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Vollgas-Paket bei der Le-Mans-Revanche am Nürburgring

capricorn NÜRBURGRING GmbH


Vollgas-Paket bei der Le-Mans-Revanche am Nürburgring

Nicht nur die Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) mit dem Prestige-Dreikampf zwischen Audi, Porsche und Toyota sorgt vom 28. bis 30. August für Motorsport der Extraklasse auf dem Nürburgring, sondern auch die Rennen zum Porsche Super Sports Cup und mit den einzigartigen historischen Fahrzeugen der „Nürburgring Legends“. Damit bilden zwei außergewöhnliche Rennen den Rahmen für den WM-Lauf der Le-Mans-Prototypen, die auf dem Grand-Prix-Kurs in der Eifel zum vierten WM-Lauf antreten.

Es ist ein bemerkenswertes Vollgas-Paket, das für die Zuschauer bei der unmittelbaren Le-Mans-Revanche am Nürburgring geschnürt wurde – mit attraktiven Eintrittspreisen (Erwachsene: Sonntag 30 Euro, Wochenende 35 Euro – im Vorverkauf unter 0800 20 83 200) und Zugang auf alle geöffneten Tribünen inklusiv Fahrerlager: Mit insgesamt drei Trainingssitzungen, zwei Qualifying-Sessions und vor allem mit satten sechs Stunden Rennaction, in denen es nicht zuletzt auch durch die Fülle der Überholmanöver innerhalb der vier Fahrzeug-Kategorien alles andere als langweilig werden dürfte, wartet der WEC-Lauf auf dem Nürburgring mit mehr Motorsport-Unterhaltung auf als jede andere Rennserie. Trotzdem brauchen auch die Le Mans-Helden ab und an eine Pause, was aber nicht heißt, dass auf der Strecke dann Stille einkehrt: Die Nürburgring-Veranstalter haben vorgesorgt und selbst für das Rahmenprogramm hochkarätige Rennen an den weltbekannten Eifelkurs geholt.

Zum einen finden zwei Sonderläufe des Porsche Super Sports Cup statt, die zwar nicht in die Gesamtwertung der beliebten Kundensportserie einfließen, für Teams und Fahrer ob des besonderen Rahmens aber ein Highlight der Saison darstellen. Die Piloten messen sich dabei in Porsche 911 der Typen GT3 Cup und GT3 R – hier werden also reinrassige Rennfahrzeuge bewegt, die nicht nur die Herzen aller Anhänger der Zuffenhausener Traditionsmarke höher schlagen lassen. Der Vierliter-Sechszylinder-Boxermotor im Heck des GT3 R zum Beispiel schickt beeindruckende 500 Pferdestärken an die Hinterachse des Kultrenners und sorgt so für mächtigen Vortrieb. Nebenbei dürfte er mit seinem boxertypischen Klangerlebnis, das sich mit keinem anderen Motorkonzept der Sportwagenszene vergleichen lässt, bei allen Automobilbegeisterten für Gänsehaut sorgen. Ein volles Starterfeld mit sage und schreibe 39 nationalen und internationalen Piloten garantiert spektakuläre Fights.

Große Starterfelder: 39 Porsche und 31 Klassiker

Für den zweiten Höhepunkt im Rahmenprogramm der WEC sorgen die beiden Rennen der „Nürburgring Legends“. Die Fahrergemeinschaft Historischer Rennsport e.V., kurz FHR, schickt ein großes Feld mit 31 historischen Fahrzeugen auf den Grand-Prix-Kurs. Das Spektrum der GT-, Touren- und Rennsportwagen der 60er und 70er Jahre reicht von Klassikern wie BMW 2002 und Daimler Benz 300 SE über Kracher vom Schlage eines Porsche 935 K3 bis hin zu amerikanischen Boliden wie dem Ford GT 40 und der Chevrolet Corvette – hier ist für jeden Geschmack etwas dabei. Im Grand-Prix-Fahrerlager können die Besucher hautnah diese legendären Fahrzeuge bestaunen und an der Atmosphäre einer längst vergangenen Zeit teilhaben.

