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Kategorie: 2017
30.04.2017

Porsche Sports Cup bot spannende Rennen

Der Porsche Sports Cup startete auf dem Nürburgring mit packenden Rennen in die 13. Saison. Beim Saisonauftakt präsentierte sich die weltweit größte Kunden- und Clubsportserie mit vollen Starterfeldern. Beim sportlichen Höhepunkt des Wochenendes, den beiden Läufen zum Porsche Super Sports Cup, fuhr Roland Ziegler (Wendelstein, 997 GT3 R) einen souveränen Doppelsieg ein. Im Porsche Sports Cup, der mit straßenzugelassenen Reifen ausgetragenen wird, teilten sich der ehemalige Meister Thomas Flügel (Oldenburg, 997 GT2) und Joel Meili (991 GT3 RS) die Siege. Doppelte Freude auch im Porsche Sports Cup Endurance: Ex-DTM-Fahrer Peter Mamerow (Castrop-Rauxel) gewann im 997 GT3 R beide Langstrecken-Rennen. Das zweite Rennwochenende für den Porsche Sports Cup findet vom 3. bis 4. Juni auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg statt. Weitere Infos sind im Internet unter www.porschesportscup.de zu finden.

 

Porsche Super Sports Cup: Doppelerfolg für Routinier Roland Ziegler

Im Porsche Super Sports Cup startete Roland Ziegler (997 GT3 R) mit einem Doppelerfolg in die Saison. Der Wendelsteiner wurde in beiden Rennen vor CarTech-Pilot Edward Lewis Brauner (Grünwald, 991 GT3 R) als Sieger abgewinkt. Das Siegerpodium komplettierte samstags Lokalmatador Heinz-Bert Wolters (997 GT3 R) aus Wegberg und am Sonntag Thomas Jäger (Wiesbaden, 991 GT3 R). „Das war ein gelungenes Wochenende. Es lief alles rund. Das Auto hat funktioniert, das Team hat funktioniert – und auch ich habe funktioniert“, freute sich Ziegler, der beide Rennen souverän kontrollierte. Jäger fuhr am Sonntag nach einem tollen Rennen, das insgesamt 42 Piloten in Angriff nahmen, als Dritter über die Ziellinie. Damit schaffte der Wiesbadener zum zweiten Mal den Sprung auf das Podest. In der Cup-Wertung setzte sich der Liechtensteiner Matthias Kaiser (991 GT3 Cup) im zweiten Rennen durch. Der Titelverteidiger gewann die hart umkämpfte Klasse 5e vor Enzo (Grünwald) und Joachim Thyssen, der ein sensationelles Rennen fuhr. Der Münchener nahm das Sonntagsrennen, in dem es zu einer  Safety-Car-Phase kam, um ein Fahrzeug aus dem Kiesbett zu ziehen, aus der letzten Startreihe in Angriff. Thyssen arbeitete sich durch das komplette Feld und fuhr zum Schluss auf den hervorragenden Gesamtrang sieben in Ziel. „Das habe ich überhaupt nicht erwartet. Aber das Rennen hat etwas für mich gearbeitet“, sagte Thyssen und berichtete: „Beim Start wurde das Feld nicht so stark auseinandergezogen, so dass ich gleich in der ersten Runde einige Plätze gut machen konnte. Dann kam die Safety-Car-Phase zur rechten Zeit und das Feld rückte wieder eng zusammen. Danach ging es für mich dann richtig vorwärts. Das war eins meiner schönsten Rennen.“ Auch ATR-Fahrer Matthias Jeserich (991 GT3 Cup) zeigte eine sehenswerte Aufholjagd. Der Berliner startete ebenfalls von ganz hinten – und wurde zum Schluss auf Gesamtrang elf (Klasse: 7. Platz) abgewinkt. Einen Tag zuvor war Christian Kosch im neuen 991 GT3 Cup (Klasse 5f) der schnellste Cup-Fahrer. Der Luxemburger setzte sich gegen Champion Kaiser und den ehemaligen Porsche Carrera Cup-Fahrer Alexander Toril (991 GT3 Cup) durch. Nach zwei Siegen in der mit zwei Dutzend Teilnehmern am stärksten besetzten Klasse 5e steht Titelverteidiger Kaiser nun mit 48,8 Punkten an der Tabellenspitze. Zweiter in der Meisterschaft ist CarTech-Pilot Michael Rosenkränzer (Ratingen, Cayman GT4 CS) mit 40,8 Punkten. Auf der dritten Position rangieren punktgleich mit jeweils 40 Zählern Doppelsieger Roland Ziegler und Michael Essmann junior (Rheine), der einen 997 GT3 Cup des APC Motorsport Teams pilotiert.

