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Audi Sport Team Phoenix: DTM-Rennen mit Heimvorteil

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Audi Sport Team Phoenix: DTM-Rennen mit Heimvorteil

Nürburg. Heimrecht können beim DTM-Rennen auf dem Nürburgring gleich mehrere Piloten und Teams anmelden. Die kürzeste Anreise zur Rennstrecke hat dabei das Audi Sport Team Phoenix. Die Mannschaft hat ihre Basis gleich nebenan im Gewerbepark am Nürburgring. „Ein Heimrennen ist immer etwas ganz Besonderes“, sagt Teamchef Ernst Moser, der auch zahlreiche Freunde und Gäste in der Phoenix-Lounge über den Boxen empfangen wird. „Da will man seine Sache natürlich besonders gut machen.“

 

Gerade einmal drei Kilometer sind es von Meuspath bis ins Nürburgring-Fahrerlager. Aber die Nähe zur Rennstrecke ändert nichts an der gewohnt professionellen Vorbereitung auf das DTM-Wochenende. „Da der Anreisetag quasi entfällt, startet das normale Programm einen Tag später“, sagt Moser. So steht die große Einsatzbesprechung mit allen Fahrern und Ingenieuren sowie Teamchef und Teammanager für dieses eine Mal am Mittwoch statt normalerweise dienstags im Kalender. Traditionell werden an diesem Tag auch Boxenstopps auf dem Firmengelände trainiert, quasi auf einem Mini-Rundkurs um die Phoenix-Halle herum. Obwohl es nur ein Katzensprung bis ins Fahrerlager ist: Die beiden Audi RS5 DTM werden, wie auch zu den anderen DTM-Rennen, pünktlich mit dem Lkw angeliefert. Während des Wochenendes dürfen die Rennwagen das DTM-Fahrerlager nicht verlassen. So ist auch eine größere Reparatur in der eigenen Werkstatt nicht erlaubt. „Wenn es nötig ist, können wir aber Teile in der Firma Instand setzen oder auf unser Netzwerk aus Freunden, Bekannten und lokalen Partnern zurückgreifen“, nennt Teamchef Moser einen Heimvorteil.

 

Teammitglieder übernachten zu Hause
Ebenfalls angenehm: Der Großteil der Teammitglieder kann nach Feierabend nach Hause fahren. „Es ist eine tolle Sache, dass ich bei unserem DTM-Heimrennen im eigenen Bett schlafen kann“, sagt Martin „Booster“ Becker, der Chefmechaniker von Mike Rockenfeller. „Ich kann zudem morgens von Meuspath mit dem Fahrrad bis ins Fahrerlager fahren und mein Bike direkt vor der Box abstellen“, so Becker weiter. Fürs Frühstück zu Hause bleibt in der Regel keine Zeit. Die Arbeit beginnt zwei Stunden vor der ersten DTM-Session, gefrühstückt wird daher wie üblich in der Audi-Hospitality. „Ich muss mir keine Sorgen machen, dass jemand verschläft“, ist Teamchef Moser gelassen. „Und wenn das doch mal vorkommen sollte, bekommen die Jungs das sicherlich ganz schnell intern geregelt.“ Das gesamte Team lebt die Leidenschaft für den Motorsport – vom Mechatroniker-Azubi bis zu den Renn-Ingenieuren.

 

Erster DTM-Sieg auf dem Nürburgring im Visier
In der Historie konnte das Team aus der Eifel am Nürburgring schon einige große Erfolge feiern, unter anderem stehen vier Siege beim legendären 24h-Rennen in der Chronik, davon zwei mit dem Audi R8 LMS ultra. „Ein DTM-Sieg beim Heimrennen fehlt uns noch“, sagt Moser, der auf zehn DTM-Siege und zwei DTM-Titel mit Martin Tomzcyk und Mike Rockenfeller stolz ist. „Es ist an der Zeit, dass wir das nachholen. Vielleicht gelingt uns ja der erste Heimsieg in der DTM schon dieses Mal, schließlich haben wir in diesem Jahr dank des neuen Rennformats ja zwei Möglichkeiten.“ Das wird allerdings keine leichte Aufgabe für die Phoenix-Piloten Mike Rockenfeller, zuletzt Sieger in Moskau, und Timo Scheider, die beide nur einen Katzensprung vom Nürburgring entfernt in Neuwied und in Lahnstein bei Koblenz aufgewachsen sind. Denn beim DTM-Rennen am Nürburgring gehen auch andere Protagonisten aus der Region hoch motiviert in ihr Heimrennen. So will das BMW Team RMG aus Niederzissen seinen Vorjahressieg am Nürburgring wiederholen, und auch Christian Vietoris aus dem Eifel-Dorf Gönnersdorf will am Nürburgring glänzen.

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