Durch die Auflagen des Anhangs K des internationalen Motorsport-Reglements der FIA ist dabei sichergestellt, dass die Autos in ihrer ursprünglichen Form und mit Original-Technik bewahrt werden und somit ein Augenschmaus für die Zuschauer bleiben. Daher sind die Schmuckstücke auch 50 Jahre nach dem ersten Umrunden einer Rennstrecke nach wie vor quicklebendig. Und wer meint, dass Besitzer seltener Einzelstücke ihre Schätze auf der Rennstrecke spazieren fahren, der irrt gewaltig: Heiße Positionskämpfe, knappe Ausbremsmanöver und nervenaufreibende Boxenstopps sind auch bei den Klassikern unter den Rennwagen an der Tagesordnung.

Der Porsche Super Sports Cup und die „Nürburgring Legends“ garantieren ebenso wie die Deutschland-Premiere der FIA World Endurance Championship (WEC) mit Seriensieger Audi, Le-Mans-Gewinner Porsche und Titelverteidiger Toyota, dass vom 28. bis 30. August auf dem Nürburgring keine Minute Langeweile aufkommen wird.


Der Weltmeister aus Köln holt zum Befreiungsschlag aus

Wenn die Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC am letzten August-Wochenende (28.-30. August 2015) auf dem Nürburgring gastiert, dann tragen die beiden Toyota TS040 Hybrid LMP1-Prototypen die Startnummern 1 und 2. Nicht ohne Grund, denn die Japaner sicherten sich 2014 sowohl den Fahrer- als auch den Hersteller-Titel. Die aktuelle Saison verlief für das japanische Werksteam mit Sitz in Köln bisher noch nicht so erfolgreich. Doch das Rennen auf dem weltberühmten Eifel-Kurs bietet die Chance, vor der eigenen Haustür zum Befreiungsschlag auszuholen.

Toyota ist seit der Einführung der Langstrecken-Weltmeisterschaft im Jahr 2012 mit von der Partie und konnte gleich im Debütjahr drei Siege feiern. Der endgültige Durchbruch gelang den Japanern in der vergangenen Saison, als sie gegen die starke Konkurrenz von Audi und Porsche mit nicht weniger als fünf Siegen in acht Läufen souverän den Hersteller-Titel errangen. Damit standen auch die Toyota-Piloten Sébastien Buemi und Anthony Davidson, die es nur bei einem einzigen Rennen nicht auf das Podium geschafft hatten, als überlegene Fahrerweltmeister fest.

Federführend an diesem Erfolg beteiligt war die Toyota Motorsport GmbH, kurz TMG, die seit 1979 in Köln ansässig ist. Als Motorsportabteilung des weltgrößten Automobilherstellers zeichnete die Mannschaft bereits für den erfolgreichen Rallyeeinsatz der Marke verantwortlich, der in den Neunzigerjahren insgesamt vier Fahrer- und drei Markenweltmeistertitel einbrachte.

Als sich Toyota im neuen Jahrtausend entschloss, in die Formel 1 einzusteigen, wurde auch dieses Engagement vollständig aus Köln betreut. Nicht nur die Fahrzeug wurden komplett in Deutschland entwickelt. Mit Ralf Schumacher und Timo Glock griffen zudem auch zwei beliebte deutsche Piloten für die Japaner ins Lenkrad. So lag es auf der Hand, dass das LMP1-Projekt für die Langstrecken-Weltmeisterschaft ebenfalls von TMG realisiert werden würde. Der Antrieb des hochkomplexen Sportprototypen wird allerdings aus Japan beigesteuert.

