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Die Le-Man-Revanche steigt auf dem Nuerburgring

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Le-Mans-Revanche bei der WEC-Premiere auf dem Nürburgring

Die Le-Mans-Revanche steigt vom 28. bis 30. August auf dem Nürburgring: Gut zweieinhalb Monate nach dem Triumph von Porsche bei den berühmten 24 Stunden von Le Mans treffen die Zuffenhausener sowie Le-Mans-Seriensieger Audi und Titelverteidiger Toyota beim vierten Lauf zur FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) auf dem Traditionskurs in der Eifel erneut aufeinander. Doch es ist mehr als nur die Le-Mans-Revanche und ein Kampf um WM-Punkte, es ist das Heimspiel für Porsche, Audi und das in Frechen bei Köln beheimatete Werksteam von Toyota. Sie buhlen bei der Deutschland-Premiere der Le-Mans-Prototypen gemeinsam die Gunst der Zuschauer. Eintrittskarten für das Sechs-Stunden-Rennen sind bereits ab zehn Euro unter der Ticket-Hotline 0800 2083200 oder im Internet unter www.nuerburgring.de erhältlich. 


Die Helden von Le Mans kommen zum Heimspiel an den Nürburgring
In Le Mans gab es für Porsche jede Menge Grund zum Jubeln. 16 Jahre nach dem letzten Triumph beim 24-Stunden-Rennen an der Sarthe feierten Formel-1-Star Nico Hülkenberg, der Neuseeländer Earl Bamber und Nick Tandy aus Großbritannien im Porsche 919 Hybrid den insgesamt 17. Sieg für den in Stuttgart beheimateten Sportwagenhersteller – und das im erst zweiten Jahr nach der Rückkehr in den spektakulären Rennsport der Le-Mans-Prototypen. Den Erfolg von Porsche komplettierte der Australier Marc Webber, in den Jahren 2009 bis 2013 Teamkollege von Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel bei Red Bull, der sich das Cockpit des Schwesterfahrzeugs auf Platz zwei mit den beiden Langstreckenspezialisten Timo Bernhard (Deutschland) und Brandon Hartley (Neuseeland) teilte.


Aber nicht nur im französischen Le Mans, auch mit dem Nürburgring ist die Marke Porsche fest verwurzelt. In der Eifel feierten Motorsportlegenden wie Klaus Ludwig, Stefan Bellof und Rolf Stommelen in den 70er- und 80er-Jahren vielumjubelte Siege bei den Rennen der Sportwagen-Weltmeisterschaft in der legendären ‚Grünen Hölle’. Ein Blick in die Statistik untermauert die außergewöhnliche Leistung von Porsche: von 37 Läufen zur Sportwagen-Weltmeisterschaft in den Jahren 1953 bis 1991 – allesamt über die Distanz von 1.000 Kilometern – gingen alleine elf Siege an Porsche. Unvergessen sind vor allem die letzten Erfolge mit dem einzigartigen Porsche 956, mit dem Bellof 1983 auf der Nürburgring-Nordschleife einen Fabelrekord markierte, der bis heute Bestand hat. Auch, wenn sich seit dieser Zeit viel verändert hat, eines ist gleich geblieben – die Faszination der Hightech-Boliden, die die Spitze des technisch Machbaren darstellen.


WM Spitzenreiter Audi: Ende der Le-Mans-Siegesserie, aber bereits zwei Saisonsiege
Audi hat Le Mans seit dem ersten Sieg im Jahr 2000 auf eine unvergleichliche Art und Weise dominiert. Nur zwei Mal standen die Ingolstädter nicht ganz oben auf dem Siegertreppchen. Auf der Haben-Seite sprechen die Fakten eine deutliche Sprache: der erste Diesel-Sieg, der erste Hybrid-Sieg sowie der aktuelle Distanzrekord. Besonders bitter schmeckt unter diesen Vorzeichen die jüngste Niederlage gegen die Traditionsmarke Porsche. Aber dies ist für den gebürtigen Duisburger André Lotterer sowie Marcel Fässler (Schweiz) und Benoit Tréluyer (Franrkeich) im Audi R18 e-tron quattro Hybrid kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Immerhin konnte das Trio die ersten beiden WM-Läufe in Silverstone (Großbritannien) und Spa-Francorchamps (Belgien) für sich entscheiden und kommt somit als Spitzenreiter in der Fahrer-WM zum Grand-Prix-Kurs in der Eifel.

 

Toyota will an den Vorjahreserfolg anschließen
Diesen Platz hatte am Ende der vergangenen Saison noch Toyota inne. Die Japaner, die ihre Motorsporteinsätze knapp 100 Kilometer entfernt vom Nürburgring aus Köln-Marsdorf koordinieren, sicherten sich 2014 sowohl den Fahrer- als auch den Herstellertitel in der WEC des Automobil-Weltverbandes FIA. In der aktuellen Saison – und vor allem beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans – konnte der Toyota TS 040-Hybrid seine Leistungsfähigkeit noch nicht unter Beweis stellen. Auf dem nahe gelegenen Eifel-Kurs will die Mannschaft um die drei Ex-Formel-1-Piloten Alexander Wurz (Österreich), Sebastien Buemi (Schweiz) und Kazuki Nakajima (Japan) endlich Boden auf die Konkurrenz gutzumachen.


Keine Zeit für Langeweile: Sportwagen-Action von Freitag bis Sonntag
Neben den Hauptdarstellern Audi, Porsche und Toyota, die jeweils zwei Le-Mans-Prototypen (LMP) an den Start bringen, treten insgesamt weitere 28 Fahrzeuge zum Rennen über die Distanz von sechs Stunden an. Der Start erfolgt am Sonntag, 30. August um 13:00 Uhr. Zuvor werden am Samstag, 29. August in zwei Qualifying-Sessions die Startplätze für das Rennen ausgefahren. Bereits am Freitag, 28. August, finden zwei freie Trainingssitzungen statt, die die Teilnehmer intensiv nutzen werden, um Mensch und Material optimal auf das Langstreckenrennen abzustimmen.

 

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Pressekontakt FIA WEC – 6 hours of Nürburgring
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