

Plakat zum Großen Preis von Deutschland am 4. August 1963
Plakat zum Großen Preis von Deutschland am 4. August 1963.

Die wilden 60er – Gentlemen und Grüne Hölle

 

Wolfgang Graf Berghe von Trips ist der neue Publikumsmagnet, der 1961 um den Großen Preis von Deutschland kämpft. Wirtschaftswunderzeit – da gehört der Motorsport zum neuen Selbstbewusstsein einer ganzen Nation. Begleitet von einem für damalige Zeiten gewaltigen Medienrummel fiebern 1961 über 100.000 Zuschauer mit dem Gentlemen-Racer. Graf Berghe von Trips verliert gegen den an diesem Tag unschlagbar scheinenden Stirling Moss. Seiner Popularität tut das keinen Abbruch. 

 

1969 – neue populäre Fahrer wie der Belgier Jackie Ickx sorgen für Massenbesuche bei den Motorsportveranstaltungen. Autorennen sind beliebter denn je – die Fahrer werden zu Popstars. Höhepunkt des Jahres ist der Große Preis von Deutschland, den Jackie Ickx für sich entscheidet. An diesem Tag ahnt keiner, dass die Nordschleife als Grand-Prix-Strecke in Frage gestellt werden könnte. Doch bereits ein Jahr später ist es soweit: Nach einer Serie schwerer Unfälle im GP-Sport fordern mehrere Fahrer eine umfangreiche Umgestaltung der Grünen Hölle, wie die Strecke ehrfurchtsvoll von den Fahrern genannt wird. 

Motorsport-Geschichte aus den 60er Jahren:

 

 

500 km-Rennen, 1961
ADAC 1.000 km-Rennen, 19. Mai 1963
Großer Preis von Deutschland, 7. August 1966
Großer Preis von Deutschland, 4. August 1963
Großer Preis von Deutschland, 31. Juli 1960
Großer Preis, 1961

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