Toyota TS040 Hybrid: Über 1000 PS stark und 900 Kilo leicht

Beim Motor geht Toyota im Vergleich zur Konkurrenz eigene Wege: Der konventionelle 3,7 Liter große V8-Saugmotor wird von Elektromotoren unterstützt, die ihre Energie in Superkondensatoren speichern. Gemeinsam sorgen die beiden Antriebskomponenten dafür, dass der aktuelle Renner im Kampf um die Sportwagenkrone eine Gesamtleistung von über 1.000 PS in die Waagschale wirft. Dabei wiegt der Hightech-Bolide von Toyota dank jeder Menge Karbonteile und vieler anderer hochmoderner Werkstoffe deutlich unter 900 kg und hat damit ein Leistungsgewicht von weniger als 0,9 Kilogramm pro PS. Zum Vergleich: Ein aktueller Toyota Prius liegt bei rund 10,6 kg pro PS.

Trotz aller guten Voraussetzungen, in der laufenden Saison war dem Team Toyota Gazoo Racing bislang kein Glück beschieden. Ein dritter Platz der Titelverteidiger Buemi und Davidson in Silverstone war das beste Ergebnis 2015. Höchste Zeit also, dass die amtierenden Meister in weiß-blau den Spieß umdrehen und nach der Sommerpause die Aufholjagd auf Audi und Porsche eröffnen.

Dazu bietet der WEC-Lauf auf dem Nürburgring vom 28. bis 30. August die ideale Gelegenheit. Denn vor heimischem Publikum und unter den Augen vieler TMG-Mitarbeiter und ihrer Familien dürfte das Team eine gehörige Portion Motivation mit in die Eifel bringen. Die Zuschauer dürfen sich also auf ein Rennen der Extraklasse freuen, wenn am Sonntag (30. August) am Nürburgring die Motoren angelassen werden und das Sechs-Stunden-Rennen gestartet wird.


News rund um das WEC-Wochenende auf dem Nürburgring

Le-Mans-Siegerauto im ring°boulevard – Hülkenberg, Bamber und Tandy am Nürburgring

Das Original-Siegerauto der diesjährigen Ausgabe der 24 Stunden von Le Mans, der weiße Porsche 919 Hybrid mit der Startnummer 19, kann beim vierten Lauf zur FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft vom 28. bis 30. August auf dem Nürburgring im ring°boulevard bewundert werden. Mehr noch: Auch die Le-Mans-Sieger Nico Hülkenberg, Earl Bamber und Nick Tandy sind in der Eifel anzutreffen. Während Formel-1-Pilot Nico Hülkenberg (Emmerich) am Samstagnachmittag privat zum Nürburgring kommt, um das Porsche-Werksteam zu besuchen, werden Earl Bamber (Porsche 911 RSR, Klasse GTE Am) und Nick Tandy (Oreca 05, Klasse LMP2) die „6 Hours of Nürburgring“ bestreiten.

Vor dem WEC-Rennen: André Lotterer startete beim Oldtimer-Grand-Prix

André Lotterer tauchte im Vorfeld des WEC-Laufes in die Vergangenheit ab. Der dreimalige Le-Mans-Sieger stellte sich auf dem Nürburgring den Herausforderungen des 43. AvD-Oldtimer-Grand-Prix. Vor großer Kulisse beim dreitägigen Festival des historischen Motorsports Anfang August saß der Audi-Werkspilot am Steuer eines Nothelle-Audi 80 Coupé von 1981 und eines Porsche 935 K3 von 1980. „Ich fahre gerne diese älteren Autos. Zwischengas geben, Schalten, keine Servounterstützung beim Lenken – da hat man Einiges zu tun, und fahrerisch ist das auch anspruchsvoll.“ Beim WEC-Rennen am letzten August-Wochenende wird Lotterer dann in sein angestammtes Arbeitsgerät zurückkehren. Mit Marcel Fässler und Benoit Tréleuyer zählt der Duisburger im Audi R18 e-tron quattro zu den Favoriten auf den Sieg. Immerhin geht das Audi-Trio als WM-Spitzenreiter ins Rennen.

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