Mythos Nürburgring

30er Jahre

Plakat zum Großen Preis von Deutschland am 25. Juli 1937 am Nürburgring.
Plakat zum Großen Preis von Deutschland am 25. Juli 1937 am Nürburgring.

Wirtschaftskrise und Silberpfeile, Rundenrekorde und Panzerketten

 

Nach der Eröffnung des Nürburgrings mitten in der weltweiten Wirtschaftskrise meldete die Rennstrecke spätestens mit dem Beginn der legendären Silberpfeil-Ära immer neue Rekordzuschauerzahlen. 

 

1934 - das Geburtsjahr der Silberpfeile, die ihre Premiere am Ring feierten. 

 

So hat das Mercedes-Team im Frühjahr 1934 in der Nacht vor dem Rennen eigenhändig den Lack von ihrem W25-Rennwagen abgekratzt, um das Gewichtslimit von 750 Kilogramm einzuhalten. Das silbrig glänzende Aluminium der blanken Karosserie gab dem Auto dann seinen Namen.  

 

Längst hatte sich der Nürburgring derweil als die beliebteste deutsche Rennstrecke etabliert, beim Eifelrennen 1939 stellt Hermann Lang mit seinem Zwölfzylinder-Mercedes mit 9:52 Minuten einen Rundenrekord auf, der bis 1956 ungeschlagen bleiben wird. Rudolf Caracciola gewinnt wieder einmal den Großen Preis von Deutschland. Der vorerst letzte Sieg auf dem Ring.  

 

Im Zweiten Weltkrieg bleibt kein Raum für den Motorsport – das Sporthotel an der Tribüne wird zum Notlager und Lazarett, die Rennstrecke wird in den letzten Kriegsmonaten durch Panzer schwer beschädigt.

Motorsport-Geschichte aus den 30er Jahren:

 

 

Eifelrennen am 07. Juni 1931
Großer Preis von Deutschland am 17. Juli 1932
Großer Preis von Deutschland am 19. Juli 1931
Eifelrennen am 3. Juni 1934
Großer Preis von Deutschland am 15. Juli 1934
Eifelrennen am 14. Juni 1936
Großer Preis von Deutschland  am 26. Juli 1936
Eifelrennen am 13. Juni 1937
Großer Preis von Deutschland am 25. Juli 1937
Großer Preis von Deutschland  am 24. Juli 1938
Eifelrennen am 21. Mai 1939
Großer Preis von Deutschland am 23. Juli 1939

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