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Kategorie: 2017
01.08.2017

ADAC GT Masters bietet Top-Motorsport am Nürburgring

Wenn am kommenden Wochenende (4. – 6. August) rund 30 Super- Sportwagen auf der gerade einmal 3,629 km langen Sprintstrecke des Nürburgrings Vollgas geben, hält es wohl keinen echten Motorsportfan auf dem Sitz. Denn beim ADAC GT Masters sind nicht nur Top-Piloten wie Markus Winkelhock, Luca Ludwig oder Christopher Mies dabei, sondern auch ein Starterfeld, das optisch wie akustisch vom Allerfeinsten ist: Audi R8 LMS, BMW M6, Corvette C7, Lamborghini Huracan, Mercedes-AMG GT3, Nissan GTR und Porsche 911 garantieren heiße Action. Das Nürburgring-Wochenende hat aber neben den beiden 60-minütigen Rennen am Samstag und Sonntag noch eine ganze Reihe weiterer packender Rennserien zu bieten. So etwa die ADAC Formel 4, die Tourenwagen der ADAC TCR Germany und des Renault Clio Cup Central Europe sowie die STT (Spezial-Tourenwagen-Trophy). Tickets gibt es im Vorverkauf für 20 Euro (Tageskarte Samstag oder Sonntag) bzw. 30 Euro (Wochenendticket). Sie sind über die Website www.adac.de/gt-masters oder bei der Info- und Tickethotline des Nürburgrings unter 0800 2083200 (kostenlos aus dem deutschen Festnetz) erhältlich. Das Schnupperticket für den Freitag ist nur vor Ort verfügbar und kostet 10 Euro. Infos, Zeitplan und Starterlisten finden sich unter www.adac.de/motorsport im Internet.

Am Nürburgring stehen die Saisonläufe neun und zehn auf dem Programm des ADAC GT Masters. Mit 113 Zählern führt der Franzose Jules Gounon mit relativ komfortablem Vorsprung auf Daniel Keilwitz (80 Punkte). Der Villinger ist sein Teamkollege, teilte sich das Cockpit der Corvette C7 GT3-R mit Gounon, konnte aber nicht an allen Läufen der Saison 2017 teilnehmen. Für das Nürburgring-Rennen steht derzeit noch nicht fest, wer Gounons Partner wird. Der 22-Jährige ist übrigens der Sohn des ehemaligen Formel-1-Piloten Jean-Marc Gounon, der Motorsport liegt ihm im Blut. Er ist damit Teil einer ganzen Reihe von Piloten im ADAC GT Masters, deren Väter schon große Titel verbuchen konnten, die aber selbst längst ihren erfolgreichen Weg gegangen sind. Markus Winkelhock, Luca Ludwig, Sebastian Asch – sie alle gehören im hart umkämpften ADAC GT Masters zum Kreis der Sieganwärter. Ebenfalls aus einer rennsportverrückten Familie kommt Lucas Auer. Der Neffe von Ex- Formel-1-Ass Gerhard Berger ist derzeit nicht nur Werksfahrer von Mercedes- AMG in der DTM, sondern darf in dieser Woche auch zum ersten Mal einen Formel-1-Boliden testen. Der Österreicher dürfte also topmotiviert zum Ring kommen und in den Mercedes-AMG GT3 des Mücke-Teams steigen.

Champion von 2016 mit Erfolg in Zandvoort
Ein Fahrer, den man auf jeden Fall auf der Liste haben sollte, ist Christopher Mies. Der Champion im ADAC GT Masters 2016 hat zwar länger gebraucht, um auch 2017 wieder an seine Erfolge des Vorjahres anknüpfen zu können. Erst beim 8. Lauf im niederländischen Zandvoort platzte der Knoten und der Audi-Pilot stand erstmals wieder ganz oben auf dem Podium. „Der Erfolg war längst überfällig”, so Mies nach seinem Sieg. Für den Nürburgring hat sich der 28-Jährige viel vorgenommen, möchte er doch am liebsten an seinen Erfolg beim 24h-Rennen im Mai anknüpfen. Dort holte er mit seinem Audi R8 LMS von Montaplast by Land-Motorsport den souveränen Gesamtsieg. Inzwischen liegt er mit 63 Punkten auf Rang vier und damit vor dem Nürburgring-Rennen in Lauerstellung.

Fünf unterschiedliche Marken konnten 2017 bereits siegen

Audi, BMW sowie je zwei Mal Porsche, Lamborghini und Corvette: Bereits Fahrer von fünf Marken standen 2017 schon ganz oben auf dem Siegerpodest. Nur für Nissan- und Mercedes-Benz-Teams reichte es in dieser Saison noch nicht für den Sieg. Das möchte vor allem Lokalmatador Luca Ludwig am Nürburgring am liebsten nachholen – zumal insgesamt drei Podiumsplätze für die Marke mit dem Stern bereits notiert wurden. Außerdem ließ Ludwig beim Lauf in Zandvoort sogar die schnellste Rundenzeit notieren. Diesen Schwung will er mit seinem Teamkollegen Luca Stolz zum Heimrennen mitnehmen. „Nach einer Strafe haben wir mit Platz fünf zumindest Schadensbegrenzung betrieben und konnten wichtige Meisterschaftspunkte einfahren”, so der 28-Jährige. Aber am Ring soll es mehr werden – für ihn und das Mercedes-AMG Team Zakspeed, dessen Werkstatt im nur 30 Kilometer vom Nürburgring entfernten Niederzissen liegt. Packende weitere Rennserien runden das Programm ab.

Wer immer am Ende bei den beiden Rennen des ADAC GT Masters die Nase vorne haben wird, für die Fans dürfte der Nürburgring-Lauf einer der Saisonhöhepunkte werden. Dafür sorgen neben den rund 30 GT3-Fahrzeugen auch die übrigen Rennen am Wochenende. Besonders im Fokus dürfte dabei die ADAC TCR stehen. Fast 40 Tourenwagen vom Schlage eines Audi RS3 LMS, Honda Civic Type R-TCR oder Opel Astra TCR sorgen für ein Renngeschehen, das heiße Windschattenduelle ebenso beinhaltet wie das Fahren Tür-an-Tür. Tourenwagensport, wie er sein soll: zur Freude der Besucher. Ähnlich hart geht es beim Renault Clio Cup zur Sache, dessen Vorläufer bereits seit den 70er Jahren für harten Markenpokalsport stehen. Fast ebenso lange auf den Rennstrecken Europas unterwegs ist die Spezial- Tourenwagen-Trophy (STT), deren bullige Boliden stets spektakuläre Rennen bieten. Abgerundet wird das Programm durch die ADAC Formel 4: Mick Schumacher und andere Talente der Vorjahre zeigen, wie gut die Nachwuchsrennserie funktioniert. Hier lohnt nicht nur der Blick von der Tribüne, sondern auch der Gang durchs Fahrerlager: Schließlich dürfte so manches Autogramm eines F4-Piloten demnächst zum Bestseller werden.

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