Porsche Sports Cup: Thomas Flügel und Joel Meili teilen sich die Siege
Der Schweizer Joel Meili (991 GT3 RS) jubelte am Sonntag über den Sieg im Porsche Sports Cup. Auf den zweiten Platz fuhr Rudolf Schulte (991 GT3 RS). Rang drei sicherte sich Norbert Kraft (Göppingen, 991 GT3 RS). „Es geht aufwärts – auch wenn ich am Start zunächst einmal drei Plätze verloren habe“, sagte Schulte nach seiner zweiten Podestplatzierung des Wochenendes. „Ich musste kämpfen und konnte zum Schluss sogar Platz zwei erobern. Das Rennen hat Spaß gemacht.“ Heino Bröer (Surwold) musste sich nach elf Runden überraschend aus der Spitzengruppe verabschieden und auf Rang zwei liegend seinen 997 GT2 vorzeitig abstellen. Das erste Rennen gewann Thomas Flügel (Oldenburg). Der ehemalige Meister sicherte sich im 997 GT2 den Sieg vor Meili und Schulte. Die Top Fünf komplettierten Georg Bernsteiner (Hamburg, 991 GT3 RS) und Norbert Kraft. In der Klasse der Cayman GT4 setzte sich Tano Neumann (Frankfurt) in beiden Rennen durch. Tabellenführer ist Carsten Clauder (Lübbecke), der in den vergangenen Jahren in der PZTrophy am Start war und 2017 seine erste Saison im Porsche Sports Cup absolviert. Der Rookie konnte auf Anhieb zwei Siege in der Klasse der 991 GT3 einfahren und hat nun 41,2 Punkte auf seinem Konto. In der Meisterschaft folgen auf den weiteren Plätzen Rudolf Schulte (33,4 Punkte) und Norbert Kraft (25,4). Tabellenvierter ist 991 GT3 Fahrer Franz- Günther Leesberg aus Arnsberg (25,2).

 

Porsche Sports Cup Endurance: Peter Mamerow gewinnt beide Rennen

Traditionell steht zum Abschluss des Rennwochenendes der Sports Cup Endurance mit zwei separaten Läufen über jeweils 50 Minuten auf dem Programm. Sie werden von einer 25-minütigen Boxenstopp-Pause für Reifenwechsel, Tankstopp und eventuellem Fahrerwechsel unterbrochen. In jedem der beiden Rennen gibt es ein zehnminütiges Zeitfenster, in dem das Fahrzeug zum Fahrerwechsel an die Box muss. Ex-DTM-Fahrer Peter Mamerow zeigte im 997 GT3 R eine eindrucksvolle Performance. Der Porsche Pilot aus Castrop-Rauxel hatte sich im Qualifying die Pole Position gesichert und gewann beide Rennen ungefährdet. „Das war ein wirklich schönes Wochenende“, sagte Mamerow, der zum ersten Mal in der Endurance am Start war. „Es macht einen riesigen Spaß. Auf der Strecke fahren alle sehr fair und auch bei Überrundungen gibt es überhaupt keine Probleme.“ Platz zwei erreichte in beiden Rennen Edward Lewis Brauner (Grünwald), der ins Volant eines 991 GT3 R griff. Die Luxemburger Tom Kieffer / Christian Kosch fuhren im 991 GT3 Cup in beiden Rennen als Dritter ins Ziel. Damit sicherten sich die Fahrer der Mannschaft Black Falcon TMD Friction aus der Eifel zugleich den Sieg in der Cup-Wertung. Der Österreicher Felix Wimmer, der im Vorjahr alle Rennen im Super Sports Cup gewann, und der amtierende Super Sports Cup-Meister Matthias Kaiser (Liechtenstein) teilten sich dieCockpitarbeit im 991 GT3 Cup. Das Duo fuhr zwei Mal auf den zweiten Rang. Platz drei in der Cup-Wertung holten in beiden Rennen Bertram Hornung (Stutensee) / Lucas Schreier (Leipzig), die sich 2015 den Endurance-Titel sicherten.

PZ-Trophy: Dr. Rocco Herz und Rüdiger Bambach triumphieren
In der PZ-Trophy sind zwei Trainingssitzungen und zwei Gleichmäßigkeitsprüfungen zu absolvieren. Jede Hunderstelsekunde Abweichung wird mit einem Strafpunkt bewertet. Die Punkte aller Wertungsrunden werden addiert. Den ersten Wertungslauf gewann der zweimalige Champion Dr. Rocco Herz (München) vor Nadja Kiess (Mülheim) und dem amtierenden Meister Rüdiger Bambach Rüdiger (Bad Dürkheim). Platz vier belegte Sabine Böcker-Schulte (Sundern), während Manuel Baumgarthuber (Bad Dürrheim) als Fünfter gewertet wurde. Im zweiten Wertungslauf triumphierte Titelverteidiger Bambach. Platz zwei belegte Dr. Herz vor Baumgarthuber. Die Plätze vier und fünf erreichten Sabine Böcker- Schulte und Tomas Kohut (Mülheim). PZ-Driver’s Cup: Karl-Heinz Kröger legt die beste Prüfung ab Fahren unter Anleitung von Instruktoren, freie Trainingsrunden und zum krönenden Abschluss eine Gleichmäßigkeitsprüfung, in der es gilt innerhalb von 30 Minuten drei beliebige Runden in genau derselben Zeit zu fahren – das ist die Herausforderung im PZDriver’s Cup. In der Prüfung setzte sich Platin-Fahrer Karl-Heinz Kröger durch. Der Ludwigshafener holte sich den Tagessieg vor den beiden Bronze-Piloten (Klasse 4) Alexander Pfaff (Darmstadt) und Jens Sturhan (Herford). Über den Sieg in der Klasse 2 (Gold) freute sich Ann-Kathrin Rösch (Wolfschlungen). Bester Fahrer in der Klasse 3 (Silber) war Stefan Dick (Mannheim).



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